DE48620C - Maschine zum Schneiden und Ordnen von Zündhölzern - Google Patents

Maschine zum Schneiden und Ordnen von Zündhölzern

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Publication number
DE48620C
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DE
Germany
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roller
wood
cloth
pieces
cut
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48620D
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English (en)
Original Assignee
SUN MATCH COMPANY LIMITED in London, Billiter-Street
Publication of DE48620C publication Critical patent/DE48620C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/02Cutting match splints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die ' Erfindung betrifft eine Maschine zum Schneiden der Stöckchen für Zündhölzer und zum nachherigen Ordnen derselben zwecks Eintauchung in die Zündmasse. Dieselbe ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 im Grundrifs, in Fig. 2 im Längsschnitt dargestellt, während die Fig. 3 Details der Maschine veranschaulicht.
Das Holzfournier, von welchem die einzelnen Stöckchen abgeschnitten werden, wird zwischen den Walzen A und A1 einem an der Schiene B 2 befestigten und mit dieser in Führungen C des Gestelles D auf und nieder bewegten Messer zugeführt, welches bei jedem Niedergang ein Stöckchen von entsprechender Breite abschneidet. Die abgeschnittenen Stöckchen fallen zwischen die mit elastischem Material bedeckte Walze E und eine diese eng umgebende Fläche F, wodurch bei der Bewegung der ersteren die Hölzer einem Band G zugeführt werden, welches auf einem in einen Bock H2 gelagerte Spindel H aufgerollt ist und über die Führungsrolle S und die Platte K zur Walze L2, welche auf den Zapfen L gelagert ist, geleitet wird.
Die Zapfen L sind auf einem bewegbaren Arm M gelagert, welcher durch die über Rollen O O geleitete und durch das Gewicht P beschwerte Schnur N derart nach unten gezogen wird, dafs das auf die Spindel L2 aufgerollte Gewebe sich jederzeit gegen die Walze / legt. Die auf- und niedergehende Bewegung des Messers B wird durch das Ex center Q vermittelt, deren Welle R durch Zahnradgetriebe T von der Hauptwelle S bewegt wird, während Hebel U die Bewegung des Excenters auf B2 übertragen. Einer der Hebel U ist mit einer festen Klinke V versehen, welche bei jedesmaligem Rückgange des Messers (also nachdem ein Hölzchen abgeschnitten ist) mit der Verzahnung eines Sperrrades W in Eingriff gebracht wird und dieses um eine Zahntheilung vorwärts bewegt. Das Zahnrad W ist mit der Zuführungswalze A auf einer Welle befestigt, so dafs bei der Bewegung des Zahnrades W auch eine entsprechende Drehung der Zuführungswalzen und damit ein Vorschieben des Holzfourniers erfolgt. Die Länge der Verschiebung entspricht also dem Hub des Messers bezw. der Stärke des Holzfourniers; es werden daher jederzeit Hölzer von derselben Breite, als die Stärke des Fourniers beträgt, abgeschnitten werden. Die abgeschnittenen Hölzer fallen nun zwischen die Walze E und die letztere umgebende Fläche F, werden bei Bewegung der Walze E in bestimmten Entfernungen von einander geordnet und dem Tuch G zugeführt. Die Enden der Hölzer ragen auf beiden Seiten des Tuches G hervor.
Durch entsprechende Wechselräder kann die Geschwindigkeit der Walzen / und E in Bezug auf die intermittirende Bewegung der Zuführungswalzen A variirt werden und damit die Entfernung der einzelnen Hölzer von einander auf dem Tuch G entsprechend eingerichtet werden.
Die Führungswalze / wird durch Zahnradgetriebe X entsprechend der Walze E bewegt und setzt die mit dem Gewebe G an ihr anliegende Walze Z-2 in Bewegung, welche das Tuch G mit den darauf befindlichen Hölzern aufwickelt.

Claims (1)

  1. Die letzteren werden also spiralförmig zwischen dem Tuch G auf die Walze L gewickelt und können, sobald das gesammte Tuch von H auf L2 übergegangen, mit letzterem abgenommen, in die Zündflüssigkeit getaucht und nachher getrocknet werden.
    Um das Abwinden des Bandes G zu erleichtern, nachdem die Hölzer in die Zündflüssigkeit eingetaucht sind, wickelt sich ein Band Y in gleichem Sinne wie das Tuch G auf die Walze L2, so dafs die Hölzer sich zwischen Tuch G und Band Y befinden. Letzteres ist auf eine Walze Z gewickelt, geht in einer Aussparung e über die Walze E und ist dann auf der Walze L- befestigt.
    Diese Maschine ist zum Abschneiden zweier Hölzer eingerichtet und ist demgemäfs auch noch eine zweite Walze H1, ein zweites Tuch G1 und Band G1 vorgesehen. Es können auch drei oder mehr Hölzer zugleich geschnitten und fortgeschafft werden durch einfache Vervielfältigung der einzelnen Theile.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Maschine zum Schneiden und nachherigen Ordnen von Zündhölzern, bei welcher eine durch die Bewegung des Messers derart beeinflufste intermittirende Bewegung der Zuführungswalzen A A1 des Holzmaterials erfolgt, dafs immer Hölzer von der Dicke des Holzmaterials entsprechender Breite geschnitten werden, welche Hölzer zwischen eine mit elastischer Oberfläche versehene rotirende Walze E und eine diese theilweise umgebende Mulde F fallen, von dieser zu dem über Walze / und Tisch K geführten und auf der Walze L 2 befestigten Tuch G geführt, durch Walze / in entsprechenderWeise geordnet und spiralförmig auf die Walze L2 zwischen den Windungen des Tuches gewickelt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48620D Maschine zum Schneiden und Ordnen von Zündhölzern Expired - Lifetime DE48620C (de)

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