DE482090C - Oberflaechengestaltung von Gussstuecken, die durch Drehen, Bohren, Fraesen oder AEhnliches bearbeitet werden sollen - Google Patents
Oberflaechengestaltung von Gussstuecken, die durch Drehen, Bohren, Fraesen oder AEhnliches bearbeitet werden sollenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B3/00—General-purpose turning-machines or devices, e.g. centre lathes with feed rod and lead screw; Sets of turning-machines
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Beim Gießen von Gegenständen aus Grauguß und ähnlichem Material entstehen auf der
Oberfläche des Gegenstandesharte Schichten, welche manchmal so hart sind, daß auch
harter Werkzeugstahl nicht angreift oder die Werkzeuge bald stumpf werden. Deswegen
muß man gleich bei Beginn der Bearbeitung des Gusses darauf achten, daß mit dem Werkzeug,
sei es Messer, Fräser oder Bohrer, so starke Späne abgelöst werden, daß man unter
die harte Schicht kommt. Aus praktischen Gründen ist es daher unmöglich, den Gegenstand
mit einem langen Messer, Zentrumbohrer oder Fräser, so zu bearbeiten, wie es in Abb. 1 dargestellt ist, da die Werkzeuge
in diesem Falle bald stumpf werden. Die Werkzeuge werden deshalb nach kurzer Bearbeitung
stumpf, weil die Schnittkante die ganze zu bearbeitende Fläche berührt. In
ao Abb. ι bedeutet u den Spanntisch, m die zu
bearbeitenden Gegenstände und η das Messer. Für die Massenherstellung wäre diese Art
der Bearbeitung sehr vorteilhaft, da dadurch die Arbeitszeit sehr verkürzt wird. Aber diese
Art der Bearbeitung erfordert eine grobe Vorbearbeitung durch andere Werkzeuge, mit
welchen der erste Span genommen wird, so daß dadurch die erste harte Schicht beseitigt wird.
Der erwähnte Nachteil läßt sich durch eine besondere Ausbildung der zu bearbeitenden
Flächen beseitigen, so daß es dadurch ermöglicht wird, den Span auf die gewöhnliche Art
abzunehmen und auch die harten Krusten allmählich zu beseitigen. Dadurch wird auch
das Eindringen des Messers in die harte Schicht von der Seite aus möglich, so daß die
harte Schicht eigentlich durch die Sehnittwirkung der Werkzeuge beseitigt wird.
Der Gegenstand der Erfindung ist in Abb. 2 in einem größeren Maßstabe dargestellt und
besteht darin, daß auf der Fläche p, welche später durch Drehen oder ähnliche Weise zu
bearbeiten ist, beim Gießen Rillein oder Erhebungen in gerader oder krummer Linie vorgesehen
werden, mit Vorteil aber kreisrunde, ungleichachsig zur Drehachse des Werkstückes
oder Werkzeuges liegende oder spiralenförmige, wie es schematisch in den Abb. 3,
4, 5 und 6 dargestellt ist. Am besten hat sich das Profil eines langen Bogens mit einer
Höhe h = V2 mm und in einer Entfernung
der einzelnen Wulste I= 6 bis 8 mm voneinander (Abb. 2) bewährt.
Das Messer berührt die Wulste theoretisch in einem Punkte, praktisch in einer schmalen
Fläche nx (etwa Y2mm breit). Die ganze
Fläche, auf welcher das Messer bei Beginn der Bearbeitung ansetzt, ist verhältnismäßig
klein, in der Hauptsache aber verteilt, so daß eine leichte Spanabnahme ermöglicht wird. So
Diese leichte Spanabnahme kann man auf folgende Art erklären:
Von der ganzen Messerbreite kommt zu Beginn der Tätigkeit nur jener schmale Teil
Claims (3)
- in Betracht, mit welchem das "Messer an den höchsten Kanten der Wulste ansetzt; es wirkt dann eigentlich zuerst eine Reihe von Messern, die sich auf 'einmal bewegen und eingreifen. Die Messerbneite vergrößert sich mit steigender Spanbreite, bis sich nach Abdrehen der Wulste die einzelnen Messer zu einem einzigen vereinen, welches dann auf der ganzen Schnittfläche Späne abnimmt. Die harteίο Kruste an den Seiten der Wulste kommt für das Stumpfwerden des Messers eigentlich gar nicht in Betracht, da die harte Wulstschicht nur einen Rand von dem jeweiligen Span bildet.Was nun den Verlauf dieser Wulste anbelangt, so ist der runde Verlauf, und zwar gleichachsig mit der Drehachse des Messers oder des zu bearbeitenden Gegenstandes am vorteilhaftesten, wie es in Abb. 4 dargestellt ist. In diesem Falle greift das Messer richtig ein und gestaltet sich die Herstellung des Modells für die Gußstücke am einfachsten. Es ist daher auch noch, ein anderer Verlauf dieser Wulste für die Art der Bearbeitungz5 zweckmäßig, z. B. ungleichachsig zur Drehachse, wie aus Abb. 5 ersichtlich, ist, oder aber in einer Spirale, wie les Abb. 6 zeigt, wenn ein Messerkopf verwendet wird, bei welchem die Messer nicht radial, sondern in einer gewissen Neigung zu der radialen Richtung gestellt sind.Die Erfindung bezieht sich aber nicht nur auf die Ausbildung der ebenen, sondern auch walzen- oder kegelförmigen oder anderen Flächen, welche zur Bearbeitung durch. Drehen, SS Bohren, Fräsen oder Ähnliches· bestimmt sind. Eine derartige Anordnung zeigen Abb. 7 und 8, wo tn den Gegenstand, ν die Wulst und η 'das - Messer bedeutet. Mit 'entsprechendem Messer kann man selbstverständlich auch mehrere Flächen auf einmal bearbeiten, die nach der Erfindung ausgeführt sind, wie es z. B. in Abb. 9 dargestellt ist.1' Λ T K N T Λ KSI1RUCHE:ι. Oberflächengestaltung von Gußstükken, die durch Drehen, Bohren, Fräsen oder Ähnliches bearbeitet werden sollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Gußstückes rippenartige Wulste beliebigen Querschnittes, in gerader oder beliebig krummer Linie verlaufend, aufweist, zum Zwecke, diese Flächen in der ganzen Breite auf einmal mit einem breiten Messer, Bohrer, Fräser oder ähnlichen Werkzeugen bearbeiten zu können.
- 2. Oberflächengestaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wulste mit wellenförmigem Querschnitt kreisförmig und gleichachsig zur Drehachse des Werkzeuges, mit welchem das Gußstück bearbeitet wird, oder des Gußstückes verlaufen.
- 3. Oberflächengestaltung nach An-Spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wulste im Kreise ungleichachsig zur Drehachse oder spiralenförmig verlaufen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DES77396D DE482090C (de) | 1926-12-09 | 1926-12-09 | Oberflaechengestaltung von Gussstuecken, die durch Drehen, Bohren, Fraesen oder AEhnliches bearbeitet werden sollen |
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| DE482090C true DE482090C (de) | 1929-09-05 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES77396D Expired DE482090C (de) | 1926-12-09 | 1926-12-09 | Oberflaechengestaltung von Gussstuecken, die durch Drehen, Bohren, Fraesen oder AEhnliches bearbeitet werden sollen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE482090C (de) |
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1926
- 1926-12-09 DE DES77396D patent/DE482090C/de not_active Expired
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