DE484841C - Verfahren zur Bilduebertragung - Google Patents

Verfahren zur Bilduebertragung

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DE484841C
DE484841C DET34776D DET0034776D DE484841C DE 484841 C DE484841 C DE 484841C DE T34776 D DET34776 D DE T34776D DE T0034776 D DET0034776 D DE T0034776D DE 484841 C DE484841 C DE 484841C
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DE
Germany
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frequency
transmission
change
wave
waves
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Expired
Application number
DET34776D
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English (en)
Inventor
Dr Fritz Schroeter
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/00095Systems or arrangements for the transmission of the picture signal
    • H04N1/00103Systems or arrangements for the transmission of the picture signal specially adapted for radio transmission, e.g. via satellites

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)

Description

  • Verfahren zur Bildübertragung Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Bildübertragung, bei dem (zum Zwecke der Vermeidung von Störungen des Betriebes durch die Fadingserscheinun;-gen) während des Betriebes die Sendewelle verändert wird. Erfindungsgemäß besteht das Verfahren darin, daß seine Änderung der Sendewelle im dem kurzen Zeitintervall, welches zwischen der Abtastung zweier Bildzeilen liegt, vorgenommen wird. Eine derartige Einrichtung kann z. B. im. der Anwendung eines rotierenden Kontaktes bestehen, welcher mit der Abtasteinrichtung gekuppelt ist und dessen Schaltstellungen ein Organ betätigen, welches die Frequenz der ausgesandten Welle in der Zeit zwischen der Abtastung zweier Bildzeilen verändert. Derartige Frequenzänderungen. können natürlich in verschiedener Weise erfolgen, z. B. dadurch, daß durch den Kontakt ein Gleichstrom eingeschaltet bzw. ausgeschaltet wird, der zur 1Vlagnetisierung einer Eisendrossel dient, wodurch die Selbstinduktion beeinflußt wird. Ebenfalls kann durch den Kontakt eine Antriebsvorrichtung, die einen Kondensator betätigt, eingeschaltet und ausgeschaltet werden. Auch läßt sich unter Umständen eine Frequenzsteigerung durch Kurzschluß eines Widerstandes in bekannter Weise vornehmen.
  • Durch eine derartige automatische Frequenzänderung wird somit erreicht, daß die nacheinander abgetasteten Bildzeilen durch verschiedene Frequenzen übertragen werden, und da bekanntlich äußerst selten die Fadingserscheinungen gleichzeitig für mehrere Frequenzen beobachtet werden, wird eine Verbesserung der Übertragung erzielt.
  • Was nun die Anwendung dieses Verfahrens und die Anordnungen .auf der Empfangsseite -betrifft, so muß im allgemeinen entsprechend der veränderten- Frequenz der Sendewelle auch eine entsprechende automatische Änderung der Apparatur auf der Empfangsseite hervorgerufen werden; z. B. bei Anwendung eines überlagerers müßte zweckmäßig die Überlagerungsfrequenz so verändert werden, daß stets der gleiche Empfangston erhalten. bleibt. Es kann aber auch ohne Änderung der überlagerungsfrequenz gearbeitet werden, nämlich dann, wenn man den Überlegener auf eine Frequenz einstellt, die gleich der Frequenz der längeren Sendewelle, vermehrt um die halbe Differenzfrequenz der beiden Sendewellen, ist. Dannwird beiunveränderter Einstellung .des überlagerers der gleiche Differenztour vorn. beiden Sendewellen erzielt. Verwendet man zur Übertragung zwei Sendewellen, die sich, beträchtlich unterscheiden, so kann, unter Umständen eigne Änderung der Abstimmungsverhältnisse auf der Empfangsseite entsprechend der Wellenänderung auf der Sendeseite erforderlich sein. Für diese Fälle muß die Empfangsanordnung natürlich. so getroffen werden, daß synchron mit der Wellenlängenänderung auf der Sendeseite die Änderung der Abstimmung auf,der Empfangsseite erfolgt. Sund dagegen die Änderungen der Sendewelle sehr gering, so kann die Empfangseinrichtung auch unverändert bleiben. Ob nun .das Verfabrein gemäß der Erfindung in der einen oder der anderen beschriebe;nen Form verwendet wird, hängt von den jeweiligen und den verwendeten Wellenlängen ab. An Stelle der Änderung der Trägerwelle auf der Sendeseite kann auch eine Zwischenmo,dulationswelle, welche -verwendet wird, verändert werden., da dadurch @ebenfalls zwangläufig eine Änderung der Trägerfrequenz bedingt ist. Es kann beispielsweise der Lochscheiblenton bei Anwendung einer Lochscheibe auf der Sendeseite variiert werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Bildübertragung mittels kurzer elektromagnetischier Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Intervall zwischen der Abtastung zweier Bildzeilen die Frequenz der Trägerwelle oder eine Modulationsfrequenz der Trägerwelle geäindert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Empfangsseite synchron mit dem Wellenwechsel auf .der Siendeseite eine Änderung der Überlagererfreqwenz erfolgt, so daß der Schwebungston konstant bleibt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß auf -der Empfangsseite sylnchron mit der Änderung der Sendewelle eine entsprechende Abstimmungsänderung des Empfängers erfolgt. q..
  4. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekemzieirhnet, daß bei Anwendung eines Überlageners auf der Empfangsseifie die Frequenz des überlageners so eingestellt ist, daß der gleiche Schwebungston für die beiden verwendeten Sendewellen entsteht.
  5. 5. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch ¢, gekennzeichnet durch einen Überlagerungsempfänger, dessen. Frequenz gleich der Frequenz der kürzeren, Sendewelle, vermehrt um die halbe Differenzfrequenz der beiden Sendewellen, ist.
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