DE48563C - Verfahren und Vorrichtungen zum Verlegen von Rohren in wasserhaltigem Boden - Google Patents

Verfahren und Vorrichtungen zum Verlegen von Rohren in wasserhaltigem Boden

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DE48563C
DE48563C DENDAT48563D DE48563DA DE48563C DE 48563 C DE48563 C DE 48563C DE NDAT48563 D DENDAT48563 D DE NDAT48563D DE 48563D A DE48563D A DE 48563DA DE 48563 C DE48563 C DE 48563C
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J. F. FISCHER in Worms
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 8B: Wasserleitung.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, sowie auf die zugehörigen Einrichtungen , um bei wasserhaltigem Boden (oder hohem Wasserstande oder sonst vorhandenem schwimmenden oder auftreibenden Material) einen Rohrstrang (ohne Anwendung von Spundwänden und ohne Taucherarbeit, sowie ohne ein besonderes pneumatisches oder Gefrierverfahren) unter Zuhülfenahme von maschinellen Einrichtungen verlegen zu können.
Die einzelnen Manipulationsphasen des neuen Verfahrens sollen an Hand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben werden.
In den letzteren zeigen die Fig. 1 und 2 im Querschnitt und Längsschnitt die Baugrube mit dem noch im festen Boden zum Zusammenbauen gelangenden Rohrstrang;
Fig. 3 und 4 im Querschnitt und Längsschnitt das über der Baugrube und dem zusammengebauten Rohrstrang aufgefahrene Transportgerüst mit dem in demselben hängenden Senkrahmen;
Fig. 5 und 6 im Querschnitt und Längsschnitt den versenkten Senkrahmen mit dem Rohrstrang;
Fig. 7 und 8 im Querschnitt und Längsschnitt den Senkrahmen, nachdem derselbe mittelst der auf den Transportgerüsten angebrachten hydraulischen Zugwinden wieder hochgezogen wurde;
Fig. 9 und 10 im Querschnitt und Längsschnitt den Senkrahmen für den zweiten Rohrstrang mit der Doppelmuife und der zugehörigen hydraulischen Druckwinde an dem Spitzende des Rohrstranges;
Fig. 11 und 12 im Querschnitt und Längsschnitt die Verbindung zweier auf einander folgender Rohrstränge unter Wasser mittelst der hydraulischen Druckwinde;
Fig. 13 und 14 im Querschnitt und Längsschnitt den nach der erfolgten Verbindung der beiden Rohrstränge wieder hochgezogenen Senkrahmen für den zweiten Rohrstrang, endlich
Fig. 15 und 16 den im schwimmenden Boden fertig verlegten Rohrstrang.
Fig. 17, 18 und 19 zeigen die Dichtung der Rohre im Rohrstrang.
Fig. 20 zeigt. die um die Rohre gelegten Schellen und die dieselben tragenden (mit den Schellen verbundenen) Zugstangen, welche als Verankerungen für den fertig verlegten Rohrstrang dienen.
Fig. 21 bis 34 zeigen die Dichtung zwischen zwei Rohrsträngen in mehreren Abänderungen;
Fig. 35 und 36 im Querschnitt und Längsschnitt das fahrbare Transportgerüst und den Senkrahmen in gröfserem Mafsstabe.
Fig. 37 zeigt einen Grundrifs eines Theiles des Senkrahmens in verkleinertem Mafsstabe.
Fig. 38, 39 und 40 zeigen die gelenkige Verbindung der einzelnen Theile des Senkrahmens; " :
Fig. 41 , 42 und 43 die Arretirvorrichtung für die Zugspindeln;'
Fig. 44, 45 und 46 endlich die Arretirvorrichtung für die Tragspindeln.
Bei dem Verlegen der Rohre nach dem in nachstehendem zu beschreibenden Verfahren wird auf dem für die Richtung des zu ver-
legenden Rohrstranges abgesteckten Terrain eine Baugrube B bis auf den Spiegel des Grundwassers ausgehoben, um den Beginn der Baggerarbeit zu erleichtern.
Dieses Ausheben der Baugrube -B erfolgt derart, dafs auf jeder Seite des Grabens in der Höhe des Terrains ein (ca. ι ]/2 m breites) Banquet A zur Aufnahme von Schwellen und Schienen für die oberhalb der Baugrube fortzubewegenden maschinellen Einrichtungen freibleibt.
In dieser zur Aufnahme der Rohrleitung fertigen Baugrube werden alsdann die Rohre zu einem Rohrstrang R1 verlegt und ver-. dichtet.
