DE486945C - Vorrichtung zum Fernzeigen der Lage eines mit einem Geber verbundenen bewegten Koerpers durch die Lage eines an einem Empfaenger vorhandenen Koerpers - Google Patents

Vorrichtung zum Fernzeigen der Lage eines mit einem Geber verbundenen bewegten Koerpers durch die Lage eines an einem Empfaenger vorhandenen Koerpers

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DE486945C
DE486945C DEN24642D DEN0024642D DE486945C DE 486945 C DE486945 C DE 486945C DE N24642 D DEN24642 D DE N24642D DE N0024642 D DEN0024642 D DE N0024642D DE 486945 C DE486945 C DE 486945C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B15/00Supervisory desks or panels for centralised control or display

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Fernzeigen der Lage eines mit einem Geber verbundenen bewegten Körpers durch die Lage eines an einem Empfänger vorhandenen Körpers Es ist bekannt, Anzeiger, insbesondere Fernzeiger, zu verwenden, bei denen der Bewegung eines Zeigers auf einer Kreisscheibe am Geber eine ähnliche Bewegung eines Zeigers auf einer Kreisscheibe am Empfänger entspricht. In solchen Fällten liegt die Aufgabe hauptsächlich in, der Übertragung irgendeines Wortes öder einer Zahl. Die Stellung des Zeigers hat mit dem Geigenstand, um den es sich bei der Fernmeldung handelt, nichts zu tun. Die Übertragung unter Verwendung einer Kreisscheibe am Sender und Empfänger erfolgt dabei nur, weil bei den üblichen Übertragungsmethoden eine solche Übertragung besonders einfach ist.
  • Die Wirkung der Anzeigevorrichtang am Empfangsort ist besonders groß, wenn nicht nur Worte und Zahlen übertragen werden (etwa die Zahl der Grade., tun die en Schleusentor geöffnet ist, nebst den 'Urorten »Offen< und »Geschlassenc), sondern wenn zur Erhöhung der Anschaulichkeit am Empfangsort selbst eine gegebenenfalls verkleinerte Wiedergabe des in seiner Stellung anzuzeigenden Gegenstandes angebracht ist. Am besten wird sogar die Umgebung, in der sich der Gegenstand, dessen Lage anzuzeigen ist, auf der Geberseite befindet, am Empfänger skizzenhaft angedeutet.
  • Man kann so beispielsweise die Stellung eines Schleusentores, das sich durch Drehung um eine feste Achse bewegt, dadurch weitergeben, daß- man am Empfänger den Zeiger denselben Winkel beschreiben läßt, den das Schleusentor am Geber zurücklegt, während man dem Zeiger die Gestalt einer seitlichen Ansicht des Schleusentores gibt und gleichzeitig mit einfachen zeichnerischen Hilfsmitteln die Umgebung des Schleusentores einzeichnet (Schaubildübertragung).
  • Schwierigkeiten entstehen bei derartiger Schaubildübertragung, wenn die zu übertragende Bewegung nicht einfach, sondern aus mehreren Komponenten zwangsläufig zusammengesetzt ist. Grundsätzlich kann man auch in diesem Fall die Gesamtbewegung der Geberseite auf der Empfangsseite wieder zur Darstellung bringen, indem man, eine Re: sultante der auf der Sendeseite ausgeführten Bewegungen überträgt und an der Empfangsseite durch eine in umgekehrter Reihenfolge wirkende Einrichtung die Resultante! in die resultierenden Bewegungen wieder auflöst.
  • Um die. Lageeines Körpers anzuzeigen,, wird wie folgt verfahren.: Die Bewegung des Körpers wird, wie bereits erwohnt, aus zwei zwangsläufig miteinander verbundenen Bewegungen zusammengesetzt. Von diesen wird die eine von .einem Geber auf einen Empfänger übertragen. Am Empfänger befindet sich ein dem Körper am Geber entsprechendes Abbild, z. B. eine Nachbildung desselben Körpers wie am Geber. Unter dem Eiriflüß der vom Geber übertragenen Bewegung führt nun der Körper am Empfänger ebenfalls eine zweite Bewegung zwangsläufig aus. Der mit dem Geber verbundene Körper besitzt nur einen, Freiheitsgrad, d#. h. seine Lage l,äßt sich durch eine einzige Größe, beispielsweise einen Winkel, eindeutig angeben. Übertragen wird nicht die Bewegung des Körpers selbst, sondern diese Bewegung wird aus zwei, zwangsläufig miteinander verbundenen Bewegungen, von denen nur eine übertragen wird, zusammengesetzt. So stellt die Erfindung einen Fortschritt gegen;iiber dem Bekannten dar. Die Lage des Körpers am Empfänger entspricht immer der am Geber, ohne Rücksicht auf die Bewegung, die der Körper vorher ausgeführt hat. Im Gegensatz zu anderen Verfahren ist bei der Erfindung der Körper am Empfänger bereits vorhanden. Die Anzeige erfolgt selbsttätig in der Weise, daß der Apparat für eine neue Bewegung des Körpers nicht erst neu eigestellt zu werden braucht, wie es bei früheren Verfahren der Fall war.
