DE487059C - Regelung des Zusammenarbeitens zweier Dampfdruck-Fluessigkeitsheber zum Speisen von Dampfkesseln - Google Patents

Regelung des Zusammenarbeitens zweier Dampfdruck-Fluessigkeitsheber zum Speisen von Dampfkesseln

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DE487059C
DE487059C DEM104415D DEM0104415D DE487059C DE 487059 C DE487059 C DE 487059C DE M104415 D DEM104415 D DE M104415D DE M0104415 D DEM0104415 D DE M0104415D DE 487059 C DE487059 C DE 487059C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D11/00Feed-water supply not provided for in other main groups
    • F22D11/02Arrangements of feed-water pumps
    • F22D11/06Arrangements of feed-water pumps for returning condensate to boiler

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Regelung des Zusammenarbeitens zweier Dampfdruck-Flüssigkeitsheber zum Speisen von Dampfkesseln Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, durch die das gleichmäßige Zusammenä,rbeiten zweier durch Schwimmer selbsttätig und unabhängig voneinander gesteuerter Dampfdruck-Flüssigkeitsheber zum Speisen von Dampfkesseln erreicht werden soll, die in bekannter Weise derart aufgestellt sind, daß das Wasser erst einem tiefer aufgestellten zufließt und von diesem in den über den Kesseln aufgestellten zweiten. gedrückt wird, aus dem es dann nach Druckausgleich in die Kessel fließt.
  • Bei dieser Anordnung ist zu einem einwandfreien Betriebe notwendig, daß eine Füllung des unteren Hebers genau einer Füllung des oberen entspricht, daß also bei einem Hube der untere so weit entleert und der obere so weit gefüllt wird, daß bei beiden gleichzeitig die Umsteuerung der Dampfventile erfolgt, so daß der obere sich entleeren, der untere sich neu füllen kann. Tritt die Umsteuerung nicht ein, so müssen die beiden Apparate gegenseitig aufeinander warten, wodurch die Leistung wesentlich verringert wird. Erfahrungsgemäß wurde das notwendige gleichmäßige Zusammenarbeiten derart angeordneter, durch Schwimmer selbsttätig und unabhänZig voneinander gesteuerter Flüssigkeitsheber auf die Dauer im praktischen Betriebe bisher nicht erreicht.
  • Bei der vorliegenden Erfindung wird das sichere Zusammenarbeiten einer derartigen Dampfkesselspeisevorrichtung dadurch erreicht, daß in die Abdampfleitung des unteren Flüssigkeitshebers ein Absperrventil eingeschaltet wird.
  • Dies Absperrventil- bildet eine zusätzliche zweite Steuerung des Dampfausgangs bei dem unteren Heber. Bei der Druckperiode desselben erfolgt durch die Wirkung des Schwimmers, und zwar bei einem bestimmten b beliebig einstellbaren Flüssigkentsstanide im Heber die bekannte Umsteuerung der Ventile. Das Dampfeingangsventil wird geschlossen, das Dampfausgangsventil wird geöffnet. Der Dampfzutritt ist abgesperrt, aber die öffmun" des Dampfausgangsventils gestattet noch nicht ein Entweichen des Dampfes, da das zusätzliche Absperrventil geschlossen ist. Der im Heber befindliche Dampf expandiert und drückt noch so lange Flüssigkeit in den oberen Heber, bis er so weit gefüllt ist, daß seine Steuerung umschlägt. Erst wenn die Umsteuerung erfolgt ist, wird das zusätzliche Absperrventil durch den im oberen Heber sich bildenden Druck umgestellt und geöffnet; es sind jetzt beide Ventile in der Abdampfleitung des unteren Hebers geöffnet, das durch die Schwimmersteuerung beeinflußte und das zusätzliche Absperrventil, und erst jetzt kann der Dampf aus dem Heber entweichen. Der gewünschte Zweck wird mit Sicherheit erreicht.
  • Ein besonderer Vorteil dieser Anordnung besteht noch darin., daß nicht während der ganzen Druckperiode des unteren Hebers Frischdampf zugeführt zu werden; braucht, sondern da.ß der Rest der Füllung ,durch die Expansion des Dampfes herausgedrückt wird. Je nach den vorliegenden Druckverhältnissen kann die hierdurch zu erzielende Dampfersparnis recht erheblich sein und ilg bis i;2 der Füllung des Hebers betragen.
