DE48600C - Vom Manometer aus bewegtes Sicherheitsventil für Dampfkessel - Google Patents

Vom Manometer aus bewegtes Sicherheitsventil für Dampfkessel

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DE48600C
DE48600C DENDAT48600D DE48600DA DE48600C DE 48600 C DE48600 C DE 48600C DE NDAT48600 D DENDAT48600 D DE NDAT48600D DE 48600D A DE48600D A DE 48600DA DE 48600 C DE48600 C DE 48600C
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DENDAT48600D
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M. FlNKEL-SZTEIN in Mizdzyrzec, Nr. 11 Mazowiecka, Kreis Radin, Siedlec, Rufsl
Publication of DE48600C publication Critical patent/DE48600C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/02Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
    • F16K17/04Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded
    • F16K17/10Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded with auxiliary valve for fluid operation of the main valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der vorliegende Apparat ist aüsschliefslich von dem Manometer abhängig, das, auf einen gegebenen Druck eingestellt, bei Ueberschreitung desselben die Dampfklappe öffnet und den Ueberschufs von Dampf ins Freie ausströmen läfst. Das Schliefsen der Klappe ■ kann erst erfolgen, nachdem der Dampfdruck im Kessel merklich unter die ursprünglich festgesetzte Grenze gefallen ist. Der Vorzug dieser Einrichtung soll in der sicheren Begrenzung der Spannung des Dampfes im Kessel und in der Beseitigung der gewöhnlichen Sicherheitsventile liegen.
Der in den beiliegenden Zeichnungen dargestellte Apparat besteht aus einem gewöhnlichen Manometer A, in den Fig. 1, 2 und 3 in Vorderansicht, Querschnitt und Seitenansicht, theilweise Schnitt, gezeichnet, einer mechanischen Vorrichtung D, in den Fig. 1, 4 und 5 gezeichnet, einem Körper B mit Spiralfeder F, in Fig. 7 im Schnitt (der Fig. 5) gezeichnet, und aus einem Ventil O, in Fig. 6 im Schnitt gezeichnet, welches zum Ablassen des überflüssigen Dampfes dient. Fig. 8 giebt im kleineren Mafsstabe eine Gesammtansicht des auf dem Kessel montirten Apparates. Fig. 9 und 10 zeigen im gröfseren Mafsstabe Details der Fig. i. ■
Das Ventil ist gleichzeitig mit dem Manometer auf dem Stutzen G befestigt, welcher direct auf dem Kessel steht. Das Manomer A ist daher in unmittelbarer Verbindung mit dem Dampfkessel. Das Dampfrohr α führt den Dampf zum Manometer; der Zeiger b ist mit der Scheibe C auf einer gemeinschaftlichen Achse in der Weise angebracht, dafs die Scheibe sich bewegen kann, ohne diese drehende Bewegung dem Zeiger b mitzutheilen. Bei Drehung des Stiftes d wird ein zweiter Zeiger f mitgenommen, an dessen Ende sich ein Stift g befindet. Steht der Zeiger des Manometers auf o, d. h. ist im Kessel keine Spannung vorhanden, und soll nun z. B. der Apparat bei einem Dampfdrucke von einer Atmosphäre in Thätigkeit treten, so ist die Scheibe C so zu stellen, däfs die entsprechende Zahl 1 auf der Scheibe C sich in der Mitte des Auges h befindet. Bei dieser Bewegung wird der auf der entgegengesetzten Seite des Zifferblattes befindliche Zeiger f eine Lage f1 annehmen. Sobald dies geschehen ist, wird das Ventil O geschlossen und der Apparat zur Wirkung vorbereitet. Dreht man das Schwungrädchen O1, Fig. 7, so wird vermittelst der Getriebe P und L die Trommel L1 in der Richtung des Pfeiles μ gedreht. An der Trommel ist ein Ende der Feder F befestigt, so dafs letztere bei der Drehung gespannt wird. Das andere Ende der Feder ist an der Mütter K befestigt. Indem man die Trommel L1 dreht, wird die Achse J vermittelst der Nuth R in Drehung gebracht; da sich auf der Spindel J ein Gewinde befindet und die Mutter K feststeht, so wird die Spindel J infolge der Drehung aus der Mutter herausgeschraubt, also das Ventil O heruntergelassen oder geschlossen.
Bei dieser Operation ist also das Ventil O zugemacht und die Feder F gespannt. Die
