DE486459C - Verfahren zum Schlagen von Blattmetall - Google Patents

Verfahren zum Schlagen von Blattmetall

Info

Publication number
DE486459C
DE486459C DEM103173D DEM0103173D DE486459C DE 486459 C DE486459 C DE 486459C DE M103173 D DEM103173 D DE M103173D DE M0103173 D DEM0103173 D DE M0103173D DE 486459 C DE486459 C DE 486459C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet metal
strip
metal
wound
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM103173D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
METALLPAPIER BRONZEFARBEN BLAT
Original Assignee
METALLPAPIER BRONZEFARBEN BLAT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by METALLPAPIER BRONZEFARBEN BLAT filed Critical METALLPAPIER BRONZEFARBEN BLAT
Priority to DEM103173D priority Critical patent/DE486459C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE486459C publication Critical patent/DE486459C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/02Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of sheets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Verfahren zum Schlagen von Blattmetall Bei Herstellung von Blattmetall werden zum Ausschlagen des Metalls auf die gewünschte Dünne sogenannte Formen benutzt, welche aus abwechselnd übereinanderliegenden Schichten von auszuschlagenden :Metallblättern und meist quadratischen Zwischenlagen (Goldschlägerhäutchen oder Pergaminpapier) bestehen. Die so gebildete Form wird unter dem Hammer so lange geschlagen, bis sich. die kleinen, in der Mitte zwischen den Zwischenlagen liegenden Metallblätter auf die Größe der Zwischenlagen ausgedehnt haben. Die Ausdehnung des Metallblattes beim Schlagen geht von der Mitte der Form strahlenförmig nach allen Seiten hin vor sich. Was beim Schlagen an Metall über die Ränder derZwischenlagen hinauszuragen kommt, wird entfernt, so daB dünne Metallblätter von der Form der Zwischenlagen entstehen. Nach dem Ausschlagen wird die Form in ihre Bestandteile zerlegt, nämlich in einen Stapel von Metallblättern und einen solchen von Zwischenlagen, welch letzterer für den nächsten Arbeitsgang verwendet werden kann.
  • Das Zusammensetzen und besonders das Auslegen derartiger Formen ist sehr umständlich und teuer. Man hat versucht diese Arbeit auf maschinellem Weg zu erledigen; es hat sich jedoch gezeigt, daß die hierzu bekannt gewordenen Maschinen nicht mit genügender Genauigkeit und störungsfrei arbeiten. Das Schlagen der Formen sowie alle übrigen Bearbeitungen erheischen eine große Zahl geschulter Arbeiter, die schwierig zu finden sind.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren vermeidet diese Nachteile dadurch, daß die aus Metall und Zwischenlage bestehende Form als langgezogenes Band hergestellt und zwischen Hammer und Ambos fortlaufend durchgeführt wird. Dieses Verfahren gestaltet sich außerordentlich einfach, wenn man einen Metallstreifen und einen Zwischenlagestreifen spiralförmig zu einem Ring aufwickelt, der anschließend zwischen Hammer und Ambos hindurchkreist. Das Auslegen des nach diesem Verfahren gewonnenen Blattmetalls aus der Form geschieht vorteilhaft dadurch, daß die Zwischenlage getrennt von dem fertigen Blattmetallstreifen ab- und zusammen mit einem neu zu schlagenden Metallstreifen zu einem Ring aufgewickelt wird; der fertige Blattmetallstreifen wird seinerseits allein oder zusammen mit einem Papierstreifen aufgespult. Blattmetallfolien der bisher üblichen Form können dann auf einfache Weise dadurch hergestellt werden, daß der Blattmetallring radial aufgeschnitten wird. Um das Trennen der aufeinanderliegenden Bla.ttmetallfohen zu erleichtern, werden zwei Blattmetallstreifen, gegeneinander versetzt, gemeinsam aufgespult; nach radialem Durchschneiden des so hergestellten Ringes liegen je zwei aufeinanderfolgende Folien versetzt zueinander und können daher leicht getrennt werden. Die beiliegenden Abbildungen erläutern das erfindungsgemäße Verfahren. Es zeigen die Abb. i bis 3 die Herstellung von Blattmetall mit Hilfe einer langgezogenen Bandform in verschiedenen Ausführungen, Abb.4 das Auslegen des nach Abb. 3 gewonnenen Blattmetalls, Abb. 5 das Aufspulen zweier fertiger Blattmetallbänder zu einem gemeinsamen Ring. Gemäß Abb. i besteht die Form zum Schlagen des Blattmetalls aus langgezogenen Streifen a aus dem zu schlagenden Metall und ebensolchen Streifen b aus Zwischenlage, so daß die Form die Gestalt eines langgestreckten Bandes besitzt. Dieses Band ist spiralförmig mit einem Schutzstreifen c aus Leder oder aus anderem Stoff bewickelt. Die so hergestellte Form wird in Richturig des Pfeiles d zwischen dem Hammer e und dem Ambos f fortlaufend durchgeführt, wobei entweder die Form oder der Hammer e neben seiner schlagenden Bewegung gleichzeitig senkrecht zur Förderrichtung d hin und her bewegt wird, so daß die Metallbänder a von der Mittellinie der Form aus nach beiden Richtungen ausgeschlagen werden. Gemäß Abb. 2 ist die Form als endloses Band g ausgebildet, welches über zwei Walzen 1a läuft; das ablaufende und das auflaufende Trum des Bandes sind gemeinsam zwischen dem Hammer e und dem Ambos f hindurchgeführt.
  • Nach Abb. 3 besteht die Form aus einem Ring i, der dadurch gewonnen wird, daß man ein Metallband und ein Zwischenlageband gemeinsam_ spiralförmig auf einen Rahmen oder Kern auspult und den Rahmen anschließend entfernt. Dieser Ring i kreist zwischen dem Hammer e und dem Ambos f hindurch. Nach vollendetem Ausschlagen wird zuerst die Schutzwicklung entfernt. Der Ring i nach Abb. 3 kann auf einfache Weise dadurch entrollt, d. h. in seine beiden Bestandteile a und b zerlegt werden, daß man gemäß Abb. 4 den Zwischenlagestreifen b getrennt von dem ausgeschlagenen Blattmetallstreifen a ab- und zusammen mit einem neu zu schlagenden Metallstreifen k zu einem Ring l aufspult, während der Blattmetallstreifen a entweder allein oder zusammen mit einem Papierstreifen m seinerseits zu einem Ring n aufgerollt wird. Aus diesem Ring können Metallfolien der üblichen Form auf einfache Weise dadurch gewonnen werden, daß man ihn radial einmal oder öfter aufschneidet. Um eine leichte Trennung aufeinanderliegender Folien zu ermöglichen, werden gemäß Abb.5 zwei Metallstreifen a, in der Breitenlage gegeneinander versetzt, gemeinsam aufgespult. Wird der so gewonnene Ring radial zerschnitten, so liegen in dem hierdurch entstehenden Paket von Metallfolien je zwei aufeinanderfolgende Folien gegeneinander versetzt, so daß sie mühelos getrennt werden können.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Schlagen von Blattmetall aus edlen und unedlen Metallen, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Metall und Zwischenlagen bestehende Form als langgezogenes Band hergestellt und zwischen Schlaghammer undAmbos fortlaufend durchgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß entweder die Form oder der Hammer neben der Schlagbewegung eine zur Bandmittellinie senkrecht hin und her gehende Bewegung ausführt.
  3. 3. Form zum Schlagen von Blattmetall, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe als aus langgezogenen, abwechselnd aufeinanderliegenden Streifen von Metall und Zwischenlagen bestehendes Band ausgebildet ist.
  4. 4. Form nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit Schutzstreifen, z. B. aus Leder, bewickelt ist.
  5. 5. Verfahren zum Schlagen von Blattmetall nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Metallstreifen und ein Zwischenlagestreifen gleichzeitig zu einem Ring aufgewickelt werden, der anschließend zwischen Hammer und Ambos hindurchkreist.
  6. 6. Verfahren zum Auslegen des nach Anspruch 5 geschlagenen Blattmetalls, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage getrennt von dem Blattmetallstreifen ab-und zusammen mit einem neu zu schlagenden Metallstreifen zu einem Ring aufgewickelt wird.®
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der farbige Blattmetall streifen allein oder zusammen mit einem Papierstreifen aufgewickelt wird. B. Verfahren zur Gewinnung von Blattmetallfolien nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der aufgespulte Blattmetallring radial durchschnitten wird. g. Verfahren zur Gewinnung von Blattmetallfolien nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Blattmetallstreifen in der Breitenlage gegeneinander versetzt gemeinsam aufgespult werden.
DEM103173D 1928-01-27 1928-01-27 Verfahren zum Schlagen von Blattmetall Expired DE486459C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM103173D DE486459C (de) 1928-01-27 1928-01-27 Verfahren zum Schlagen von Blattmetall

