DE482340C - Foerdergeraet mit einem durch ein Schwenkwerk seitlich verstellbaren Ausleger - Google Patents

Foerdergeraet mit einem durch ein Schwenkwerk seitlich verstellbaren Ausleger

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DE482340C
DE482340C DEK109492D DEK0109492D DE482340C DE 482340 C DE482340 C DE 482340C DE K109492 D DEK109492 D DE K109492D DE K0109492 D DEK0109492 D DE K0109492D DE 482340 C DE482340 C DE 482340C
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DE
Germany
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boom
brake
swivel mechanism
conveyor device
adjusted laterally
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Expired
Application number
DEK109492D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Adam Angelbis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/28Piling or unpiling loose materials in bulk, e.g. coal, manure, timber, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Fördergerät mit einem durch ein Schwenkwerk seitlich verstellbaren Ausleger Die Erfindung bezieht sich auf Fördergeräte mit einem seitlich durch ein Schwenkwerk verstellbaren Ausleger und bezweckt, diese in besonders einfacher und betriebssicherer Weise so auszubilden, daß eine selbsttätige Schwenkbewegung des Auslegers, dessen Schwerpunkt von der Schwenkachse entfernt liegt, ausgeschlossen ist, wenn die Schwenkachse von der lotrechten Lage abweicht.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine in der Richtung quer zum Ausleger gesehene Ansicht des Gerätes und Abb. a die zugehörige Oberansicht, zum Teil im Schnitt nach Linie a-a der Abb. i. Das Gestell A des Gerätes ist auf Raupenketten B verfahrbar und hat einen seitlichen Arm al, an dem- eine Säule C schwenkbar gelagert ist. An dieser ist unter Vermittlung eines Gelenkes D ein in der Höhenrichtung schwenkbarer, mit einem Gurtförderer F versehener Ausleger E befestigt. Das freie Ende des Auslegers E wird von einem Zugglied G getragen, das an einem zweiten Arm a.2 des Gestells A in der Schwenkachse der Säule C befestigt ist. Zum seitlichen Schwenken des Auslegers E dient eine Kraftmaschine H, die am Gestell A gelagert ist und über eine Schnecke hl, ein Schneckenrad J und ein Ritzel Jl mit einem Zahnrad cl in Verbindung steht, das undrehbar an der Säule C sitzt. Das Schneckengetriebe hl, J .ist so ausgebildet, daß ein Rücktrieb möglich ist, also keine Selbsthemmung vorhanden ist. An der Säule C sitzt ferner undrehbar eine Bremsscheibe c2, um die ein Bremsband K gelegt ist, das in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise am Gestell A befestigt ist. Die Bremse c2, K ist unlösbar, d. h. ohne eine Handhabe zum Ausrücken, ausgebildet und so gesichert, daß sie im Betrieb mit den Werkzeugen, ;die dem das Gerät bedienenden Arbeiter zur Verfügung stehen, nicht außer Wirksamkeit gesetzt werden kann.
  • Bei Fördergeräten mit einem seitlich schwenkbaren Ausleger, insbesondere solchen, die auf unebener Bahn verfahrbar sind und daher Neigungen erhalten können, bei denen die Gefahr besteht, daß der Ausleger unter der Wirkung der Schwerkraft selbsttätig in Bewegung gerät, ergibt sich der Übelstand, daß der das Schwenkwerk bedienende Arbeiter den Wechsel des Schwenkwiderstandes und der zum Schwenken nötigen Kräfte berücksichtigen muß, wenn er ohne übermäßige Beanspruchung des Schwenkgetriebes das Anhalten des Auslegers beherrschen will. Es entstehen dabei unter Umständen so starke Stöße in den Getriebeteilen, daß unzulässige, zu einer Bruchgefahr führende Beanspruchungen entstehen. Dies kann man zwar durch Anordnung von Rutschkupplungen verhindern, wenn die Anhaltestellung des Auslegers nicht genau festliegt, insbesondere wenn dieser unbegrenzt schwenkbar ist. Ist dies jedoch nicht der Fall, soll also der Arbeiter die Schwenkbewegung unter allen Umständen beherrschen, so bliebe zunächst nur der Ausweg übrig, die Getriebeteile so stark zu bemessen, daß sie selbst den höchsten Beanspruchungen gewachsen sind. Diese Lösung befriedigt jedoch wirtschaftlich nicht.
