DE488153C - Walze zum Warmwalzen von Eisen und anderen Metallen - Google Patents

Walze zum Warmwalzen von Eisen und anderen Metallen

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DE488153C
DE488153C DEG71812D DEG0071812D DE488153C DE 488153 C DE488153 C DE 488153C DE G71812 D DEG71812 D DE G71812D DE G0071812 D DEG0071812 D DE G0071812D DE 488153 C DE488153 C DE 488153C
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rolling iron
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DEG71812D
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FRITZ GRAH DIPL ING
JUNGHANS S
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FRITZ GRAH DIPL ING
JUNGHANS S
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B27/00Rolls, roll alloys or roll fabrication; Lubricating, cooling or heating rolls while in use
    • B21B27/02Shape or construction of rolls

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Walze zum Warmwalzen von Eisen und anderen metallen Die zum Warmwalzen von Eisen und sonstigen Metallen benutzten Walzen wurden bisher durchweg aus Gußeisen oder Stahl in verschiedenen Legierungen hergestellt. In neuerer Zeit werden Walzen zum Warmwalzen auch durch hindurchgeleitete Flüssigkeiten oder von außen durch Gasflammen oder elektrische Heizung bis auf eine bestimmte Temperatur vorgewärmt. Dieser Erwärmung ist aber dadurch eine Grenze gesetzt, daß die Walzenzapfen nicht zu heiß werden dürfen. .-Die Walzen haben also den Nachteil, daß das warme Walzgut durch die Berührung mit der gut leitenden kälteren Walze an der Oberfläche rasch abgekühlt wird. Es bildet sich, wie in Abb. i dargestellt, eine abgeschreckte Schicht a, welche nicht mehr die für die Verformung. günstigste Temperatur hat. Die Folge ist, daß beim Warmwalzen der Verformung durch die Stärke dieser . Schicht eine bestimmte Grenze gesetzt ist.
  • Zur Erhöhung der Verformungsleistung steigert man die Walzgeschwindigkeit. Dadurch wird die Zeit der Berührung zwischen Walze und Material und der Wärmefluß vom Walzgut auf die Walze klein, und anderseits wird durch die große Verformungsleistung, wobei Arbeit in Wärme umgesetzt wird, das Walzgut beim «Talzen warm erhalten. Dieses Walzverfahren hat aber den Nachteil, daß es sehr hohe Walzleistungen erforderlich macht und dadurch wiederum der möglichen Verformung eine praktische Grenze setzt.
  • Die Erfindung geht einen grundsätzlich anderen Weg, indem sie nämlich den Wärmeverlust beim Walzen dadurch auf das geringstmögliche Maß verringert, daß die ganzen Walzen oder nur die Walzenballen oder nur deren Oberfläche gegenüber den bisher benutzten Eisen- und Stahllegierungen aus einem Stoff von schlechter Wärmeleitfähigkeit bestehen.
  • Hierbei findet nur ein geringer Wärmeübergang vom Walzgut auf die Walze und vom Walzenballen auf . den Walzenzapfen statt. Als solcher Stoff kommt z. B. Kieselgur, Porzellan, Basalt oder auch bestimmte Metallegierungen. wie z. B. eine Eisen-Nickel-Legierung mit 35 % Nickel und i ()'o Chrom, in Frage.
  • In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsmöglichkeiten derartiger Walzen dargestellt. Bei der Walze nach Abb. a besteht der Ballen c aus einem der genannten Stoffe, die Zapfend aus einem für die Laufzapfen geeigneten Stoff (z. B. Gußeisen, Stahl).
  • Die Wärmeleitfähigkeit einer Walze kann ferner dadurch herabgesetzt werden, daß die Walzenballenoberfläche nicht durchgehend aus einem einzigen Stoff besteht, sondern der Ballen mit Nuten und Löchern von verschiedener Form versehen wird und diese mit einem Stoff ausgefüllt sind, der gegenüber den übrigen Teilen des Ballens eine schlechte Wärmeleitfähigkeit besitzt. Abb. 3 bis 5 zeigen verschiedene Ausführungsmöglichkeiten derartiger Walzen. Abb.3 zeigt Ringnuten k, Abb: 4 Längsnuten 1. Abb. 5 zeigt die Verteilung von Löchern auf dem Walzenballen. Bei allen angeführten Walzenbauarten können außerdem die Ballen von außen oder innen geheizt, die Zapfen von innen oder außen in bekannter Weise gekühlt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i . I, Valze zum Warmwalzen von Eisen und anderen Metallen, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze ganz oder teilweise (z. B. nur der Walzenballen) gegenüber den bisher benutzten Eisen- und Stahllegierungen aus einem Stoff von schlechter Wärmeleitfähigkeit hergestellt ist. z. Walze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenballen mit Längs- oder Ringnuten oder Löchern versehen ist und die Vertiefungen mit einem Stoff von schlechter 'v\,-ii_rmeleitfähigkeit ausgefüllt sind.
DEG71812D Walze zum Warmwalzen von Eisen und anderen Metallen Expired DE488153C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140535B (de) * 1958-07-24 1962-12-06 Kocks Gmbh Friedrich Walzgeruest mit auswechselbar gelagerten Walzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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