Mutter K wird dadurch festgehalten, dafs auf derselben das Rad M befestigt ist, welches durch eine Reihe von Rädern NN' N" mit der Achse verbunden ist, die den Draht S trägt. Da nun der Draht S vermittelst des Stiftes r aufgehalten wird, so folgt hieraus, dafs ungeachtet der Wirkung der Feder, welche an der Mutter befestigt ist, der ganze Mechanismus durch den Draht S und den Stift r (des Hebels m) in Ruhe gehalten wird. Sobald der höchste zulässige Druck überschritten ist und der Stift g des Zeigers f, welcher aus der Lage f hier angekommen ist, den Hebel i nach rechts bewegt, so wirkt der Stift p, welcher an der entgegengesetzten Seite des Drehpunktes η dieses Hebels angebracht ist, auf das keilförmige Ende des Hebels m, senkt sich mit dem Hebel K und wirft, nachdem er den Scheitel des Keiles überschritten hat, den Hebel m nach rechts. Dann hebt er sich wieder, um den Hebel in in dieser Läge zu halten. Da der Hebel m den Stift r trägt, welcher den Draht S1 eine drehende Bewegung zu machen verhindert, so wird also, sobald der Hebel m nach rechts geworfen wird, auch der Draht >S vom Stift r befreit, und nunmehr kann sich die Achse, welche den Draht 5 trägt, drehen. Dann dreht sich folglich auch das ganze System von Rädern N" N' NM, zuletzt auch die Mutter K unter der Wirkung der Feder F. Die Mutter K ist derartig gelagert, dafs sie sich drehen, jedoch nicht axial bewegen kann; infolge ihrer Drehung mufs die Spindel J sich verschieben und mit derselben das Ventil O, welches sich dabei hebt und dem überflüssigen Dampfe herauszuströmen erlaubt.
Die Spindel / dreht und senkt sich, d. h. sie schliefst das Ventil O, wenn man auf dasselbe mit. dem Sehwungrädchen O' und den Rädern P, L und der Trommel L' wirkt, denn dann steht die Mutter fest; hingegen ~hebt sich die Spindel J, ohne sich zu drehen, wenn die Feder durch die Mutter auf dieselbe wirkt, denn alsdann steht die Trommel fest.
Die Ausströmung wird so lange dauern, bis der Kesseldruck um ein wenig sich vermindert, dann kommt der Zeiger b zurück und folglich mit ihm der auf derselben Achse befindliche Zeiger f, d. h. der letztere bewegt sich nach links, und jetzt tritt die umgekehrte Bewegung der Hebel i, k, m ein. Der Stift ^7 des Hebels i drückt nämlich den Keil des Hebels m nach rechts, das Ende des Hebels k senkt sich, und nachdem der Stift ρ den Scheitel des Keiles überschritten hat, wirft er den Hebel m nach links um und gleichzeitig kommt der Stift r in das Bereich des Drahtes S, so dafs derselbe dem Stift r hier begegnet und denselben anhält, demzufolge der ganze Mechanismus, sowie auch die Mutter K stehen bleibt. Nachdem dieses geschehen ist, kann der Maschinist an das Ventil O herantreten und dasselbe vermittelst der Drehung des Schwungrades O', der Räder P, L und der Trommel L' schließen, sowie gleichzeitig die Feder spannen, wie oben ausgeführt. Der Apparat ist dann wieder zur neuen Wirkung eingestellt.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Ein automatischer Dampfspannungsregler, bestehend aus einem gewöhnlichen Manometer A, einer mechanischen Vorrichtung D, einem Körper B mit Spiralfeder F und einem Ventil O zum Ablassen des überflüssigen Dampfes.
2. Die mechanische Vorrichtnng D, bestehend aus der Verbindung des mit der Mutter K verbundenen Rades M, welches durch eine entsprechende Uebersetzung den Draht 5 bethätigt, und des Hebels m, der bei Ueberschreitung des höchsten Dampfdruckes durch das Zusammenwirken des Stiftes d, des Zeigers f und der Hebel i und k den Draht S auslöst und dadurch eine Drehung der Mutter K unter der Wirkung der Feder F gestattet, wodurch das Ventil O geöffnet wird.
3. Der Körper B, bestehend aus der in einem Gehäuse eingeschlossenen, an einem Ende mit der festen Mutter K, an dem anderen mit der Trommel L1 verbundenen Feder F1 welche durch das Schwungrad O' und Getriebe P, L gespannt werden kann, wobei zugleich der Achse / eine Längsbewegung ertheilt und hierdurch das Ventil O geschlossen wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT48600D Vom Manometer aus bewegtes Sicherheitsventil für Dampfkessel Expired - Lifetime DE48600C (de)

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