DE480714C - Lesekasten - Google Patents

Lesekasten

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DE480714C
DE480714C DEL70566D DEL0070566D DE480714C DE 480714 C DE480714 C DE 480714C DE L70566 D DEL70566 D DE L70566D DE L0070566 D DEL0070566 D DE L0070566D DE 480714 C DE480714 C DE 480714C
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DE
Germany
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letter
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tablets
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reading box
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Expired
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DEL70566D
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LESEKASTEN VERLAG ERNST VETTER
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LESEKASTEN VERLAG ERNST VETTER
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B17/00Teaching reading

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

  • Lesekasten Die in den einzelnen Fächern der für den Gebrauch der Schüler bestimmten Lesekästen untergebrachten Buchstabentäfelchen werden bekanntlich nicht nach dem Alphabet geordnet, sondern ihre Reihenfolge bestimmt sich nach der Fibel, die in dem betreffenden" Schulbezirk in Anwendung kommt. Aus diesem Grunde kann das Einordnen der Buchstabentafeln nicht an der HerstellungsstättQ erfolgen, weil bei der Vielzahl der im Gebrauch befindlichen Fibeln die Herstellung der Lesekästen unnötig verteuert und zudem auch der Versand erschwert würde, denn bei eingehenden. Aufträgen würden Rückfragen wegen des Leseplanes bzw. wegen der in dem betreffenden Bezirk eingeführten Fibel nötig sein, wobei immer noch mit der Möglichkeit zur rechnen wäre, daß Lesekästen mit falsch eingeordneten Buchstabentafeln geliefert werden.
  • Aus diesen Gründen besteht der Brauch, dem Lesekasten auf einem besonderen Blatt oder auf dem Deckel einen Plan beizugeben, der in Übereinstimmung mit den Fächern des Lesekastens in einzelne Felder eingeteilt ist, in welche die Buchstaben handschriftlich in der Reihenfolge einzuzeichnen sind, wi(e es die jeweils im Gebrauch befindliche Fibel vorschreibt.
  • Nach diesem Legeplan erfolgt alsdann das Einordnen der Buchstabentafeln in die Fächer des Lesekastens durch die Kinder. Wird durch irgendeine Ungeschicklichkeit der Lesekasten teilweise oder ganz :entleert, so muß das Kind das Einordnen in mühsamer Arbeit nach dem Legeplan vornehmen.
  • Nach der Erfindung wird dagegen die Möglichkeit geboten, die Fächer der zunächst ohne Rücksicht auf die verschiedenen Fibeln hergestellten Lesekästen innerhalb der Schule, d: h. während des Unterrichts, mit den das Einordnen der Tafeln erleichternden Buchstaben zu versehen, was durch die Kinder selbst erfolgen kann, so daß diese Arbeit als Teil des Unterrichts zu bewerten ist.
  • Im wesentlichen -besteht die Erfindung darin, daß in den Fächern des Lesekastens eine zweite Gruppe von Buchstabentafeln. austauschbar vermöge Reibung o. dgl. festgehalten wird, die gewissermaßen den Boden der Fächer bildet und nach :erfolgtem Einordnen nach Maßgabe der jeweils im Gebrauch befindlichen Fibel in den Fächern verbleibt, aber infolge ihrer Austauschbarksi<t gestattet, beize Übergang zu anderen. Schriftarten an ihre Stelle Tafeln mit-entsprechenden Schriftzeichen zu setzen.
  • Auf der Zeichnung ist der Lesekasten in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Es zeigt Abb. i den geöffneten Lesekasten im Schaubild, Abb. a eine Bodentafel. und Abb. 3 eine Buchstabentafel.
  • Der an sich bekannte, durch Länge- und Querwände in Fächer unterteilte Lesekasten enthält die Buchstabentafeln a, die zweckmäßig den Abmessungen der Fächer b angepaßt sind, so daß sie sich. ,durch llemmwü'kuxig in den Fächern derart befestigen lassen, daß sie nicht von selbst herausfallen, aber doch bei Bedarf herausgenommen werden können. An die obere Kante der Buchstabentafeln a wird zweckmäßig ein Rand d nach abwärts angebogen, *so daß ein pultartiger Boden .gebildet wird, auf den die Gebrauchstafeln b aufgelegt werden.
  • Die Bodentafeln bieten den weiteren Vorteil, daß mit ihnen die jeweils nicht gebrauchten, lose in den Fä.cliern liegenden Buchstabentafeln. überdeckt und fest eingeschlossen werden können.
  • Zu Anfang des Leseunterrichts ist -es wichtig, daß die Kinder ihr Augenrraerk nur dem Buchstaben zuwenden, dessen Bedeutung vom Lehrer erklärt wird. In solchem Falle sind die Bodentafeln der übrigen Fächer herauszunehmen und so über den lose eingelegten Buchstabentafeln b zu befestigen, daß ihre Rückseite nach oben zeigt, also alle übrigen Fächer leer erscheinen. Auf diese Weise werden die nicht im Gebrauch befindlichen Buchstabentafeln am Herausfallen und Durchein anderwerfen gehindert, und da für die Augen des Kindes nur die Buchstaben sichtbar sind; auf die sich dar jeweilige Unterricht bezieht, so wird jede störende Ablenkung vom Kinde ferngehalten.
  • Im übrigen wird der bisher dem Lesekasten gesondert beizugebende Legeplan durch die Bodentafeln a unmittelbar in den Fächern des Lesekastens selbst gebildet, so daß das Einordnen der herausgefallenen öder herausgenommenen Lesetafeln ohne b--sondere Mühe und Aufmerksamkeit erfolgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. .Lesekasten, auf dessen Fächer sich die lose einlegbaren, je einen Buchstaben des Alphabetes tragenden Täfelchen verteilen lassen, gekennzeichnet durch eine zweite Gruppe von Buchstabentäfelchen, die sich vermöge Reibung o. dgl. in den Fächern gegen -Herausfallen sichern lassen und als Unterlage für die lose einlegbaren Tafeln dienen. z. Lesekasten nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf der fest legbaren Buchstabentäfelchen durch einen rückwärtigen Rand abgestützt ist, um den Tafeln eine pultartige Schräglage zu ermöglichen.
DEL70566D 1927-12-25 1927-12-25 Lesekasten Expired DE480714C (de)

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