DE486325C - Einrichtung zum Aufnehmen von Schwimmkoerpern, insbesondere Flugzeugen - Google Patents

Einrichtung zum Aufnehmen von Schwimmkoerpern, insbesondere Flugzeugen

Info

Publication number
DE486325C
DE486325C DEK109924D DEK0109924D DE486325C DE 486325 C DE486325 C DE 486325C DE K109924 D DEK109924 D DE K109924D DE K0109924 D DEK0109924 D DE K0109924D DE 486325 C DE486325 C DE 486325C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
aircraft
web
resistance body
bodies
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK109924D
Other languages
English (en)
Inventor
Woldemar Kiwull
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WOLDEMAR KIWULL DIPL ING
Original Assignee
WOLDEMAR KIWULL DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WOLDEMAR KIWULL DIPL ING filed Critical WOLDEMAR KIWULL DIPL ING
Priority to DEK109924D priority Critical patent/DE486325C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE486325C publication Critical patent/DE486325C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B35/00Vessels or similar floating structures specially adapted for specific purposes and not otherwise provided for
    • B63B35/50Vessels or floating structures for aircraft
    • B63B35/52Nets, slipways or the like, for recovering aircraft from the water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Aufnehmen von Schwimmkörpern, insbesondere Flugzeugen Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der Einrichtung nach Patent 477 942. Diese Einrichtung besteht aus einem Widerstandskörper und einer Bahn, die infolge der Gestaltung des ersteren überflutet wird. Will man die Überflutung der Bahn vermeiden, so muß das Ende der Bahn in den Widerstandskörper übergehen. Dadurch wird bei Fahrt unter der Bahn eine Wasserstauung und hinter der Bahn eine Absenkung des Wasserspiegels und zugleich ein Rückstrom des Wassers hervorgerufen, wodurch das Aufnehmen von Seeflugzeugen außerordentlich erleichtert wird. Zugleich gibt diese Anordnung die Möglichkeit, auch Landflugzeuge sicher an Bord zu nehmen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. I ein Schiffsheck mit der Bahn, von der Seite gesehen, bei Aufnahme eines Seeflugzeuges, Abb. 2 eine ,ähnliche Ansicht bei Aufnahme eines Landflugzeuges, Abb.3 eine zugehörige Draufsicht.
  • An Bord des Schiffes wird auf dem Deck 23 die Bahn 22 angeordnet, die beispielsweise mit Hilfe einer Rolle 29 aus und eingerollt werden kann. Am freien Ende der Bahn 22 ist der Widerstandskörper 21 befestigt, der im Ausführungsbeispiel durch einfaches Umbiegen der Bahn gebildet und durch Trossen 3o gehalten wird.
  • Durch die Wirkung des Propellerstromes bildet sich unterhalb der Bahn 22 ein Wasserstau, der durch die Linie 25 wiedergegeben ist. Hinter dem Widerstandskörper 21 erfährt der Wasserspiegel 31 bei der in Abb. I gezeichneten Lage der Bahn und des Widerstandskörpers eine geringe Absenkung und bildet einen Rückstrom 32, der vollkommen ruhig und unabhängig von den Bewegungen des Seeganges und des Schiffes ist und daher ein sicheres Aufsetzen des Seeflugzeuges 28 ermöglicht. Dieser Rückstrom führt zugleich das Flugzeug mit Sicherheit an die Bahn heran, selbst dann, wenn es sich schräg zur Längsachse der Bahn auf das Wasser aufgesetzt hat.
  • Will man ein Landflugzeug 28' an Bord nehmen, so wird zweckmäßig die Bahn 22 länger ausgelassen (Abb.2), um die Neigung der Bahn zu verringern. Ferner wird die Lage des Widerstandskörpers 21 in der Weisse gerändert, daß die Stauwelle 25 unterhalb der Bahn eine größere Längenausdehnung an= nimmt. Bei dieser Anordnung der Bahn bildet sich hinter dem Widerstandskörper 2 i eine Sogwelle 33, die als Ansteuermarke für das Landflugzeug dienen kann. Das Landflugzeug setzt auf den Stauhügel auf und wird elastisch aufgefangen. Seine Auslaufbewegung wird durch die Neigung der Bahn 22 abgebremst. Die weitere Bremsung des Flugzeuges kann unter Umständen durch zwei Logs 34 herbeigeführt werden, die am Ende der Bahn über Rollen laufen. Das Flugzeug hakt mit dem Sporn 3 5 in die Verbindungstrosse des Logs ein und zieht die Logs mit, wird dabei abgebremst und gleichzeitig nach der Mitte der Bahn 22 geführt. Diese Wirkung ist durch strichpunktierte Linien 36 in Abb.3 wiedergegeben.
  • In der Regel wird es genügen, das Flugzeug, sei .es Seeflugzeug oder Landflugzeug, im unteren Bereich der Bahn festzulegen. Die Bahn 22 braucht nicht unbedingt bis an das Deck 23 zu reichen; sie kann beispielsweise im Bereich der Stauwelle 25 aufhören, wenn diese Bahnlänge für das Aufsetzen und Festlegen des Flugzeuges ausreicht.
  • Will man ein Seeflugzeug auf Deck nehmen, so kann es mittels der Schiffswinde an Bord gezogen werden. Das Landflugzeug kann in gleicher Weise an Bord genommen werden oder durch eigene Kraft über die Bahn an Deck rollen.
  • Will man ein Seeflugzeug von Bord absetzen, so wird es auf die Bahn gefiert und die Neigung der Bahn durch Nachlassen der Trosse 30 oder durch Verminderung der Fahrt bzw. der Propellerströmung so lange verändert, bis die Bahn sich senkt und das Flugzeug im Bereich des vom Seegang geschützten Propellerstromes zum Aüfschwimmen kommt. Die geänderte Lage der Bahn ist in Abb. i durch punktierte Linien 37 wiedergegeben.
  • Beim Abfliegen eines Landflugzeuges dient das Deck 23 als Anlaufstrecke, Und die Bahn 22 verhindert das Absacken des Flugzeuges beim Starten. Die Neigung und Lage der Widerstandskörper zur Bahn und zur Strömung kann durch Änderung der Haltetrossen geregelt werden. Auf diese Weise gelingt es, die Zugkräfte an der Bahn den gewünschten Verhältnissen anzupassen. Dabei kann gleichzeitig auch eine Änderung der Neigung der Bahn erreicht werden. Unabhängig vom Widerstandskörper kann die Neigung der Bahn auch noch durch Wegfieren und Einholen der Bahn geändert werden.
  • Man kann die Bahn oder einen Teil derselben auch als laufendes Band ausbilden, um,das Flugzeug nach dem Aufsetzen an Bord zu fördern.
  • Die Einrichtung bremst die Stampfbewegungen des Schiffes im Seegang bedeutend ab und ermöglicht daher ein sicheres Landen oder Anbordnehmen der Flugzeuge.
  • Es kann die Einrichtung als Notsteuer verwendet werden und auch zum Übernehmen von Schiffbrüchigen an Bord dienen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Aufnehmen von schwimmenden Körpern, insbesondere Flugzeugen, auf Plattformen, z. B. Schiffe oder Landungsstege, nach Patent 477 942, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Widerstandskörper unterhalb der Stoffbahn angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, da-,durch gekennzeichnet, daß der Widerstandskörper gegenüber der Bahn in seiner Lage verändert werden kann.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn mit Vorrichtungen zum Abbremsen von Flugzeugen z. B. durch logartige Einrichtungen ausgestattet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bahn selbst eine Fördervorrichtung zum Anbordnehmen von Flugzeugen trägt.
DEK109924D 1928-06-20 1928-06-20 Einrichtung zum Aufnehmen von Schwimmkoerpern, insbesondere Flugzeugen Expired DE486325C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK109924D DE486325C (de) 1928-06-20 1928-06-20 Einrichtung zum Aufnehmen von Schwimmkoerpern, insbesondere Flugzeugen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK109924D DE486325C (de) 1928-06-20 1928-06-20 Einrichtung zum Aufnehmen von Schwimmkoerpern, insbesondere Flugzeugen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE486325C true DE486325C (de) 1929-12-03

