DE485690C - Verblockungs- und Schaltvorrichtung an einer Zapfsaeule fuer zwei verschiedene Fluessigkeiten - Google Patents

Verblockungs- und Schaltvorrichtung an einer Zapfsaeule fuer zwei verschiedene Fluessigkeiten

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DE485690C
DE485690C DEM102034D DEM0102034D DE485690C DE 485690 C DE485690 C DE 485690C DE M102034 D DEM102034 D DE M102034D DE M0102034 D DEM0102034 D DE M0102034D DE 485690 C DE485690 C DE 485690C
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    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/08Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
    • B67D7/16Arrangements of liquid meters

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Description

  • Verblockungs- und Schaltvorrichtung an einer Zapfsäule für zwei verschiedene Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft eine Verblockungs-und Schaltvorrichtung an Zapfsäulen für zwei verschiedene Flüssigkeiten. Zapfsäulen, bei denen in einem Gehäuse zwei Pumpen, eine Meßvorrichtung, zwei Zähler und eine= Rücklaufvorrichtung angeordnet sind, sind bekannt. Bei diesen Zapfsäulen sind jedoch infolge der komplizierten Konstruktion viele Fehlerquellen gegeben, die oft die durch zwangläufige Verbindung der einzelnen Teile erzielten Vorteile überwiegen.
  • Diesem Übelstande soll die Erfindung durch Schaffung einer einfachen Schaltvorrichtung abhelfen, die trotzdem ein sicheres Zusammenarbeiten aller Teile gewährleistet. Erreicht wird dieser Zweck durch eine mittels eines auf derAchse der Rücklaufvorrichtung angeordneten Zahnrades bewegte Steuerstange, die an ihrem unteren Ende einen Daumen zum Ausheben je eines von zwei Sperrhaken trägt, die in Sperrräder auf den Achsen der Pumpen eingreifen, wobei am oberen Ende der Steuerstange zwei Anschläge vorgesehen sind für einen zweiarmigen Hebel zum Einschalten je eines der beiden Zähler. Infolge der auf und ab gehenden Bewegung der Steuerstange muß eine besondere Konstruktion für die Einschaltung des jeweils erforderlichen Zählers getroffen werden. Im vorliegenden Falle greift der zweite Arm des durch die Anschläge der Steuerstange bewegten Hebels in eine doppelt verzahnte Stange ein, die zum Eingriff mit je einem der die Zähler schaltenden Zahnräder schwingbar gelagert ist.
  • In den Abbildungen ist beispielsweise eine Ausführungsform- des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar in Abb. i die Rückansicht der Vorrichtung, Abb. 2 die Seitenansicht der Meßvorrichturig, Abb.3 eine Aufsicht auf die Pumpenvorrichtung, Abb.4 und 5 Schnitte durch das Rückleitungsgehäuse, Abb. 6 eine Ansicht der Zählerschaltung und Steuerung der Steuerstange und in Abb. 7 ebenfalls eine Ansicht auf eine weitere Zählerschaltung.
  • Soll eine bestimmte Menge eines gewünschten Brennstoffes, beispielsweise Benzin, abgezapft werden, so wird am Rückleitungsgehäuse i (Abb. 2 und 5) der Hebel 2 mit dem Gewicht 3, der fest auf der Welle 4 sitzt, in die am Rückleitungsgehäuse i angegebene Stellung für Benzin gedreht. Gleichzeitig wird das Zahnrad 5, das ebenfalls fest auf der Welle 4 sitzt, gedreht und nimmt durch seine Kupplungsnabe die lose auf der Welle 4 sitzende Buchse 6 mit, und der Rückleiter 7, der mit der Büchse 6 fest verbunden ist, wird in die entsprechende Lage gedreht zum Rückleiten (Abb.4 und 5) der zurücklaufenden Brennstoffmenge in das dem Benzintank angeschlossene Rücklaufrohr 8, wozu eines der beiden unten am Rückleitungsgehäuse i befindlichen Ablaufrohre benutzt wird, während das zweite Ablaufrohr g für den anderen Brennstoff, beispielsweise Benzol, dient.
