<Desc/Clms Page number 1>
Schwingsortierer.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schwingsortierer zum Sortieren von Trockengut, zum Beispiel Kleinholz zur Zellulosefabrikation sowie von nassem oder flüssigem Gut, z. B. in Wasser schwimmender Holzstoff, Zellulose, Papierstoff.
Der neue Sortierer arbeitet ähnlich wie der in der Müllerei bekannte Plansichter, d. h. mit schwingender Bewegung des Sortierkastens. Durch die Schwingbewegung des Sortierkastens
EMI1.1
während Förderbrettchen (-bleche) für die stetige Fortbewegung des Sortiergutes sorgen.
Das Merkmal des Erfindungsgegenstandes besteht darin, dass der Sortierkasten als Ring-
EMI1.2
sortierers ist in dem vom Ringkasten umschlossenen Raum angeordnet. Durch die Verlegung des Antriebsmechanismus in den vom Sortierkasten umschlossenen Raum kann man in bekannter Weise die Antriebskraft direkt in der horizontalen Schwerpunktsebene des Sortierers angreifen lassen.
Der Einlauf in den Sortierkastens ist durch ein oder mehrere vertikale Scbeidezungen in
EMI1.3
wird der Vorteil erzielt, dass grosse Mengen von Sichtgut in verhaltnismässig kleinen Maschinen bewältigt werden können. Durch den Aigrin des Kurbelzapfens in der Schwerpunktsebene des
EMI1.4
'hnitt. während Fig. 3 einen Schnitt durch die Aufhängevorrichtung des Kastens im Vertikalschmitterkennenlässt.
EMI1.5
ansicht. zum Teil im Vertikalschnitt und Fig. 8 zum Teil in Draufsicht zum Teil im Horizontalschnitt.
Die vierte Ausführungsform ist in Fig. 9 und 10 dargestellt und zwar zeigt Fig. 9 einen Vertikalschnitt, während Fig. 10 einen Horizontalschnitt nach Linie.-t-B der Fig. 9 ver- anschaulicht.
\\ ie aus Fig. 1 und 2 hervorgeht, ist 1 das Gestell des Sortierers, in welchem die das Schwung-
EMI1.6
<Desc/Clms Page number 2>
ist, dass die horizontale Schwerpunktsebene des Kastens den Zapfen 4 seiner Länge nach halbiert.
In den von der inneren Wand 7 des Sortierkastens 6 gebildeten Ecken sind die Eckwinkel 8 vorgesehen, welche die Lager 9 für die unteren kugelförmigen Zapfen 10 der Hängependel 11 (Fig. 3) tragen.
An dem Gestell sind die vier Säulen 12 befestigt, welche an ihrem oberen Ende das zweite feststehende Kreuz 13 tragen. Die vier'Ecken diesem Kreuzes 13 laufen in Teile 14 aus, welche die Teile 15 (Fig. 3) zur Aufnahme der kugeligen Zapfen 16 der Hängependel 11 tragen.
Der Sortierkasten 6 besteht aus den vier vertikalen Innenwänden 7, den vier vertikalen Aussenwänden 17, dem Boden 18 und dem Deckel 19 sowie den eingeschobenen Siebrahmen 20, 20'. Die Siebrahmen 20 besitzen eine grössere Lochweite als die Siebrahmen 20'. Der Einlauf 22 für den Sortierkasten 6 ist durch die Zunge 23 geteilt. Die eine Hälfte des Einlaufes ist dazu bestimmt, das Gut auf die Bahn 26 des Siebrahmens 20, die andere Hälfte dagegen das Gut auf die Bahn 27 des Siebrahmens 20 zu führen. Entsprechend der Drehrichtung des Sortierkastens sind auf der einen Hälfte an der Innenwand 7 und auf der anderen Hälfte an der Aussenwand 17 Förderleisten 24 bzw. 25 angeordnet.
Von dem Einlauf 22 führen beide Bahnen 26, 27 oberhalb des Siebes 20 zum Auslauf 28 und unterhalb des Siebes 20 zum Auslauf 29. Diese beiden Ausläufe sind so angeordnet, dass die Sortierprodukte getrennt bleiben, die gleichartigen Produkte von den gleichen Sieben aber zusammen bei 28, 29 und 38 austreten.
Durch den Antrieb der Welle 2 mittels der Riemscheibe 30 wird mittels des Kurbelzapfens 4 und des Schwingkreuzes 5 der ganze Sortierkasten 6 in kreisschwingende Bewegung unter entsprechendem Ausschlag der Hängependel 77 versetzt. Auf den Wegen 26 und 27 wird das Sortiergut auf dem Sieb 20 durch die Förderleisten 24 bzw. 25 zu dem Auslauf 28 hinbewegt, wobei nur die gröbsten Teile desselben zum Ausgang 28 gelangen, wogegen die Teile mittlerer Feinheit mit den feinsten Teilen auf das Sieb 20'fallen. Von dem die Siebe 20'bedeckenden Sortiergut gelangen die Teile mittlerer Feinheit durch die entsprechenden Förderleisten ebenfalls auf zwei Wegen zu dem Ausgange 29. Das durch die Siebe 20 und 20'fallende feinste Sortiergut wird so von den übrigen Bestandteilen des Sortiergutes vollständig getrennt.
