DE683392C - Um die waagerechte Laengsachse umlaufender Drehtrommelofen - Google Patents
Um die waagerechte Laengsachse umlaufender DrehtrommelofenInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B3/00—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
- F27B3/06—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces with movable working chambers or hearths, e.g. tiltable, oscillating or describing a composed movement
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
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Description
Es sind sich drehende Schmelzöfen bekannt, die infolge ihrer schrägen Lagerung
bei horizontal liegender Drehachse mit wechselnden Badtiefen arbeiten zu dem Zwecke, das
Schmelzgut infolge der durch die Schräglagerung· erzielten Verlagerungen gleichmäßiger
zu erwärmen und zu schmelzen, ferner um eine Mischung der flüssigen Beschickung herbeizuführen.
Es sind auch Drehöfen bekannt, deren Schmelzbehälter horizontal gelagert ist, jedoch
ellipsenförmigen Querschnitt hat, so daß bei Drehung desselben abwechselnd ein mehr
flaches oder ein mehr tiefes Bad entsteht.
Bei diesen bekannten Ofenformen behält aber in jeder Ofenstellung das Bad immerhin
eine große Oberfläche im Verhältnis zur Badtiefe, und es ist nicht möglich, in ein und demselben
Ofen je nach Wunsch ein ausgesprochen flaches oder ausgesprochen tiefes Bad
wirklich herzustellen bzw. abwechselnd zu benutzen. Die bekannten Herdformen solcher
Drehöfen genügen daher nicht vollkommen den Anforderungen der heutigen Schmelztechnik,
insbesondere für Legierungen, die ein Ausseigern und eine anschließende Behandlung
bei fallender Temperatur im Tiefbad verlangen. Deshalb sieht die vorliegende Erfindung
einen Ofenraum vor, in welchem sich an einen waagerecht oder nahezu waagerecht
gelagerten Zylinder ein senkrechter Zylinder anschließt, so daß die Form des Bades je nach
Stellung des Ofens ausgesprochen flach oder ausgesprochen tief gewählt werden kann. Hierdurch
wird-in dem erfmdungsigemäß gebauten
Ofen auch die Schmelzbehandlung von bestimmten Legierungen, z. B. Leichtmetallen,
ermöglicht, die nach dem Ausseigern zwecks Austreibens der Gase bei fallender Temperatur
gewartet werden müssen. Die Tiefbadform ist bei solchen Legierungen weiterhin erwünscht
mit Rücksicht auf die Anwendung Läuterungsverfahren, bei denen Ent-
gasungsmittel mittels Tauchglocke in das Tiefbad gebracht werden, um eine möglichst gut
verteilte Wirkung zu erreichen. Zu diesem
Zweck muß die zu läuternde Metallsäule eine möglichst große' Tiefe und einen geringen
Durchmesser bzw. geringe Oberfläche auf- _ weisen. Die Erfindung hat also besondere BjS^'
deutung für das Umschmelzen bzw. Aufarbei-·' ten von Metallrückständen von Leichtmetall,,:
wobei aber der Ofen gleichzeitig auch für alW"
andern Schmelzungen benutzt werden kann. Die Arbeitsweise ist dann folgende: Das
ίο feine Metall, wie Späne, Blechabfälle, Krätzen
usw., wird in die flüssige Schlacke bei nach oben stehendem senkrechtem Schmelzbehälter
und Seigerherd aufgegeben und bis zum Flüssigwerden der Beschickung in der Schmelzschlacke mit Schaukelbewegungen des
Ofens gearbeitet.
Da das Metall sehr innig mit der reinigenden Schlacke bekannter Zusammensetzung zusammenkommen
soll, so wird der Ofen am Ende der Schmelze um 3600 gedreht, und dadurch
vollzieht sich in inniger Weise das Waschen der Beschickung infolge des scharfen
Wechsels zwischen flachem und tiefem Bad, der bei -der Drehung'des Ofens eintritt.
