DE486510C - Elektrischer Schalter mit selbsttaetiger Ausschaltung und Wiedereinschaltung - Google Patents

Elektrischer Schalter mit selbsttaetiger Ausschaltung und Wiedereinschaltung

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DE486510C
DE486510C DEG68936D DEG0068936D DE486510C DE 486510 C DE486510 C DE 486510C DE G68936 D DEG68936 D DE G68936D DE G0068936 D DEG0068936 D DE G0068936D DE 486510 C DE486510 C DE 486510C
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DEG68936D
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Cie Des Forges & Acieries de l
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/66Power reset mechanisms
    • H01H71/70Power reset mechanisms actuated by electric motor

Landscapes

  • Breakers (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Schalter mit selbsttätiger Ausschaltung und Wiedereinschaltung. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß eine die Schalterwelle über eine Daumenscheibe in die Einschaltstellung zurückfuhrbare Klinke eines durch Schneckenantrieb hin und her beweglichen Schwinghebels aus ihrer verklinkten unwirksamen Lage in ihre ebenfalls verklinkte wirksame Lage durch einen unter Federwirkung stehenden dreiarmigen Drehhebel selbsttätig überführbar ist, der in der Einschaltstellung des Schalters durch Zusammenwirken eines Daumens der Daumenscheibe mit dem einen Arm des Drehhebels und in der Ausschaltstellung des Schalters nach dem Ansprechen des Auslöseankers durch Zusammenwirken eines an dem Anker sitzenden Nockens mit einem derbeiden anderen Arme des Drehhebels so lange gesperrt bleibt, bis der AusKSseanker beim Aufhören des Überstromes abfällt.
Auf der Zeichnung sind beispielsweise zwei Ausführungsformen des Ein- und Ausschalters für plötzliche Stromunterbrechung und für plötzliche Stromunterbrechung und -Schließung dargestellt.
Es zeigen:
Abb. ι den Ein- und Ausschalter perspektivisch in der Stromschlußlage und
Abb. 2 in der Stromoffenlage.
Abb. 3 bis 6 sind Einzelheiten.
Abb. 7 und 8 veranschaulichen eine abgeänderte Ausführungsform.
Abb. 9, 10 und 11 sind Einzelheiten zu dieser Ausführungsform.
Der Ein- und Ausschalter der Abb. 1 und 2 besteht im wesentlichen aus der Unterbrecherwelle A mit den darauf sizenden beweglichen Kontaken 7, 7'. Diese Kontakte schlie-Ben in üblicher Weise den Stromkreis über die festen Konaktstücke 8 und 8', 8" und 8'". Auf das eine Ende der Welle A ist die Daumenscheibe 1 aufgesetzt. Die Welle A wird in der Stromschlußstellung durch den auf die Daumenscheibe 1 sich legenden Hebel 4 gehalten, der unter dem Einfluß der Feder 3 steht. Das andere Ende des Hebels 4 legt sich gegen den Nocken 5, der durch die Feder 6 angedrückt wird. Die Feder 2, welche sich auf den festen Anschlag/3 aufstützt, und deren freies Ende gegen einen Ansatz des Randes der Scheibe 1 sich. auflegt, hat das Bestreben, die WeEe A in die Stromöffnungslage der Abb. 2 zu bringen.
Der Nocken 5 ist mit dem Anker des Auslöselektromagneten E fest verbunden, der in Tätigkeit tritt, sobald in dem Hauptstromkreis die Stromstärke oder -spannung Überhand nimmt. Der Elektromagnet kann auch aus der Ferne in Tätigkeit gesetzt werden, um den Stromkreis zu unterbrechen.
Die Feder 2 bleibt in der Stromschlußlage durch den Nocken 5 und den Hebel 4 gespannt (Abb. 1). Sie drückt dagegen den Stromunterbrecher in die Stromunterbrechungslage (Abb. 2) durch Drehung der Welle A in Richtung des Pfeiles /, so-
bald der Anker des Elektromagneten E und Nocken 5 in Richtung des Pfeiles /' gedreht werden, die Stellung der Abb. 2 einnehmen und die Daumenscheibe 1 freigeben.
Die Wiedereinschaltvorrichtung bestellt aus dem schwingenden Hebel 15, welcher durch den Motor M über die Winkelräder 20, 21, die endlose Schraube 19, das Zahnrad 18
ό und die Kurbel 16 hin und her bewegt wind. Eine Klinke 12 ist an dem Schwinghebel 15 bei 17' angelenkt und gelangt in Eingriff mit einer Daumenscheibe 17, die fest auf dem Ende der Welle A sitzt.
