DE486015C - Induktionszaehler mit gesonderten Einstellmitteln fuer den Vortrieb und die induktive Abgleichung - Google Patents

Induktionszaehler mit gesonderten Einstellmitteln fuer den Vortrieb und die induktive Abgleichung

Info

Publication number
DE486015C
DE486015C DEL70259D DEL0070259D DE486015C DE 486015 C DE486015 C DE 486015C DE L70259 D DEL70259 D DE L70259D DE L0070259 D DEL0070259 D DE L0070259D DE 486015 C DE486015 C DE 486015C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iron
adjustment
induction counter
adjustment means
induction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL70259D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Application granted granted Critical
Publication of DE486015C publication Critical patent/DE486015C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description

  • Induktionszähler mit gesonderten Einstellmitteln für den Vortrieb und die induktive Abgleichung Gegenstand der Erfindung ist ein Induktionszähler mit -gesonderten Einstellmitteln für den Vortrieb und die induktive Abgleichung, bei dem jederzeit in einfachster Weise ein Verstellen jener Mittel vorgenommen werden kann und dessen für die Erfindung in Betracht kommenden Teile außerordentlich einfach aufgebaut sind, so daß die Gestehungskosten gering sind, die Eichung wesentlich erleichtert und ihre Konstanz auch innerhalb ausgedehnter Zeiträume beachtlich groß ist. Zum Einstellen wird lediglich ein einziges und einfaches Werkzeug; etwa ein gewöhnlicher Schraubenzieher oder ein Schraubenschlüssel allgemein üblicher Bauart, benötigt und jegliches Verstellen geschieht in nur einem Arbeitsgang mit einer sehr großen Genauigkeit,. ohne daß ein Beschädigen wirkungswichtiger Zählerteile zu befürchten wäre.
  • Erfindungsgemäß sitzen alle Einstellmittel an schwenkbar unter Klemmwirkung am Triebeisen gehaltenen Bolzen. Diese Klemmwirkung verhindert ein selbsttätiges Verstellen der Einstellmittel, die aber jederzeit durch einfaches Drehen der Bolzen verschwenkt werden können. Schneckengetriebe, Geradführungen, Etzentertriebe, Hebelmechanismen u.dgl. sind beim-Erfindungsgegenstand ebensowenig vorhanden als irgendwelche besonderen heststellorp iie, die für ein Einstellen zumindest jeweils zwei Arbeitsgänge erfordern und häufig die Anwendung verschiedener, oft sogar gattungsverschiedener Werkzeuge voraussetzen.
  • Um ein vergleichsweise -robustes Arbeiten bei Einstellungen zu ermöglichen, werden erfindungsgemäß Mittel zum Begrenzen der Schwenkbewegung der Einstellmittel vorgesehen, so daß diese nicht finit empfindlichen Teilen des Zählers, etwa mit seiner Triebscheibe oder deren Achse, in Berührung zu kommen vermögen.
  • Bei einer Ausführungsform des Erfindungs--egenstandes sitzen die Bolzen in Einkerbungen zwischen den Klötzen eines Briedenpaars, der eine Klotz jeder Briede steht an einer Seite über den andren Klotz vor und die vorstehenden Klotzteile bilden zusammen mit Bolzenteilen die Mittel zum Begrenzen der Schwenkbewegung der Einstellmittel. Das kann beispielsweise so erreicht werden, daß die Bolzen an den einander abgekehrten Seiten der Brieden Schraubenköpfe mit Anschlagflächen aufweisen und diese im Zusammenwirken mit den hervorstehenden Klotzteilen das Begrenzen der Schwenkbewegung der Einstellmittel bewirken. Als Einstellmittel für den Vortrieb können dabei in Triebscheibennähe am Spannungseisen vierschwenkbare Eisenflügel und als Einstellmittel für die induktive Abgleichung kann ein in einem Luftspalt des Spannungseisens vierschwenkbarer Kupferflügel verwendet werden.
  • Ein derartiger Induktionszähler ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes bildlich mit den in Betracht kommenden Teilen veranschaulicht.
  • Abb. r ist ein Aufriß des Spannungseisens eines Induktionszählers mit den erfindungsgemäß vorgesehenen Einstellmitteln, Abb. 2 ist der zu Abb. i gehörige Seitenriß, Abb. 3 ist der zu Abb. r gehörige Grundriß im Schnitt nach der Linie III-III der Abb. i, Abb. 4 ist eine Teilansicht, zum Teil @ geschnitten nach Kler Linie IV- IV der Abb. 3, und Abb. 5 ist ein Teilschnitt nach der Linie V-V der Abb. 3.