Das Verdichten der Rohre geschieht hierbei am' besten mittelst Muffen und Gummiringe, welche um eine am Spitzende a des einen Rohres r2 angebrachte Rille b gelegt werden, worauf das Rohr r2 mit seinem Spitzende bis auf den Grund der Muffe c des vorhergehenden Rohres T1 gestofsen wird. Der Gummiring d wird hierbei durch die Conicität der Muffe auf der Rohrwandung fortgewalzt, dreht sich also um seine eigene Achse und füllt den Zwischenraum zwischen der äufseren Rohr-, wand und der inneren Muffenwand theilweise aus.
Die Fig. ι und 2 zeigen im Querschnitt und Längsschnitt die Baugrube b mit einem auf diese Weise noch auf dem festen Terrain verlegten Rohrstrang R1, während in den Fig. 17 und 18 das Spitzende α des zweiten Rohres r2 bezw. das Muffenende c des ersten Rohres T1 vor dem Ineinanderschieben beider und in der Fig. 19 die fertige Dichtung nach dem erfolgten Ineinanderschieben der beiden Rohre dargestellt ist.
Ist auf diese Weise in der Baugrube B ein Rohrstrang A1 von beliebiger Länge verlegt, so wird (zum Zweck, des Versenkens dieses Rohrstranges) ein schmiedeiserner, gegliederter Senkrahmen S, welcher eine Gesammtlänge gleich derjenigen des Rohrstranges besitzt und mittelst Zug- und Tragspindeln Z und T an fahrbaren Transportgerüsten W aufgehängt ist, auf das Erdreich, und zwar über dem verlegten Rohrstrang R1 aufgesetzt.
Die Fig. 3 und 4 zeigen im Querschnitt und im Längsschnitt diese Stellung des Senkrahmens S und der Transportgerüste W auf der Baugrube B, während die Fig. 35 und 36 den Senkrahmen und die Transportgerüste in Vorder- und Seitenansicht in gröfserem Mafsstabe darstellen.
Der Senkrahmen S besteht aus einzelnen, an denjenigen Stellen, an welchen die zum Heben und Senken des Senkrahmens dienenden Winden angreifen, mit einander gelenkig oder gliederartig verbundenen Theilen, so dafs auch ein ungleichmäfsiges Heben und Senken des Senkrahmens (wie dieses bei der grofsen Länge desselben nicht anders möglich ist) zulässig wird. Die beiden Seitenwände s des Senkrahmens bestehen aus Blechen, welche durch Winkeleisen mit einander verbunden und in geeigneten Abständen durch Gitterwerke g gegen einander abgesteift sind. Der Senkrahmen S ist unten und oben offen und steht über dem zuerst verlegten Rohrstrang R1, welcher in Rohrschellen Z1 I2 aufgehängt ist, die vermittelst der Supporte J1 und fs sowohl in ihrer Höhenlage als auch in ihrer Seitenlage verstellbar sind, so dafs auf diese Weise auch ein Justiren der Lage des Rohrstranges vom festen Terrain aus erfolgen kann.
Der Senkrahmen hängt in einer entsprechenden Anzahl von Transportgerüsten W, welche aus zwei Seitengerüsten e und zwei die letzteren verbindenden Doppel-T-Balken μ bestehen, welche auch den Cylinder m der hydraulischen Aufziehvorrichtung tragen. Dieser letztere steht durch die Kolbenstange n, die obere und untere Traverse P1 bezw. p2 und die Zugstangen 0 mit den Zugspindeln Z in Verbindung. Zur Versteifung des Transportgerüstes dienen die Stangen und Winkellaschen h und i, an welche letzteren auch die zur Führung des Senkrahmens S dienenden Winkeleisen k angeschlossen sind.
Die gelenkige Verbindung der Theile des Senkrahmens >S, welche mit den Zugspindeln Z direct angehoben werden, mit den benachbarten Theilen des Senkrahmens ist in den Fig. 38, 39 und 40 in einer Vorderansicht, einer Seitenansicht und einem Horizontalschnitt dargestellt. An dieser Verbindungsstelle ist ein vertical stehendes Blech q in der Gesammthöhe des Senkrahmens S angebracht, welches zu beiden Seiten an U - förmige Träger t anschliefst. Je zwei sich gegenüberstehende Träger t der Seitenwände s des Senkrahmens S sind ebenso wie die Seitenwände selber durch Gitterwerke g gegen einander abgesteift, an welche die Traversen ν für den Angriff der Zugspindeln Z und die Traversen n> für den Angriff der Tragspindeln T befestigt sind. Letztere werden, wie aus dem Grundrifs Fig. 37 des Senkrahmens ersichtlich, abwechselnd .auf der einen und der anderen Seite der Zugspindeln angebracht, um ein gleichmäfsiges Anheben des Senkrahmens zu ermöglichen.