Die Ausführungsform nach Fig. 4 bis 6 unterscheidet sich von der soeben gekennzeichneten lediglich dadurch, dass der Einlauf 22 zwei Zungen 23, 23'und vier voneinander getrennte Ein-
EMI2.1
beiden getrennten Bahnen des Siebbodens 20 und zur anderen Hälfte auf die beiden getrennten Bahnen des Siebbodens 20". Die beiden Hälften des Sortiergutes machen dann jede für sich
EMI2.2
Feinheit werden in den Ausläufen wieder zusammengeführt. Was über den Sieben 20 und 20" bleibt, tritt zu den nach links (Fig. 4) sichtbaren Ausläufen aus, während das über den Sieben 20' und 20'" bleibende Sortiergut nach hinten durch in Fig. 4 licht sichtbare Ausläufe austritt.
Das feinste Produkt, das durch die Siebe 20'und 20'" durchfällt, gelangt durch die Ausläufe 36 und 36'in das gemeinschaftliche Verbindungsrohr 37. Zwischen den anderen paarweisen Ausläufen können natürlich auch Verbindungsrohre vorgesehen sein.
Die soeben beschriebene Ausführungsform zeigt, dass durch eine beliebige Anzahl von Trennungszungen die Gesamtmenge des Sortiergutes beliebig geteilt werden kann, insbesondere, dass das Sortiergur, statt auf-ir oder zwei auch auf mehrere Siebe von der grössten Weite verteilt und von diesen durch mehrere, immer feiner ausfallende Siebe dem Sortiemrozess unterworfen werden kann.
Die dritte Ausführungsform unterscheidet sich von der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten im wesentlichen dadurch, dass der Sortierkasten nicht an Pendeln aufgehängt, sondern auf in Rillen rollenden Kugeln gelagert ist. Die schwingende Bewegung des Sortierkasten wird hiebet durch Kurvenscheiben erzielt, so dass eine vertikale Antriebswelle entbehrlich wird.
Wie aus Fig. 7 bis 8 hervorgeht, trägt die mit Riemscheibe 40 versehene Antriebswelle 41 an ihren Enden je eine in Olkàsten 42 hineinragende Exzenterscheibe 43. Durch die Drehung der Exzenterscheiben werden die Olkästeu 42 seitlich in der einen Richtung hin und her bewegt.
Da nun die senkrecht zur Drehachse gelegenen Flächen der Scheiben nicht eben sind, so gibt ein gegen die Flächen wirkender Nocken 44 den Olkästen 42 gleichzeitig eine Seitenbewegung in Richtung senkrecht zu obiger.
Entsprechend der Zusammenwirkung der beiden Exzenterbewegungen und entsprechend der Form der Scheiben kann jede beliebige, von der Kreisbahn abweichende Schwingbewegung erztelt werden. Dies ist namentlich für den noch weiter unten zu beschreibenden Nasssortierer von wesentlicher Bedeutung. Die Olkästen 42 sind auf Kugeln 39 gelagert (Fig. 7), welche in Rillen 50 laufen.
<Desc/Clms Page number 3>
Die in den Fig. 9 bis 10 dargestellte vierte Ausführungsform, welche im Gegensatz zu den bisher beschriebenen Ausführungsformen nicht für trockenes, sondern für nasses Sortiergut geeignet ist, besitzt nicht horizontale, sondern vertikale Siebwände.
Wie aus Fig. 9 und 10 hervorgeht, ist 6 der ringförmige Sortierkasten, welcher den geteilten Einlauf besitzt. In dem Sortierkasten sind die beiden ringförmigen nicht gelochten Bodenbleche 45, 45' angeordnet, welche seitlich nach aussen von den senkrechten Sortierflächen 46, 46' begrenzt sind. Um das durch das Sieb 46 hindurchtretende Gut auf den Boden 45'zu leiten, ist über den Sortierflächen 46'das schräge Leitblech 47 angeordnet. An die Böden 45, 45'ist je eine geneigte Rinne 48 bzw. 48'angeordnet, welche das auf sie gelangende Sortiergut wieder nach der Einlaufstelle zurückführt, bevor es den Förderlsisten 24, 24' unterworfen wird.
EMI3.1
den Zweck, das bei der Sichtung abfliessende Wasser zu ersetzen.
Der gekennzeichnete Nasssortierer eignet sich speziell zum Sortieren von Flüssigkeiten mit Schwimmkörpern, beispielsweise Holzstoff, Zellulose usw. Die Flüssigkeit fällt zunächst auf den ungelochten Boden 4-5, wird mit dem Boden in schwingende Bewegung versetzt, von den Förderleisten 24 gegen die Siebwände 46 geworfen und dabei derart sortiert, dass oben die gröbsten Teile zurückgehalten werden und unten die feinsten Teile abfliessen.
Derjenige Teil des Sortiergutes, der das oberste Sieb durchdrungen hat, fällt in die geneigt angeordneten Kanäle 48 und von diesen in der Nähe der Einlauf stelle auf den geneigten Boden 47, um dann wieder der Einwirkung der Förderleisten 24'unterworfen zu werden. Die feinsten Bestandteile des Sortiergutes durchdringen das Sieb 46'und gelangen auf den Rinnen 48'in der Nähe der Einlaufstelle zu den Förderleisten 24", um schliesslich bei den Sichtkasten zu verlassen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schwingsortierer, bei dem das Sortiergut auf ebenen Flächen in schwingende Bewegung versetzt und durch Förderleisten vorwärtsbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Sortierkasten (6) als Ringkasten (in runder oder beliebiger anderer Form) ausgebildet ist, der in seinem Innern einen durchgehenden freien Raum besitzt.