  • Die Enden des G-förmigen Spannungseisens i eines Triebsystems für Induktionszähler sind einander bis auf die Belassung eines schmalen Luftspalts 2 genähert, und nahe diesen Enden sind Pole 3 aus dem Spannungseisen herausgebildet; an dein den Enden gegenüberliegenden Schenkel trägt das Spannungseisen r seine Erregerspule 4.
  • Je seitlich des Luftspalts :2 ist am Spannungseisen eine aus zwei Klötzen 5 und 6 bestehende Briede vorgesehen; beide Brieden sind durch je eine Schraube 7 am Spannungseisen i befestigt. Die Klötze 5 und 6 weisen an den einander zugekehrten Seiten Einkerbungen 8 auf, von denen jeder Klotz je eine oberhalb und eine unterhalb der Schraube 7 besitzt.
  • Unter der einen in Abb. i rechten Briede ist am Spannungseisen i noch eine dünne Blechfahne 9 befestigt, die gegen die in Abb. 2 und 4 durch die strichpunktierte Linie io angedeutete Achse der in Abb. i bis 3 ebenfalls strichpunktiert angedeuteten Triebscheibe i r ragt und ihren Haltepunkt bei ausgeschaltetem Strom bestimmt.
  • Zwischen den unterhalb der Schraube 7 liegenden Einkerbungen 8 der Brieden sind Bolzen 12 eingelegt, an denen Eisenflügel 13 mittels eines rechtwinklig abgebogenen Lappens 13' sitzen. Zwischen den oberhalb der Schraube 7 liegenden Einkerbungen 8 der im ;Nusführungsbeispiel linken Briede ist ein Messingbolzen 14 eingelegt, an dem ein in der Ebene des Luftspalts :2 befindlicher Kupferflügel 15 befestigt ist.
  • Zwischen die oberen Einkerbungen 8 der im gezeichneten Beispiel rechten Briede ist ein Bolzen 16 gelegt, der lediglich zum Parallelhalten der Klötze 5 und 6 dieser Briede dient.
  • Die Klötze 6 -sind breiter als die Klötze 5 und ragen über diese, ausweislich der Abb.3, an den einander abgekehrten Seiten vor. An diesen Seiten weisen die Bolzen 12 und r4 sechskantige Schraubenköpfe r; auf, die finit einem Schlitz r8 versehen sind. Diese Schraubenköpfe 17 sind an ihren den Brieden zugewandtenSeiten derart gestaltet. daß Anschlagflächen r9 entstehen, die mit den über die Klötze 5 vorstehenden Teilen der Klötze 6 zusammenwirken und ein iiberm:ißiges Verdrehen der Eisenflügel 13 und des Kupferflügels r5 verhindern, so daß die erstgenannten nur bis in die beiden in Abb. 4 ausgezogen bzw. gestrichelt gezeichneten Stellungen und der letztgenannte nur bis in die in Abb. 5 strichpunktiert angedeutete Stellung geschwenkt werden können; die Eisenflügel 13 können infolgedessen nicht rnit der Triebscheibe r r, der Kupferflügel 15 kann nicht mit der Achse i o der Triebscheibe r i und der Erregerspule .l in Berührung kommen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Induktionszähler mit gesonderten Einstellmitteln für den Vortrieb und die induktive Abgleichung, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel an schwenkbar unter Kteminwirkung am Triebeisen gehaltenen Bolzen sitzen.
  2. 2. Induktionszähler nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Mittel zum Begrenzen der Schwenkbewegung der Einstellmittel.
  3. 3. Induktionszähler nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen in Einkerbungen zwischen den Klötzen eines Briedenpaars sitzen, der eine Klotz jeder Briede an einer Seite über den andren Klotz vorsteht und die vorstehenden Klotzteile zusammen mit Bolzenteilen die Mittel zum Begrenzen der Schwenkbewegung der Einstellmittel bilden.
  4. 4. Induktionszähler nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet. daß die Bolzen an den einander abgekehrten Seiten der Brieden Schraubenköpfe aufweisen und diese im Zusammenwirken mit den hervorstehenden Klotzteilen das Begrenzen der Schwenkbewegung der Einstellmittel bewirken.
  5. 5. Induktionszähler nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch in Triebscheibennähe am Spannungseisen verschwenkbare Eisenflügel als Einstellmittel für@en Vortrieb und einen in einemLuftspaIt des Spannungseisens vierschwenkbaren Kupferflügel als Einstellmittel für die induktive Abgleichung.
DEL70259D 1926-12-24 1927-11-19 Induktionszaehler mit gesonderten Einstellmitteln fuer den Vortrieb und die induktive Abgleichung Expired DE486015C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH486015X 1926-12-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE486015C true DE486015C (de) 1929-11-12

