DE4831C - Regulir-Maafs - Google Patents

Regulir-Maafs

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DE4831C
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DE
Germany
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measure
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regulir
maafs
measures
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DENDAT4831D
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English (en)
Original Assignee
i F. FlLLIEUX in Sens (Frankreich)
Publication of DE4831C publication Critical patent/DE4831C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41HAPPLIANCES OR METHODS FOR MAKING CLOTHES, e.g. FOR DRESS-MAKING OR FOR TAILORING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A41H1/00Measuring aids or methods
    • A41H1/10Measuring jackets for marking-out patterns

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

1878.
Klasse 3.
FREDERIC FILLIEUX in SENS (Frankreich). Regulirmafs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. April 1878 ab.
Das Regulirmafs kann aus Leder, Filz u. s. w. hergestellt sein, d. h. aus einem biegsamen Materiale, welches einem leichten Druck widersteht.
Dieses Regulirmafs besteht aus zwei Theilen, Fig. i, welche mittelst eines Metallknopfes a mit einander verbunden sind; dieser ist in einem Einschnitt des Rückentheils verschiebbar. Der Rückentheil mufs aus einem Material bestehen, welches dicker und daher widerstandsfähiger ist als der Vordertheil. Oben in der rechten Ecke desselben befindet sich ein kleiner Haken von Metall und unten ein Kautschukband mit Knopf oder Agraffe, welche Vorrichtung dazu dient, das Regulirmafs in seiner zum Messen erforderlichen Lage zu erhalten. Dieser Theil ist mit den beiden Mafsen d und g versehen.
Der zweite Theil des Regulirmafses ist, wie oben bemerkt, aus einem weniger dicken und geschmeidigeren Material, Leder oder Filz, hergestellt wie der erste Theil, so dafs er sich der Form der Brust gut anschmiegt, er ist vom Punkt b aus bis zum Punkt c, Fig. 1, in zwei Streifen getheilt, welche sich beliebig öffnen lassen. Dieser Theil ist mit den fünf Mafsen c el f hj versehen.
Es genügt zum Anmessen, nach dem Anlegen des Regulirmafses, wobei man die beiden Vordertheile gut an Brust und Schulter schliefsend anlegt, die von den Mafsen dc ei und / angegebenen Bezeichnungen zu notiren.
Das Mafs g, welches eine vom Erfinder angebrachte Vervollkommnung ist, ist zu einem weiter unten erläuterten Zwecke bestimmt; das Mafs j dient dazu, ein Merkzeichen auf der Kleidung zu machen, je nach der Gröfse der Taille, um die unten angegebenen Mafse zu nehmen; das Mafs h dient gleichfalls als Merkzeichen für den Zuschnitt des Musters.
Die Fig. 2 und 3 der Zeichnung stellen Art und Weise der Verwendung dieses Regulirmafses beim Messen dar.
Die Fig. 4 und 5 geben die Details der gewonnenen Mafse an den Mafsbändern des Instrumentes an.
Um das Zuschnittsresultat eines Musters nach den vom Regulirmafs angegebenen Mafsen zu erhalten, ist es nöthig, die folgenden, in den Fig. 6 und 7 angegebenen Ergänzungsmafse einzutragen.
Es sind dies vier Mafse und zwar:
1. das Mafs, welches oben von der Mitte des Rückens c bis zum Punkt b genommen ist und nach dem Regulirmafs auf dem Kleidungsstück an einem geeigneten Punkte des Mafses j, je nach der Gröfse der Taille, bezeichnet wird;
2. das Mafs der Bruststärke von der Mitte des Rückens bis zu dem bei α auf der Kleidung bezeichneten Punkte gegenüber dem Einschnitt der beiden Streifen des Regulirmafses, ungefähr in Höhe des Aermelloches;
3. das Mafs der Taillenstärke von dem Punkte e bis ^;
4. das Mafs der Höhe des Aermelloches von Punkt / bis b.
Aufser diesen Mafsen bleiben noch die gewöhnlichen Mafse zu nehmen, abgesehen von der Figur des Betreffenden und unabhängig von jeder besonderen Methode, Gesammtlänge und Dicke der Taille und Brust, Armlänge, Schofslänge u. s. w.
Mit Hülfe dieser direct auf dem Regulirmafs genommenen Mafse oder nach den durch das Instrument bezeichneten Punkten, wie dies noch in den Fig: 6 bis 10 dargestellt ist, sowie nach den anderen Mafsen, unabhängig von der Form, erhält man das Schnittmuster eines Kleidungsstückes nach der Methode, welche den Eigenschaften des Instruments entspricht und als Eigenthum des Erfinders beansprucht wird.

Claims (1)

  1. Patent-An SP ruch:
    Das Regulirmafs in seiner Gesammtconstruction, um danach Kleider für Männer, Frauen und Kinder zuzuschneiden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT4831D Regulir-Maafs Active DE4831C (de)

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