Nach Beendigung der Schmelze wird der Ofenkörper so gedreht bzw. festgehalten, daß
der senkrechte Schmelzbeliälter, dessen Inhalt dem Fassungsvermögen des waagerecht gelagerten
Schmelzbades entspricht, die gesamte Schmelze aufnimmt, so daß hierdurch der Ofeninhalt einseitig, im Ofen auf kleinstem
Baum Aufnahme findet. Will man nun stückiges Schmelzgut zusetzen, so kann 'dasselbe bei
dieser schrägen Stellung des Ofens auf dem schrägen Herd, der dem senkrechten Schmelzbehälter
nunmehr vorgelagert ist, ausgeseigert oder, wenn das schadlos für die Schmelze möglich
ist, durch die Ofentür in das flüssige tiefe Bad eingetaucht werden. Das senkrechte Bad
wird dann bei stehendem Ofen gewartet und gereinigt. Das Abstechen der Schmelze erfolgt
am Boden des senkrechten Schmelzbehälters bis zu dem Zeitpunkte, wo Schlacke
ausfließt. Bei kippbarer Anordnung des Ofengestells kann die Schlacke auch von oben her
durch die Ofentür abgezogen werden.
: Der senkrechte Schmelzbehälter kann auch indirekter Beheizung versehen werden, so- ^n die Wartetemperatur unabhängig von der temperatur des Schmelzherdes erreicht bzw. 'gehalten werden muß.
: Der senkrechte Schmelzbehälter kann auch indirekter Beheizung versehen werden, so- ^n die Wartetemperatur unabhängig von der temperatur des Schmelzherdes erreicht bzw. 'gehalten werden muß.
Die Beschickung geschieht in folgender Weise:
Der um 360° drehbare Ofenkörper α, welcher
auf Rollen b gelagert ist, besitzt einen 5^
Zahnkranz c, der zwangsläufig von dem Antriebsritzel d gesteuert wird und somit in
jader Lage festgehalten werden kann. Der Ofen hat einen Flachherde (Abb. 1 und 2),
einen senkrechten Behälter/ (Abb. 1 und 2), 60,
einen Abschmelzherd g (Abb. 1).
Schlacke und, wenn nötig, auch Schmelzgut kann durch die Öffnungen h entfernt werden.
Der schwenkbare Abzug i nimmt die Abzugsgase, die aus der exzentrisch laufenden Ab-
Zugs- und Beschickungsröhre k austreten, auf.
An der gegenüberliegenden Stirnseite des Ofens befindet sich eine weitere Beschickungs-,
Brenner- und Badbehandlungsöffnung t, die verschlossen wird durch den abschwenkbaren
Brennerdeckel m, in dem der Brenner η angeordnet
wird.
Der Abstich des senkrechten Schmelzbehälters erfolgt durch die Öffnungen o.
Claims (2)
1. Um die waagerechte Längsachse umlaufender Drehtrommelofen, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Trommel eine schräge, gegebenenfalls als Se:gerherd dienende Fläche angeordnet ist, die in einen
tiefer liegenden Schmelzbehälter übergeht, der die gesamte Qfenbeschickung aufzunehmen
vermag. *
2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der tiefer liegende
Schmelzbehälter für sich beheizt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
BERLIN. GEDRUCKT IN DER
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI56372D DE683392C (de) | 1936-11-14 | 1936-11-14 | Um die waagerechte Laengsachse umlaufender Drehtrommelofen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI56372D DE683392C (de) | 1936-11-14 | 1936-11-14 | Um die waagerechte Laengsachse umlaufender Drehtrommelofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE683392C true DE683392C (de) | 1939-11-06 |
Family
ID=7194340
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI56372D Expired DE683392C (de) | 1936-11-14 | 1936-11-14 | Um die waagerechte Laengsachse umlaufender Drehtrommelofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE683392C (de) |
-
1936
- 1936-11-14 DE DEI56372D patent/DE683392C/de not_active Expired
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