CH129496A - Glasdecke. - Google Patents

Glasdecke.

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CH129496A
CH129496A CH129496TA CH129496A CH 129496 A CH129496 A CH 129496A CH 129496T A CH129496T A CH 129496TA CH 129496 A CH129496 A CH 129496A
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CH
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glass
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glass panels
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Paul Liese
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Paul Liese
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/46Special adaptation of floors for transmission of light, e.g. by inserts of glass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)

Description


  Glasdecke.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Glasdecke, bei der die Glastafeln durch  Längssprossen bezw. durch aus Sprossen ge  bildeten Rahmen getragen werden und zur  Verbindung der Tafeln mit den Sprossen  hezw. den Rahmen eine Kittschicht dient.  Bei Glastafeln dieser Art ragten bisher die  Sprossen bezw. die Rahmen über die Ober  fläche der Glastafeln hinaus. Die Sprossen  bezw. Rahmen waren daher einerseits den  Witterungseinflüssen ausgesetzt, was die Le  bensdauer der Decke herabsetzt,     während     anderseits durch die hervorragenden Teile die  Reinigung der Decke erschwert ist. Auch  muss die Decke, um ein Stehenbleiben von  Wasser an den hervorragenden Teilen zu  verhüten, ein verhältnismässig grosses Ge  fälle haben; es baut sich also die Decke hoch.

    Ferner dient zur Befestigung der     Glastafeln     an der Sprosse bezw. am Rahmen auch Kitt  masse, die oberhalb der Tafeln aufgetragen  ist. Diese nach aussen freiliegende     Masse     platzt erfahrungsgemäss in kurzer     Zeit    weg.  



  Nach der Erfindung sind diese     Übel-          ,stände    dadurch vermieden, dass die Glastafeln  an ihren     Auflagerändern    mit Rippen ver-    sehen sind, die in Nuten der die Glastafeln  tragenden Deckenteile eingreifen, wobei     zwi-          schen.    den benachbarten Tafeln, sowie den  Tafeln und den genannten Deckenteilen Fu  gen verbleiben, die mit Kitt ausgefüllt sind.  Infolge des Eingriffes der Rippen in die Nut  der tragenden Deckenteile sind zwischen die  sen und den Glastafeln grosse Haftflächen  für die     Kittmasse    geschaffen, so dass diese  als alleiniges Befestigungsmittel ausreicht,  um ein Abheben der Tafeln bei von unten wir  kendem Winddruck zu verhüten.

   Man kann  daher die Fugen zwischen den Glastafeln  bündig mit .der Oberfläche mit dem     Kitt    aus  füllen, so dass über die Oberfläche kein     Be-          festigungsglied    hervorragt. Die Decke hat  also eine ununterbrochene ebene Oberfläche,  auf der kein Wasser stehen     bleiben,    kann,  so dass man mit einem     kleinen    Gefälle und  daher einer kleinen Bauhöhe auskommt.  Auch lässt sich die Decke leicht reinigen.

    Ein Verrosten von tragenden Deckenteilen  oder Befestigungsgliedern ist somit ebenfalls  vermieden, und die Kittmasse liegt     sowohl          nvischen    den benachbarten Glastafeln, als  auch zwischen diesen und den tragenden      Deckenteilen so geschützt, dass sie nicht weg  platzen kann. Auch ist dem etwa zwischen  dem Rand der     genannten    Deckenteile und den  Glastafeln eindringenden Wasser der Ein  tritt in das Gebäudeinnere erschwert, da das  Wasser infolge des falzartigen Eingriffes der  Rippen emporsteigen müsste. Dabei können  sich die Glastafeln bei Sonnenbestrahlung  ausdehnen und können auch unabhängig von  einander leicht ausgewechselt werden.  



  Zur Sicherung der guten Verbindung der  Glastafeln mit den tragenden Deckenteilen  gegen ein Abheben durch von unten wirken  den Winddruck können an den Sprossen in  der Fuge zwischen den Tafeln über die tra  genden Deckenteile längsverteilte Metall  streifen befestigt sein, deren Enden über die  Tafeln     umgelegt    werden. Durch diese Befe  stigungsglieder werden die genannten Vor  teile der Glasdecke nicht nennenswert beein  trächtigt da die Metallstreifen kaum über  die Oberfläche der Decke hervorstehen. Um       diese     gegen Witterungsein  flüsse zu schützen, können sie in Aussparun  gen an der Oberfläche der Glastafeln ver  senkt angeordnet und durch eine wasser  undurchlässige und wetterbeständige Schicht,  zum Beispiel Bitumen, abgedeckt sein.  



  Um die Decke gut begehbar zu machen,  kann die Sprosse in der Fuge mit einer zwi  schen die Glastafeln bis fast zur Oberfläche  ragenden Rippe versehen sein.  



  Auf der Zeichnung sind vier Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.  