In den Dispositionsfiguren 3 bis 14 sind des kleinen Mafsstabes halber die .Tragspindeln T neben den Zugspindeln Z gezeichnet und zu diesem Behufe noch Querbalken, welche die einzelnen Transportgerüste verbinden und die Supports für die Tragspindeln tragen, angenommen; dieselben können jedoch, wie aus den Detailfiguren 35 bis 37 hervorgeht, in Wegfall kommen.
An den unteren Enden der Träger t sind Tragplatten χ angeschraubt, welche Centrirungsstifte y besitzen, die in Löcher eintreten, welche in an den benachbarten Theilen der Seitenwände s und q angenieteten Winkellaschen \ angebracht sind. Je nach der Höhe des Senkrahmens können an den Trägern t noch mehrere solcher Tragplatten χ mit Centrirungsstiftenj^ angeordnet werden. Dieselben ermöglichen eine gewisse Gelenkigkeit des Senkrahmens, wenn ein Theil desselben vermittelst der an den Gittern g, welche die Träger t verbinden, angreifenden Zugspindeln Z angehoben wird.
Nachdem die Transportgerüste W mit dem Senkrahmen S richtig über dem zusammengebauten Rohrstrang R1 eingestellt sind, werden die Arretirvorrichtungen für die den Senkrahmen tragenden Zugspindeln Z und Tragspindeln T gelöst, wodurch die Verbindung des Senkrahmens mit den Transportgerüsten unterbrochen ist.
Die Arretirvorrichtung für die Zugspindeln Z ist in der Fig. 41 in einer verticalen Ansicht, in der Fig. 42 in einem Grundrifs und in der Fig. 43 in einem verticalen Querschnitt dargestellt. Dieselbe besteht aus Klinken C, welche sich um Bolzen D drehen können, die an den Trägern ν befestigt sind und durch ebenfalls an den letzteren befestigte Federn E in Einkerbungen F eingedrückt werden, welche in einer solchen Form in den Zugspindeln Z angebracht sind, dafs eine Aufwärtsbewegung der letzteren nur unter Mitnahme der Klinken C erfolgen kann, während beim Niedergehen der Zugspindeln Z ein solches Mitnehmen nicht stattfindet, also ein selbsttätiges Lösen erfolgt.
Die Arretirvorrichtung für die Tragspindeln T ist in den Fig· 44 und 46 in zwei verticalen Schnitten und in der Fig. 45 in einem Grundrifs dargestellt. Dieselbe besteht aus einem kastenartigen Gehäuse C1, welches auf den Trägern w befestigt ist und eine mittlere Oeffnung. für das Hindurchtreten der Tragspindel T besitzt, Ferner besitzt das Gehäuse C1 einen senkrecht zu der Tragspindel T laufenden Schlitz, in welchen zwei Schieber D1 sich bewegen und vermittelst einer Feder E1 in die Einkerbungen F1 der Tragspindel eingeprefst werden. Wird der Senkrahmen S mit der Zugspindel Z gehoben, so klinken die Schieber D1 selbsttätig aus und gleiten längs der Tragspindel bis zu der nächsten Einkerbung F1, in welche dieselben einklinken und so den Senkrahmen festhalten, bis die Zugspindel für einen neuen Hub eingestellt ist.
Sind diese Arretirvorrichtungen für die Zug- und Tragspindeln gelöst und ist damit die Verbindung des Senkrahmens mit den Transportgerüsten unterbrochen, so erfolgt das Aufhängen des Rohrstranges R1 mittelst der Rohrschellen I1 I2 an den von dem Senkrahmen getragenen Supporten fl und_/2, welche es gestatten, die Lage des Rohrstranges sowohl in verticaler, als auch in horizontaler Richtung zu justiren.
In der Fig. 20 ist eine solche Rohrschelle I1 Z2 dargestellt, welche aus der eigentlichen, um das Rohr gelegten Schelle I1 und der an dieselbe sich anschliefsenden Stange I2 besteht, welche letztere an die aus der Fig. 35 ersichtlichen, verstellbaren Supporte J1 und f2 angeschlossen ist. . .