Die Klinke 12 wird normal in der in Abb. 6 dargestellten Hochlage durch den Hebel 13 festgehalten, welcher in die Rast I2a der Klinke durch die Feder 14 hineingeldrü'dkt wird. Die in ihre Tieflage gebrachte Klinke wird in dieser Lage durch Einklinken des Hebels 13 in die Rast Ι2δ der Klinke festgehalten (Abb. 4). Die Klinke 12 liegt in ihrer Tiefstellung auf der Daumenscheibie 17. Das hintere Ende t der Klinke 12 stößt in der
2S Hochlage gegen den oberen Arm g des dreiarmigen Hebels 10, welcher um die Achse 10' schwingt und unter dem Einfluß der Feder
11 steht. In der Stromschlußstellung wird, unter Überwindung der Federn, der obere Arm g des Hebels 10 aus dem Weg des hinteren Endes der Klinke 12 durch einen Zahn α der Daumenscheibe 17 (Abb. 6) herausbewegt. Ein Anschlag 9 am Anker des Elektromagneten E hält den Hebel 10 in der beschriebenen Stellung fest, wenn der Elektromagnet ausgelöst ist. Der dreiarmige Hebel 10 befindet sich somit im Wege der Klinke
12 lediglich, wenn bei nicht mehr ausgelöstem Elektromagneten der Unterbrecher die Stromschlußlage noch nicht erreicht hat. Der Arm k des Hebels 10 legt sich auf die Daumenscheibe bei b auf, stößt auf die normal in der Hochstellung befindliche Klinke während seines Hinundherganges und hebt deren hinteres Ende hoch. Die Klinke dreht sich tan die Achse 17' und tritt mit ihrer Nase zwischen die Zähne c und d der Daumenscheibe 17 (Abb. 3 und 4). Bei der giemeinschaf tlichen Bewegung der TCünke 12 und des Schwinghebels 15 nach rechts dreht sich die Daumenscheibe 17 in Richtung des Pfeils /", wodurch die Welle A, welche mit der Scheibe 17 in fester Verbindung steht, in die Stromschlußstellung (Abb. 5) zurückgebracht wird, in welcher der Hebel 4 den Schalter wieder sperrt. Gleichzeitig wird der dreiarmige Hebel 10 durch den Zahn α der Daumenscheibe 17 zurückgestellt, worauf sich die Daumenscheibe 17 gegen den Arm h des Hebels 10 legt. Bei der Rückkehr des Schwinghebels 15 nach links (Abb. 6) hebt der Zahn d der Daumenscheibe 17 die Klinke 12 wieder hoch, und der Hebel 13 legt sich wieder in den Ausschnitt 12" der Klinke. Die Spannvorrichtung ist damit außer Tätigkeit gesetzt. Während der Dauer der Auslösung des Elektromagneten wird der Hebel 10 in der ausgeschalteten Stellung durch den Anschlag 9 festgehalten (Abb. 2). Der Hebel 10 wird erst wieder freigegeben, wenn die Ursache, welche die Auslösung des Elektromagneten bewirkt hat, wieder verschwunden ist.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet in sicherer Weise. Dieselbe kann jedoch unter gewissen Umständen den Übelstand aufweisen, daß sie nicht rasch genug in Wirkung tritt und daß' die im Augenblick des Stromkreis-Schlusses auftretenden Lichtbogen die Kontakte beschädigen. Im Falle eines Stromkreises großer Stromstärke kann man in diesem Falle den Schalter in der in den Abb. 7 bis 11 dargestellten Weise umändern. Die Daumenscheibe 17 wird auf eine Zwischenwelle aufgesetzt. Die Klinke 12 und der Hebel 10 arbeiten in derselben Weise wie vorher. Der Unterschied liegt darin, daß die Daumenscheibe 17 die Welle A nicht mehr direkt antreibt, sondern eine Feder 22 verhältnismäßig stark spannt und diese eine zweite Daumenscheibe 26 mitnimmt, welche fest auf der Kontaktwelle A sitzt. Die Nasen 23 und 24 eines U-förmig gestalteten Hebels werden durch eine Feder 25 mit den beiden Daumenscheiben 17 und 26 in Berührung gehalten.
