DE48620C - Maschine zum Schneiden und Ordnen von Zündhölzern - Google Patents
Maschine zum Schneiden und Ordnen von ZündhölzernInfo
- Publication number
- DE48620C DE48620C DENDAT48620D DE48620DC DE48620C DE 48620 C DE48620 C DE 48620C DE NDAT48620 D DENDAT48620 D DE NDAT48620D DE 48620D C DE48620D C DE 48620DC DE 48620 C DE48620 C DE 48620C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- wood
- cloth
- pieces
- cut
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000002023 wood Substances 0.000 claims description 15
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 13
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 7
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06F—MATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
- C06F1/00—Mechanical manufacture of matches
- C06F1/02—Cutting match splints
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Manufacture Of Wood Veneers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die ' Erfindung betrifft eine Maschine zum Schneiden der Stöckchen für Zündhölzer und
zum nachherigen Ordnen derselben zwecks Eintauchung in die Zündmasse. Dieselbe ist
auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 im Grundrifs, in Fig. 2 im Längsschnitt dargestellt, während
die Fig. 3 Details der Maschine veranschaulicht.
Das Holzfournier, von welchem die einzelnen Stöckchen abgeschnitten werden, wird
zwischen den Walzen A und A1 einem an der Schiene B 2 befestigten und mit dieser in
Führungen C des Gestelles D auf und nieder bewegten Messer zugeführt, welches bei jedem
Niedergang ein Stöckchen von entsprechender Breite abschneidet. Die abgeschnittenen Stöckchen
fallen zwischen die mit elastischem Material bedeckte Walze E und eine diese eng
umgebende Fläche F, wodurch bei der Bewegung der ersteren die Hölzer einem Band G
zugeführt werden, welches auf einem in einen Bock H2 gelagerte Spindel H aufgerollt ist
und über die Führungsrolle S und die Platte K zur Walze L2, welche auf den Zapfen L gelagert
ist, geleitet wird.
Die Zapfen L sind auf einem bewegbaren Arm M gelagert, welcher durch die über
Rollen O O geleitete und durch das Gewicht P beschwerte Schnur N derart nach unten gezogen
wird, dafs das auf die Spindel L2 aufgerollte Gewebe sich jederzeit gegen die
Walze / legt. Die auf- und niedergehende Bewegung des Messers B wird durch das Ex
center Q vermittelt, deren Welle R durch Zahnradgetriebe T von der Hauptwelle S bewegt
wird, während Hebel U die Bewegung des Excenters auf B2 übertragen. Einer der
Hebel U ist mit einer festen Klinke V versehen, welche bei jedesmaligem Rückgange des Messers
(also nachdem ein Hölzchen abgeschnitten ist) mit der Verzahnung eines Sperrrades W in
Eingriff gebracht wird und dieses um eine Zahntheilung vorwärts bewegt. Das Zahnrad W
ist mit der Zuführungswalze A auf einer Welle befestigt, so dafs bei der Bewegung des Zahnrades
W auch eine entsprechende Drehung der Zuführungswalzen und damit ein Vorschieben
des Holzfourniers erfolgt. Die Länge der Verschiebung entspricht also dem Hub des Messers
bezw. der Stärke des Holzfourniers; es werden daher jederzeit Hölzer von derselben Breite, als
die Stärke des Fourniers beträgt, abgeschnitten werden. Die abgeschnittenen Hölzer fallen
nun zwischen die Walze E und die letztere umgebende Fläche F, werden bei Bewegung
der Walze E in bestimmten Entfernungen von einander geordnet und dem Tuch G zugeführt.
Die Enden der Hölzer ragen auf beiden Seiten des Tuches G hervor.
Durch entsprechende Wechselräder kann die Geschwindigkeit der Walzen / und E in Bezug
auf die intermittirende Bewegung der Zuführungswalzen A variirt werden und damit
die Entfernung der einzelnen Hölzer von einander auf dem Tuch G entsprechend eingerichtet
werden.
Die Führungswalze / wird durch Zahnradgetriebe X entsprechend der Walze E bewegt
und setzt die mit dem Gewebe G an ihr anliegende Walze Z-2 in Bewegung, welche das
Tuch G mit den darauf befindlichen Hölzern aufwickelt.
