DE485681C - Vorrichtung zur Regelung der Bewegung des nachgiebigen Befestigungskopfes von Ankertuermen fuer Luftschiffe - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Bewegung des nachgiebigen Befestigungskopfes von Ankertuermen fuer Luftschiffe

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DE485681C
DE485681C DED56830D DED0056830D DE485681C DE 485681 C DE485681 C DE 485681C DE D56830 D DED56830 D DE D56830D DE D0056830 D DED0056830 D DE D0056830D DE 485681 C DE485681 C DE 485681C
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anchor
tower head
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inlet
anchor tower
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DED56830D
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Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/04Spindles
    • D01H7/16Arrangements for coupling bobbins or like to spindles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/12Ground or aircraft-carrier-deck installations for anchoring aircraft
    • B64F1/14Towers or masts for mooring airships or balloons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Regelung der Bewegung des nachgiebigen Befestigungskopfes von Ankertürmen für Luftschiffe Es ist bekannt, Luftschiffe anstatt in Hallen an Türmen zu verankern. Es hat sich nun gezeigt, daß beim Verankern von Luftschiffen an derartigen aus Eisengerüsten bestehenden Türmen die unvermeidlichen Bewegungen des Luftschiffes Zug- und Drehbeanspruchungen auf den Turm übertragen, die die Standfestigkeit des Ankerturmes stark beeinträchtigen. Um die sich hieraus ergebenden Schädigungen des Ankerturmes möglichst zu verringern, ist bereits vorgeschlagen worden, den Kopf -des Ankerturmes nachgiebig zu gestalten, und zwar derart, daß die eigentliche Verankerung oder das Fesselgerät des Luftschiffes kardanisch gelagert und außerdem so ausgebildet wurde, daß es in seiner Längsrichtung nachgeben konnte, so daß bei plötzlichen Windstößen die Bewg gongen des Luftschiffes durch diese nachgiebige Anordnung des Fesselgerätes in der Hauptsache ausgeglichen werden konnten. Dieser Erfolg wurde bei der bekannten Anordnung dadurch erreicht, daß das eigentliche Fesselgerät von einem Rohr getragen wurde, durch das auch das zum Heranholen des Schiffes dienernde Ankerseil des Turmes hindurchgeführt wurde, durch dessen Anziehen das Fesselgerät allmählich bis an das Ende des Rohres hereingezogen wurde. Dieses Rohr war an der Außenseite mit einem Ringkolben versehen, der in einem Zylinder arbeitete, der seinerseits kardanisch aufgehängt war, so daß infolge dieser kardanischen Aufhängung das Fesselgerät nach allen Richtungen geschwenkt werden und dadurch nachgeben konnte. Zur weiteren Steigerung der Nachgiebigkeit wurden dann unter dem mit dem Rohr verbundenen Kolben ein Druckmittel in den Zylinder eingelassen, so daß dadurch der Kolben und mit ihm das Rohr und das Fesselgerät angehoben wurden, so daß ohne Verlängerung oder Nachgeben des Ankerseiles auf diese Weise dem bei einem Luftstoß auftretenden Zug des Luftschiffes nachgegeben werden konnte, ohne das Gerüst des Ankerturmes in Mitleidenschaft zu ziehen. Damit nun diese Vorrichtung nicht dauernd bei jedem noch so geringen Spiel oder Bewegung des Luftschiffes arbeitete, wurde ein Sperrbolzen vorgesehen, der durch einen Druckzylinder und Kolben bewegt werden konnte und den nachgiebigen Ankerkopf in seiner Normalstellung sperrte.
  • Die vorliegende Erfindung stellt nun eine Vorrichtung dar, mit deren Hilfe von einer Zentralstelle durch einen Mann die Bewegung des nachgiebigen Ankerturmkopfes geregelt werden kann in der Weise, daß durch Bewegung eines Handrades oder eines Hebels Ventile in der erforderlichen Reihenfolge geöffnet und geschlossen werden können, die ein Druckmittel zum Anheben und Senken des das Fesselgerät tragenden Armes wie auch zur Betätigung des Sperrbolzens zu-und ableiten. Mit dieser Vorrichtung sind dann noch erfindungsgemäß Anzeigevorrichtungen vorhanden, die die jeweils eingeleitete und im Gange befindliche Bewegung anzeigen.