  • Abb. i stellt beispielsweise einen Rollklappe:nverschlußa einer Schleuse dar. 'Zwischen der Grundmauer G und der Oberwand O ist Eine Klappe K angebracht, die den Raum zwischen O und G wasserdicht abschließt. Die Öffnung der Klappe geschieht dadurch, daß diese durch .eine .im Punkt M angreifende Zugstange Z senkrecht nach oben gezogen wird, während gleichzeitig en Zahnrad R, das M zum Mittelpunkt hat, in eine gezahnte FührungsstangeF eingreift, so daß. bei, der Aufwärtsbewegung (beim Öffnen der Klappe) das Rad-,R auf der Führungsstange F abrollt, die Klappe K ihre Neigung also verändert. Es ist durchaus möglich, diese Bewegung, die im wesentlichen durch das Abrollen eines Kreises auf einer Geraden beschrieben werden kann, dadurch fernzuzeiben, daß man durch die Zugstange Z eine Sendescheibe S betätigt, daß man! ferner am Empfänger eine der Einrichtung der Abb. i .ähnliche, gegebenenfalls verkleinerte Anordnung anbringt (nicht gezeichnet, die Buchstaben seien wie in Abb. i, aber mit einem Strich versehen), bei der die Empfangsscheibe S' durch ein beliebiges Fern-zeigeverfahren entsprechend der Stellung von S verändert wird. Die Drehung dieser Scheibe S' bewirkt eine Verschiebung der Zugstange Z', diese wieder durch das Abrollen des Rades R' an der Fghilmg F' eine Drehung der Bildklappe: I(' um. den Punkt M. jeder Punkt des Rades: R beschreibt beim Abrollen als Bahnkurve eine Zykloide, jeder andere Punkt der Klappe l( eine Trochoide.
  • Eine solche Übertragung ist konstruktiv nicht einfach; wegen der großen Zahl der zu überwindenden Reibungswiderstände müßte die Scheibe S' mit großer Kraft betrieben werden. Nach dem weiteren Gegenstand der Erfindung können diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß man das Schaubild am Empfänger in bezug auf seine ruhende Umgebung eine andere Bewegung ausführen iäßt, als das Original am Sender, jedoch so, daß die Relativbewegung der einzelnen Teile des Schaubildes zueinander dieselbe bleibt wie die Relativbewegung der einzelnen Teile des Originals zueinander.
  • Abb. 2 soll eine Anordnung, mit der dies geschehen kann, als Ausführungsheispiel erläutern. Es handle sich dabei: wieder um, eine Übertragung der zusammengesetzten Bewegungen eines Rollklappenverschlusses nach Ab.b. i. Durch die Sendescheibe S der Abb. i werde die Empfangsscheibe E gedreht, und zwar um denselben Winkel, um den sich infolge des Abrollens in Abb. i die Klappe I< um dein Punkt M gegenüber der Zugstange Z dreht. iVEt der Scheibe E sei das Bild der Klappe B fest verbunden; der Rand der Scheibe E rollt an einer Verschiebungsleiste V entlang, die mit einer Nachbildung N N der beiden Gemäuer O Mund Q fest verbunden ist und die beispielsweise, durch einen. Schlitten gehemmt, sich nur in der Richtung der Achse dieser Leiste V auf- und abwärts bewegen kann. Das Stück N V N kann bequem aus einem Stück Blech gestanzt werden.
  • Die verhältnismäßige Lage des Klappenbildes B zur Gemäuernachbildung N N ist dann genau dieselbe wie die Lage der Klappe I( zu dem Gemäuer O C`r im Original, während in bezug auf die weitere Umgebung im Original das Gemäuer O <'r, im Schaubild der 1\Ettelpunlzt C der Scheibe E in Ruhe ist, so daß. jeder Punkt des Klappenbildes B als Bahnkurve einen Kreis, jeder Punkt der Gemäuer.na.chbildang N N - eine Gerade beschreibt. Der sichtlich beträchtlichen Vereinfachung der Empfangsanordnung nach Abb. z gegenüber einer der Abb. i genau entsprechenden Empfangsanordnung entspricht eine bedeutende Verrninder-ung der durch den Fernzeiger zu überwindenden Reibungsarbeit: in Abb. 2 ist, wenn die Empfangsscheibe E gedreht wird, nur die Reibung gegenüber der Verschiebungsstange V zu überwinden; bei einer Anlage nach Ab.b. i dagegen wären drei Reibungsstellen vorhanden: i. in der- Berührung der Empfangs-, scheihe S' mit der Zugstange Z', 2. um den 1Vüttelp,unkt M', 3. in der Berührung des Rades. R' mit der Führungsstange F'.
  • Es sind ferner Anzeiger bekannt, bei: denen ein Vergleich der Stellung zweier verschiedener Gegenstände bewirkt werden soll (beispielsweise Differenzanzeiger). Auch an diesen läßt die Erfindung sich erfolgreich anwenden, und zwar .auch dann, wenn die Bewegung jedes einzelnen der itl ihrer Stellung fernzumeldenden Körper :einfach ist, eine, zusammengesetzte Bewegung also erst durch die- Überlagerung der Bilder verschiedener Originale zustande kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Fernzeigen der Lage eines mit deinem Geber verbundenen bewegten Körpers durch die Lageeines an einem Empfänger vorhandenen: Körpers (Schaubildübertragung der Stellung eines Schleusentores), dadurch gekennzeichnet, daß die Veränderung der Lage dies Körpers (I0) am Geber durch zwei zwangsläufig miteinander verbundene Bewegungen erfolgt, von denen nur eine zum, Empfänger übermittelt wird, der so, ausgebildet ist, daß@ unter dem Einfloß der einen vom Geber übertragenen Bewegung ,auch am Empfänger eine zweite Bewegung zwangsläufig erfolgt. a. Bildübertragung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, zur Erzielung einer Vereinfachung der Übertragung einem in bezog auf seine Umgebung ruhenden Körper (O) am Sender ein in bezog auf seine Umgebung bewegter Körper (N) am Empfänger entspricht.
DEN24642D 1925-06-03 1925-06-03 Vorrichtung zum Fernzeigen der Lage eines mit einem Geber verbundenen bewegten Koerpers durch die Lage eines an einem Empfaenger vorhandenen Koerpers Expired DE486945C (de)

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