DE480537C - Anordnung zum Ein- und Ausschalten eines Gleichstromkreises in Abhaengigkeit von derStromrichtung - Google Patents

Anordnung zum Ein- und Ausschalten eines Gleichstromkreises in Abhaengigkeit von derStromrichtung

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DE480537C
DE480537C DES83133D DES0083133D DE480537C DE 480537 C DE480537 C DE 480537C DE S83133 D DES83133 D DE S83133D DE S0083133 D DES0083133 D DE S0083133D DE 480537 C DE480537 C DE 480537C
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H83/00Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current
    • H01H83/08Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by reversal of DC
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J1/00Circuit arrangements for DC mains or DC distribution networks
    • H02J1/10Parallel operation of DC sources

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

  • Anordnung zum Ein- und Ausschalten eines Gleichstromkreises in Abhängigkeit von der Stromrichtung In Gleichstromkreisen ist für Parallelbetrieb mehrerer Maschinen die Beachtung der Stromrichtung notwendig. Bei Umformern von Wechselstrom auf Gleichstrom bedeutet ein Wechsel der Stromrichtung unter allen Umständen eine Störung, die meist auf einem KurzschluBvorgang der Wechselstromseite beruht. Ist ein solcher Wechsel und der hierbei auftretende Rückstrom nur von kurzer Dauer, so kann- bei Verwendung gewisser Hilfsmittel die Umkehr der Stromrichtung in Kauf genommen werden. Man pflegt für diesen Zweck bei Umformern von Wechselstrom auf Gleichstrom einen Widerstand zwischen das Netz und den Umformer zu schalten und macht diesen Widerstand un-«#irksam, sobald die Störung vorüber ist. In einfachster Weise erfolgt die Ein- und Ausschaltung des Widerstandes ohne Unterbrechung des Stromkreises dadurch, daß in einen Nebenschluß zum Widerstand ein Überbrückungsschalter gelegt und dieser in Abhängigkeit von dem Stromrichtungswechsel ein- und ausgeschaltet wird.
  • Für eine Feststellung des Wechsels der Stromrichtung dienen die bekannten Rückstromrelais, die jedoch vermöge ihrer Bauart nur in der Läge sind, bei einer bestimmten Richtung anzusprechen. Gegenüber der entgegengesetzten Stromrichtung bleiben diese Apparate unempfindlich. Aus diesem Grunde ist es bisher nicht gelungen, einen vollkommen selbsttätigen Betrieb bei Umformern mit Widerstandseinschaltung bei Stromrichtungswechsel zu erzielen; denn ein solcher Betrieb erfordert auch, daß nach Beseitigung der Störung, wenn die richtige Stromrichtung wiederkehrt, der eingeschaltete Widerstand wieder unwirksam gemacht wird.-Nach dieser Richtung erzielt die Erfindung, die eine Anordnung zum Ein- und Ausschalten eines Gleichstromkreises in Abhängigkeit von der Stromrichtung darstellt, einen Fortschritt. Erfindungsgemäß werden zwei normale,aber im Gegensinne zueinander wirkende Stromrelais evorgesehen, deren Ansprechstromkreise über Kontakte der Ein- und Ausstellung des von den Rückstromrelais gesteuerten Schalters geführt sind. Das eine Relais spricht hierbei bei positiver Stromrichtung an und bewirkt das Einschalten des Schalters. Das andere Relais spricht bei negativer Stromrichtung an und bewirkt die Auslösung des Schalters.
  • In dem nunmehr betrachteten Beispiel wird, wie bereits angegeben, der von dem Rückstromrelais gesteuerte Schalter dazu benutzt, um bei Einschaltung einen Widerstand zu überbrücken, der zwischen einen Wechselstromgleichstromumformer und das Netz gelegt ist. Dieser Widerstand i liegt im Zuge der Gleichstromnetzleitung z, 3, für welche die Hauptschalter nicht gezeichnet sind. Widerstand i wird von einem Schalter q. überbrückt, der vier isolierte Kontakte 5, 6, 7 und 8 hat. Der Auslösung des Schalters dient die Ausschaltspule 9, der Einschaltung die Schaltspule io. Spule 9 wird von dem Rückstromrelais