Die Arbeitsweise entspricht der der ersten Anordnung. In der Stromkreisoffenlage (Abb. 7 und 9) legt sich- die Nase 24 gegen das Ende des Ansatzes <f der Daumenscheibe 26. Wenn ioo die Klinke 12 die Daumenscheibe 17 um einen bestimmten Winkel gedreht hat, ist die Feder 22 gespannt, die Daumenscheibe 26 wird jedoch durch die Nase 24 so lange festgehalten, bis gegen das Ende der Wiederspannung die Nase 23 gegen den Ansatz e der Daumenscheibe 17 (Abb. 10) stößt. Die Nase 23 wird gleichzeitig mit der Nase 24 hochgehoben, wodurch die Daumenscheibe 26 freigegeben, diese unter dem Einfluß der no Feder 22 plötzlich in die Stromschlußlage zurückgeworfen (Abb. 11) und die Feder 2 gespannt wird. Hierdurch erfolgt plötzlicher Stromschluß. Wenn derselbe aus irgendeinem Grunde unterbrochen wird, werden die Daumenscheiben 26 und 17, welche durch die Feder 22 unter sich verbunden sind, gleichzeitig durch die Feder 2 in die Offenstellung zurückgebracht.
Die beschriebenen Einrichtungen dienen lediglich als Ausführungsbeispiel. Der Schwinghebel oder -bügel 15 braucht nur wäh-
rend der Öffnungsperioden des Hauptstromkreises in hin und her gehende Bewegung gesetzt zu werden unter Anwendung geeigneter Hilfskontakte. Der Stromkreis des Motors M kann durch zwei Kontakte geschlossen werden, welche auf der das Wiederspannen bewirkenden Daumenscheibe sitzen, so daß der Motor lediglich, in Tätigkeit tritt, wenn diese Daumenscheibe die in Abb. 2 gezeigte Stellung einnimmt.
Der das Auslösen veranlassende Elektromagnet E kann durch eine beliebige andere elektrische oder mechanische Vorrichtung ersetzt werden. Auch kann man den Motor M durch einen elektrischen oder mechanischen Hilfsmotor ersetzen. Der mechanische Antrieb des Schwinghebels 15 kann durdh eine magnetische Kupplung ersetzt werden, deren Stromkreis nur in dem Augenblicke geschlossen wird, in dem die Auslösung· des Elektromagneten E stattfindet.
Der Apparat kann aus der Ferne gesteuert werden und an einem beliebigen Orte angebracht werden. Zu seinem Betriebe kann
«5 Gleich- oder Wechselstrom verwendet werden mit oder ohne Stromverzögerung, wobei die gegebenenfalls einstellbare Verzögerung durch beliebige mechanische oder elektrische Mittel zu erzielen ist.
Der Apparat kann mit Auslöse- und Einschalthebel zur Handsteuerung versehen werden, wenn irgendeine Störung eintritt oder der Strom versagt. Dieser Hebel wird in der Weise angeordnet, daß er nur in dringenden Fällen benutzt werden kann, indem man ihn beispielsweise mittels 'eines besonderen Schlüssels verriegelt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Elektrischer Schalter mit selbsttätiger Ausschaltung und Wiedereinschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Schalterwelle (A) über eine Daumenscheibe (17) in die Einschaltstellung zurückführbare Klinke (12) eines durch Schneckenantrieb (19) hin und her beweglichen Schwinghebels (15) aus ihrer verklinkten unwirksamen Lage (12°) in ihre ebenfalls verklinkte wirksame Lage (i26) durch einen unter Federwirkung (11) 5σ stehenden dreiarmigen Drehhebel (10) selbsttätig überführbar ist, der in der Einschaltstellung des Schalters durch Zusammenwirken eines Daumens («) der Scheibe (17) mit dem einen Arm des Hebels (10) und in der Ausschaltstellung des Schalters nach dem Ansprechen des Auslöseankers durch Zusammenwirken eines an dem Anker sitzenden Nockens (9) mit einem der beiden anderen Arme des Hebels (10) so lange gesperrt bleibt, bis der Auslöseanker beim Aufhören des Überstromes abfällt.
  2. 2. Elektrischer Schalter nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine auf einer besonderen Welle sitzenden Daumenscheibe (17), die mit einer zweiten, auf dear Schalterwelle (A) sitzenden Daumenscheibe (26) durch eine Schraubenfeder (22) gekuppelt ist und bei ihrer Rückführung durch die Klinke (12) nach Spannung der Feder (22) eine die Daumenscheibe (26) festhaltende Sperrvorrichtung (23, 24, 25) auslöst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG68936D 1926-03-29 1926-12-14 Elektrischer Schalter mit selbsttaetiger Ausschaltung und Wiedereinschaltung Expired DE486510C (de)

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US2776350A (en) * 1953-03-12 1957-01-01 Kearney James R Corp Automatic electrical sectionalizers

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