Die Enden des zusammengebauten Rohrstranges R1 werden, wie aus der Fig. 22 ersichtlich, durch wasserdurchlässige Kappen G geschlossen, welche mit Kautschukringen H um die Enden des Rohrstranges gelegt werden, so dafs wohl das Wasser, nicht aber das schwimmende Erdreich in das Innere des Rohrstranges eindringen kann. Der letztere wird sodann vermittelst der Supporte J1/^ an dem Senkrahmen seitlich aufgehängt und das Ausbaggern des innerhalb dieses Senkrahmens liegenden Erdreichs (beispielsweise vermittelst sogenannter Sackbagger) begonnen. Die· die Bagger bedienenden Mannschaften stehen dabei beispielsweise auf Brettergerüsten, welche quer über den Senkrahmen gelegt sind, während das Hochziehen der gefüllten Bagger durch -Winden erfolgt, welche unten auf Terrainhöhe seitlich von den Transportgerüsten angeordnet sind.
Mit dem Fortschreiten des Baggerns sinkt nun der Rohrstrang R1 mit dem Senkrahmen S immer tiefer, bis die ungefähre, vorher durch Nivellement ermittelte Höhenlage des Rohrstranges erreicht ist. Diese Stellung ist in den Fig. 5 und 6 im Querschnitt und im Längsschnitt dargestellt.
Hierauf erfolgt die Verlegung bezw. Verschiebung des bis jetzt, wie erwähnt, an der Seite des Senkrahmens S aufgehängten Rohrstranges R1 nach der Mitte des Senkrahmens und die Loslösung der Rohrschellenstangen I2 von den Supporten fxf2 des Senkrahmens S. Da, wie eingangs erwähnt, der Rohrstrang R1 infolge seiner eigenartigen Verbindung und Verdichtung an seinen Muffen beweglich bleibt, so hat auch ein durch allenfallsiges ungleiches Baggern entstehendes einseitiges Senken der einzelnen Senkrahmenglieder keinen nachtheiligen Einflufs, weil der Senkrahmen eine gewisse Gelenkigkeit zuläfst. Einestheils durch den Umstand, dafs durch die eigenartige Verbindung der Senkrahmenglieder an ihren Verbindungsstellen wenig Spielraum gelassen ist, anderentheils auch dadurch, dafs infolge des Auf hängens des Rohrstranges eine gleiche Vertheilung des Belastungsgewichts erzeugt wird,
ist ein ungleiches oder seitliches Senken des Senkrahmens nicht möglich. Der Rohrstrang -R1 wird sodann, ehe derselbe mit seinen Rohrschellen Z1 I2 von den Supporten fYf2 gelöst wird, durch Aufziehen oder Nachlassen dieser Supporte in seine durch das Nivellement bedingte Höhenlage gebracht, worauf die Fixirung dieser Lage sofort durch Einfüllen von Kies erfolgt. Nachdem der Rohrstrang' R1 in der erwähnten Weise in die Tiefe gebracht ist, erfolgt mit dem Füllen der ausgebaggerten Baugrube mittelst Kies auch gleichzeitig das Ausziehen des Senkrahmens.
Das bedeutende Gewicht des Senkrahmens und der gewaltige Druck der den Senkrahmen umgebenden Erdmassen auf die Seitenwände desselben, sowie die hieraus resultirende starke Reibung machen eine hohe Kraftleistung erforderlich , um die Senkrahmen aus der Tiefe zu ziehen, und wird diese Kraftleistung durch die erwähnten hydraulischen Cylinder m in Verbindung mit den Zugspindeln Z erzielt. Die an den letzteren angebrachten und bereits erwähnten Einkerbungen F entsprechen in ihren Entfernungen von einander den Hubhöhen des hydraulischen Kolbens, so dafs dadurch der Senkrahmen S um die jeweilige Hubhöhe des Kolbens mit in die Höhe gezogen werden kann. Um den Senkrahmen beim Niedergang des Kolbens behufs weiteren Anhubes auf der bereits angehobenen Höhe zu belassen, sind auch an den verticalen Trag- oder Bremsspindeln T dem Kolbenhub entsprechende Einkerbungen F1 vorhanden, so dafs durch die selbstthätigen Arretirvorrichtungen der Senkrahmen auf seiner jeweiligen Höhe erhalten werden kann.
Um nun den auf gleiche Weise zu verlegenden und zu versenkenden zweiten Rohrstrang R2 mit dem zuerst versenkten unter Wasser, und zwar ohne Taucher, zu verbinden, wird zunächst vor dem Ausziehen des Senkrahmens das letzte Glied oder ein Theil des in der Arbeitsrichtung letzten Gliedes desselben losgelöst, damit dieser Theil in der Baugrube verbleiben kann und eine Uebersandung des Rohres verhütet. Diese Stellung des Senkrahmens S ist aus den Fig. 7 und 8 im Querschnitt und Längsschnitt zu ersehen.
