DE484263C - Batterie fuer Taschenlampen mit Reserveelementen - Google Patents

Batterie fuer Taschenlampen mit Reserveelementen

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DE484263C
DE484263C DEP57333D DEP0057333D DE484263C DE 484263 C DE484263 C DE 484263C DE P57333 D DEP57333 D DE P57333D DE P0057333 D DEP0057333 D DE P0057333D DE 484263 C DE484263 C DE 484263C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/42Grouping of primary cells into batteries
    • H01M6/425Multimode batteries, batteries with "reserve cells"
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M50/00Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
    • H01M50/50Current conducting connections for cells or batteries
    • H01M50/502Interconnectors for connecting terminals of adjacent batteries; Interconnectors for connecting cells outside a battery casing
    • H01M50/509Interconnectors for connecting terminals of adjacent batteries; Interconnectors for connecting cells outside a battery casing characterised by the type of connection, e.g. mixed connections
    • H01M50/51Connection only in series

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Description

  • Batterie für Taschenlampen mit Reserveelementen Die bisher in Verwendung stehenden Batterien für Taschenlampen haben den Nachteil, daß ihre Spannung nach Ingebrauchnahme allmählich, aber unaufhaltsam abfällt, bis nach einiger Zeit Spannung und damit auch die Lichtstärke so weit gesunken sind, daß die -Batterie für Beleuchtungszwecke praktisch nicht mehr verwendbar ist. Die Batterien sind jedoch noch nicht vollständig erschöpft, sondern geben noch weiter Strom, welcher jedoch nur noch rotes Licht zu liefern vermag.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun, das abgefallene Licht zu verstärken und dabei die nicht ganz erschöpfte Batterie besser auszunutzen. Ein weiterer Zweck ist der, eine Batterie zu schaffen, welche für Lampen verschiedener Spannung Verwendung finden kann.
  • Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, eine Erhöhung der Lichtstärke bzw. Veränderung der notwendigen Spannung durch Zu- oder Abschalten eines Reserveelementes herbeizuführen. Infolge der Spannungszunahme durch beispielsweise Zuschaltung wird die ursprüngliche Lichtstärke wiederhergestellt; bei beispielsweiser Verwendung von Lampen verschiedener Spannung wird das Reserveelement je nach Höhe der erforderlichen Spannung zu-oder abgeschaltet.
  • Die Zuschaltung erfolgt dann, wenn die Lampe nur noch rötlich brennt, und zwar 1e nach Art der möglichen Schaltung durch Aufstecken oder Abnahme eines Kontaktes auf oder von der Polfeder bzw. Polblatt eines Pols.
  • Die verschiedenen möglichen Anordnungen bzw. Schaltungen der Batterie mit dem Reserveelement sind in den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht. In den dargestellten Beispielen zeigen Fig. i eine Taschenlampenbatterie, bestehend aus den drei Normalelementen i bis 3, wobei das mittlere das Reserveelement vorstellt: Bei Ingebrauchnahme der Batterie werden die zwei Randelemente 1, 2 verwendet, welche in bekannter Weise hintereinandergeschaltet sind. Die Abnahme des Stromes erfolgt von den bekannten Polblättern - +. Vom +-Pol des Reserveelements geht ein isolierter Leitungsdraht a zu einem an der Innenseite mit einer Isolierschicht b versehenen und zum Aufstecken auf ein normales Polblatt geeigneten Aufsteckkontakt c. Der --Pol dieses Reserveelementes ist mit dem +-1.'o1 des Randelementes 2 verbunden. Beim Abfall- der Spannung aus dem Randelement 1, 2 wird zwecks Spannungserhöhung das Reserveelement 3 durch Aufstecken des Steckkontaktes c auf das +-Polblatt des Elementes 2 der Batterie zugeschaltet. Die Elemente sind dann, wie aus der Figur ersichtlich, in der Reihenfolge -i, +1, -2; +2, -3. +3 hintereinandergeschaltet, und ihre Spannungen addieren sich. Der Strom wird bei -i und +3 (c) abgenommen.
