DE487102C - Auskleiden metallener Apparaturen mit Kunstharzen - Google Patents

Auskleiden metallener Apparaturen mit Kunstharzen

Info

Publication number
DE487102C
DE487102C DEI29669D DEI0029669D DE487102C DE 487102 C DE487102 C DE 487102C DE I29669 D DEI29669 D DE I29669D DE I0029669 D DEI0029669 D DE I0029669D DE 487102 C DE487102 C DE 487102C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
synthetic resin
synthetic resins
intermediate layer
metal equipment
hardening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI29669D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Robert Denninger
Dr-Ing Georg Ebert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEI29669D priority Critical patent/DE487102C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE487102C publication Critical patent/DE487102C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/70Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for materials not otherwise provided for
    • B65D85/84Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for materials not otherwise provided for for corrosive chemicals

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • Auskleiden metallener Apparaturen mit Kunstharzen Bei der Verkleidung metallener, z. B. eiserner Apparaturen mit härtbarc_i Kunstharzen ergibt sich die Schwierigkeit, daß. infolge der verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten von Kunstharz und Metall und infolge , des Sehwindens des Kunstharzes beim- Härteprozeß Spannungen entstehen, die leicht zu einem Loslösen des Harzbelages von der Unterlage und zur Blasen- und zur Rißbildung führen.
  • Es wurde gefunden, daß dieser Übelstand sich beseitigen läßt, wenn man zwischen den Kunstharzbelag und das Metall eine elastische Zwischenschicht aus einem härtbaren Kunstharz, die nach dem Härten unschmelzbar wird, einfügt. Derartige Zwischenschichten kann man erhalten durch Zufügen von relativ viel Weichmachungsmittel, wie Trikresylphosphat, aromatische Glykohläther und ähnliche Stoffe, zu einem härtbaren Kunstharz. Als Weichmachungsmittel können z. B. auch die aus aromatischen Glykoläthern und Formaldehyd gemäß Patent 364 042 erhältlichen dickflüssigen härtbaren Kunstharze dienen, oder man kann die elastische Zwischenschicht auch aus den letzteren Kunstharzen allein herstellen. Als härtbare Kunstharze für den Belag selbst kommen z. B. solche aus aromatischen Hydro:cilv erbindungen und Aldehyden aus cyklischen Ketonen usw. in Betracht.
  • Man kann der -elastischen Zwischenschicht auch geeignete Füllmittel, wie Ton, Asbest, Graphit, Talkum und ähnliche Stoffe, zusetzen. Auf diese elastische Zwischenschicht, die man zweckmäßig vorher anliärtet, wird die als Belag dienende Masse aus Kunstharz und evtl. Füllstoffen in geeigneter `"eise, z. B. durch Klopfen, `Falzen, Kneten usw., in der Kälte oder Wärme aufgetragen. Auch dem als Belag dienenden Kunstharz kann man zur Erhöhung seiner Elastizität Weichmachungsmittel zusetzen, jedoch sind dem durch die dadurch bedingte verringerte chemische und Wärmebeständigkeit engere Grenzen gesteckt als bei der elastischen Zwischenschicht. Man kann auch so arbeiten, daß man = die elastische Zwischenschicht aus mehreren Lagen mit immer weiter abnehmender Elastizität zusammensetzt.
  • Bei der Vornahme des Härteprozesses hat es sich vorteilhaft erwiesen, für ein Temperaturgefälle in der Richtung vom Metall zum Kunstharzbelag zu borgen. Es wird dadurch erreicht, daß das dem 'Metall benachbarte Kunstharz zuerst gehärtet und Blasenbildung vermieden wird.
  • Für die Verkleidung eines eisernen Zylinders mit Kunstharz ergibt sich z. B. folgendes Verfahren: Nach sorgfältiger Säuberung der Oberfläche wird diese mit einer Mischung aus einem härtbaren Harz und relativ viel Weichmachungs= mittel, gegebenenfalls unter Zusatz eines Lösungsmittels, eingestrichen. Der so aufaebrachte Überzug wird gehärtet. Das Verfahren wird gegebenenfalls wiederholt, bis ein elastischer L: berzug der gewünschten Stärke erreicht ist. Darauf wird die als Belag dienende Kunstharzmasse, evtl. in mehreren Schichten, aufgebracht. Die Härtung kann dann z. B. so vorgenommen werden, daß man das Innere des Zv linders mit einem Isoliermaterial, z. B. Sand, füllt und außen herum eine Bleischlange legt, durch die Dampf der gewünschten Temperatur strömt. Die Härtung kann auch in beliebiger anderer Weise erfolgen.
  • Man hat schon vorgeschlagen, Flüssigkeitsbehälter mit einer dichtenden und hart werdenden Deckschicht zu überziehen, indem man auf die Behälterwandung zunächst eine die verschiedenen Dehnungsunterschiede ausgleichende und eine innige Verbindung mit der Deckschicht herbeiführende Zwischenschicht aus einer zähen und weich bleibenden Masse, z. B. durch mehrstündiges Kochen behandelte Harze aufbringt, die auch nach der Erstarrung plastisch und zäh bleiben, und auf diese erst die eigentliche Deckschicht aufträgt. In vorliegendem Falle werden aber Zwischenschichten aus härtbarem Kunstharz, die gehärtet werden, verwendet, wodurch man den besonderen Vorteil hat, daß man die Überzüge innerhalb eines wesentlich größeren Temperaturbereichs verwenden kann, da sie durch den Härteprozeß in unschmelzbare Produkte übergegangen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI3: Verfahren zum Auskleiden metallener Apparaturen mit härtbaren Kunstharzen unter Benutzung einer Zwischenschicht, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Metall und Kunstharzbelag eine elastische Zwischenschicht aus härtbarem Kunstharz, die nach dem Härten unschmelzbar wird, eingeschaltet wird und die Härtung durch Hitze zweckmäßig derart erfolgt, daß ein Temperaturgefälle in der Richtung vom' Nietall zum Kunstharzbelag entsteht.
DEI29669D 1926-12-03 1926-12-03 Auskleiden metallener Apparaturen mit Kunstharzen Expired DE487102C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI29669D DE487102C (de) 1926-12-03 1926-12-03 Auskleiden metallener Apparaturen mit Kunstharzen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI29669D DE487102C (de) 1926-12-03 1926-12-03 Auskleiden metallener Apparaturen mit Kunstharzen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE487102C true DE487102C (de) 1929-12-02