In ähnlicher Weise wird bei dem neu zu versenkenden Rohrstrange R2 das erste Glied bezw. ein Theil des ersten Gliedes des Senkrahmens S weggelassen, wie dies aus den wieder einen Querschnitt und einen Längsschnitt darstellenden Fig. 9 und 10 zu ersehen ist, um einen Anschlufs an den im Boden verbliebenen Senkrahmentheil zu ermöglichen. Vor dem Versenken wird nun, wie aus der Fig. 21 zu ersehen, über das Spitzende des zum Anschlufs kommenden Rohrstranges R2 eine Doppelmuffe M1, welche zwischen Rohrwand und ihrer Innenseite einen Gummiring N1 umschliefst, geschoben und hinter dieser Doppelmuffe eine sich gegen eine feste Rohrschelle, I1 legende hydraulische Druckwinde P1 auf das Rohr gesetzt, deren Prefskolben Q1 in einen das Rohr zur Hälfte umschliefsenden, sattelförmigen Druckbuffer K1 (s. Fig. 24) endigt.
Nach erfolgter Versenkung des zweiten Rohrstranges R2 und Justirung der beiden Enden der Rohrstränge R2 und R1 , so dafs dieselben, wie aus den Fig. 21 und 22 zu ersehen, einander gegenüber stehen, werden die wasserdurchlässigen Kappen G, mit welchen diese Enden gegen das Eindringen des schwimmenden Erdreichs geschützt sind, vermittelst Haken K von oben weggerissen und hierauf die hydraulische Presse durch Zuleitung des Wasserdruckes durch das Rohr r4 in Thätigkeit gesetzt, wobei der auf dem Rohr r2 liegende hydraulische Prefscylinder P1 sich fest gegen die vorerwähnte Rohrschelle I1 stemmt und der Kolben Q1 mit seinem sattelförmigen Buffer K1 die Doppelmuffe M1 über den ersten Rohrstrang R1 schiebt.
Die Stellung der Muffe M1 , nachdem dieselbe über beide Rohrstränge aufgeschoben ist und die diesbezüglichen Dichtungsringe auf beiden Strängen eingewalzt sind, ist in der Fig. 23 im Detail und gröfseren Mafsstabe und in der Fig. 12 im Längsschnitt und in kleinerem Mafsstabe dargestellt.
Die specielle Anordnung der Dichtung für die Muffe M1 zur Verbindung zweier Rohrstränge ist in den Fig. 25 bis 34 in mehreren Ausführungsformen gezeichnet.
Bei der in den Fig. 25 bis 27 dargestellten Anordnung wird eine fest an dem Rohrstrang R1 angebrachte Hülfsmuffe Af2 benutzt. Die ,Fig. 26 zeigt die auf dem bereits verlegten Rohrstrang R1 befestigte Hülfsmuffe Af2, welche mit der wasserdurchlässigen Kappe G1 zum Verhindern des Eintritts des Erdreichs abgeschlossen ist, wobei der auf dem Rohrstrang R1 einzuwalzende Dichtungsring D1 bereits umgelegt ist. In der Fig. 25 ist der neu zu verlegende Rohrstrang R2 mit der Doppelmuffe M1 dargestellt, welche ebenfalls mit einer Kappe G2 geschlossen ist und den auf diesem Rohrstrang R 2 einzuwalzenden Dichtungsring D2 enthält. Die Fig. 27 zeigt die Stellung der einzelnen Theile, nachdem die Doppelmuffe Af1 durch die hydraulische Winde (P1 Q1 K1) übergeschoben wurde, wobei die Kappen G1 und G2 vorher vermittelst Haken K entfernt wurden. Die beiden Dichtungsringe D1 und D2 werden hierbei in gleicher Weise, wie an Hand der Fig. 17 bis 19 für die Dichtung im Rohrstrang selber beschrieben, eingewalzt und in die flache Form gebracht,
in welcher dieselben ein absolutes Dichthalten bewirken.
Um den Gummiring D2, welcher an dem zweiten Rohrstrang R2 innerhalb der Doppelmuffe M1 einzulegen ist, in die letztere leichter einbringen zu können, kann man diese Doppelmuffe, wie aus der Fig. 28 zu ersehen, aus zwei Theilen Ai3 und M4 herstellen, welche nach dem Einlegen des Dichtungsringes D2 mit einander verschraubt werden.