i i, Spule io von dem Rückstromrelais i2 gesteuert. Die beiden Rückstromrelais werden von der Netzspannung erregt; das eine Relais ist entgegengerichtet wie das andere geschaltet, so daß jedes Relais bei der zugehörigen Richtung des Stromes anspricht. Der Ansprechstromkreis des Relais i i ist über den Kontakt 5, der Ansprechstromkreis des Relais 12 über den Kontakt 8 des Überbrückungsschalters 4 geführt. In der gezeichneten Stellung ist der Schalter 4 ausgelöst. Infolgedessen ist das Rückstromeinschaltrelais i2 über Kontakt 8 geschlossen und würde ansprechen, wenn Strom der normalen Richtung durch die Gleichstromleitung 2, 3 fließen würde. Beim Ansprechendes Relais 12 werden seine Kontakte 13 überbrückt und damit folgender Stromkreis geschlossen: Von dem Pluspol der Betätigungsspannung 14 über Kontakte 13, über den Kontakt 7 des Schalters 4, über das Einschaltrelais io und über einen Umschalter 15 zum negativen Pol zurück. Einschaltrelais io spricht somit an und bringt den Schalter 4 in seine Schließstellung. In dieser Stellung werden die Kontakte 16 und 17 durch die Kontaktstücke 5 und 6 überbrückt. Ändert jetzt der Gleichstrom seine Richtung, so spricht nunmehr Relais i i an und schließt seine Kontakte 18. Hierdurch wird der Stromkreis des Ausschaltrelais 9 über die Kontakte 17 (Kontaktstück 6) einerseits und über Schalter 15 anderseits geschlossen, die Ausschaltspule 9 erregt und Schalter 4 wieder geöffnet.
  • Wird Schalter 15 nach links gelegt, so wird die Ausschaltspule 9 unmittelbar mit dem negativen Pol der Betätigungsspannung 14 verbunden und somit der Einfluß der Rückstromauslösespule ausgeschaltet..
  • Arbeiten mehrere Umformer parallel zueinander auf ein Netz, so können in den Zuleitungen jeder einzelnen Maschine dieselben Einrichtungen, wie in Abb. i dargestellt, vorgesehen werden. Hierbei ergeben sich jedoch noch Schwierigkeiten bei Störungen an einem einzigen Umformer. Sollen alle Umformer gleichzeitig auf das Netz geschaltet werden, was wegen der auf einen einzigen Umformer entfallenden geringeren Belastung vorteilhaft ist, so muß dafür Sorge getragen werden, daß die Schalter 4 jedes Umformers zu gleicher Zeit einfallen. Bei nicht gleichzeitiger Einschaltung der Schalter 4 würden sonst die ohne Widerstand arbeitenden Umformer unzulässig hohe Ströme aufnehmen und hierdurch wieder abgeschaltet werden. Tritt anderseits bei einem einzigen Umformer während des Betriebes infolge von Kurzschluß auf der Hochspannungsseite Rückstrom ein, so löst der Schalter 4 aus. Dann müssen zu gleicher Zeit auch sämtliche Schalter 4 der übrigen Umformer auslösen, weil sonst wieder der Fall unzulässig hoher Beanspruchung für die einzelnen Maschinen eintritt. Vorrichtungen für die gleichzeitige Bewegung mehrerer Gleichstromschalter bilden daher eine weitere Ausgestaltung der Erfindung. Für diesen Zweck werden die Schalter 15 der einzelnen Maschinen mechanisch miteinander gekuppelt. Wird nunmehr der gemeinsame Umschalter nach links gelegt, so erhalten sämtliche Auslöserelais 9 gleichzeitig .das Kommando, und alle Schalter 4 werden daher gleichzeitig ausgelöst. Schalter 15 wird zu diesem Zweck von Hand betätigt. Die gemeinsame Bewegung einer Mehrzahl von Gleichstromschaltern kann aber auch selbsttätig erfolgen, wie Abb. 2 zeigt. Es sind hier drei Umformer vorausgesetzt, und zwar jeder mit ähnlichen Einrichtungen wie nach Abb. i. Der Einfachheit halber sind diese Einrichtungen nur für den ersten Umformer innerhalb des Rahmens I ausführlich dargestellt. Für die beiden anderen Umformer sind die gleichen Einrichtungen schematisch durch die Umrandungen II und III angedeutet. Für die Einrichtungen I gilt bezüglich der Elemente i bis 18 dasselbe wie für-Abb. i, die Schaltung selbst unterscheidet sich jedoch etwas von der vorhergehenden. Die Kontakte i 8 und 13 der Rückstromrelais i i und 12 stellen folgende Verbindungen her: i. Ansprechen von Relais i i : Von einer Sammelschiene i9, an die auch die zugehörigen Kontakte der Einrichtungen II und III angeschlossen sind, zum positiven Pol der Hilfsschiene 14.