  Fig. 1 ist ein Querschnitt durch eine die       Glastafeln    tragende Längssprosse eines er  sten Ausführungsbeispieles; Fig. 2 zeigt  einen Längsschnitt durch dasselbe in klei  nerem Massstabe; Fig. 3 ist der Querschnitt  durch eine Sprosse bei der Zusammensetzung  eines zweiten Ausführungsbeispiels der Glas  decke aus Rahmen nach der Linie 3-3 der  Fig. 4, die einen Teil des Grundrisses einer  derartigen Glasdecke zeigt; Fig. 5 zeigt eine  dritte Ausführungsform der Glasdecke im  Schnitt und schaubildlicher Darstellung, und  Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch die    Sprosse des     vierten    Ausführungsbeispiels der  Glasdecke.  



  Bei der Ausführungsform der Glasdecke  nach den Fig. 1 und 2 bestehen die Längs  sprossen 1, welche die Glastafeln 2 tragen,  aus Eisenbeton, indem in dem Betonkörper  längsgerichtete Eiseneinlagen 3 eingebettet  sind. Die Glastafeln 2 sind an ihren Längs  rändern mit nach unten gerichteten Rippen 4       versehen,    die am untern Ende der Tafeln so  weit fortgenommen sind, als sich die aufein  anderfolgenden Tafeln überdecken. Die  Eisenbetonsprosse 1 weist an ihrer Oberkante  eine Tut 5 auf, die so tief und breit ist,     da.ss     die quer zur Längsrichtung der Sprosse ne  beneinanderliegenden Glastafeln mit ihren  Rippen 4 eingreifen können und dabei im  Abstand voneinander liegen.  



  Beim Verlegen der Glastafeln 2     wird    die  Nut 5 der Sprosse 1 mit einer Masse 6 aus  Kitt gefüllt, wobei die Glasplatte mit ihren  Rippen 4 in die Kittmasse so eingedrückt  werden,     da.ss    zwischen den Rippen 4 und der       Sprosse    eine Kittschicht gewisser Stärke ver  bleibt. Es wird dann auch -die Fuge zwischen  den Endflächen der Glastafeln 2 soweit mit  ,der Trittmasse 6 ausgefüllt. dass diese     bündi;;-          mit    der Oberfläche der Glastafeln ab  schneidet.  



  Die Glastafeln 2 sind hiernach mit der       Sprosse    1 allein .durch die Kittmasse 6 ver  bunden, welche die Glastafeln 2 nicht nur  an der Fuge zwischen den Endflächen, son  dern auch auf der ganzen Länge der Tafeln  auch an dem Umfang der Rippen 4 umgibt.  Die Haftflächen für den     Kitt    sind daher so  gross, dass die Tafeln 2 durch von unten wir  kendem     Winddruck.    nicht abgehoben werden  können.  



  Auf der Glasdecke kann kein Wasser ste  hen bleiben, da. ihre Oberfläche eine ununter  brochene ebene Fläche bildet. Die Decke kann  daher mit kleinen Gefällen     verlegt    werden,  so dass ihre Bauhöhe gering wird. Auch     lässt     sich die     Decke    leicht reinigen. Die     Kittmasse     6 liegt zwischen den Glastafeln 2 und der  Sprosse 1 geschützt, so dass sie nicht weg  platzen kann. Sollte etwa Wasser     zwischen         den Tafeln 2 und der Kittmasse 6 eindringen,  so wäre es gezwungen, an dem aussenliegenden  Teil der Rippen 4 emporzusteigen, was den  Eintritt von Wasser in das Gebäudeinnere  sehr erschwert.

   Trotz dieser Verbindung der  Glastafeln 2 mit der Sprosse 1 können sie  si eh bei Sonnenbestrahlung ausdehnen, da  die Kittmasse hinreichend nachgiebig ist und  infolge ihrer geschützten Lage auch lange  Zeit unbeschädigt bleibt. Ferner kann eine  Glastafel 2 bei etwaiger Beschädigung leicht  gegen eine unversehrte Tafel ausgetauscht  werden, ohne die benachbarten Tafeln zer  stören zu müssen, dar die Tafeln 2 in der Nut  der Sprosse 1 durch die Kittmasse 6 ge  trennt liegen, also verhältnismässig leicht  aasgebrochen werden können.  



  Bei der Ausführungsform nach den Fig.  3 und 4 werden zur Zusammensetzung der  Glasdecke viereckige Rahmen 7 aus Beton       benutzt,    die an ihrer äussern Umfläche eine  ringsumlaufende Hohlkehle 8 aufweisen. Je  der Rahmen 7 ist an seiner Oberseite nach  innen zu mit einer ringsumlaufenden Rippe  6 versehen.  



  Zur Bildung der Glasdecke werden die  Rahmen 7 aneinandergesetzt, die aussenseitig  unten zweckmässig etwas weiter ausladen als  aussenseitig oben, so dass sich eine im Quer  schnitt ovale Fuge bildet, die mit einer Masse  10 aus Zementmörtel ausgefüllt ist. In die  Fugen sind dabei Eiseneinlagen 3 eingelegt.  Die benachbarten Rahmen 7 bilden dann  Längs- und Quersprossen, die infolge der An  ordnung der ringsumlaufenden Rippen 9 an  ihrer Oberseite die Nut 5 haben. In diese Nut  sind, wie bei der Ausführungsform nach den  F ig. 1 und 2, die Glastafeln 2 so eingelegt,  dass deren Rippen 4 eingreifen, wobei zwi  schen Rippen und Sprosse Fugen verbleiben,  die mit der Kittmasse 6 ausgefüllt sind.  