  • Die Erfindung ist in einer Ausführungsform auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie i-i der Abb.2 und veranschaulicht die Ventilanordnung mit ihrer Steuerung.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i.
  • A!bb.3 ist eine Ansicht rechtwinklig zur Abb. i, und zwar in der Richtung des Pfeiles x der Abb. i gesehen.
  • Die Abb. q., 5 und 6 zeigen in verkleinertem Maßstabe Ansichten der Ventilgehäuse mit den Ein- und Auslaßstutzen.
  • Die A.bb. 7, 8 und 9 veranschaulichen in verschiedenen Ansichten die Gesamtanlage, bestehend aus den Steuerventilen mit den Anzeigevorrichtungen. a Die eigentliche Vorrichtung zur Erzielung der vorstehend geschilderten Bewegungen der einzelnen Teile des nachgiebigen Ankerturmkopfes ist in einem Gehäuse i untergebracht, dessen hinteres Ende in einem Satz Kammern 2, 3, 4., 5 (Abb. i) und einen zweiten Satz von Kammern 7, 8, 9 und io eingeteilt ist, die durch eine senkrechte Wand 6 voneinander getrennt sind.
  • Die Wand 6 ist auf beiden Seiten von einer Querrippe i i mit Öffnungen versehen, .in denen Sitze für waagerecht angeordnete Ventile 12 bis i9 vorgesehen sind, die in senkrechter Richtung voneinander genügend getrennt sind. Auf jeder Seite der Rippe ii sind vier solcher Ventile vorgesehen. Die Ventile 12 bis 15 auf der einen Seite der Rippe i i sind in bezug auf die Ventile 16 bis i9 auf der anderen Seite versetzt angeordnet.
  • Die Ventile 12 bis 15 bilden Einlaßventile; die Ventile 12, 13 und rd. regeln den Einlaß der Druckflüssigkeit aus der Kammer 7 in die Kammern 2, 3 und ,., während das Ventil 15 den Einlaß der Druckflüssigkeit aus der Kammer 8 in idie Kammer 5 steuert.
  • Die Ventile 16 bis z9 sind Auslaßventile; die Ventile 16, i7 und 18 regeln den Austritt der Druckflüssigkeit aus den Kammern 2, 3, .1 in die Kammer 9, während ,das Ventil i9 den Austritt der Druckflüssigkeit aus der Kammer 5 in die Kammer io ermöglicht.
  • An der Einlaßkammer 7 ,ist ein. Zuführungsstutzen 2o vorgesehen, der mit einer Zuleitung für das Druckmittel verbunden ist, die Kammer 9 ist mit einem Austrittsstutzen 2i versehen, ebenso sitzt an der Kammer 8 ein Zuführungsstutzen 22, der mit einer Druckleitung verbunden ist, die einen niedrigeren Druck hat als die an den Stutzen 2o angeschlossene Leitung, und die Kammer io ist wieder mit einem Auslaßstutzen 23 ausgerüstet.
  • Aus den Kammern 2, 3, d. und' 5 führen Stutzen 2q., 25, 26, 27 mit entsprechenden Leitungen sowohl nach den beiden Enden des Zylinders, in welchem der den Sperrbolzen betätigende Kolben arbeitet, wie auch nach den beiden Enden des Zylinders, in welchem der Ringkolben sich bewegen kann, der, wie vorhin erwähnt, mit dem das Fesselgerät tragenden Mohr verbunden ist.
  • Die Ventile i z bis 19 sind bei 28 in. waagerechter Richtung in dem Gehäuse i geführt und werden auf ihre zugehörigen Ventilsitze durch die Druckschraubenfedern 29 angedrückt.
