DE486443C - Gaserzeugungsofen mit wahlweiser Beheizung eines Teiles der Entgasungsraeume direkt oder durch Abhitze - Google Patents

Gaserzeugungsofen mit wahlweiser Beheizung eines Teiles der Entgasungsraeume direkt oder durch Abhitze

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DE486443C
DE486443C DES74610D DES0074610D DE486443C DE 486443 C DE486443 C DE 486443C DE S74610 D DES74610 D DE S74610D DE S0074610 D DES0074610 D DE S0074610D DE 486443 C DE486443 C DE 486443C
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DE
Germany
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furnace
degassing
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recuperation
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DES74610D
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Indugas Ind & Gasofen Bauges M
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Indugas Ind & Gasofen Bauges M
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B1/00Retorts
    • C10B1/02Stationary retorts
    • C10B1/06Horizontal retorts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/18Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
    • E21D11/22Clamps or other yieldable means for interconnecting adjacent arch members either rigidly, or allowing arch member parts to slide when subjected to excessive pressure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Gaserzeugungsofen mit wahlweiser Beheizung eines Teiles der Entgasungsräume direkt oder durch Abhitze Bei dem Betrieb von Gaswerken findet man oft einen stark wechselnden unterschiedlichen Gasbedaxf in einzelnen Betriebsperioden, z. B. zwischen den Sommer- und den Wintermonaten.
  • Wenn es -sich um größere Werke handelt, auf denen eine große Zahl von Öfen in :Betrieb ist, so wird durch An- und Abschalten von ganzen Öfen den Gasschwankungen Rechnung getragen. Ähnlich verfährt man auf Kokereien, indem man einzelne Kammern in und außer Betrieb nehmen kann.
  • Die nachstehend beschriebene Erfindung bezieht sich nicht auf solche Großanlagen oder Kokereibfen, sondern auf kleinere Gaswerke, auf welchen nur ein Ofen in Betrieb ist.
  • Wenn der für den größeren Gasbedarf ausreichende Ofen dauernd in Betrieb gehalten wird, so hat man während der Zeit des geringeren Gasbedarfes einen schlecht ausgenutzten Öfen und eine erhöhte Unterfeuerung. Falls man zur Zeit des geringeren Gasbedarfes einen hierfür ausreichenden Ofen in Betrieb hat und zur Zeit des größeren Gasbedarfes einen zweiten Ofen hinzunimmt, so treten erhöhte Kosten durch das An- und Abheizen sowie eine starke Abnutzung des zweiten Ofens ebenfalls durch das An- und Abheizen ein. Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Ofen, der sich stark wechselndem Gasbedarf, z. B. in den Sommergegenüber den Wintermonaten oder bei stark schwankendem Industriebedarf, anpaßt, ohne daß ein An- und Abheizen notwendig ist, so daß die hiermit verbundenen Schädigungen vermieden werden. Die beiliegende Zeichnung stellt beispielsweise :einen Ofen mit Entgasungsräumen in Form von horizontal liegenden Kammern dar, doch gilt die Erfindung in gleicher Weise für horizontale oder schräge Entgasungsräume in den üblichen Retortenprofilen oder für vertikale Entgasungsräume. Die beispielsweise Darstellung auf der beiliegenden Zeichnung zeigt q. Kammern auf beiden Seiten einer mittleren Trennwand; es kann jedoch ebenso gut eine Unterteilung in 6 Kammern auf der einen und q. Kammern auf der anderen Seite oder in irgendeiner beliebigen anderen Zusammenstellung vorgenommen werden.
  • Bei Vollbetrieb des Ofens mit Ausnutzung sämtlicher Kammern durch direkte Befeuerung dienen die Kanäle 2, 3, 4. und 5 als Verbrennungskanäle, während die außenliegenden Kanäle t und 6 die Abgase zur Rekuperation herunterführen. Die Kammern B auf der linken Seite sind hierbei ebenso stark beheizt wie die Kammern A auf der rechten Seite. Das Generatorgas wird bei dieser Beheizungsart durch die Kanäle 7 und T, die vorgewärmte Luft durch die Kanäle 8 und 8' zugeführt. Die Schieber in diesen Kanälen sind geöffnet. Die Luft strömt aus dem obersten Rekuperationskanal 15 und 15' durch den Kanal 8 und 8' in den Verteilungskanal io und io' und von diesem nach rechts und links in die Verbrennungskanäle 9 und g'. Die Schieber in den Kanälen i i und i i', welche den äußeren Verbrennungskanal 9 und g' mit dem Abgassammelkanal 12 und 12' verbinden, sind geschlossen. Ebenso die Schieber in den Kanälen 16 und 16', durch welche die Luft von der einen Rekuperationshälfte zu den Luftkanälen der entgegengesetzten Ofenseite geführt werden kann. Sämtliche Abgase ziehen durch die Kanäle i und 6 in die Abgask .anäle 12 und 1z', von diesen in die Rekuperation 13 und 13' und durch die geöffneten Schieber 14 und 14' zum Fuchs.