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM103173D DE486459C (de) 1928-01-27 1928-01-27 Verfahren zum Schlagen von Blattmetall

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE486459C true DE486459C (de) 1929-11-18

Family

ID=7325055

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM103173D Expired DE486459C (de) 1928-01-27 1928-01-27 Verfahren zum Schlagen von Blattmetall

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE486459C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3405723A1 (de) Stofflage fuer eine schutzhelmschale
DE2510752C3 (de) Verfahren zum Herstellen eines Gürtelreifens
DE486459C (de) Verfahren zum Schlagen von Blattmetall
DE843436C (de) Aufwickelrolle zur Herstellung von Drahtringen od. dgl.
DE373092C (de) Verfahren zur Herstellung von Laufmaenteln
DE2458215A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von hohlen papierstaeben
DE1130394B (de) Einer zum mehrfachen Zerschneiden von Metallband in Laengsrichtung bestimmten Kreismesserschere nachgeordneter Haspel
DE3138166C2 (de)
DE3138765C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Maßstabes
DE639948C (de) Verfahren zur Herstellung von Korsettstangen
DE606061C (de) Verfahren zum Herstellen eines in sich zuruecklaufenden Filmbandwickels
AT7321B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Rohrplatten.
DE890844C (de) Verfahren zur Herstellung von Wickelkondensatoren
DE518881C (de) Saegezahnbeschlag fuer Entklettungswalzen
US1771159A (en) Method of making hoops
DE570867C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwingspulenkoerpern fuer elektrodynamische Lautsprecher
AT222341B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Innen- oder Außenschachteln, insbesondere für Zündholzschachteln
AT123596B (de) Verfahren zur Herstellung von aufblasbaren Gummibällen od. dgl.
DE268957C (de) Verfahren zur Herstellung von Luftreiffendecken
DE976814C (de) Verfahren zum Zuschneiden und Randausbrennen von metallisierten Isolierstoffbaendernfuer Kondensatoren
AT104907B (de) Verfahren zur Herstellung flacher Zündspänepackungen.
DE545569C (de) Verfahren zum Herstellen von Ziehzuenderpackungen
DE475223C (de) Selbsttragende Ringspule
DE608487C (de) Korsettstab
CH217199A (de) Unterschlagpicker und Verfahren zur Herstellung desselben.