DE48064C - Selbstschlufshahn - Google Patents

Selbstschlufshahn

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Publication number
DE48064C
DE48064C DENDAT48064D DE48064DA DE48064C DE 48064 C DE48064 C DE 48064C DE NDAT48064 D DENDAT48064 D DE NDAT48064D DE 48064D A DE48064D A DE 48064DA DE 48064 C DE48064 C DE 48064C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
spindle
self
tap
cock
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48064D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. PATRICK in Frankfurt a. M., Oederweg 23
Publication of DE48064C publication Critical patent/DE48064C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/02Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with screw-spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
f ^y
/ν/
Bei der Construction von Selbstschlufshähnen, d. h. solchen Hähnen, bei welchen der Druck des ausfliefsenden Wassers den Hahn zu schliefsen bestrebt, besteht die'Hauptschwierigkeit in der Vermeidung des hydraulischen Stofses bei plötzlicher Schliefsung des Hahnes.
Bei dem neuen Hahn ist die Hahnspindel undrehbar gerade geführt und oberhalb mit einem Gewinde versehen. Die Bewegung der Hahnspindel erfolgt in zwei Stadien; eine Drehung der Mutter des erwähnten Gewindes schiebt die Spindel ein wenig nach unten und macht einen kleinen Wasserdurchlafs frei; ein Druck auf den Hahngriff führt dann eine weitere Verschiebung der Spindel zur vollen Oeffhung des Wass'erdurchlasses herbei; hört der Druck auf den Hahnkopf auf, so macht der Wasserdruck nur die letzte Bewegung rückgängig und eine kleine Oeffnung bleibt noch; sie ist grofs genug, um den hydraulischen Stofs zu verhüten.
Fig. ι, 2 und 3 sind drei Schnitte durch den Hahn.
In dem Hahnkörper A befindet sich ein Ventilsitz B, wie gewöhnlich. Die Ventilplatte C ist an der Hahnspindel S festgeschraubt, die unterhalb wie gewöhnlich construirt und in der Stopfbüchse F geführt ist. Oberhalb trägt die Spindel S einen Querbalken Q, welcher in den Nuthen PP gerade geführt ist und welcher durch' Anschlagen an die Stopfbüchse F den Spindelweg begrenzt. Oberhalb des Querbalkens Q. setzt die Hahnspindel S sich in eine Schraube L fort. Die Mutter K derselben ist mit dem Hahngriff D verbunden. An ihrem unteren Rande trägt die Mutter K zwei Nasen NN, die einen doppelten Zweck haben: einmal dienen sie zur Führung der Mutter K in einer Kreisnuth, zweitens schlagen sie bei Drehung des Hahnes wieder die Anschläge MM und begrenzen so die Drehung; in dieser Lage stehen die Nasen NN gerade über den Nuthen P P, es kann also aus dieser Stellung der Hahnkopf mit der Spindel heruntergedrückt werden, da die Nasen NN in die Nuthen PP sich leicht einführen und dadurch ein drehungsloses Heruntergehen des Hahnkopfes veranlassen.
Durch die Drehung der Mutter K bis zum ' Anschlagen der Nasen NN wird die Hahnspindel 5 nicht ganz um die halbe Ganghöhe der Schraube L bewegt und der Hahn entsprechend ein wenig geöffnet; die vollständige Oeffnung geschieht dann durch das Herabdrücken des Hahnkopfes. Hört man auf zu drücken, so hebt der Wasserdruck die Hahnspindel wieder bis zum Anschlagen der Nasen NN an die Verschlufskapsel R und läfst nur einen ganz dünnen Wasserstrom weiterfliefsen. Dieser kann nur durch Rückdrehung der Mutter K ganz geschlossen werden.
Die Anschläge MM können eventuell entbehrt werden. Wenn man nämlich bei der Drehung des Hahnes gleichzeitig einen Druck nach' unten ausübt, werden die Nasen N N in die Nuthen P P eingleiten, auch wenn sie
durch die Anschläge MM nicht verhindert sind, über sie wegzugleiten.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Ein Selbstschlufshahn, bestehend aus dem Hahnkörper A mit Ventilsitz B und der Ventilplatte C an der Ventilspindel S, welche durch die Knaggen Q gegen Drehung gesichert ist und ihre Bewegung durch auf einander folgendes Drehen und Schieben des Hahngriffes D erhält, welcher vermittelst der Knaggen N in schraubengangförmigen Nuthen, die sich in parallel zur Ventilspindel gerichtete Nuthen fortsetzen, geführt wird und durch eine Schraube KL mit der Ventilspindel verbunden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48064D Selbstschlufshahn Expired - Lifetime DE48064C (de)

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