Family

ID=7241838

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK109924D Expired DE486325C (de) 1928-06-20 1928-06-20 Einrichtung zum Aufnehmen von Schwimmkoerpern, insbesondere Flugzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE486325C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3430163A1 (de) Verschluss zwischen zwei zugleinenfuehrungsbolzen
DE486325C (de) Einrichtung zum Aufnehmen von Schwimmkoerpern, insbesondere Flugzeugen
DE2644971C2 (de)
DE2752754B2 (de) Fischereischiff
US1811321A (en) Aircraft landing and releasing apparatus
DE646269C (de) Einrichtung zum Bedienen von Flugzeuglandungssegeln
DE2533600A1 (de) Fahrzeug und vorrichtung zum bergen von bojen und ankern auf see
DE822505C (de) Vorrichtung zum Veraendern des Lateralplanes von Segelbooten waehrend der Fahrt zum Ausgleich von Luv- und Leegierigkeit
DE620578C (de) Segelbahn zum Aufnehmen und Absetzen von Schwimmkoerpern, insbesondere Flugzeugen
DE560650C (de) Flugzeuglandungssegel
DE10153359A1 (de) Bootshebeeinrichtung mit vorgespanntem Seil
DE907392C (de) Faehrschiffanlager, insbesondere fuer Kraftwagenfaehren
DE560648C (de) Landungssegel fuer Flugzeuge
DE20316247U1 (de) Vorrichtung zum Aussetzen und Aufnehmen eines tauchfähigen Wasserfahrzeuges, Vorrichtung zum Schleppen eines tauchfähigen Wasserfahrzeuges sowie Überwasserfahrzeug mit einer solchen Vorrichtung
DE645523C (de) Einrichtung zum Verholen von Landesegeln laengs der Bordseite bei fahrendem Schiff
DE688709C (de) Wasserruder, insbesondere an Schwimmkoerpern von Seeflugzeugen
DE618620C (de) Bootsaussetzvorrichtung
DE566646C (de) Flugzeuglandungssegel
DE2820031C2 (de) Schlepp- und aufblasbares Wasserfahrzeug mit verbesserten Schleppeigenschaften
DE802915C (de) Wasserfahrzeug
DE1166031B (de) Vorrichtung auf Trawlern zum Schleppnetzfischen ueber Heck
DE606887C (de) Schwerkraftdavit
DE564381C (de) Flugzeuglandungssegel mit Beflutungseinrichtung
DE705599C (de) Wasserflugzeug, insbesondere Flugboot, mit Stufe und einziehbarem Unterwassertragfluegel
DE4329557A1 (de) Verfahren und Einrichtung zum Anbringen einer Schlepptrosse an einem havarierten Schiff