In den Fig. 29 bis 34 ist eine Abänderung dieser Dichtung an der die zwei Rohrstränge R1 und JR2 mit einander verbindenden Doppelmuffe Af1 dargestellt, bei welcher die Hülfsmuffe Ai2 nicht wie früher fest, sondern beweglich (und zwar, ^namentlich in der Richtung der Rohrachse verschiebbar) angeordnet ist und sowohl zum Voreinwalzen des Dich-' tungsringes D1 an dem ersten Rohrstrang R1, als auch zum Centriren der die beiden Rohrstränge verbindenden Doppelmuffe M1 benutzt wird.
Der erste der beiden zu verlegenden Rohrstränge JR1 erhält vor dem Versenken die Hülfsmuffe Ai2 übergeschoben, welche den zwischengelegten Dichtungsring D1 dadurch einwalzt, dafs diese Hülfsmuffe aus der in der Fig. 29 gezeichneten Stellung in die durch die Fig. 30 dargestellte Stellung geschoben wird. Dieses Rohrstrangende wird sodann mit einer wasserdurchlässigen (hier nicht gezeichneten) Kappe versehen und der Rohrstrang in der beschriebenen Weise versenkt.
Der zweite Rohrstrang R2 erhält vor dem Versenken die Doppelmuffe Af1 Uberschoben, und zwar so weit nach innen, dafs der Dichtungsring JD2 für diesen Rohrstrang in die hierbei weiter vom Ende ab angebrachte Rille r3, wie in der Fig. 31 dargestellt, eingelegt werden kann.
Durch das vor dem Versenken dieses Rohrstranges zu bewirkende' Verschieben dieser Doppelmuffe Af1 bis in die in der Fig. 32 dargestellte Stellung, bei welcher die Doppelmuffe Af1 mit dem Spitzende des Rohrstranges JR2 ungefähr gleich abschliefst, erfolgt das Einwalzen des zum Abdichten dieses zweiten Rohrs'tranges R2 benutzten Dichtungsringes D2. Auch dieses Rohrstrangende wird sodann mit einer wasserdurchlässigen (hier nicht gezeichneten) Kappe geschlossen und der zweite Rohrstrang JR2 in der erwähnten Weise versenkt.
Sind die beiden Rohrstränge in ihrer Lage gegen einander nach dem Versenken beider justirt und die Kappen G1 G2 mittelst der Haken K entfernt, so erfolgt das Vorschieben der Doppelmuffe Ai1 in der erwähnten Weise vermittelst der hydraulischen Presse, die mit dem zweiten Rohrstrang R2 niedergebracht worden ist, bis die Doppelmuffe Af1 die in der Fig. 33 gezeichnete Stellung einnimmt, bei welcher das vordere Ende der Doppelmuffe Af1 gegen eine Nase 2V2 anliegt, welche innerhalb der Hülfsmuffe M2 angebracht ist und zum Centriren der Doppelmuffe M1 dient. Hierbei hat der bereits eingewalzte Dichtungsring D2 eine im Verhältiiifs zur Vorwärtsbewegung der Doppelmuffe M1 kleinere Verschiebung nach vorwärts mitgemacht und die Dichtung aufrecht erhalten. Wird sodann die Doppelmuffe M1 noch weiter nach vorwärts bewegt, so schiebt dieselbe die Hülfsmuffe M2 nach vorwärts, und da der Dichtungsring D1 für den Rohrstrang JR1 (dadurch, dafs eine Reibung auf beiden Seiten dieses Dichtungsringes vorhanden ist) eine kleinere Bewegung nach vorwärts macht als die Hülfsmuffe M2, so wird die letztere von diesem Dichtungsring D1 abgeschoben und die Doppelmuffe M1 auf denselben aufgeschoben und schliefslich die in der Fig. 34 dargestellte Stellung erreicht, bei welcher die Doppelmuffe M1 die Dichtungsringe D1 und D2 für beide mit einander dicht zu verbindenden Rohrstränge R1 und JR2 an die letzteren anpreist und die Dichtung an beiden Dichtungsstellen erzielt.
