DE487708C - Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere Dieselmaschinen - Google Patents

Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere Dieselmaschinen

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DE487708C
DE487708C DEB117731D DEB0117731D DE487708C DE 487708 C DE487708 C DE 487708C DE B117731 D DEB117731 D DE B117731D DE B0117731 D DEB0117731 D DE B0117731D DE 487708 C DE487708 C DE 487708C
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DE
Germany
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pump
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fuel injection
piston
supply line
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Expired
Application number
DEB117731D
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English (en)
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WILLIAM BEARDMORE LORD INVERNA
Original Assignee
WILLIAM BEARDMORE LORD INVERNA
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M41/00Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor
    • F02M41/02Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor being spaced from pumping elements
    • F02M41/04Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor being spaced from pumping elements the distributor reciprocating
    • F02M41/042Fuel-injection apparatus with two or more injectors fed from a common pressure-source sequentially by means of a distributor the distributor being spaced from pumping elements the distributor reciprocating by means of mechanical drive
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M59/00Pumps specially adapted for fuel-injection and not provided for in groups F02M39/00 -F02M57/00, e.g. rotary cylinder-block type of pumps
    • F02M59/20Varying fuel delivery in quantity or timing
    • F02M59/36Varying fuel delivery in quantity or timing by variably-timed valves controlling fuel passages to pumping elements or overflow passages
    • F02M59/361Valves being actuated mechanically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Brennstoffeinspritzvorrichtung für Brennkraftmaschinen, insbesondere Dieselmaschinen Die Erfindung betrifft eine Brennstoffeinspritzvorrichtung für Brennkraftmaschinen, insbesondere Dieselmaschinen, mit einer Einspritzpumpe, von deren Druckhup nur ein Teil, vorzugsweise der mittlere Teil, zur Einspritzung ausgenutzt wird, während die übrigen Teile, vorzugsweise Beginn und Ende des Druckhubes, durch eine Verbindung des Pumpenraumes mit der Zuführungsleitung unwirksam gemacht werden.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, die Zeitpunkte für Beginn und Ende des wirksamen Teiles des Druckhubes möglichst genau festzulegen und gleichzeitig zu bewirken, daß die Einspritzung plötzlich und schlagartig mit außerordentlich hohem Druck einsetzt und ebenso plötzlich unter entsprechend schnellem Druckabfall wieder aufhört.
  • Gemäß der Erfindung wird zu diesem Zweck an der Eintrittsseite der Pumpe ein Steuerschieber, beispielsweise ein Kolbenschieber, vorgesehen, der den Pumpenraum nur während des wirksamen Teiles des Druckhubes von der Zuführungsleitung abschließt und diese Abschlußstellungmit großerGeschwindigkeit durchläuft, so daß der Pumpenraum rasch von der Zuführungsleitung abgeschlossen und auch rasch wieder mit ihr verbunden wird.
  • Die Erfindung ist durch die Zeichnung beispielsweise durch einen Schnitt längs des Pumpenkörpers und der Brennstoffleitung dargestellt, und zwar in einer für eine Zweizylindermaschine geeigneten Ausführung.
  • Der flüssige Brennstoff wird beim Ausführungsbeispiel von dem vom Brennstoffbehälter kommenden Rohr A aus in an sich bekannter Weise mittels einer Zahnradpumpe B oder einer anderen Vorpumpe ständig und im Überschuß in die Leitung C und den Pumpenraum C1 gedrückt. Von hier aus führt ein Rohr K den Brennstoff weiter, das in dem für eine Zweizylindermaschine bestimmten Beispiel durch eine Verteilvorrichtung L wechselnd an das zu dem ersten Zylinder führende Rohr N oder das Zuleitungsrohr NI des zweiten Zylinders angeschlossen werden kann. Jedes dieser Rohre führt in der nur für das Rohr N dargestellten Weise über ein Einspritznadelventil 01 zu einem Zerstäuber 0. Im Falle einer Einzylindermaschine steht die Leitung K unmittelbar mit dem Ventil 01 in. Verbindung.
  • Die Vorpumpe B setzt die Leitung C und den Hautpumpenraum C1 bereits unter einen vergleichsweise hohen, in an sich bekannter Weise durch einen Windkessel D geregelten Druck; dieser würde jedoch nicht ausreichen, um den Druck einer auf das Einspritzventil 01 wirkenden Feder zu überwinden; das Ventil würde geschlossen bleiben.
  • Der Pumpenraum C1 der Hauptpumpe ist in einem Metallklotz Q angeordnet, in dem der Tauchkolben G z. B, durch ein Antriebsexzenter H hin und her bewegt wird. Die Verbindung des Pumpenraumes C1 und der Leitung C regelt ein Steuerschieber E, im dargestellten Falle ein Kolbenschieber, der durch eine quer zur Brennstoffleitung C angeordnete Bohrung geführt ist; er ist zylindrisch ausgebildet und besitzt neben einem mittleren, die Bohrung dicht abschließenden Teil E beiderseits zwei Einschnürungen El, E2. Ein bei G1 an der Kolbenstange der Kolbenpumpe angreifender Doppelhebel J, J1 vermittelt den Antrieb des Kolbenschiebers vom Exzenter H der Druckpumpe aus. Ein Exzenter J2, auf welchem der Hebel J, Jl drehbar gelagert ist, kann verstellt werden und gestattet eine Regelung der Hubbeziehungen zwischen dem Kolbenschieber und dem Pumpenkolben.
  • Im Betriebe sind gewöhnlich die Zuleitung C und der Pumpenraum Cl über die Einschnürungen El oder E2 des Kolbenschiebers E verbunden, so daß die Bewegung des Pumpenkolbens G die Druckverhältnisse in diesen Räumen nicht wesentlich zu beeinflussen vermag, da der Windkessel einen Aufnahmeraum darstellt und überdies die Zubringerpumpe B niemals vollkommen dicht abschließt. Geht das Ventil aber etwa durch seine Hubmitte, so sperrt der Teil E die Zuleitung C vom Pumpenraum Cl ab. Auch bei verhältnismäßig schleichendem Kurbel- oder Exzenterantrieb erfolgt die Bewegung des Kolbenschiebers in diesem Augenblick mit ziemlich erheblicher Geschwindigkeit, so daß die Absperrung sehr rasch erfolgt. Zweckmäßig geschieht das in dem gleichen Augenblick, in dem auch der Pumpenkolben G etwa durch seine Hubmitte geht und sich ebenfalls mit der größten Geschwindigkeit bewegt. Infolgedessen setzt schlagartig eine sehr starke Drucksteigerung über den von der Vorpumpe B erzeugten Anfangsdruck im Pumpenraum Cl hinaus ein, und zwar bei praktischen Ausführungen auf 7oo und mehr kg/qcm. Das mit der Leitung K verbundene Ventil 01 öffnet sich plötzlich und läßt den Brennstoff mit diesem starken Druck zum Zersiäuber 0 gelangen, der ihn sehr fein verteilt.
  • Wenn einen Augenblick darauf das Ventil E, und zwar gleichfalls mit sehr hoher Geschwindigkeit, also rascher Querschnittszunahme, die Verbindung zwischen den Räumen C und Cl wiederherstellt, so fällt der Druck ebenso plötzlich wieder ab, und das Ventil 01 schließt sich wieder unter der Einwirkung der Ventilfeder. Somit wird ein Nachtröpfeln von Brennstoff in den Zylinder vermieden.
  • Zwecks Regelung der Einspritzdauer ist im Ausführungsbeispiel eine Veränderung der Abschluß-bzw. Freigabekante des Abschlußteiles E möglich. In an sich bekannter Weise ist die zwischen den Kolbenteilen El und E2 liegende Kante beispielsweise nach einer Schraubenlinie (in der Abwicklung schräg) gestaltet, und die Kolbenstange des Schiebers, an der der Hebel J am unteren Ende mittels Kugelgelenkes angreift, ist mittels eines auf das obere Ende E3 aufgesetzten, gegenüber der Stange verschiebbaren, aber auf ihr gegen Drehung gesicherten Zahnrades F z. B. von einer Zahnstange aus in gleichfalls an sich bekannter Weise verdrehbar, so daß die Absperrlänge des Teiles E vergrößert oder veringert werden kann.
  • Die Verteilervorrichtung L besteht aus einem Kolbenschieber M, der je nach seiner Einstellung das Rohr K entweder an die mit dem Rohr Ni verbundene Öffnung L2, gegebenenfalls an weitere Leitungen (bei Maschinen mit mehr als zwei Zylindern) anschließt. Die hin und her gehende Bewegung des Kolbens M wird mit Hilfe des Exzenters P und des Schwinghebels P1 erzeugt, und zwar in Zeitabschnitten, in denen die Verbindung zwischen dem Zuleitungsrohr C und dem Pumpenraum Cl nicht durch den Steuerschieber unterbrochen ist.

