DE486288C - Gewindebohrer zum Schneiden von Gewinden mit grossem Querschnitt - Google Patents

Gewindebohrer zum Schneiden von Gewinden mit grossem Querschnitt

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Publication number
DE486288C
DE486288C DEA48477D DEA0048477D DE486288C DE 486288 C DE486288 C DE 486288C DE A48477 D DEA48477 D DE A48477D DE A0048477 D DEA0048477 D DE A0048477D DE 486288 C DE486288 C DE 486288C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tap
taps
cutting teeth
section
projections
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Expired
Application number
DEA48477D
Other languages
English (en)
Inventor
Frantiseke Moulis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VORMALS SKODAWERKE AG
Original Assignee
VORMALS SKODAWERKE AG
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Filing date
Publication date
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Publication of DE486288C publication Critical patent/DE486288C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/02Thread-cutting tools; Die-heads without means for adjustment
    • B23G5/06Taps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 14. NOVEMBER 1929
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 486288 KLASSE 49 e GRUPPE
Aktiengesellschaft vormals Skodawerke in Pilsen
in Prag-Smichow*)
ist in Anspruch genommen.
Beim Schneiden, von Gewinden von großem Querschnitt ist es erforderlich, ein bestimmtes Verhältnis zwischen Dicke und Breite des abzunehmenden Spanes aufrechtzuerhalten, um der Bedingung einer günstigen Werkstoffzerspanung zu genügen.
Es sind Gewindebohrer bekannt, die am vordersten Teil des Anschnittkegels mit besonderen Hilfsnuten oder Hilfsgewinden versehen sind, welche dazu dienen, das Einschneiden des Gewindes beim Beginn des Arbeitsvorganges zu erleichtern, während die weiter folgenden Gänge dieser Gewindebohrer normal ausgebildet sind. Solche Gewindebohrer können zum Schneiden beliebig großer Gewindequerschnitte beliebiger Form keine Verwendung finden, da ihr Anschnittkegel ungewöhnlich groß ausfallen würde und daher das Schneiden großer Gewindequerschnitte
ao mit einem Bohrer normaler Länge nicht möglich wäre.
Es sind weiterhin Gewindebohrer bekannt, bei denen ein Teil der Zähne Vorsprünge schneidet, welche von den darauffolgenden Zähnen wieder ausgeglichen werden. Die Zähne sind jedoch nicht in ihrer Breite in einzelne Zacken unterteilt. Es lassen sich daher mit solchen Gewindebohrern nicht beliebig hohe oder weite Gewindequerschnitte herstellen, da die Stärke des Spanes und somit das Drehmoment zu groß wäre und den Gewindebohrerkern gefährden würde. Auch würde die Wärmeentwicklung beim Schneiden langer Gewinde sehr gesteigert.
Der Gewindebohrer gemäß der Erfindung besteht aus einzelnen nacheinander wirkenden Teilen, deren jeder für sich durch in ihrer ganzen Breite aus untereinander gleichen oder verschieden großen Zacken bestehende Schneidzähne oder durch geradlinig begrenzte Schneidzähne das gewünschte Normalgewinde im Querschnitt herstellen. Diese Art der Abnahme des Spanes abwechselnd durch zackig und geradlinig begrenzte Gewindeschneidzähne erweist sich als derart günstig, daß auch abnormal große Gewinde mit einem Bohrer normaler Länge geschnitten werden · können. Ferner ist infolge Verwendung von zackigen und geradlinig begrenzten Schneidzähnen, die ganz oder zum Teil gleich ausgebildet sind, eine einfache Herstellung des Werkzeuges gewährleistet. Dadurch, daß die zackigen, die Vorsprünge schneidenden Gewindeschneidzähne normal belastet sind und die geradlinig begrenzten Gewindeschneidzähne keine Flankenreibung haben, können
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden;
Frantiseke Moults in Tremosna, Pilsen.
die Späne leicht abgetrennt werden, so daß die nachfolgenden Gewindeschneidzähne neue Vorsprünge auf erkaltetem Werkstoff bilden.
Auf den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Das Prinzip des neuen Gewindebohrers beruht in folgender Teilung des Spanes.