  • Bekannt sind ähnliche Speisevorrichtungen für Dampfkessel, die sich aber dadurch wesentlich von dem Erfindungsgegenstand unterscheiden, daß der untere Flüssigkeitsheber keine -selbständige, also vom eigenen Flüssigkeitsstande beeinflußte, .sonldern nur eine von der Steuerung des oberen Flüssigkeitshebers abhängige Steuerung hat. Hier ist Bedingung, daß Speisewasser im überfluß vorhanden ist; der untere Heber muß immer mit Sicherheit bis oben.gefüllt sein, wenn die Umsteuerung durch den oberen Heber erfolgt. Sie versagen überall da, wo nur finit einer begrenztem und schwankenden Menge von Speisewasser,- z. B. in einem Heizkörper sich bildendem Kondenswasser, gerechnet werden kann.
  • Bekannt ist ferner eine ähnliche Kesselspeisevorrichtung, die sich von der vorstehenden nur dadurch unterscheidet, @daß noch eine besondere Schwimmerverblockung am unteren Heber vorhanden. ist, durch die verhindert wird, daß derselbe unter Druck kommt, bevor er vollkommen gefüllt ist; nicht aber wird erreicht durch die Schwimmerverblockung, daß der Heber bei voller Füllung umgesteuert wird; der Heber kann bis über die normale Grenze vollaufen, was auf jeden: Fall unerwünscht ist. Jedenfalls ist die Steuerung des unteren Hebers nicht unabhängig wie bei dem Erfindungsgegenstand, sondern wird nur von den Druckverhältnissen im oberen Heber beein$ußt.
  • Bei denvorstehendbeschrieb-enenhekannten Vorrichtungen ist auch der Vorteil nicht vorhanden, der bei der neuen Erfindung durch die teilweise Ausnutzung der Expansion des Dampfes und die dadurch zu erzielende Dampfersparnis erreicht wird.
  • Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung in einem Aufriß dargestellt. a ist ein geschlossenes Gefäß, in dem das heiße Speisewasser gesammelt wird. Das Wasser fließt von dort mit Gefälle durch die Leitung b mit eingeschaltetem Rückschlagventil in. den unteren Dampfdruck-Flüssigkeitsheber c, der in: bekannter Weise durch diJe Wirkung eines Schwimmers derart gesteuert wird, daß bei dessen tiefster Stellung das Dampfeingangsventil d geschlossen, das Dampfausgangsventile geöffnet und umgekehrt bei dessen höchster Stellung das Dampfeingangsventild geöffnet, das Dampfausgangsventile geschlossen. wird. Y ist der untere Anschlag für den Schwimmer. Die Leitung/ mit eingeschaltetem Rücküchlagv entil bildet die Verbindung des unteren Flüssigkeitshebers c mit dem oberen Flüssigkeitsheberg, der mit gleicherweise durch einen Schwimmer gesteuerten Dampfventilen d und e ausgerüstet ist wie der untere. Der Flüssigkeitsheber g wird so hoch über den, Kesseln aufgestellt, daß das Wasser aus ihm nach Druckausgleich durch die. Leitungh mit ein-@;@O'eschaltetem Rücks.chlagventil in die Kessel %Abfließen kann. i und k sind die Leitungen zur Zuführung des Kesseldampfes zu den Dampfeingangsventilen d der Flüssigkeitsheber. Zum Abdrücken des unteren Flüssigkeitshebers ist meist die Verwendung von frischem Kesseldampf nicht notwendig, sondern es genügt schon Dampf von geringerer Spannung. L und m. sind die Leitungen zur Abführung- des- Abdampfes von den Dampfausgangsventilen e der Flüssigkeitsheber nach dem Speisewassersammelgefäß a. -it ist das zusätzliche Absperrventil, durch dessen Einschaltung das verlangte sichere Zusammenarbeiten der beiden: Flüssigkeitsheber erreicht wird. Der Ventilkegel wird, wie hier beispielsweise angenommen, durch einen Kolben o beeinflußt; das Rohr p verbindet den Raum unter dem Kolben mit dem oberen Flüssigkeitsheber g, das, Rohr q den Raum über dem Kolben mit dem unteren Flüssigkeitsheber c; je nachdem der Druck in dem oberen oder dem unteren Flüssigkeitsheber größer ist, wird der Kolben. verschoben und dadurch das Ventil entweder geöffnet oder geschlossen. Das zusätzliche Absperrventil kann auch in anderer gleichwirkender Form hergestellt werden.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Angenommen, die Anlage befindet sich in dem Zustande, wie auf der Zeichnung dargestellt. Der untere Flüssigkeitsheber-- ist in der Entleerung begriffen und hat bis zum Wass.erstan.de x1 abgedrückt; der Schwimmer ist in seiner tiefsten Stellung, und die Dampfventile sind umgestellt, was, wie verlangt, mit Sicherheit erfolgen muß; das Dampfeingangsventild ist geschlossen, das Dampfausgangsventil e ist geöffnet. Die Wasserstandshöhexl kann je nach Bedarf weiter nach oben oder nach unten verlegt werden durch entsprechende Verschiebung des Anschlags r für den Schwimmer. Der obere Flüssigkeitsheberg ist bis zur Linie y1 neu gefüllt, hat aber noch nicht umgesteuert; das Dampfeingangsventil d ist geschlossen, das Dampfausgangsventil e ist geöffnet. Das zusätzliche Absperrventiln ist geschlossen; da in dem unteren Flüssigkeitsheber höherer Druck ist als im oberen, steht der Kolben o unten und drückt den Ventilkegel auf seinen Sitz.