  • Die sämtlichen Entgasungsnäume A und B werden bei dieser Beheizungsart mit gleicher Entgasungsdauer betrieben, also je na:ch Größe der Räume 6- bis 24stündig.
  • Wenn der Gasbedarf stark zurückgeht,. so wird der Ofen derartig umgestellt, daß, nur die Kammern A direkt beheizt werden, während die Beheizung der Kammern B durch einen Teil der Abgase von der Beheizung der Kammern A stattfindet. Die Kammern A arbeiten dabei weiter mit der gewünschten normalen Entgasungszeät, während die Kammern B mit einer der geringeren Temperatur der Abgase entsprechenden längeren Entgasungszeit betrieben werden.
  • An der Beheizung der rechten Seite des Ofens mit den Kammern A ändert sich in dem zweiten Falle nichts. Die Schieber in den Kanälen 7 und 8 bleiben geöffnet, die Schieber in den Kanälen i i und 16 geschlossen; dagegen wird auf der linken Seite die Zufuhr von Generatorgas und Luft zu den Verbrennungskanälen g' abgeschnitten, indem die Schieber in den Kanälen 7' und 8' geschlossen werden. Die Schieber in den Kanälen i i' und 16' sind geöffnet.
  • Die in den Verbrennungskanälen 9 sich bildenden Verbrennungsgase steigen durch die Kanäle 2 und 3 auf und werden zum Teil durch den Kanal i nach rechts, zum Teil durch die Kanäle 4, 5 und 6 nach links abgesaugt. Die Regelung dieser Absaugung nach rechts oder nach links geschieht durch die Schieber 14 bzw. 14', mit denen man es in der Hand hat, sämtliche Abgase nach der einen oder nach, der anderen Seite zu führen. oder eine beliebige Verteilung nach beiden Seiten einzustellen. Die nach rechts durch den Kanal i abfallenden Abgase sammeln sich im Abgaskanal i- und beheizen durch die Rekuperationskanäle 13 die rechte Rekuperation und wärmen die Verbrennungsluft vor. Da bei der reduzierten Beheizung auch nur ein Bruchteil der Verbrennungsluft benötigt wird, so genügt auch ein Bruchteil der Abgase zur Vorwärmung dieser Verbrennungsluft. Die nach der linken Ofenhälfte abgehenden Verbrennungsgase folgen, soweit sie durch den Kanal 6 abziehen, denselben Weg wie die Gase der rechten Seite durch den Kanal i, nämlich durch den Abgassammelkanal i2' und die Rekuperation 13'. Der Teil der Abgase, welcher durch die Kanäle 4 und 5 streicht, sammelt sich in den Verbrennungskanälen 9', die jetzt Abgassammelkanäle werden, zieht durch diese mit Hilfe der früheren Luftdüsen oder eines besonderen Verbindungskanals und des Kanals 12' und gelangt von dort , ebenfalls in die linke Rekuperation. Die vorgewärmte Luft aus der linken Rekuperation wird durch einen Kanal 16' dem Luftverteilungskanal io oder einem oberen Rekuperationskanal der rechten Ofenhälfte zugeführt.
  • Falls der Ofen symmetrisch ausgebildet ist, kann man in gleicher Weise umgekehrt wie vorbeschrieben verfahren, indem die Kammern B direkt und die Kammern A durch die Abhitze der Kammern B beheizt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gaserzeugungsofen mit insbesondere horizontalen oder schrägen Retorten oder Kleinkammern, bei dem je nach Wahl in demselben Ofenblock ein Teil der Entgasungsräume mit der normalen Entgasungsze,it betrieben wird, während für den übrigen Teil des Ofenblockes die Entgasungszeit der restlichen Entgasungsfäume beliebig verlängert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß, die Entgasungsräumeeiner Ofenhälfte mit Frischgasen, diejenigen der anderen Ofenhälfte mit einem Teil der Abgase der ersten Ofenhälfte beheizt werden, während Bein anderer Teil dieser Abgase zur Beheizung der Rekuperation der mit Frischgasen beheizten Ofenhälfte benutzt wird. z. Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungskanäle . für Generatorgas und vorgewärmte Luft zu den entsprechenden Verteilungskanälen einer Ofenhälfte durch Schieber abschließbar eingerichtet sind, so daß der Luft= verteilungskanal und die Verbrennungskange dieser Ofenhälfte teilweise oder ganz als Abgassammelkanäle der Abgase der anderen Ofenhälfte benutzt werden können. 3. Ofen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Abgassammelkanäle benutzten Kanäle mit einer abschließbaren Verbindung zu dem Hauptgassarnmelkanal versehen sind. ¢. Ofen nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgewärmte Luft von der Rekuperation der einen Ofenhälfte in die Luftverteilungskanäle oder- in den oberen,, Teil der Rekuperation der anderen Ofenhälfte durch einen abschließbaren Kanal geleitet wird.
DES74610D 1926-05-15 1926-05-15 Gaserzeugungsofen mit wahlweiser Beheizung eines Teiles der Entgasungsraeume direkt oder durch Abhitze Expired DE486443C (de)

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