Family

ID=4516447

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL70259D Expired DE486015C (de) 1926-12-24 1927-11-19 Induktionszaehler mit gesonderten Einstellmitteln fuer den Vortrieb und die induktive Abgleichung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE486015C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169031B (de) * 1959-12-04 1964-04-30 Cie De Construction Electr Elektrizitaetszaehler nach dem Induktionsprinzip

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169031B (de) * 1959-12-04 1964-04-30 Cie De Construction Electr Elektrizitaetszaehler nach dem Induktionsprinzip

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE486015C (de) Induktionszaehler mit gesonderten Einstellmitteln fuer den Vortrieb und die induktive Abgleichung
DE835242C (de) Handsaege mit verstellbarem Griff
DE850371C (de) Loesbare Spannverbindung, insbesondere fuer die Aufspannelemente von Werkzeugmaschinen
CH123959A (de) Anordnung von zur Einstellung des Vortriebes und der zur induktiven Abgleichung von Induktions-Elektrizitätszählern dienenden Mitteln.
DE266799C (de)
DE336243C (de) Schraubstock
DE932847C (de) Anreihklemme fuer elektrische Leitungen
DE970240C (de) Fraeskettenspannvorrichtung bei Kettenfraesmaschinen
DE333065C (de) Vorrichtung zum Wickeln von Ankerspulen fuer elektrische Maschinen
DE447893C (de) Mit einem Dauermagneten versehene Vorrichtung zum Halten der Reissschiene am Zeichenbrett
DE691375C (de) Vorrichtung zum Einstellen des Leertriebes von Induktionszaehlern
DE875064C (de) Pol, insbesondere Wendepol
DE696416C (de) Einrichtung zur Feststellung von verdrehbar angeor
DE568950C (de) Polarisiertes Relais fuer Schnelltelegraphie
DE361855C (de) Verstellbarer Schraubenschluessel
DE911643C (de) Kleinlastregulierung fuer Stromzaehler
DE844694C (de) Geraet zum Ausgleichen unterschiedlicher Zahnschrankweiten von Gatter- u. dgl. Saegen
DE485887C (de) Ferraristriebkern mit Hauptstrombuegel
DE531390C (de) Drahtschlauchbinder mit Spannschraube
DE474707C (de) Nadel, insbesondere fuer Sackgewebe
DE384059C (de) Vorrichtung zum Abschneiden von Bolzen u. dgl.
DE442652C (de) Vorrichtung zum Anbiegen von OEsen an Zugfedern
DE446448C (de) Rollenfuehrungsbuechse zum Gewindeschneiden u. dgl. mit Vorrichtung zum Verstellen der Fuehrungsrollen durch die Ratsche
DE392144C (de) Landwirtschaftliches Handgeraet mit auswechselbarem Werkzeug
DE439654C (de) Antrieb fuer die Messer von Kronenschlaegern, insbesondere fuer einfaedige Spitzenkloeppelmaschinen