  • 2. Ansprechen von Relais i2: Von einer Sammelschiene 2o, an die auch die entsprechenden Kontakte der Einrichtungen II und III angeschlossen sind, ebenfalls zum positiven Pol der Hilfsschiene 14. Die Verbindung der Sammelschiene i9 bzw. 2ö zum negativen Pol erfolgt über in Serie geschaltete Relais 2,1 bzw. 22. Spricht eines dieser Relais an, so spricht gleichzeitig die ganze Gruppe an und schließt die Hilfsschaltergruppe 23 bzw. 24. Das Ansprechen der Schalter 23 hat dieselbe. Wirkung, als ob der aus der Abb. i bekannte Schalter 15, der eine Generalschaltung für sämtliche Relais 9 darstellt, geschlossen würde. Die Auslöseschaltrelais 9 werden hierdurch unmittelbar an die Sammelschiene 14 gelegt. In ähnlicher Weise hat das Ansprechen der Relais 2a zur Folge, daß die Schalter 24 eingelegt und hierdurch die Einschaltrelais io auf die Hilfsschiene 14 geschaltet werden. Da in der selbsttätigen Einrichtung für jede Maschine die jeweiligen Kontakte 18 und 13 mit den Hilfsschienen i9 und 2o verbunden sind, so hat diese Schaltung zur Folge, daß bei Ansprechen irgendeines Rückstromrelais die diesem zugeordnete Schaltergruppe 23 oder 2¢ gemeinsam und gleichzeitig ansprechen. Daher werden die Schalter .f entweder gleichzeitig eingeschaltet oder gleichzeitig abgeschaltet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zum Ein- und Ausschalten eines Gleichstromkreises .in Abhängigkeit von der Stromrichtung, gekennzeichnet durch zwei im Gegensinne zueinander geschalteteRückstromrelais, derenAnsprechstromkreise über Kontakte der Ein- und Ausstellung des von dem Rückstromrelais gesteuerten Hauptschalters geführt sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB den beiden Rückstromrelais ein Ein- und ein Ausschaltrelais (io bzw. 9), von d,2nen jedes auf denselben Hauptschalter wirkt, zugeordnet ist.
  3. 3. Anordnung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch ;gekennzeichnet, daß auch die Ansprechstromkreise der Schaltrelais (9, io) über Kontakte der Ein- und Ausstellung des Hauptschalters geführt sind. ¢.
  4. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch Vorrichtungen zur Aufhebung des Einflusses der Rückstrornrelais auf die Schaltrelais.
  5. 5. Anordnung nach den Ansprüchen i bis d, zur gleichzeitigen Bewegung mehrerer Gleichstromschalter, denen eine entsprechende Zahl von Rückstromrelais, Schaltrelais und Vorrichtungen zur Aufhebung des Einflusses der Rückstromrelais auf die Schaltrelais zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zuletzt genannten. Vorrichtungen zwangläufig miteinander verbunden sind.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtungen zur Aufhebung des Einflusses der Rückstromrelais, soweit sie zur Auslösung des Hauptschalters dienen, für Handbetätigung eingerichtet sind.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine weiter:. Gruppe von Vorrichtungen zur Aufhebung des Einflusses der Rückstromauslöserelais vorgesehen ist, die bei Ansprechen eines einzigen Rückstromauslöserelais die gleichzeitige Betätigung der gesamter. Gruppe zur Folge hat. B. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auch die für die Einschaltbewegung vorgesehene Gruppe von Vorrichtungen zur Aufhebung des Einflusses der Rückstromrelais auf die Einschaltrelais beim Ansprechen eines einzigen Rückstromeinschaltrelais gleichzeitig in Tätigkeit tritt.
DES83133D 1927-12-13 1927-12-13 Anordnung zum Ein- und Ausschalten eines Gleichstromkreises in Abhaengigkeit von derStromrichtung Expired DE480537C (de)

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