  • Fig. 2 zeigt eine geänderte Schaltung, und zwar ist diese Schaltung für beide in der Einleitung angedeutete Möglichkeiten verwendbar. Die Elemente sind in- der Reihenfolge 1, 3, 2 hinteremandergeschaltet, also für eine Lampe mit höherer Spannung verwendbar. Die Abnahme des Stromes erfolgt bei den beiden Polblättern -- -f-. Soll die Spannung zwecks Verwendung einer Lampe mit niederer Spannung verkleinert werden, so wird der vom +-Pol des mittleren Elementes abgehende Steckkontakt c auf das ---Polblatt des Randelementes 2 aufgesetzt und so das Element 2 aus dem Stromkreis ausgeschaltet. Umgekehrt können nur die Elemente i und 3 bei aufgestecktem Steckkontakt c in Verwendung sein, und bei Spannungsabfall wird durch Abnahme des Aufsteckkontaktes c das Randelement 2, das in diesem Falle das Reserveelement vorstellt, den beiden anderen Elementen zugeschaltet.
  • In Fig. 3 wird eine Batterie, bestehend aus vier kürzeren handelsüblichen Elementen, verwendet, z. B. für eine Glühlampe von 3,5 Volt. Hier sind die Elemente in der Reihenfolge i, 2, 3, 4 hintereinandergeschaltet. 4 ist das Reserveelement. Für die gebrauchte Glühlampe sind die nebeneinanderstehenden Elemente i bis 3 hintereinandergeschaltet, und die Abnahme des Stromes erfolgt bei den Polblättern -und +. Bei Spannungsabfall wird der von +4 abgehende Steckkontakt c auf +3 aufgesetzt und somit das Reserveelement, das unter den Batterien i bis ,3 wagerecht liegend angeordnet ist, in der Reihenfolge i, 2, 3, 4 in Gebrauch genommen.
  • Fig. 4 zeigt eine Schaltung, bei welcher zwecks Ersparung von Drähten die Elemente i, 2, 4 nebeneinanderstehend angeordnet sind, wobei das mittlere Element 2 mit seinem nach unten gekehrten +-Pol den--Pol des unter den oberen Elementen liegend angeordneten Elementes 3 berührt. Für die Hintereinanderschaltung der Elemente 3 und 4 ist dann nur ein ganz kurzer Draht erforderlich. Die Normalschaltung ist bei aufgesetztem Steckkontakt -i, + i, -2, -f- 2, -3, + 3, c. Bei Spannungsabfall wird das Randelement 4 durch Abnahme des Steckkontaktes c zugeschaltet und ist daher der Stromkreis - i, + _, - 2, + 2, -3, -h 3, -4,+4.
  • Fig. 5 ist die Schaltung bei Verwendung von zwei normalen Elementen r, 2 und zwei verschiedenen kleineren Elementen 3 und 4 dargestellt. Diese Schaltung wird also für genauere Abstufung der Lampenspannung verwendbar sein. Normal. sind die Elemente i bis 3 in Gebrauch. Das unter dem 3/4 Element 3 liegende 1/4-Element 4 wird durch Aufsetzen des Steckkontaktes c zugeschaltet.
  • In Fig. 6 ist der umgekehrte Fall wie in Fig. 5 dargestellt; hier wird das 1/4 Element 4, das als Reserveelement gedacht ist und über dem 94-Element 3 steht, durch Abnahme des Steckkontaktes den drei Elementen i bis 3 zugeschaltet.
  • Fig. 7 zeigt die Verwendung von drei kürzeren Elementen, z. B. für eine Lampenspannung von 2,5 Volt. Die Gebrauchselemente i und 2 sind stehend angeordnet, das Reserveelement 3 unter ihnen liegend. Die normal in Tätigkeit sich befindenden Elemente i und 2 werden bei Spannungsabfall durch Aufsetzen des Steckkontaktes vom Reserveelement 3 ergänzt.
  • Fig. 8 zeigt eine der Schaltung nach Fig. 4 analoge Schaltung, wo das Randelement 3 als Reserveelement durch Abnahme des Steckkontaktes zugeschaltet wird.
