DE484285C - Glasdecke - Google Patents
GlasdeckeInfo
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- DE484285C DE484285C DEL62444D DEL0062444D DE484285C DE 484285 C DE484285 C DE 484285C DE L62444 D DEL62444 D DE L62444D DE L0062444 D DEL0062444 D DE L0062444D DE 484285 C DE484285 C DE 484285C
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Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/46—Special adaptation of floors for transmission of light, e.g. by inserts of glass
Landscapes
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Description
- Glasdecke Die Erfindung betrifft eine Glasdecke, deren Glastafeln durch Langsprossen oder durch Rahmen aus Sprossen getragen sind. Bei solchen Glasdecken ragten bisher die Sprossen über die Oberfläche der Glastafeln hinaus. Die Sprossen sind daher einerseits den Witterungseinflüssen ausgesetzt, was die Lebensdauer der Decke herabsetzt, anderseits ist durch die hervorragenden Teile die Reinigung der Decke erschwert. Um ein Stehenbleiben von Wasser an den hervorragenden Teilen zu verhüten, rnuß die Decke ein verhältnismäßig großes Gefälle haben. Ferner dient zum Befestigen der Glastafeln an der Sprosse eine oberhalb der Tafeln aufgetragene Kittmasse, die nach außen freiliegt und erfahrungsgemäß in kurzer Zeit wegplatzt.
- Nach der Erfindung sind diese übelstände dadurch vermieden, daß in die Längsnuten der Sprossen an der Unterseite der Glastafeln angeordnete Rippen eingreifen, welche mit den Sprossen durch eine Kittschicht zwischen Nuten und Rippen verbunden sind.
- In der Zeichnung ist eine Ausführung der Glasdecke nach der Erfindung im Langschnitt dargestellt.
- Die Langsprossen i, welche die Glastafeln 2 tragen, bestehen beispielsweise aus Eisenbeton. Die Glastafeln 2 sind an ihren Langrändern mit abwärts gerichteten Rippen 3 versehen, die am unteren Ende der Tafeln so weit fortgenommen sind, als sich die aufeinanderfolgenden Tafeln überdecken. Die Eisenbetonsprosse i ist an ihrer Oberkante mit Längsnuten .4 versehen, die durch eine sich nach oben verjüngende Betonrippe voneinander getrennt sind. Die Nuten 4 sind so tief und breit, daß die quer zur Langrichtung der Sprosse i nebeneinanderliegenden Glastafeln 2 mit Spiel eingreifen können.
- Die Glastafeln 2 sind mit der Sprosse i im wesentlichen durch die von einer Betonfüllung 6 überdeckten Kittmasse 5 verbunden, welche die Glastafeln 2 nicht nur an der Fuge zwischen den Endflächen, sondern auch auf der ganzen Länge der Tafeln auch an dem Umfang der Rippen 3 umgibt.
- Auf der Glasdecke kann kein Wasser stehen-'bleiben, da ihre Oberfläche eine ununterbrochene ebene Fläche bildet. Die Decke kann daher mit kleineren Gefällen verlegt werden, so daß ihre Bauhöhe geringer wird. Auch läßt sich die Decke leichter reinigen. Die Kittmasse 5 liegt zwischen den Glastafeln2 und der Sprosse i geschützt, so daß sie nicht wegplatten kann. Sollte etwa Wasser zwischen den Tafeln .2 und der Kittmasse 5 eindringen, so wäre es gezwungen, an dem außenliegenden Teil der Rippen 3 emporzusteigen, was den Eintritt von Wasser in das Gebäudeinnere sehr erschwert. Trotz dieser Verbindung der Glastafeln 2 mit der Sprosse i können sie sich bei Sonnenbestrahlung ausdehnen, da die Kittmasse hinreichend nachgiebig ist und infolge ihrer geschützten Lage auch lange Zeit bleibt. Ferner kann eine Glastafe12 bei etwaiger Beschädigung leicht gegen eine unversehrte Tafel ausgetauscht werden, ohne die benachbarten Tafeln zerstören zu müssen, da die Tafeln 2 in den Nuten 4 der Sprosse i getrennt voneinander liegen und nur durch die Kittmasse 5 und die Betonfüllung 6 gehalten wird, also verhältnismäßig leicht ausgebrochen werden können.
- Zur Sicherung der Lage der Glastafeln 2, kann noch ein Kupferband 8 vorgesehen sein, das in die Betonfüllung 6 eingebettet ist und mit seinen beiden äußeren umgebogenen Enden über die Glastafeln greift. Das Kupferband kann wiederum durch eine Schutzschicht 7 abgedeckt sein, deren Oberfläche fluchtrecht mit der Ebene der Glasscheiben 2 abschließt. Der Abstand zwischen den Rippen 3 der Glastafeln 2 und dem Boden der Nuten 4, in welchem sich Kittmasse 5 befinden soll, kann auch dadurch gesichert sein, daß sich die Glastafeln 2 unter Einfügung von Bleikabeln io o. dgl. auf die Sprosse i auflegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Glasdecke, deren Glastafeln von Sprossen getragen sind, dadurch gekennzeichnet, daß in die Längsnuten (q.) der Sprossen (i) an der Unterseite der Glastafeln angeordnete Rippen (3) eingreifen, welche mit den Sprossen (i) durch eine Kittschicht (5) zwischen Nuten (4) und Rippen (3) verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL62444D DE484285C (de) | Glasdecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL62444D DE484285C (de) | Glasdecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE484285C true DE484285C (de) | 1929-10-14 |
Family
ID=7280603
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL62444D Expired DE484285C (de) | Glasdecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE484285C (de) |
-
0
- DE DEL62444D patent/DE484285C/de not_active Expired
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