DE48188C - Apparat zur Abgabe gemessener Mengen Flüssigkeit - Google Patents

Apparat zur Abgabe gemessener Mengen Flüssigkeit

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DE48188C
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liquid
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rotated
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Application number
DENDAT48188D
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F. E. MAC MAHON in 2 Princes Mansions, Victoriastreet, Westminster, Grafschaft Middlesex, England
Publication of DE48188C publication Critical patent/DE48188C/de
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F11/00Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it
    • G01F11/28Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement
    • G01F11/42Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rotary or oscillatory type
    • G01F11/44Apparatus requiring external operation adapted at each repeated and identical operation to measure and separate a predetermined volume of fluid or fluent solid material from a supply or container, without regard to weight, and to deliver it with stationary measuring chambers having constant volume during measurement with supply or discharge valves of the rotary or oscillatory type for liquid or semiliquid

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach dieser Erfindung wird durch einen Hahn in ein Gefäfs von veränderlichem Gehalt die zu messende Flüssigkeit eingelassen und aus demselben abgelassen; der Winkel, um welchen der Hahn gedreht wird, regelt den Inhalt des Mefsgefäfses.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 ein senkrechter Schnitt, Fig. 4 ein Längsschnitt nach der Linie x-x, Fig. 3, des Apparates; Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt wie Fig. 3, jedoch bei veränderter Stellung der Theile.
Das Mefsgefäfs ist ein Cylinder a, dessen unteres Ende konisch gestaltet ist; in diesen pafst ein Kolben b. Cylinder und Kolben sind durch ein elastisches Rohr c verbunden, derart, dafs dessen oberer Rand durch einen Draht c1 mit dem Kolben und dessen unterer Rand durch einen Draht c2 mit dem Cylinder verbunden ist. Dieses Rohr stellt eine luftdichte Verbindung zwischen Kolben und Cylinder her. Die Flüssigkeit wird durch einen Dreiweghahn in den Cylinder a eingelassen, und zwar ist nach der in Fig. 3 gezeichneten Stellung der Hahn gegen das Einlaufrohr d geöffnet und kann die Flüssigkeit in den Cylinder eintreten.
In Fig. 5 ist der Cylinder mit dem Ablaufrohr verbunden, und die Flüssigkeit läuft aus dem Cylinder ab. Die Höhe, bis zu welcher der Kolben durch die einströmende Flüssigkeit gehoben werden kann, ist beschränkt, und wird die Flüssigkeitsmenge, welche eingelassen werden kann, in der folgenden Weise bestimmt:
Am Cylinder und durch dessen Vermittelung am Gestell und Hahn ist ein inneres Gehäuse e befestigt, auf welchem ein äufseres Gehäuse / sich frei drehen kann. Das innere Gehäuse besitzt zwei verticale Schlitze el el, in welchen zwei am Kolben b befestigte Stifte sich auf- und abwärts bewegen können. Das äufsere Gehäuse besitzt zwei Durchbrechungen mit einem schiefen Schlitz/1 und Stufen/2, welche die Enden der Stifte bl aufnehmen und ihre Aufwärtsbewegung begrenzen, so dafs die Höhe, bis zu welcher der Kolben b gehoben werden kann, durch den Winkel bestimmt wird, um welchen das Gehäuse / gedreht wird. Das Gehäuse / trägt einen Zahnbogen /3, der von einem Getriebe g bewegt wird. Dieses Getriebe steht mit einem Rad h in Eingriff, welches sich um die Welle kl des Hahngriffes k drehen kann. Das Rad h besitzt einen halbkreisförmigen Schlitz /z1, der einen Stift I1 aufnimmt. Dieser ist an der auf der Welle bl des Hahnes befestigten Scheibe / angebracht.
Wenn man eine abgemessene Menge Flüssigkeit abziehen will, so wird der Hahn aus der in Fig. 4 gezeichneten Stellung in der Richtung des Pfeiles gedreht. Die Wirkung der ersten Bewegung ist die, dafs das Rad h, das Getriebe g und das Gehäuse/ gedreht wird, wodurch infolge der schiefen Fläche f1 der KoI-
ben etwas gehoben wird, während der Hahn noch immer offen ist, so dafs eine geringe Menge Luft angesaugt wird. Diese Luft dient dann zum Austreiben des letzten Restes Flüssigkeit am Schlufs der Arbeit, wodurch das Tropfen des Hahnes vermieden wird. Bei weiterer Drehung des Hahnes gelangen die Theile in die in Fig. 3 dargestellte Lage, wobei der Cylinder mit dem Zuleitungsrohr d verbunden ist.' Das Gehäuse f trägt einen Zeiger f* und . wird nur der Griif k . gedreht, bis der Zeiger auf die die abzuziehende Flüssigkeitsmenge angebende Zahl am Zifferblatt weist, Fig. 2. Der Kolben b kann nun steigen, bis die Stifte b1 von der einen oder der anderen Stufe f2 in den Durchbrechungen aufgehalten werden, welche dem Winkel entspricht, um den das Gehäuse/ gedreht worden ist. Wenn nun die Flüssigkeit in den Cylinder eintritt, so wird der Kolben b emporgedrückt, bis er in der vorstehend beschriebenen Weise aufgehalten wird. Um zu sehen, wann