DE234940C - - Google Patents

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DE234940C
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/28Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00 for polarising
    • G02B27/283Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00 for polarising used for beam splitting or combining

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Polarising Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Polarisationsprisma und ein zur Herstellung desselben dienendes Verfahren. Das neue Prisma wird in bekannter Weise aus doppelbrechendem Kalkspat hergestellt. Es unterscheidet sich von den bisher bekannten Prismen dadurch, daß seine Kanten parallel zu einer Spaltfläche des Kalkspats und außerdem parallel zu der größten Diagonale
ίο des die Spaltfläche bildenden Rhombus liegen. Dies hat den Vorteil, daß man an Material bedeutend spart. Beiliegende Zeichnung soll die Erfindung näher kennzeichnen.
Fig. ι bis 3 zeigen das bekannte Verfahren zum Herausschneiden von Prismen aus dem Kalkspat-Rhomboeder. Die übrigen Figuren zeigen das Herstellungsverfahren nach vorliegender Erfindung.
Nach der in Fig. 1 bis 3 dargestellten und
ao von Glan & Thompson angegebenen Herstellungsweise stehen die Endflächen des Prismas α parallel zur Hauptachse b b des Rhomboeders, und es folgt hieraus, daß keine der Längsflächen und keine der Längskanten parallel zu irgendeiner Spaltfläche des Rhomboeders liegt. Legt man aber, wie die Fig. 4 bis 6 erkennen lassen, das Prisma so, daß eine seiner Längsflächen in der Spaltebene liegt, so ist ersichtlich, daß man aus ein und demselben Rhomboeder mindestens drei Prismen derselben.Größe wie vorher herausschneiden kann, während aus dem Abfall noch kleinere Prismen von der gleichen Eigenschaft herausgeschnitten werden können. Der gleiche Effekt wird erzielt, wenn man die Prismen so legt, daß lediglich die Prismenlängskanten in den Spaltflächen oder Parallelflächen hierzu liegen.
Zwei Prismen der neuen Art müssen genau wie ein Nicoisches Prismenpaar der bekannten Art um 90 ° gedreht werden, um vom vollen Lichtdurchgang zum vollen Lichtabschluß zu gelangen. Sie unterscheiden sich jedoch von den bekannten dadurch, daß ein Prisma der neuen Art gegen ein Prisma der alten Art um 450 rechts bzw. links diagonal verdreht werden muß.
Das Verfahren zur Herstellung ergibt sich aus dem Vorhergehenden und aus der beilie- ( genden Zeichnung (Fig. 4 bis 6) ohne weiteres. Man spaltet von dem Rhomboeder eine Scheibe von der Dicke des herzustellenden Prismas ab und schneidet hierauf die Ecken der Scheibe so ab, daß ein Prisma von der gewünschten Länge entsteht und seine Achse parallel zur Längendiagonale des durch die Spaltfläche gebildeten Parallelogramms liegt. ■ Selbstverständlich können die Kanten beliebige Länge haben und der Schnitt zur Vernichtung des ordinären Strahles kann in jeder bei andern bekannten Polarisationsprismen gebräuchlichen Weise geführt sein.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Polarisationsprisma, dadurch gekennzeichnet, daß seine Längskanten parallel zu einer Spaltfläche und außerdem parallel zu der größten Diagonale des die Spaltfläche bildenden Rhombus liegen.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Polarisationsprismen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man das natürliche Rhomboeder auf die Dicke der herzustellenden Prismen spaltet und dann aus den Spaltstücken die Prismen schneidet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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