  • Alle diese Nachteile sind bei dem beschriebenen Fördergerät durch die Anordnung der Bremse c2, K vermieden. Hierdurch ist nämlich ermöglicht, die Schwenkbewegung des Auslegers stets zu beherrschen, ohne daß dabei die Getriebeteile unzulässig beansprucht werden. Zur weiteren Sicherheit der Be= dienung des Gerätes trägt es bei, daß die Bremse in dem oben erläuterten Sinne unlösbar ist. Hieraus ergibt sich zwar der Nachbeil, daß das Getriebe und unter Umständen auch die Kraftmaschine H etwas stärker bemessen werden müssen, doch kann dies angesichts des erreichten Vorteiles in Kauf genommen werden. Insbesondere ist zu beachten, daß der vermehrte Arbeitsaufwand der Kraftmaschine bei Geräten, deren Ausleger verhältnismäßig selten geschwenkt wird, bedeutungslos- ist. Die Ausbildung- - der Bremse als Bandbremse empfiehlt sich deshalb, weil eine solche wenig Raum beansprucht und in einfachster Weise eine Regelung der Bremskraft ermöglicht. Wird die Bremskraft so groß gewählt, daß der Ausleger sich auch im unebenen Gelände unter keinen Umständen von selbst in Bewegung setzen kann, so sind innerhalb des Schwenkwerkes selbsthemmende Getriebeteile, die bekanntlich einen schlechten Wirkungsgrad haben, unnötig. Es erübrigt sich dann auch, innerhalb des Schwenkwerkes Rutschkupplungen vorzusehen, denn wenn der Ausleger sich bei Stößen, die z. B. entstehen können, wenn das fahrende Gerät auf Hindernisse stößt, trotz der Bremse ein kleines Stück weiterdreht, so kann sich diese Drehbewegung, da keine Selbsthemmung vorhanden ist, über das gesamte Schwenkwerk bis zur Kraftmaschine übertragen. Da man den Ausleger selbst für diese Art der Beanspruchung kräftig genug bauen kann, so ist eine Beschädigung des Gerätes selbst in diesem Falle ausgeschlossen.
  • Der Begriff »Bremse« umfaßt im vorliegenden Falle jede Anordnung und Einrichtung, die eine hinreichend hohe Reibung erzeugt, also z. B. auch die Ausbildung des Schwenklagers dies Auslegers als Kegellager mit sehr spitzem Kegelwinkel und verhältnismäßig großem Lagerdurchmesser.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fördergerät mit einem durch ein Schwenkwerk seitlich verstellbaren Ausleger, dessen Schwerpunkt von der Schwenkachse entfernt liegt, dadurch gekennzeichnet, daß -für das Schwenkwerk (hl, J,_ J1, cl) eine unlösbare Bremse (c2, K) vorgesehen ist, die unmittelbar an einem zusammen mit dem Ausleger (E) drehbaren Teil (C) angreift.
  2. 2. Fördergerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse als Bandbremse (c2, K) ausgebildet ist, deren Bremsscheibe (C) am schwenkbaren Teil (C, E) undrehbar befestigt ist.
  3. 3. Fördergerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkwerk (hl, J, 1l) so ausgebildet ist, daß die Getriebeteile einen Rücktrieb zulassen.
DEK109492D 1928-05-15 1928-05-15 Foerdergeraet mit einem durch ein Schwenkwerk seitlich verstellbaren Ausleger Expired DE482340C (de)

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DE482340C true DE482340C (de) 1929-09-12

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