Ist die Verbindung der beiden Rohrstränge R1 und R2 bewirkt, so kann das Herausziehen des Senkrahmens S vermittelst der auf den Transportgerüsten W angebrachten und die Zugspindeln Z anhebenden hydraulischen Winden erfolgen, welche Stellung in den Fig. 13 und 14 dargestellt ist. Der Senkrahmen kann dann mit den Transportgerüsten weiterbewegt werden, um die beschriebenen Manipulationen an einem neuen Rohrstrang TR2 etc. vornehmen zu können. Bei dem Herausziehen des Senkrahmens dringt das schwimmende Erdreich in die von dem Senkrahmen zurückgelassene Oeffnung ein, dieselbe wird nach Nachschütten von geeignetem Material geschlossen, worauf auch die Baugrube B zugeschüttet wird und die in den Raum der letzteren (also in dem festen Boden) hinaufreichenden Zugstangen Z2 der Rohrschellen mit Ankerplatten P4 versehen, um den verlegten Rohrstrang durch das feste Erdreich noch tragen zu lassen. Diese Endstellung ist aus den Fig. 15 und 16 in einem Querschnitt und Längsschnitt zu ersehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruchε :
    ι. Verfahren zum' Verlegen von Rohrleitungen in wasserhaltigem Boden, welches gekennzeichnet ist durch die Aufeinanderfolge der nachstehend genannten Manipulationen: a) Zusammenbauen eines Rohrstranges (R1) mit einer eine kleine Beweglichkeit zulassenden Dichtung in einer im festen Boden ausgehobenen Baugrube (B) unter Abschlufs des Spitzendes des Rohrstranges mit einer für Wasser
    durchlässigen und den Eintritt des Erdreichs verhindernden Kappe;
    b) Aufhängen des zusammengebauten Rohrstranges (R1) in einem der Länge desselben entsprechenden gegliederten Senkrahmen (S), welcher mittelst Transportgerüste (W) über die Baugrube (B) gefahren wird;
    c) Verschiebung des Rohrstranges an die eine Seite des Senkrahmens und Ausbaggern des zwischen . den Längswänden des Senkrahmens befindlichen Erdreichs behufs Versenkens des Senkrahmens mit dem Rohrstrang;
    d) Ausziehen des Senkrahmens (S) — nach Lösung der Verbindung desselben mit dem versenkten Rohrstrang — vermittelst andenTransportgerüstenfW^) angebrachter hydraulischer Aufzieh vorrichtungen unter Zurücklassung des letzten Gliedes des Senkrahmens (oder eines Theiles dieses letzten Gliedes 5) zum Schütze des Spitzendes des Rohrstranges (R1) gegen eine Versandung;
    e) Zusammenbauen und Versenken eines zweiten Rohrstranges (R2) in der unter a), b) und c) gekennzeichneten Weise, wobei das dem ersten Rohrstrang zugekehrte und ebenfalls mit einer wasserdurchlässigen Kappe abgeschlossene Spitzende des zweiten Rohrstranges (R2) eine hydraulische Presse zur Herstellung der Verbindung beider Rohrstränge unter Wasser trägt und das erste Glied oder ein Theil des ersten Gliedes des Senk-
    ■ rahmens weggelassen wird, um den Senkrahmen durch das früher zurückgelassene letzte Glied bezw. den Theil desselben zu vervollständigen;
    f) Herstellung der Verbindung der beiden versenkten Rohrstränge (R1 R2) durch Ueberschieben einer das Einwalzen
    ■ von Dichtungsringen bewirkenden Doppelmuffe (M1) vermittelst der auf dem Spitzende des zweiten Rohrstranges (R2) befindlichen hydraulischen Presse, nachdem die wasserdurchlässigen Abschlufskappen (G G1) vermittelst Haken (K) weggezogen werden;
    g) Herausziehen des über dem zweiten Rohrstrang befindlichen Senkrahmens nach Lösung, der Verbindung desselben mit dem verlegten Rohrstrang unter Nachschütten von Kies u. dergl. in die Baggeröffnung und Ausfüllen der Baugrube ;
    h) Anbringen von Ankerplatten (P1) an den von den Rohrschellen (I1) nach aufwärts reichenden Stangen (I2), um die versenkte Rohrleitung von dem festen Boden tragen zu lassen.
