DE426680C - Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit paarweise angeordneten Zylindern und gegenlaeufigen Kolben - Google Patents
Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit paarweise angeordneten Zylindern und gegenlaeufigen KolbenInfo
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- DE426680C DE426680C DET28249D DET0028249D DE426680C DE 426680 C DE426680 C DE 426680C DE T28249 D DET28249 D DE T28249D DE T0028249 D DET0028249 D DE T0028249D DE 426680 C DE426680 C DE 426680C
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- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B9/00—Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00
- F01B9/04—Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00 with rotary main shaft other than crankshaft
- F01B9/06—Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00 with rotary main shaft other than crankshaft the piston motion being transmitted by curved surfaces
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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- F02B75/18—Multi-cylinder engines
- F02B75/24—Multi-cylinder engines with cylinders arranged oppositely relative to main shaft and of "flat" type
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- F01B2009/061—Reciprocating-piston machines or engines characterised by connections between pistons and main shafts, not specific to groups F01B1/00 - F01B7/00 with rotary main shaft other than crankshaft the piston motion being transmitted by curved surfaces by cams
- F01B2009/065—Bi-lobe cams
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description
- Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit paarweise angeordneten Zylindern und gegenläufigen Kolben. Es sind bereits Kraftmaschinen mit paarweise angeordneten Zylindern und gegenläufigen Kolben bekannt, bei denen die offenen Zylinderseiten einander zugekehrt und als Vorkompressionsraum für die Verbrennungsluft oder das Gasluftgetnisch ausgebildet sind. Es ist auch vorgeschlagen worden, die Kraftübertragung nach der Triebwelle durch eine auf dieser zu befestigende unrunde (elliptische) Scheibe erfolgen zu lassen. Man hat auch schon bei Verbrennungskraftmaschinen außer den eigentlichen Arbeitskolben Hilfskolben vorgesehen, die von ersteren getrennt und unabhängig angeordnet durch die Drücke im Arbeits- und Hilfszylinder gesteuert «-erden. Die Hilfskolben saugen jeweils die neue Ladung an und treiben die verbrannten Gase wieder aus, und zwar gewöhnlich derart, daß die Hilfskolben währenddes Kompressionshubes in den ihnen zugehörigen Zylindern die Luft oder ein sonstiges Druckmittel komprimieren, das den Hilfs--kolben nach Freigabe der Auspufföffnungen durch die Arbeitskolben in deren Zylinder hineintreibt.
- Die Erfindung betrifft nun eine Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit paarweise angeordneten Zylindern und gegenläufigen Kolben, wobei die letzteren als Stufenkolben ausgebildet sind, also Arbeits- und Hilfskolben aus einem Stück bestehen. Durch diese zwangläufige Kupplung von Arbeits- und Hilfskolben ist erreicht, daß die kleineren Kolbenflächen unter Wirkung eines ständigen Druckgaspolsters stehen, da die Räume hinter den kleinen Kolben stets mit verbranntem Gäsluftgemisch angefüllt sind, wodurch die Kolben mit ihren Rollen dauernd, auch bei Fehlzündungen und beim Aalassen der Maschinen, gegen die unrunde Scheibe gedrückt werden. Hierbei ist das Ansaugvolumen stets größer als das Hubvolumen der Arbeitskolben. Etwa auftretende Druckverluste durch Undichtigkeiten werden dadurch ausäeglichen, daß beim Explosionsdruck durch ein kleines Rückschlagventil die entwichene ,\Ienge in einen I;tnfübrungskanal eintritt und so der. Druck in den kleinen Zylindern auf gleicher Höhe hält.
- Die Zeichnung zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel der die Erfindung bildenden Zweitaktexplosionsmaschine, und zwar stellt Abb. i einen Längsschnitt der Maschine im Aufriß und Abb.2 einen Längsschnitt der Maschine im Grundriß dar.