Claims (1)

  1. PATANTANRPRTTcHR' i. BrennstoffeinspritzvorrichtungfürBrennkraftmaschinen, insbesondere Dieselmaschinen, mit einer Einspritzpumpe, von deren zwangläufig ausgeführtem Druckhub nur ein Teil zur Einspritzung dient und Anfangs- und Endteil durch eine Verbindung des Pumpenraumes mit der Zufuhrleitung unwirksam gemacht werden, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zufuhrleitung der Pumpe ein Steuerschieber, vorzugsweise ein Kolbenschieber, angeordnet ist, der den Pumpenraum während des wirksamen Teiles des Druckhubes von der Zufuhrleitung abschließt und diese Abschlußstellung mit großer Geschwindigkeit durchläuft, so daß der Pumpenraum rasch von der Zufuhrleitung abgeschlossen und rasch wieder mit ihr verbunden wird. z. Brennstoffeinspritzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerschieber als zylindrischer Kolbenschieber mit zwei ringförmigen Einschnürungen (El, E2) und einem die beiden Einschnürungen trennenden mittleren Teil (E) von vollem, der Schiebergleitbüchse entsprechendem Durchmesser ausgebildet ist und sich quer zu der Zuführungsleitung hin und her bewegt. 3. Brennstoffeinspritzvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Kolbenschiebers von der Hubbewegung des Pumpenkolbens (G) mittels eines zweiarmigen Hebels (J, J1) abgeleitet wird, dessen Drehpunkt auf einem Stellexzenter (J2) liegt, und durchVerdrehung des Exzenters verlegt werden kann. q.. Brennstoffeinspritzvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den Einspritzbeginn steuernde Kante des Kolbenschiebers in an sich bekannter Weise schräg ausgebildet ist, so daß der Einspritzbeginn und somit die Länge des wirksamen Teiles des Drucklaubes durch Verdrehung des Kolbenschiebers verändert werden kann. 5. Brennstoffeinspritzvorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Einspritzpumpe in an sich bekannter Weise eine Vorpumpe (Zahnradpumpe B), die Brennstoff im V berschuß fördert, und ein Windkessel (D) vorgeschaltet sind.
DEB117731D 1924-09-24 1925-01-22 Brennstoffeinspritzvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen, insbesondere Dieselmaschinen Expired DE487708C (de)

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