DE482746C - Setzmaschine - Google Patents

Setzmaschine

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DE482746C
DE482746C DER69983D DER0069983D DE482746C DE 482746 C DE482746 C DE 482746C DE R69983 D DER69983 D DE R69983D DE R0069983 D DER0069983 D DE R0069983D DE 482746 C DE482746 C DE 482746C
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Germany
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sieve
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DER69983D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/10Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs
    • B03B5/24Constructional details of jigs, e.g. pulse control devices

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Setzmaschine Gegenstand der Erfindung ist eine Setzmaschine, bei der die Setzfläche in der Längs-_ richtung ein- oder mehrfach unterteilt ist, und bei der der Austrag des schweren Gutes zwischen den einzelnen Siebabschnitten durch spaltenförmige, öffnungen erfolgt. Von den bis jetzt bekannten Setzmaschinen dieser Art unterscheidet sich die vorliegende dadurch, daß die Siebabschnitte unter Weglassen der für die Se.tzarb"elt bis jetzt als unbedingt erforderlich .erachteten Zusatz:rinttel zwischen den einzelnen Siebabschnitten, wie Scheidewände, Prall- oder Stauwände, Drosseleinrichtungen, Austragtrommeln o. dgl., derart frei aneinandergereiht sind, daß das schwere Gut durch die messerähnlich wirkenden, der Richtung des Gutstromes entgegengesetzten Siebränder abgeschnitten wird und durch die Spaltöffnungen in der Richtung des Gutstromes frei austreten kann.
  • Durch diese. neue Anordnung der Siebabschnitte wird erstens erreicht, daß die durch düe obenerwähnten Zusatzmittel hervorgerufene Wirbelbildung, Wirbelbildung, sei es durch das hin und her fließende Setzwasser, sei es durch den wagerechten Gutstrom, vollkommen vermieden wird, und ferner wird die ganze Siebfläche mit zur wirksamen Setzarbeit herangezogen. Während der Trennung strömt somit das Gut ungehindert und ohne Wirbelbildung an der Siebfläche entlang, und das spezifisch schwerere oder schwerste Gut wird ohne störende Richtungsänderungen o. dgl. allmählich abgetrennt. _... . - _. >. Die neue Setzmaschine ist auf der Zeichnung schematisch dargestellt, und es zeigt Abb. i einen Querschnitt und Abb. 2 einen Längsschnitt der Maschine. Die Maschine besteht aus dem üblichen Setzkasten i, der durch eine Scheidewand 2 in Pumpenräume 3 mit Kolben q. und Trennräume 5 mit Sieben 6 unterteilt ist, von denen auf der Zeichnung als Beispiel vier dargestellt sind, obgleich eine größere oder geringere Anzahl selbstverständlich vorhanden sein kann. Das erste Sieb, dem der Gutstrom in bekannter Weise zugeführt wird, nimmt eine etwas geneigte Stellung ein und ist z. B. durch eine Welle 7 und ein Winkeleisen 8 abgestützt. Das zweite Sieb wird durch einen Rahmen io getragen, der auf einer Welle 9 drellbax gelagert ist. In der dargestellten Stellung bilden das erste und zweite Sieb zwischen ihren angrenzenden Rändern. eine spaltenförmige öffnung i i, durch die das abgetrernnte schwerere Gut ohne Störungen und Wirbel abgeleitet wird. Diese tiefste schwerste Schicht wird durch den Siebrand 12 ge,wis.sermaßen abgeschnitten, der vorteilhaft einen Streifen aus haltbarem Stoff, z. B. Manganei.sen, aufweist, um den betreffenden Rand des Siebes zu schützen. Das Traggestell io des Siebes besitzt an dem freien Ende eine Aussparung, so. daß es so weit nach unten vers.chwenkt werden kann, daß die Spalte i i ganz verschlossen wird, wie dies bei dem folgenden Sieb dargestellt ist. Durch gaei:gnete Wahl der einzelnen Siebabschnitte 6 und Verschließen und Öffnen verschiedener Spalten sowie Änderung ihrer Größe (Höhe) läßt sich die Maschine an das zu verarbeitende Gut ,genau anpassen.
  • Das durch dce Spalten abgeleitete schwerere Gut sinkt in den. Räumen zwischen den Scheidewänden 13 herab, wo: sich auch. das durch die Siebe hindurchgehende Gut ansammelt, um mit diesem intermittierend oder kontinuierlich ausgetragen zu werden. Im ersteren Falle wird ein mit Hilfe einer durch eine Stange 14 außerhalb der Maschine betätigter Ventilkörper i 5 dazu verwendet, die Austragöffnung vorübergehend zu verschließen. 16 ist :ein Wassereinlaß zur Aufrechterhaltung des Wasserstandes und 17 der übliche durchlochte Verteilungskonus für das zuströmende Wasser.
  • Es liegt auf der Hand, daß die Erfindung davon unabhängig isst, wie die Kolben angetrieben werden. Dies kann z. B. durch Kurbel, Exzenter, Kniehebelusw. erfolgen. Die Kolben können auch foegelassen und die Maschine als Pulsation.smaschne ausgebildet werden. Obgleich die Erfindung sich zum Anreichern von Gold-, Silber-, Blei- und Zinkerzen be. sonders eignet, läßt sie sich auch auf Eisenerze, Kohlen usw. anwenden.

Claims (1)

  1. PoATENTANSPRUCIi-Setzmaschine, bei der die Setzfläche in der Längsrichtung ein- oder mehrfach unterteilt ist und der Austrag des schweren Gutes zwischen den einzelnen Siebabschnitten durch spaltenförmige Öffnungen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebabschnitte ohne Zwischenschaltungvon Scheidewänden, Prall- oder Stauwänden, Drosseleinrichtungen, Austragtrommeln o. dgl. derart frei aneinandergereiht sind, daß das schwere Gut durch die messerähnlich wirkenden, der Richtung des Gutstromes entgegengesetzten Siebränder abgeschnitten wird und durch die Spaltöffnungen in der Richtung des Gutstromes frei austreten kann.
DER69983D 1927-01-22 1927-01-22 Setzmaschine Expired DE482746C (de)

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