- Die beiden Kolben a und b bewegen sich in den Zylindern c und d. Die Laufrollen c und f sind in. den Kolben a und b drehbar gelagert und werden einerseits durch die Arbeitskolben a und b und anderseits durch die Hilfskolben h und i, die sich in den Zylindern k und l bewegen, gegen die elliptische Scheibe ä gedrückt. Letztere ist auf der Triebwelle in, die in Lagern o und p sich dreht, befestigt. Der Zylinder c ist mit dem Zylinder d durch den Kanal q dauernd verbunden, der Kanal r verbindet die Zylinder k und L miteinander. Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Durch die Drehung der urrunden Scheibe g mit der Welle in entfernen oder nähern sich die Kolben a und b von- und zueinander. Entfernen sich die Kolben voneinander, dann wird in den Raum zt. durch das mit einem Rückschlagventil versehene Rohr s Brennstoffluftgemisch angesaugt. Nähern sich nun die Kolben einander, dann wird das in dem Raum n angesaugte Gemisch vorkomprimiert. In der Nähe der in Abb. i veranschaulichten innersten Totpunktlage bzw. Endstellung wird zunächst die Ausströmöffnung t, dann die Einströmöffnung tc freigegeben. Alsdann strömt das vorkomprimierte Gemisch durch den Kanal u in den Zylinder c und «-eiter durch. den Kanal q in den Zylinder d, die von der vorigen Zündung noch vorhandenen Verbrennungsrückstände vor sich hertreibend, welche durch den Kanal t entweichen. Bei weiterer Drehung der Kurvenscheibe g bewegen sich die Kolben in entgegengesetzter Richtung nach außen, und der Kolben a verschließt den Kanal ia und kurz darauf wird auch der Ausströntkanal t durch den Kol-Len b verschlossen. Nun findet eine weitere Kompression des Gemisches in den beiden Zylindern c und d und in dem Kanal q statt, bis die Kolben in der in Abb.2 veranschaulichten äußersten Endstellung angelangt sind. jetzt erfolgt die Entzündung des Gemisches.. Der entstandene höhere Explosionsdruck treibt die beiden Kolben gegeneinander, die aufgenorntnene Arbeit an die sich weiter drehende Kurvenscheibe g und die Welle in abgebend. Die Rollen e und f berühren dauernd die Kurvenscheibe g und rollen auf derselben ab oder es rollt die Kurvenscheibe ä auf den beiden Rollen e und f ab. Der Kol-I-en b legt nun zunächst die Auspufföffnung t frei. Dann entweichen die verbrannten Gase zum größten Teil aus dem Zylinder d und aus dem Zylinder c durch den Kanal q und den Zylinder d durch die Auspufföffnung t ins Freie. Gleich darauf gibt auch der Kolben d die Eintrittsöffnung zc frei, und es strömt frisches. Gemisch, welches beim Kornpressionshub der Kolben in den Raum e angesaugt und beim Explosions- oder Krafthub vorkomprimiert wurde, durch den Kanal u ein, und das ganze Spiel wiederholt sich von neuem. Ein Teil der überschüssigen Kraft des Explosionshubes wird durch das Schwungrad v aufgenommen und beim Kompressionsbube wieder an das Gemisch abgegeben. Damit nun bei einer Fehlzündung oder beim Anlassen der Maschine die Rollen e und fauch bei allen Stellungen der Kurvenscheibe g an derselben anliegen, werden die Zylinder k und l unter ständigem Druck gehalten. Druckverluste durch Undichtigkeiten «-erden dadurch ausgeglichen, daß beim Explosionsdruck durch ein kleines Rückschlagventil ze die entwichene Menge in den Kanal r eintritt und so der Druck in den kleinen Zylindern k und L auf gleicher Höhe erhalten bleibt.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUc11: Zweitaktv erbrennungsmaschine mit paarweise angeordneten Zylindern und gegenläufigen Kolben, bei der die offenen Zylinderseiten einander zugekehrt und als Vorkompressionsraum für die Verbrennungsluft oder das Gasgemisch ausgebildet sind und bei der die Kraftübertragung nach der Triebwelle- durch eine auf der Triebwelle befestigte, urrunde Scheibe erfolgt; dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben als Stufenkolben ausgebildet sind, und daß die kleineren Kolbenflächen unter der Wirkung von. Druckgaspolstern stehen; so daß die Kolben, dauernd gegen die urrunde Scheibe gedrückt werden, und daß gleichzeitig das Hubvolumen des- Pumpenraumes größer ist als das Hubvolumen der beiden Arbeitszylinder.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET28249D DE426680C (de) | 1923-11-14 | 1923-11-14 | Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit paarweise angeordneten Zylindern und gegenlaeufigen Kolben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET28249D DE426680C (de) | 1923-11-14 | 1923-11-14 | Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit paarweise angeordneten Zylindern und gegenlaeufigen Kolben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE426680C true DE426680C (de) | 1926-03-15 |
Family
ID=7554024
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET28249D Expired DE426680C (de) | 1923-11-14 | 1923-11-14 | Zweitaktverbrennungskraftmaschine mit paarweise angeordneten Zylindern und gegenlaeufigen Kolben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE426680C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2444103A (en) * | 1945-05-25 | 1948-06-29 | Gladden Products Corp | Sleeve valve internal-combustion engine |
| US3604402A (en) * | 1968-09-12 | 1971-09-14 | Hatz Motoren | Piston mechanism |
| DE3304939A1 (de) * | 1983-02-12 | 1984-08-16 | Heinz 7030 Böblingen Emmerich | Getriebe zur umsetzung einer gradlinigen bewegung in eine drehbewegung oder umgekehrt |
-
1923
- 1923-11-14 DE DET28249D patent/DE426680C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2444103A (en) * | 1945-05-25 | 1948-06-29 | Gladden Products Corp | Sleeve valve internal-combustion engine |
| US3604402A (en) * | 1968-09-12 | 1971-09-14 | Hatz Motoren | Piston mechanism |
| DE3304939A1 (de) * | 1983-02-12 | 1984-08-16 | Heinz 7030 Böblingen Emmerich | Getriebe zur umsetzung einer gradlinigen bewegung in eine drehbewegung oder umgekehrt |
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