der Kolben vollständig emporgedrückt ist und daher die gewünschte Menge Flüssigkeit in den Cylinder getreten ist, wird ein zweiter Zeiger m angebracht. Die Achse m' dieses Zeigers trägt einen Stift m2, der durch einen schraubenförmigen Schlitz im Rohre b'2 hindurchgeht. Dieses Rohr ist am Kolben b befestigt. Geht nun der Kolben in die Höhe, so wird der Zeiger m gedreht und folgt dem Zeiger /4, und wenn der Kolben stehen bleibt, indem die Stifte bl an die eine oder andere der Stufen f- stofsen, so bleibt der Zeiger m unmittelbar über dem Zeiger fi stehen, in welcher Stellung sich der letztere auch befinden möge. Der Griff k wird nun abermals gedreht, der erste Theil der Bewegung bringt blos den Hahn in die in Fig. 5 gezeichnete Stellung, in welcher der Cylinder mit dem Ablaufrohr in Verbindung steht, ohne jedoch das Gehäuse/ zu drehen, denn der Stift Z1 bewegt sich frei im Schlitz h1. Die Flüssigkeit tritt nun aus dem Cylinder aus und der Kolben b wird durch die Feder b3 herabgedrückt. Sobald er von den Stufen /2 loskommt , wird er durch die Feder /5 zurückgedreht. Der letzte Rest der Flüssigkeit wird durch die geringe Quantität Luft ausgetrieben, welche im Anfang der Aufwärtsbewegung des Kolbens angesaugt worden ist. Die Kanäle im Hahn erweitern- sich etwas gegen ihre Mündungen, damit sie bei den verschiedenen Stellungen des Hahnes wirken können, die erforderlich sind, um verschiedene Mengen Flüssigkeit abziehen zu können.
Fig. 6 ist eine Seitenansicht, Fig. 7 eine Hinteransicht, Fig. 8 eine Vorderansicht, Fig. 9 ein Theil eines senkrechten Schnittes eines anderen nach gegenwärtiger Erfindung construirten Apparates. In Fig. 6 und 7 ist ein Theil des Gehäuses entfernt. Bei diesem Apparat tritt die Flüssigkeit in einen geschlossenen Cylinder ein und comprimirt die Luft in demselben. Die Menge der eingelassenen Flüssigkeit hängt von der Gröfse des Luftraumes, im Cylinder ab, welche beliebig verändert werden kann.
Dieser Apparat giebt correcte Resultate, wenn der Druck im Zuleitungsrohr nahezu constant ist, wogegen der erstbeschriebene Apparat auch bei verschiedenen Drucken richtig mifst.
In diesen Figuren ist η der Cylinder; einen Theil des Innern desselben nimmt ein Schwimmer oder Klotz 0 ein, der mit einem Sack ρ verbunden ist, dessen Mündung luftdicht mit dem oberen Rand des Cylinders verbunden ist. Die Gröfse des Luftraumes des Cylinders kann durch Heben oder Senken des oberen Randes des Sackes ρ regulirt werden. Der obere Theil dieses Sackes ist mit einem Kolben q verbunden, der sich in einer(Verlängerung des Cylinders bewegt; dieser Kolben trägt zwei Stifte q1. Wenn der Kolben hinaufgeht, so stofsen diese gegen die eine oder die andere der Stufen am drehbaren Rahmen r, welcher bei r1 drehbar ist. Dieser Rahmen wird je nach dem Winkel, um welchen der Hahn gedreht wird, mehr oder weniger gedreht. Die Drehung des. Rahmens erfolgt durch ein Excenter s, das in Fig. 10 getrennt dargestellt ist. Der Daumen 5 sitzt auf der Welle tv des Hahngriffes i. An der Welle tl ist eine Scheibe t'2 befestigt, welche einen Stift t3 trägt, der in einen Schlitz s1 im Excenter 5 eintritt. Die Wirkungsweise dieser Theile ist genau dieselbe, wie jene der entsprechenden Theile des erstbeschriebenen Apparates. Bei der ersten halben Drehung des Griffes wird blos der Hahnwirbel gedreht und verbindet den Cylinder mit dem Zuleitungsrohr. Wird der Griff weiter gedreht, so nimmt er den Daumen s mit, wodurch der Rahmen, je nach der Drehung des Hahnes, mehr oder weniger gedreht wird. Die Flüssigkeit tritt nun in den Cylinder und bewirkt, dafs der Kolben steigt, bis die Stifte ql von der einen oder der anderen der Stufen des Rahmens r aufgehalten werden. Der Griff wird nun zurückgedreht. Während des ersten Theiles dieser Bewegung wird blos der Hahnwirbel gedreht und hierauf werden die übrigen Theile in ihre ursprüngliche Lage zurückgebracht.
Wie bei dem früheren Apparat bethätigen der Griff und der Kolben je einen Zeiger. In dieser Vorrichtung befinden sich aber die Zeiger auf verschiedenen Zifferblättern (siehe Fig. 8). Der eine Zeiger ist direct auf der Achse des Griffes befestigt, der andere wird
durch ein Getriebe u gedreht, das mit einer Zahnstange ν am Kolben im Eingriff steht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zur Abgabe gemessener Mengen Flüssigkeit, an welchem folgende Theile vereinigt vorhanden sind:
    a) ein Mefsgefäfs α (Fig. ι bis 5) oder η (Fig. 6 bis 10) mit einem beweglichen Theile b bezw. 0 zur Veränderung des In-. haltes dieses Gefäfses;
    b) ein Hahn mit einem Griffe k (Fig. 1 bis 5) oder t (Fig. 6 bis 10), welcher dazu dient, um das Mefsgefäfs zu füllen und zu entleeren, sowie den beweglichen Theil des Mefsgefäfses in eine solche Stellung zu bringen, dafs die gewünschte Menge Flüssigkeit in das Gefäfs eintritt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT48188D Apparat zur Abgabe gemessener Mengen Flüssigkeit Expired - Lifetime DE48188C (de)

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