  • Durch die Drehung des Hebels 2 und des Zahnrades 5 auf der Welle q. wird die Steuerstange io (Abb. i und 2), an der die Zahnstange ii befestigt ist, infolge des Eingriffes des Zahnrades 5 in diese j e nach Schaltung des Rückleitungsgehäuses nach oben oder unten verschoben. Nehmen wir beispielsweise für Benzin einen Abwärtsgang der Steuerstange in Übereinstimmung mit den Zeichnungen, also eine Rechtsdrehung des Zahnrades 5 auf der Welle q. an, so legt sich die Sperrklinke i2 (Abb. 6), die mit dem Hebel 13 fest verbunden ist, der seinerseits durch eine Zugfeder 1q. beeinflußt wird, hinter die Sperrnase 15 oben an der Steuerstange io und sichert diese so gegen den Rückgang in die Ausgangs- oder Nullstellung. Oben an der Steuerstange io sitzt ferner ein Anschlagwinkel 17, der beim Niedergang den Hebel 16 schwenkt, der an einem Ende (Abb. 6) eine Anschlagnase 18 trägt und dessen anderes Ende in einer Nut der doppelten Zähnstange ig geführt ist. Dadurch wird die rechtsseitige Zahnung der Zahnstange ig mit dem rechten Zählerzahnrad 2o, in diesem Falle des Benzinzählers, zum Eingriff gebracht. Hat nun das ordnungsgemäße Einstellen der gewünschten Brennstoffmenge stattgefunden und ist überschüssiger Brennstoff, der in bekannter Weise durch Überlaufrohre zurückläuft, mittels des Rückleiters 7 des Rückleitungsgehäuses i (Abb. q. und 5) in das richtige Rücklaufrohr, in diesem Falle zum Benzintank führend, abgeleitet, so wird durch Umschaltung des Hahnhebels 21 (Abb. 2) die geförderte Brennstoffmenge durch den Abfüllschlauch dem Abnehmer zugeleitet. Durch die Schaltung des Hahnhebels ar (Abb. 2) wird die fest auf demselben Küken sitzende Kurvenscheibe 22 (Abb. i und 6) mitgedreht. Durch Gleiten der Zählerrolle 23 des Zählerhebels 24 (Abb. i und 6) auf der Kurve der Kurvenscheibe 22 und Anschlag des Zählerhebels 24 an die Teilscheibe 25 erfolgt in bekannter Weise die Schaltung des Zählers. Auf der Kurvenscheibe 22 ist nun der Bolzen 26 (Abb. i und 6) angeordnet, der während der Umschaltung des Hahnhebels 21 und der damit verbundenen Drehung der Kurvenscheibe 22 auf den Hebel 13 drückt. Hierdurch gibt die damit fest verbundene Klinke 12 die Nase =5 der Steuerstange io frei. Die freigegebene Steuerstange io wird durch das Gewicht 3 des Hebels 2 vom Rückleitungsgehäuse i mittels der Zahnstange ii derselben und des Zahnrades 5 am Rückleitungsgehäuse i selbsttätig in die Ausgangs- oder Nullstellung zurückgedreht. Der Rückleiter 7 des Rückleitungsgehäuses r, der auf der Buchse 4 sitzt (Abb. 4 und 5), wird, wie schon beschrieben, mittels der Kupplungsnabe des Zahnrades 5 auf der Welle q. des Rückleitungsgehäuses z, die in entsprechende Aussparungen der Buchse 6 greift, geschaltet. Der Eingriff der Kupplung ist so ausgearbeitet, daß eine Mittelstellung des Rückleiters 7 nicht vorhanden ist, sondern nur eine ganze Umsteuerung von der einen Rücklaufleitung zur anderen stattfindet. Bei dem eben beschriebenen Rückgang der Steuerstange io in die Nullstellung wird der Rückleiter 7 seine Stellung also nicht ändern; erst wenn nach erfolgter Brennstoffabgabe das Rückleitungsgehäuse i auf die andere Brennstoffart, beispielsweise Benzol, geschaltet wird, so wird auch der Rückleiter 7 auf schon beschriebene Art über die Rückleitung zum anderen Tank, also Benzoltank, geschwenkt. Der solcher Art stattfindende Eingriff der Kupplung