Der zu schneidende Normalquerschnitt 16 to fAbb. i) ist derart in einige unter sich gleiche kleinere Querschnitte 17, 18, 19, 20 geteilt, daß die Breite 21 jedes Zahnes in einem bestimmten Verhältnis zur Stärke 22 des abgenommenen Spanes steht. Der zweite Teil des Gewiadebohrers hat Zähne, die so breit sind wie der ganze Querschnitt 16 (Abb. 2), mit einer Höhe 22, die der Stärke der bei Beginn des Schneidvorganges entfernten Späne entspricht. Mit diesen breiten Zähnen werden die zunächst stehengebliebenen Teile 23, 24, 25, 26, 27 abgeschert. Nach Abb. 3 werden darauf die Späne 28, 29, 30 mit dreieckigem Querschnitt genommen, während nach Abb. 4 die Vorsprünge 31, 32, 33, 34 entfernt werden. Gemäß· Abb. 5 werden neue Späne 35 und 36 gebildet und der dadurch entstandene Vorsprung 37 gemäß Abb. 6 ausgeglichen und somit der Querschnitt vollendet.
Der Gewindebohrer weist also Gewindec schneidzähne auf, von welchen die eine Gattung, im Gewindequerschnitt fortschreitend, Vorsprünge ausnimmt, während die andere Gattung der geradlinig begrenzten Gewinde- j schneidzähne diese Vorsprünge wieder ausgleicht. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis der ganze Querschnitt des Gewindes (nach Abb. 7) ausgeschnitten ist.
In Abb. 11 ist ein gemäß Vorstehendem ausgebildeter Gewindebohrer dargestellt. In den Abschnitten 38 und 40 ist die eine Gattung der Zacken bildenden Gewindeschneidzähne zu sehen, welche fortschreitend Vorsprünge im Querschnitt bilden, welche von der anderen, in den Abschnitten 39 und 41 dargestellten Gattung der geradlinig begrenzten Gewindeschneidzähne wieder abgeschert und ausgeglichen werden, bis der ganze Gewindequerschnitt fertiggestellt ist. Es ist ganz * selbstverständlich, daß diese Abschnitte 38, 39, 40 und 41 nicht von einem Gewindebohrer gebildet werden müssen, sondern es können auch mehrere Gewindebohrer benutzt werden, von denen ein jeder nur einen Teil des Querschnittes herstellt. In den Abb. 12 und 13 ist z. B. ein derartiger Gewindebohrersatz dargestellt. Der erste Gewindebohrer (Abb. 12) enthält die Vorschneidzähne 42 und 43, und der zweite Gewindebohrer mit den Zähnen 44 und 45 schneidet den vorgeschnittenen Querschnitt fertig. So
Es ist nicht erforderlich, daß die Vorsprünge, die den Querschnitt teilen, von gleicher Höhe sind, wie z. B. in Abb. 1. Sie können im Gegenteil regelmäßig höher oder niedriger sein, wie es in Abb. 8 und 9 dargestellt ist. Der mit dem Gewindebohrer geschnittene Gewindequerschnitt kann auch von ganz beliebiger Gestalt sein, z. B. trapezförmig, wie in Abb. 10, oder auch quadratförmig usw.
Die Zähne des Gewindebohrers können auch derart ausgebildet sein, daß der eine Teil der Zahnbreite mit Zacken versehen ist und Vorsprünge bildet, während der verbleibende Teil der Zahnbreite geradlinig begrenzt ist und die entstandenen Vorsprünge wieder abschert (Abb. 14 und 15). Weiterhin können auch die aufeinanderfolgenden Zähne in der Bildung und im Ausgleich der Vorsprünge abwechseln.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Gewindebohrer zum Schneiden von Gewinden mit großem Querschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung des ganzen Gewindes durch Schneidzähne erfolgt, die aufeinanderfolgend mit zackigen Vorsprüngen versehen oder geradlinig begrenzt sind, derart, daß Breite und Stärke der abgenommenen Späne in einem für die Spanbildung günstigen Verhältnis zueinander stehen.
2. Gewindebohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aufeinanderfolgend ganze Abschnitte des Gewindebohrers Schneidzähne aufweisen, die abwechselnd hintereinander nur mit zackigen Vorsprüngen versehen oder nur geradlinig begrenzt sind.
3. Gewindebohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidzähne des ganzen Gewindebohrers abwechselnd hintereinander mit zackigen Vorsprüngen versehen oder geradlinig begrenzt sind.
4. Gewindebohrernach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß aufeinanderfolgend mit zackigen Vorsprüngen versehene oder geradlinig begrenzte Schneidzähne auf mehrere Gewindebohrer verteilt sind. uo
5. Gewindebohrer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zackige Vorsprünge bildenden Schneidzähne mit untereinander gleichen Zacken oder mit Zacken verschiedener Höhe und Breite versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA48477D 1926-04-12 1926-08-10 Gewindebohrer zum Schneiden von Gewinden mit grossem Querschnitt Expired DE486288C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS486288X 1926-04-12

Publications (1)

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DE486288C true DE486288C (de) 1929-11-14

Family

ID=5453098

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA48477D Expired DE486288C (de) 1926-04-12 1926-08-10 Gewindebohrer zum Schneiden von Gewinden mit grossem Querschnitt

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