  • Zwecks Ersparung von Drähten ist das Randelement i umgestürzt stehend angeordnet und berührt mit seinem ---Pol den --Pol des Elementen 2. Der -E- -Pol dieses Elementes ist durch einen ganz kurzen Draht mit dem --Pol des aufrecht stehenden Reserveelementes 3 verbunden.
  • Die Fig. g und io zeigen den Fall, wo eine Taschenlampe von der bekannten Form eines Zylinders verwendet wird. Die dabei in bekannter Weise übereinander angeordneten-Elemente _, 2, 3 sind mittels Hülse d aus geeignetem Isoliermaterial, z. B. steifem Papier, zu einer Walze vereinigt. An der Unterseite, d. h. am --Pol des untersten Elementes 3, ist die Walze durch eine Isolierplatte e abgeschlossen. Auf dieser Isolierplatte e ist in geeigneter Weise ein Metallstreifen (Kontakt) f angebracht, welcher durch einen isolierten Leitungsdraht g mit dem --Pol des Elementes 2 verbunden ist. Das Ganze ist in der Blechhülse h', welche die äußere Umhüllung der Taschenlampe bildet, untergebracht. Die Glühbirne wird in bekannter Weise oben in die Hülseh' eingeschraubt, steht also mit dieser mit einem Pol in leitender Verbindung, andererseits mit dem Pol des Elementes r. Der Boden der Hülse federt und wird in bekannter Weise bei Intätigkeitsetzen der Taschenlampe gegen die Batterien eingedrückt. Normalerweise sind die Batterien i und 2 in Gebrauch, und zwar ist der Stromweg folgender: Birne h, f (durch Eindrücken des Bodens der Hülse), -2, +2, -i, + i, Birne. Soll das Reserveelement 3 zugeschaltet werden, so wird die Isolierplatte e mit dem Metallstreifen f abgerissen. Beim Eindrücken des Bodens ergibt sich dann der Stromweg: Birne,. h@. -3, -f-3, -2, -I-2, -i. -I- i. Birne.
  • Fig. io zeigt eine analoge Möglichkeit der Schaltung der Elemente i und 2 bzw., nach Entfernung der Isolierplatte e mit dem Metallstreifen f, auch der Zuschaltung des Elementes 3 mittels eines in einem Schlitz der Lampenhülse verschiebbaren, mit dem Daumen der rechten Hand in üblicher Weise bedienbaren Kontaktknopfes (nicht dargestellt) mit Blechstreifen h und Kontaktfeder g; welch letztere beim Hinaufschieben des Knopfes bzw. Blechstreifens h sich an den Metallstreifen f anlegt und mittels des isolierten Drahtes d den Stromweg Lampe, Hülse, Kontaktknopf, Streifen h, Kontaktfeder g, Metallstreifen f, isolierter Draht g', -2, -E-2, -i,+i, Lampe schließt. Nach Abreißen der Isolierplatte mit Metallstreifen und isoliertem Draht wird auch das Reserveelement 3 durch direkten Stromschluß g, -3 in Tätigkeit gesetzt.
  • Fig. ii zeigt an der Hand eines Diagramms die Ausgleichung des Spannungsabfalles durch Zuschaltung des Reserveelementes.
  • Der Steckkontakt c wird bei den in den Handel kommenden Batterien von einer Papierschleife an der Oberseite der Batterie festgehalten und bei Ingebrauchnahme durch Zerreißen der Papierschleife bloßgelegt.
  • Die Ausführung des Grundgedankens der Erfindung läßt natürlich verschiedene Konstruktionen zu, welche alle in den Rahmen der Erfindung fallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Batterie für Taschenlampen mit ein oder mehreren Reserveelementen, die nach Spannungsabfall der Batterie hinzugeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Pol des Reserveelementes oder dem Pol des dem Reserveelemente vorhergehenden Elementes ein innerseitig isolierter Steckkontakt verbunden ist, der auf die Kontaktfeder des gleichnamigen Batteriepols aufgesteckt oder von demselben abgenommen werden kann, und daß die Einschaltung des Reserveelementes durch Aufstecken am oder Abnehmen des Steckkontaktes vom gleichnamigen Batteriepol der Batterie erfolgt.
DEP57333D 1928-03-15 1928-03-15 Batterie fuer Taschenlampen mit Reserveelementen Expired DE484263C (de)

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