Claims (1)
- Die letzteren werden also spiralförmig zwischen dem Tuch G auf die Walze L gewickelt und können, sobald das gesammte Tuch von H auf L2 übergegangen, mit letzterem abgenommen, in die Zündflüssigkeit getaucht und nachher getrocknet werden.Um das Abwinden des Bandes G zu erleichtern, nachdem die Hölzer in die Zündflüssigkeit eingetaucht sind, wickelt sich ein Band Y in gleichem Sinne wie das Tuch G auf die Walze L2, so dafs die Hölzer sich zwischen Tuch G und Band Y befinden. Letzteres ist auf eine Walze Z gewickelt, geht in einer Aussparung e über die Walze E und ist dann auf der Walze L- befestigt.Diese Maschine ist zum Abschneiden zweier Hölzer eingerichtet und ist demgemäfs auch noch eine zweite Walze H1, ein zweites Tuch G1 und Band G1 vorgesehen. Es können auch drei oder mehr Hölzer zugleich geschnitten und fortgeschafft werden durch einfache Vervielfältigung der einzelnen Theile.Patenτ-Anspruch:Eine Maschine zum Schneiden und nachherigen Ordnen von Zündhölzern, bei welcher eine durch die Bewegung des Messers derart beeinflufste intermittirende Bewegung der Zuführungswalzen A A1 des Holzmaterials erfolgt, dafs immer Hölzer von der Dicke des Holzmaterials entsprechender Breite geschnitten werden, welche Hölzer zwischen eine mit elastischer Oberfläche versehene rotirende Walze E und eine diese theilweise umgebende Mulde F fallen, von dieser zu dem über Walze / und Tisch K geführten und auf der Walze L 2 befestigten Tuch G geführt, durch Walze / in entsprechenderWeise geordnet und spiralförmig auf die Walze L2 zwischen den Windungen des Tuches gewickelt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48620C true DE48620C (de) |
Family
ID=33033461
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48620D Expired - Lifetime DE48620C (de) | Maschine zum Schneiden und Ordnen von Zündhölzern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48620C (de) |
-
0
- DE DENDAT48620D patent/DE48620C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2461466A1 (de) | Drahtsaege | |
| DE3303331A1 (de) | Foerderanordnung zum taktweisen vorschieben loser papierlagen | |
| DE3821442A1 (de) | Vorrichtung zum durchmessereinstellen einer falttrommel einer rotationspresse | |
| DE48620C (de) | Maschine zum Schneiden und Ordnen von Zündhölzern | |
| DE226328C (de) | ||
| DE2835705A1 (de) | Bandwickelvorrichtung | |
| DE178561C (de) | ||
| DE142184C (de) | ||
| DE364053C (de) | Vorrichtung zum Ausfuehren und Ablegen der Bogen an Druckmaschinen | |
| DE1262097B (de) | Wickelwerk zum Aufwickeln von Gitterbahnen | |
| DE118185C (de) | ||
| DE31394C (de) | Spulmaschine mit sogenannten Schweizerhaspeln | |
| DE50347C (de) | Verfahren und Maschine zum Schneiden von Fournieren | |
| DE116965C (de) | ||
| DE347937C (de) | Nach dem Abwaelzverfahren, vorzugsweise mittels Rollbogen-Bandgetriebe arbeitende Kegelraederverzahnungsmaschine | |
| DE24810C (de) | Feder-Winde-Maschine | |
| DE329175C (de) | Maschine zum Wickeln von Flachstahlbaendern zu konischen Federn | |
| DE314851C (de) | ||
| DE49471C (de) | Maschine zur Herstellung der Drahtumwickelung bei Geschützrohren mit Drahtverstärkung | |
| DE128459C (de) | ||
| DE118674C (de) | ||
| DE37741C (de) | ||
| DE132149C (de) | ||
| DE290384C (de) | ||
| DE1627455A1 (de) | Transfereinrichtung zur intermittierenden Zufuehrung von Einzelwerkstuecken |