  In Fig. 5 ist eine Ausführungsform der  Glasdecke dargestellt, bei welcher eine eiserne  Sprosse 11 verwendet ist. Diese Sprosse ist  mit Längsrippen 1 2 versehen, so dass auch  hier die Nut 5 entsteht, in welche die Glas  tafeln 2 mit ihren Rippen 4 eingreifen. Um  die unmittelbare Auflage der Glastafeln 2    auf der eisernen Sprosse zu verhüten, sind  über die Rippen 12 U-förmige Kappen 13 ans  Blei gelegt.  



  In einem gewissen Abstand voneinander  sind in der Nut 5 auf der Sprosse 11 mittelst  Schrauben 14 U-förmig gebogene Streifen 15  aus Metall, zum Beispiel Kupferblech, be  festigt, deren Enden 16 über die     Glastafeln     umgelegt sind. Hierdurch bekommen die  Glastafeln 2 noch einen weiteren Halt gegen  ein Abheben durch einen von unten wirken  den Winddruck, so dass deren gute Befe  stigung gesichert ist. Da, der Metallstreifen  15 nur eine verhältnismässig geringe Dicke  zu haben braucht,     werden    die Vorteile der  Decke, die dadurch     erreicht    sind, dass kaum  über die Oberfläche vorstehende Teile vor  handen sind, nicht beeinträchtigt.  



  Da immerhin die um die Tafeln 2 umge  legten Enden 16 der Blechstreifen 15, welche  aus der     Kittmasse    6 hervorragen, den Wit  terungseinflüssen ausgesetzt     sind,    sind bei  der Ausführungsform nach     Fig.    6 die Enden  16 des Blechstreifens 15 in Aussparungen 17  an der Oberfläche der Glastafeln 2 versenkt  angeordnet und durch eine wasserundurch  lässige und     wetterbeständige    Schicht 18, zum  Beispiel Bitumen, abgedeckt. Auf diese       Weise    sind die Blechstreifen 15 den Wit  terungseinflüssen völlig entzogen.  



  Bei dieser     Ausführung;    form sind die  Blechstreifen 15 an der     Eisenbetonsprosse    1  dadurch befestigt., dass sie um eine Eisen  einlage 19 herumgeschlungen sind. Zwischen  den Glastafeln 9 und der     Sprosse    1 sind hier  Bleikabel 20 -eingelegt.  



  Die     Eisenbetonsprosse    1 ist in der Nut 5  mit einer     -sich    nach oben     verjüngenden    Rippe  21 versehen, die fast bis an die umgelegten  Enden 16 des Blechstreifens 15 reicht. Der  Raum zwischen den Glastafeln ? der     Sprosse     1, dein Blechstreifen 15, 16 und der Rippe  21 ist mit der Kittmasse 6 ausgefüllt. Infolge  der Anordnung der Rippe 21 ist die Fuge  zwischen den Tafeln 2 widerstandsfähig ge  macht, so dass die Glasdecke leicht begehbar  ist.      Unter dem Begriff Glasdecke sollen auch  Glasböden und     Glaswände    verstanden wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Glasdecke mit Glastafeln, bei der die Glastafeln durch Längssprossen bezw. durch aus Sprossen gebildeten Rahmen getragen werden und zur Verbindung der Tafeln mit den Sprossen bezw. den Rahmen eine Kitt schicht dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Glastafeln an ihren Auflagerändern mit Rippen versehen sind, die in Nuten der die Glastafeln tragenden Deckenteile eingreifen, wobei zwischen den benachbarten Tafeln, so wie den Tafeln und den genannten Decken teilen Fugen verbleiben, die mit Kittmasse ausgefüllt sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Glasdecke nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen der Glas tafeln in Nuten von Tragsprossen ein greifen. 2.
    Glasdecke nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen der Glas tafeln in durch zusammengesetzte Beton tragrahmen gebildete Nuten eingreifen. 3. Glasdecke nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betontragrahmen an ihrer äussern Um fläche eine ringsumlaufende Hohlkehle und an ihrer Oberseite ringsumlaufende, nach der Zusammensetzung die Nuten be grenzende Rippen aufweisen. 4. Glasdecke nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadureb gekennzeichnet, dass an der Sprosse in der Nut Blechstreifen befestigt sind, deren Enden über die Glas tafeln umgelegt sind. 5.
    Glasdecke nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Enden der Blech streifen in Aussparungen an der Ober fläche der Glastafeln versenkt liegen und durch eine wasserundurchlässige und wet- terbestä.ndige Schicht: abgedeckt sind.
    (i. Glasdecke nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Nut der Sprosse zwischen den Gla>- ta.feln eine bis fast an die Oberfläche der Decke ragende Längsrippe vorgesehen ist.
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