  • Zum Öffnen der Ventile ist eine senkrechte Spindel 3o drehbar in einem Gehäuse 3 r angeordnet, das an der Vorderseite des Gehäuses i vorgesehen ist; diese Spindel trägt entsprechend profilierte Nockenscheiben 12', 13', 14, 15', 16', 17', 18' und I 9', Lind zwar j e eine Nockenscheibe für jedes Ventil 12 bis i9. Diese Nockenscheiben wirken auf Schwinghebe132, die ihrerseits mit Druckschrauben 33 o. dgl. auf die entsprechenden Ventilstangen drücken.
  • Die Nockenspindel3o wird gedreht mit Hilfe eines Handrades 3q., das auf einer Welle 35 sitzt; letztere trägt eine Schnecke 36, die in ein Schneckenrad 37 au'f.dem oberen Ende der Spindel 3o eingreift. Die Welle 35 und die Schneckenradnabe 38 sind in einem Qehäuse 39 gelagert, das auf dem Gehäuse 31 angeordnet ist.
  • Die Anordnung der beschriebenen Teile ist nun so getroffen, daß durch Drehung des Handrades 34. im Uhrzeigersinne die Ventile in der richtigen Reihenfolge geöffnet und geschlossen werden, um sowohl den Sperrbolzen des beweglichen Ankerturmkopfes wie auch den längsv erschieblichen Rohrteil mit dem Fesselgerät in der richtigen Weise zu betätigen. Es sei bemerkt, daß die beiden oberen Ventile 12, 16 die Ein- und Auslaßventile für die eine Seite des den Sperrbolzen betätigenden Zylinders und Kolbens bilden; das nächste Ventilpaar 13, 17 ist mit der anderen Seite dieses Zylinders verbunden; das nächste Ventilpaar 14, 18 regelt den Ein- und Austritt des Druckmittels an dem oberen Ende des Zylinders, der den mit dem längsverschieblichen Rohr verbundenen Kolben umgibt, und das unterste Ventilpaar 15, i g ist mit der Unterseite dieses Zylinders vexbund; n.
  • Die Kammern 8 und io sind von den Kamniern 7 und g getrennt, da der Druck des unter den Kolben des längsbeweglichen Rohres zugeführten Druckmittels geringer ist als des Druckmittels, das in .der entgegengesetzten Richtung auf diesen :teil einwirkt und ebenso auch in dem Zylinder für den Sperrbolzen wirkt.
  • Die beschriebeneVentilregelüng steuert das Druckmittel derart, daß die folgenden Arbeitsvorgänge nacheinander sich abspielen: i. Der Bolzen, der den beweglichen Ankerturinkopfteil in seiner mittleren Stellung luilt, wird zurückgezogen.
  • 2. Der längsverschiebliche Teil des Ankerkopfes wird vorgeschoben.
  • 3. Der gleiche Teil wird zurückgezogen. .I. Der Sperrbolzen wird bewegt, um den beweglichen Ankerkopfteil in seiner mittleren Stellung zu sperren.
  • Es sei noch bemerkt, daß zwar die Ventilanlage nur für zwei verschiedene Drucke eingerichtet ist, daß selbstverständlich aber auch eine Mehrzahl unter verschiedenem Druck stehender Druckmittel benutzt werden kann bei entsprechender Anordnung von Trennwänden. Die Handradwelle 35 ist nach hinten verlängert und durch irgendein Getriebe, z. B. Kettenrad q.o (Abb. 8) und eine Kette 41, mit einer Zeigervorrichtung 4.2 verbunden, auf deren Scheibe die verschiedenen Angaben über die Sperrung bzw. Bewegung des beweglichen Ankerturmkopfteiles angegeben sind.