  • Aus dem unteren Flüssigkeitsheber c kann der Dampf trotz Öffnung des Auslaßventils e nicht entweichen, da das geschlossene zusätzliche Absperrventil n dies verhindert. Durch Expansion des Dampfes wird daher noch weiter Flüssigkeit aus dem unteren in den oberen Flüssigkeitsheber gedrückt, und zwar so lange, bis der Wasserstand im oberen Flüssigkeitsheber die Linie y2 erreicht hat -- im unteren Flüssigkeitsheber steht dann der Wasserstand entsprechend auf der Linie x° -; bei dieser Füllung hat der Schwimmer des oberen Flüssigkeitshebers g so viel Auftrieb, daß die Umstellung der Dampfventile erfolgt.
  • Die Wasserstandslinie x2 im unteren Flüssigkeitsheber ist keine feststehende, sondern. einein genügend weiten Grenzen beliebige, die sich den, wechselnden Betriebsverhältnissen entsprechend so einstellt, daß im oberen. Flüssigkeitsheber die Wasserstandslinie y2 mit Sicherheit erreicht und dadurch die Umsteuerung der Dampfventile gewährleistet wird.
  • Sobald der obere Flüssigkeitsheber unter Druck steht, tritt durch das Rohr p höherer Druck unter den Kolben o des zusätzlichen Absperrventils; derselbe geht nach oben, das Ventil wird geöffnet, und der Abdampf aus dem unteren Flü5sigkeitsheb,er kann durch die Leitung m in das Gefäß a abströmen. Jetzt steht also der obere Flüssigkeitsheber unter Kesseldruck und entleert sich, der untere füllt sich nach erfolgtem Druckausgleich mit dem Gefäß a neu. Ist der obere entleert, steuert er um und der Dampf bläst ab, ist der untere gefüllt, steuert er um und kommt unter Druck. Während dieses Vorganges arbeiten beide Flüssigkeitsheber vollkommen unabhängig voneinander, was besonders in den Fäll°n wichtig ist, wo der Wassierzufuß zum unteren ungleichmäßig isst. Auch .bei ungenügendem Wasserzufluß arbeitet die Anlage ohne Störung weiter, nur entsprechend langsamer.
  • Sobald der untere Flüssigkeitsheber gefüllt ist und unter Druck kommt, der obere entleert ist und abgeblasen hat, erfolgt eine neue Füllung des oberen, und der Arbeitsvorgang wiederholt sich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Regelung des Zusammenarbeitens zweier hintereinandergescha.lteter, durch Schwimmer selbsttätig und unabhängig voneinander gesteuerter Dampfdruck-Flüssigkeitsheber zum Speisen von Dampfkesseln; dadurch gekennzeicluiet, daß in die Abdampfleitung des unteren Hebers ein; durch den Druck in. beiden Hebern beeinflußtes zusätzliches Absperrventil derart eingebaut ist, daß durch Expansion des Dampfes im unteren Heber seine weitere Entleerung bis zur vollen Füllung und Umsteuerung des oberen und dann das Abblasen des Dampfes aus dem unteren Heber erfolgt.
DEM104415D 1928-04-21 1928-04-21 Regelung des Zusammenarbeitens zweier Dampfdruck-Fluessigkeitsheber zum Speisen von Dampfkesseln Expired DE487059C (de)

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