DE480856C - Zylindrischer, um 360íÒ drehbarer Trommelofen zum Schmelzen von Metallen und Legierungen - Google Patents

Zylindrischer, um 360íÒ drehbarer Trommelofen zum Schmelzen von Metallen und Legierungen

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DE480856C
DE480856C DEB126447D DEB0126447D DE480856C DE 480856 C DE480856 C DE 480856C DE B126447 D DEB126447 D DE B126447D DE B0126447 D DEB0126447 D DE B0126447D DE 480856 C DE480856 C DE 480856C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)

Description

  • Zylindrischer, um 360° drehbarer Trommelofen zum Schmelzen von Metallen und Legierungen Die Erfindung betrifft einen um 36o° drehbaren Schmelzofen für t51- oder Gasfeuerung, der gleichzeitig zur Veredlung von Metallen dienen kann. Die für das Schmelzen nötige Wärme wird in bekannter Weise durch einen -Öl- oder Gasbrenner erzeugt, der sich an einer Stirnseite des als drehbare Trommel ausgebildeten Ofens befindet und dessen Feuerstrahl durch die hohl ausgebildete Trommellagerung ins Ofeninnere mündet. DieErfindungbestehtin derbesonderen Lagerung des Ofenkörpers derart, daß seine Längsachse im Winkel zu der wagerechten Drehachse steht. Hierdurch erfährt das flüssige Schmelzgut bei der Drehung des Ofenkörpers eine gegenüber der durch die bekannten drehbaren Trommelöfen erreichbare wesentlich verbesserte Durchmischung, da nicht nur in tangentialer, sondern auch in axialer Richtung ein stetes Auf- und Untertauchen der spezifisch verschieden schweren Schmelzgutteile sich einstellt. Die daraus erzielten Vorteile tun sich, soweit es den Ofen betrifft, in besserer Wärmeübertragung an das Schmelzgut kund, während andererseits durch diese neuartige Bewegung eine gute Veredlung des Schmelzgutes auf mechanischem Wege ermöglicht wird. Durch die rollende und gleichzeitig schaukelnde Bewegungwerden die imBadebefindlichen nachteiligen Gaseinschlüsse und Schlackenteile schnell an die Oberfläche befördert und ausgetrieben. Die in steterBewegungbefindliche Schlackewird zurrestlosenAbgabe aller noch anhaftenden Metallteile gezwungen. Bei Legierungen ergibt sich als bedeutender Vorteil die ständige innige Vermischung der Bestandteile.
  • Der Einfülltrichter ist an einer Seite des Ofenkörpers so angeordnet, daß er auch in seiner tiefsten Lage nicht vom flüssigen Schmelzgut überspült wird. Zu diesem Zweck wird er an einen der Drehachse möglichst nahe gelegenen Punkt verlegt und das Ofenfutter an dieser Stelle mit einer Verstärkung oder einem Wulst ausgebildet, der als Scheidewand wirkt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. z den Ofen in der zum Füllen geeigneten Stellung, Abb. 2 den Ofen in einer gegenüber Abb. r um r8o° gedrehten Lage und Abb.3 eine schematische Darstellung der Schmelzgutbewegung bei der Drehung des Ofens. Der Öl- oder Gasbrenner a ist an einer Stirnseite des Ofens angeordnet. Der Ofenkörper ist in bekannter Weise als länglicher Rotationskörper b, z. B. als Zylinder, mit hohlen Lagerzapfen ausgebildet. Seine Längsachse bildet mit der wagerechten Drehachse einen spitzen Winkel. Die Einfüllöffnung d mit- Deckel d' ist möglichst nahe an die Drehachse verlegt; das Ofenfutter c ist an dieser Stelle verstärkt, oder es erhält einen wulstartigen Vorsprung, der in der Lage des Ofenkörpers nach Abb. 2 den Zutritt des Schmelzgutes zur Einfüllöffnung verhindert. Wie Abb. 3 zeigt, vollführt das Schmelzgut bei der Ausgangsstellung nach Abb.= zunächst eine rollende Bewegung in tangentialer Richtung. Nach Drehung des Ofens um 18o° ist das Gut in axialer Richtung nach links gewandert und hierbei kräftig durcheinandergewirbelt. Nach Drehung des Ofens um weitere 18o° wird das Schmelzgut bei entgegengesetzter Bewegungsrichtung nochmals innig durchmischt und damit die Vorbedingung für eine wirksame Veredlung auf mechanischem Wege gegeben.
  • Für die gute Wirkungsweise des Ofens ist nicht unerläßliche Voraussetzung, daß die Drehung des Ofens eine kontinuierliche ist. Unter Umständen ist es sogar vorteilhaft, einen intermittierenden Antrieb vorzusehen, da durch das Überschlagen der Wellen der noch in der Vorwärtsbewegung beharrenden Schmelze die Durchmischung noch verbessert werden kann. Das restlose Zertrümmern etwa noch ungelöster Graphitnester wird hierdurch begünstigt.
  • An Stelle der Öl- oder Gasbeheizung kann auch irgendeine andere Beheizung, z. B. eine elektrische Heizvorrichtung, treten.
  • Bei großen Ofenabmessungen können an Stelle der hohlen Lagerzapfen an sich bekannte Laufringe treten, die konzentrisch zur Drehachse liegen und zwischen den Stirnseiten des Ofenkörpers angeordnet sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Zylindrischer, um 36o° drehbarer Trommelofen zum Schmelzen von Metallen und Legierungen mit hohlen Drehzapfen zur Einführung der Schmelzflamme, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse durch den bzw. die Hohlzapfen im Winkel zu der Längsachse des Ofenkörpers steht.
  2. 2. Trommelofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ofenfutter an der Einfüllöffnung mit- einem Wulst oder einer Verstärkung versehen ist, die den Zutritt des flüssigen Schmelzgutes zur Einfüllöffnung verhindert, wenn diese bei der Drehung des Ofens ihre tiefste Lage erreicht.
DEB126447D 1926-07-17 1926-07-17 Zylindrischer, um 360íÒ drehbarer Trommelofen zum Schmelzen von Metallen und Legierungen Expired DE480856C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE968517C (de) * 1950-06-21 1958-02-27 Richard Gerisch Kupolofen mit flammenbeheiztem Trommelherd

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