  • Mit 43 (Abb. 8 und g) ist ein Lichtsignal angedeutet, das in Verbindung mit der Anzeigevorrichtung d.2 arbeitet, so daß also beispielsweise auch mit diesem Lichtsignal die Bewegung der einzelnen Teeile in der Zwischenstellung zu verfolgen sind.
  • Wenn der Ankerturmkopf nicht in Benutzung ist, so steht dann -der Zeiger der Anzeigevorrichtung ¢2 in der Ruhestellung. In dieser Stellung sind alle Einlaßventile 12 bis 15 geschlossen und alle Auslaßventile 16 bis ig offen. Der Zeiger macht für eine Drehung der Nockenspindel3o ebenfalls eine Umdrehung und dreht sich in der Richtung des Uhrzeigers. Wenn zur Betätigung des Ankerturmkopfes das Handrad 34 im Uhrzeigersinne gedreht wird, so wird zunächst das Druckmittel in den Zylinder des Sperrbolzens eingeführt, so daß der Bolzen zurückgezogen wird und den beweglichen Ankerturmkopf freigibt. Eine weitere Drehung der Nockenspindel bewirkt dann die vorher beschriebenen Bewegungen durch abwechselndes Zulassen und Abführen der Druckmittel nach dem den längsverschieblichen Teil des Ankerturmkopfes bewegenden Zylinder und nach -dem Zylinder des Sperrbolzens. Am Ende dieser Reihenfolge von Bewegungen wird das Handrad 34 dann wieder gedreht, bis der Zeiger -die Ruhestellung anzeigt.
  • Das Rückwärtsbewegen des längsbeweglichen Ankerturmkopfteiles und das Vorschieben des Sperrbolzens ist durch einen zeitlichen Zwischenraum voneinander getrennt, so .daß also das Auslaßventil i g für das untere Ende des Zylinders, in dem der längsbewegliche Ankerturmkopfteil mit seinem Zylinder arbeitet, und das Einlaßventil 12 für die eine Seite des den Sperrbolzen betätigenden Zylinders einen deutlich erkennbaren Leerlauf haben, wenn beideVentile geschlossen werden.
  • Selbstverständlich muß immer ein gewisser Leerlauf zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bewegungen vorhanden sein, wenn sowohl das Einlaß- wie das Auslaßventil, das zu einem jeden einzelnen Be,%"egungsvorgang gehört, geschlossen wird. Es sei noch bemerkt, daß die Erfindung im ihrer Anwendung für jede Bauart eines nachgiebigen Ankerturmkopfes geeignet ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Vorrichtung zur Regelung der Bte-`vegung des nachgiebigen Befestigungskopfes von Ankertürmen für Luftschiffe, dadurch gekennzeichnet, daß von einer durch Handrad gedrehten Spindel mixt darauf befestigten Nockenscheiben nacheinander Ein- und Auslaßventile betätigt werden, die den Zu- und Abfluß eines Druckmittels zu Arbeitszylindern regeln, von denen der eine mit seinem Kolben einen den nachgiebigen Ankerturmkopf sl;crreiu,d;n Bolzen betätigt, während der andere einen in dem kardanisch aufgehängten Ankerturmkopf längsversch.ieblichen, das eigentliche Fesselgerät für das Luftschiff tragenden, zweckmäßig rohrförmigen Teil bewegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ein- und Auslaßventil, durch welche das Anheben und Senken des längsverschieblichen Teiles des nachgiebigen Ankerturmkopfes bewirkt wird, von den übrigen Ein- und Auslaßventilen durch eine Wand getrennt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daB das Handrad, durch welches die die Ventile betätigende 1?ockenscheibenspindel gedreht wird, durch beliebige übertragungsmittel mit Anzeigevorrichtungen in Verbindung stellt, die die jeweils stattfindenden Bewegungen der betreffenden Teile des Ankerturmkopfes anzeigen.
DED56830D 1928-07-17 1928-10-21 Vorrichtung zur Regelung der Bewegung des nachgiebigen Befestigungskopfes von Ankertuermen fuer Luftschiffe Expired DE485681C (de)

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