    2. Zur Ausführung des unter i. gekennzeichneten Verfahrens:
    a) die Anordnung des Senkrahmens (S) aus zwei gegen einander durch Gitter (g) versteiften Seitenwänden (s) aus Eisenblech und die gelenkige Verbindung der einzelnen Theile des Senkrahmens (S) in der Weise, dafs an den mit den Zugspindeln (Z) in directer Verbindung stehenden Stellen verticale Bleche auf der ganzen Höhe des Senkrahmens angebracht werden, an welchen u - förmige Träger (t) befestigt sind, die mit den gegenüberliegenden Trägern (t) durch Traversen (v) für den Angriff der Zugspindeln (Z) und Traversen (w) für den Angriff der Tragspindeln (T) tragende Gitterwerke (g) versteift sind und mit. Centrirungsstiften (y) versehene Tragplatten (x) besitzen;
    b) die Anordnung von Supporten (J1 undf2) auf dem Senkrahmen (S), welche mittelst der an Rohrschellen (I1) anschliefsenden Stangen (I2) den Rohrstrang tragen und denselben sowohl in der Höhenlage, als auch in horizontaler Richtung zu verschieben ermöglichen;
    c) die Anordnung der Transportgerüste (W) aus zwei mit einander durch Doppel-T - Balken (u) verbundenen Seitengerüsten (e), welche die mit den letzteren versteiften Führungen (k) für den Senkrahmen tragen , während auf den Verbindungsbalken (u) der hydraulische Cylinder (m) aufsitzt;
    d) die Anordnung der selbsttätigen Arretirvorrichtungen für , die von den hydraulischen Cylindern (m) hochgehobenen Zugspindeln (Z) aus den mit Federn (E) in die Einkerbungen (F) der Zugspindeln (Z) eingeprefsten Klinken (C), welche sich um an den Traversen (v) befestigte Bolzen (D) drehen können;
    e) die Anordnung der Arretirvorrichtungen für die zum Festhalten des Senkrahmens (S) während des Umstellens der hydraulischen Aufziehvorrichtung dienenden Tragspindeln (T) aus einem auf den Traversen (n>) befestigten kastenartigen Gehäuse (C1), welches eine verticale Oeffnung für das Durchtreten der Tragspindel (T) und einen zu dieser Oeffnung senkrechten Schlitz besitzt, in welchem zwei durch eine Feder (E1) angedrückte Schieber (D1) zum Einklinken in die in der Tragspindel (T) angebrachte Einkerbungen (F1) verschoben werden;
    . f) die Verbindung zweier in der unter ι a), ι b) und ι c) gekennzeichneten Weise versenkter Rohrstränge ^jR1 R2) unter
    Wasser durch Ueberschieben einer Doppelmuffe (M1) vermittelst einer auf dem Spitzende des zweiten Rohrstranges (R2) mitversenkten hydraulischen Presse (P1 Q1) in der Weise, dafs entweder:
    α) der in der eintheiligen Doppelmuffe (M1, Fig. 25 bis 27) oder zweitheiligen Doppelmuffe (M3M4, Fig. 28) eingelegte Dichtungsring (D2) für den zweiten Rohrstrang (R2) gleichzeitig mit einem vorher in einer festen Hülfsmuffe (M2) eingelegten Dichtungsring (D1) für den ersten Rohrstrang (R1) beim Ueberschieben der Doppelmuffe (M1) eingewalzt wird, oder:
    ß) der vorher durch die Doppelmuffe (M1) auf dem zweiten Rohrstrang (R2) eingewalzte Dichtungsring (D2) für diesen Rohrstrang und der vorher durch eine in der Richtung der Rohrachse verschiebbare Hülfsmuffe (M2) eingewalzte Dichtungsring (D1) für den ersten Rohrstrang (R1), beim weiteren Vorwärtsbewegen der Doppelmuffe (M1) die an einer in der Hülfsmuffe (M2) angebrachte Nase (N2) centrirt wird, von der Doppelmuffe an die richtige Stelle geführt bezw. von derselben aufgenommen wird, um die Dichtung an beiden Dichtungsstellen herzustellen.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1525500B1 (de) * 1966-03-22 1970-01-29 Josef Riepl Bau Unternehmung Aus mehreren Betonrohren zusammengesetzter zur gemeinsamen Verlegung unter bzw. im Wasser bestimmter Rohrleitungsabschnitt,insbesondere fuer Kanalisationsleitungen
DE1425480B1 (de) * 1963-02-22 1970-06-18 Bayer Ag Verfahren zum Verlegen von Rohrleitungen im Grundwasser
FR2402822A2 (fr) * 1977-09-13 1979-04-06 Soletanche Perfectionnements apportes a la mise en place de canalisations enterrees

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DE1425480B1 (de) * 1963-02-22 1970-06-18 Bayer Ag Verfahren zum Verlegen von Rohrleitungen im Grundwasser
DE1525500B1 (de) * 1966-03-22 1970-01-29 Josef Riepl Bau Unternehmung Aus mehreren Betonrohren zusammengesetzter zur gemeinsamen Verlegung unter bzw. im Wasser bestimmter Rohrleitungsabschnitt,insbesondere fuer Kanalisationsleitungen
FR2402822A2 (fr) * 1977-09-13 1979-04-06 Soletanche Perfectionnements apportes a la mise en place de canalisations enterrees

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