verhindert, daß durch frühzeitiges Umschalten des Rückleiters 7 eine Mischung der beiden Brennstoffarten eintritt. Durch den Aufundniedergang der -Steuerstange io werden ebenfalls die Pumpen 27 und 28 (Abb. i, 2 und 3) verblockt. Der Daumen 29 der Steuerstange io (Abb. i, a und 3) drückt je nach der Bewegungsrichtung der Steuerstange io gegen die Klinken 30 und 31 und gibt so eins der Sperräder 32 und 33 (Abb. i, 2 und 3) frei, so daß eine der beiden Pumpen zu bedienen ist. Im Beispielsfalle wird also beim Niedergang der Steuerstange io der Daumen 29 gegen die untere Klinke 30 stoßen und so das Sperrad 32 der Pumpe 28 freigeben, während die obere Klinke 31 durch ihre Feder 34 gegen das Sperrad 33 der Pumpe 27 gedrückt wird und die Pumpe sperrt. In der Nullstellung des Rückleitungsgehäuses i befindet sich der Daumen 2,9 in der Mittelstellung, d. h. in der Mitte der Klinken 30 und 31, und beide Pumpen werden durch ihre Federn 34 und 35 gegen die Sperräder 32 und 33 gedrückt, dadurch sind beide Pumpen 27 und 28 in der Nullstellung des Rückleitungsgehäuses außer Betrieb gesetzt. Die Bedienung einer der Pumpen 27 und 28 kann also erst erfolgen, wenn das Rückleitungsgehäuse auf eine der Brennstoffarten geschaltet wird.
  • Abb. 7 zeigt eine weitere Zählereinschaltung mittels Zahnradübertragung. Das Zahnrad 36 befindet sich stets im Eingriff mit der Zählerzahnstange ig, während der Hebel 16 die Kupplung 37 je nach Auf- oder Niedergang mit dem zugehörigen Zählerzahnrad kuppelt.
  • Die Beschreibung sieht einen Meßapparat mit zwei Meßgefäßen für j e mehrere verschiedene Meßeinheiten vor. Natürlich ist die Einrichtung in sinngemäßer Abänderung auch für Meßapparate verwendbar, deren Meßgefäße nur für Abgabe eines Maßes eingerichtet sind, in welchem Falle der Hahn mit der Teilscheibe 25 in Fortfall kommt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verblockungs- und Schaltvorrichtung an einer Zapfsäule für zwei verschiedene Flüssigkeiten, bei der in einem Gehäuse zwei Pumpen, eine Meßvorrichtung, zwei Zähler und eine Rücklaufvorrichtung angeordnet sind, gekennzeichnet durch eine mittels eines auf der Achse (.4) der Rücklaufvorrichtung angeordneten Zahnrades (5)-- bewegte Steuerstange (io), die an ihrem unteren Ende einen Daumen (2g) trägt zum Ausheben je eines von zwei an sich bekannten Sperrhaken (30, 31), die in bekannte Sperrräder (32 und 33) auf den Achsen der Pumpen (27, 28) eingreifen, wobei am oberen Ende der Steuerstange (io) zwei Anschläge (17) vorgesehen sind für einen zweiarmigen Hebel (16, 18) zum Einschalten je eines der beiden Zähler (20).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Achse (q.) der Rücklaufvorrichtung angeordnete Zahnrad (5) mit der den Rückleiter (7) tragenden Buchse (6) mit totem Gang gekuppelt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Arm des zweiarmigen Zählereinschalthebels (16) in eine doppelt verzahnte Stange (ig) eingreift, die zum Eingriff --mit j e einem der die Zähler schaltenden Zahnräder (2o) schwingbar angelenkt ist. q.. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Teil der Steuerstange (io) eine Sperrnase (15) sitzt, gegen die ein unter dem Drucke einer Feder (14) stehender Sperrhaken (12) stößt, der durch einen von dem Zapfhahn bewegten Hebel (13) ausgelöst wird.
DEM102034D 1927-11-04 1927-11-04 Verblockungs- und Schaltvorrichtung an einer Zapfsaeule fuer zwei verschiedene Fluessigkeiten Expired DE485690C (de)

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