Family

ID=7187383

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI29669D Expired DE487102C (de) 1926-12-03 1926-12-03 Auskleiden metallener Apparaturen mit Kunstharzen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE487102C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2748686A1 (de) Gummi-metallstruktur mit erhoehter korrosionsfestigkeit
DE487102C (de) Auskleiden metallener Apparaturen mit Kunstharzen
DE1671045A1 (de) Verfahren zur Herstellung von aus einer Grundschicht aus Beton und einer Deckschicht aus Kunstharz bestehenden Formkoerpern
DE1604434A1 (de) Spritzgussform
DE810174C (de) Verfahren zum Herstellen von Formstoffschichten fuer Giessereiformen und Kerne
DE615928C (de) UEberzuege und Auskleidungen aus haertbaren Kunstharzen
DE734093C (de) Verfahren zur Herstellung festhaftender, fugenloser, selbsthaertender Kunstharzschichten oder in solchen Kunstharzmassen verlegter Plattenbelaege
DE1221011B (de) Verfahren zum Haerten von Furanharzen
AT203607B (de) Verfahren zur Herstellung eines Schutzüberzuges
DE883495C (de) Verfahren zum Schutz von vulkanisiertem Kautschuk
DE590647C (de) Verfahren zur Herstellung von widerstandsfaehigen UEberzuegen auf Werkstuecken
DE1022373B (de) Bewehrungsstahl mit Rostschutzschicht
DE1127257B (de) Verfahren zur Herstellung von Schutzueberzuegen auf metallischen Koerpern, z.B. Rohren, durch Aufbringen pulverfoermiger Epoxyharze
EP0069944A2 (de) Verfahren zur Sanierung eines Stahlbehälters
DE684935C (de) Herstellung von Formkoerpern aus haertbaren Kunstharzmassen
SU502660A1 (ru) Способ получени полимерного покрыти на издели х
SU410070A1 (ru) Способ получения покрытий
DE535219C (de) Verfahren zum Auskleiden der Innenflaechen von Hohlkoerpern mittels bituminoeser Schutzmassen
AT109991B (de) Verfahren zur Vereinigung nicht kohärenter Stoffe bzw. Herstellung von Formlingen aus solchen.
AT249285B (de) Verfahren zum Gießen von geschmolzenem Metall im Vakuum
AT341200B (de) Verfahren zum kontinuierlichen ummanteln eines metallrohres
DE911111C (de) Anstrich- und Verkleidungsmasse fuer eiserne Bauteile
DE393387C (de) Verfahren zur Herstellung von plastischen oder elastischen Massen aus Kasein
DE1110407B (de) Verfahren zum Haerten von Epoxyharzen
DE1907980C (de) Verfahren zur Härtung einer bei Raumtemperatur hartbaren Masse auf Organopolysiloxangrundlage unter gleich zeitigem Verbinden derselben mit der Oberflache eines bereits geharteten Organopolysilocanelastomers