DE48027C - Pappschachtelausstanzmaschine - Google Patents

Pappschachtelausstanzmaschine

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Publication number
DE48027C
DE48027C DENDAT48027D DE48027DA DE48027C DE 48027 C DE48027 C DE 48027C DE NDAT48027 D DENDAT48027 D DE NDAT48027D DE 48027D A DE48027D A DE 48027DA DE 48027 C DE48027 C DE 48027C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
pawl
clutch
tooth
influenced
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48027D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. L. LASCH & CO. in Reudnitz, Lutherstrafse 7
Publication of DE48027C publication Critical patent/DE48027C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/18Means for removing cut-out material or waste
    • B26D7/1818Means for removing cut-out material or waste by pushing out

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 11: Buchbinderei.
Die Herstellung von Pappschachteln mittelst senkrecht auf- und abbeweglicher Stempel war bisher nicht ■ ausführbar, wenigstens nicht in einer Weise, die praktisch vortheilhaft genannt werden könnte. Bei Benutzung senkrecht auf- und abbeweglicher Stempel bedurfte es bei jeder Schachtelgröfse nicht nur besonderer Stempel bezw. Ausschlagemesser, sondern es mufste auch die aus Holz bestehende Unterlage der Stempel sehr oft erneuert werden; aufserdem war es sehr zeitraubend, nach jedem erfolgten Ausschlagen die Späne von der Holzunterlage beseitigen zu müssen.1
Alle diese Uebelstände werden vermieden durch die auf beiliegenden Zeichnungen (Fig. 1 bis 16) dargestellte Maschine.
Das wesentliche Merkmal der letzteren besteht darin, dafs ein auf- und abbeweglicher, in Schlitten geführter, quer über die ganze Breite der Maschine reichender Balken M angeordnet ist. Dieser Balken ist mittelst der beiden Zugstangen \ \ mit der Treibwelle w verbunden und auf seiner unteren Seite mit einer Lä'ngsgrube a, Fig. 3, und einer kleinen Längsnuth b versehen, in welche die Stempelhalter d eingesetzt und worin sie gehalten werden. Den Stempelhaltern d bezw.. den an denselben befestigten Stempeln echx, Fig. i, 4 bis 7, stehen in der Tischplatte T die Matrizenhalter / bezw. die Matrizen vuqs, Fig. 1, 8 und 9, entgegen. Die Tischplatte T ist unter dem Balken M durchbrochen, so dafs wie bei letzterem ein über die ganze Breite der Maschine gehender Raum S entsteht, innerhalb welches die Matrizenhalter f beliebig verschoben und befestigt werden können.
Die Stempelhalter d und Matrizenhalter f bestehen aus über einander liegenden und zu einander beliebig verstellbaren Platten mit Querleisten, an und auf welchen die Stempel und Matrizen angebracht sind.' An den Leisten der Stempelhalter d sind die Stempel ec χ h seitlich befestigt, wie aus Fig. 4 bis 7 ersichtlich ist, und zwar die schmalen Stempel χ auch nach vor- und rückwärts verstellbar. Auf den Leisten der Matrizenhalter sind die aus Stahlplatten bestehenden Matrizen vus oben aufgeschraubt. Da, wo eine durch die Form des Kastenverschlusses bedingte Oeffnung ist und sich Pappspäne bilden, sind die Leisten der Matrizenhalter/ durchbrochen, so dafs bei jedweder Stellung der Matrizenhalter/ welche durch die verschiedenen Gröfsen der zu stanzenden Pappkästen bedingt ist, die Späne überall nach unten durchfallen können.
In Fig. 4 bis 9 sind die Stempel und Matrizenhalter mit Stempeln und Matrizen in gröfserem Mafsstabe dargestellt. Fig. 4 bis 7 zeigen die Stempelhalter von unten und von der Seite gesehen. Die schmalen Stempel χ sind durch angeschraubte Backen nach vor- und rückwärts verstellbar befestigt, während die Stempel e und c unmittelbar durch Schrauben an den Querleisten gehalten werden. Aus Fig. 8 und 9 ist ersichtlich, dafs die Matrizen auf die Querleisten der Matrizenhalter geschraubt und die Stellen der Querleiste des Matrizenhalters, wo sich Späne bilden, durchbrochen sind. Auf
einer auf dem Tisch der Maschine liegenden Leiste H und an dem Matrizenhalter selbst sind Abstreicher y angebracht, welche verhindern, dafs die gestanzten Kästen mit in die Höhe genommen werden.
Die Maschine ist ferner mit einer eigenartigen Kupplung versehen, welche aus zwei neben einander liegenden, mit Einschnitten i versehenen Scheiben τ besteht, auf die eine von Feder g beeinflufste Klinke k einwirkt. Diese Kupplung wird mittelst Fufstrittes in und aufser Thätigkeit gesetzt. Die Maschine bleibt stets · bei ein und derselben Stellung des Messerbaumes stillstehen, sobald die Kupplung ausgerückt und die Riemscheibe R aufser Wirkung auf Welle w gebracht ist.
Die Riemscheibe jR ist zu diesem Zwecke lose auf der Achse n>, während die Scheibe r1 fest auf derselben ist (s. Fig. io bis 16). An der Scheibe r1 ist die Scheibe r so weit löse angebracht, dafs beide Scheiben, von den Schrauben m an einander geführt, sich um die Länge der Schlitze n, Fig. ι ο und 11, um einander verdrehen können, durch die Feder P aber stets so gezogen werden, dafs ihre gegenseitigen Einschnitte i so neben einander stehen, dafs die von der Feder g in sie eingedrückte, an der Scheibe R feste Klinke k ihre Kupplung mit R und somit die Bewegung der Welle tv bewerkstelligt, so lange der Fufstritt F niedergehalten wird. Wird dieser indessen freigelassen, so zieht die Feder G, Fig. 12, den Fufstritt mit seinem Gestänge, welches mit dem an der Lagerung drehbar festen Einleger N verbunden ist, in die Höhe, so dafs dessen Zahn L an der Scheibe r anliegt, bis er in den Schlitz 0 derselben einfällt und ihren Stillstand veranlafst. Da nun die Klinke k zum Eingriff in die Scheibe r mit einem schrägen Vorsto.fs k1 versehen ist, wie auch die entsprechenden Flächen il der Einschnitte i in dieser Scheibe als schiefe Ebene gestaltet sind, so wird durch den Stillstand von r die Klinke k in die Höhe getrieben und nimmt r1 blos noch so lange mit, bis sie bis auf den Scheibenumfang ausgehoben ist (s. Fig. 13), wodurch der Stillstand der Welle w eintritt. Inzwischen ist aber eine Einfallstelle ο1 der Scheibe rl vor den in der Scheibe r liegenden Zahn L getreten (s. Fig. 14), welcher durch den Federdruck von G auch in ο 1 eingreift, mit seiner Abschrägung t aber die Scheibe r1 noch ein Stück vorwärts drängt, so dafs eine vollständig ununterbrochene Gleitfläche für die Klinke k der nun leer laufenden Scheibe R auf dem Umfang der Scheiben r r1 bewerkstelligt ist (Fig. 11 und 15). Durch die Einlegestelle o1 wird ein Stillstand der Maschine immer auf ein und demselben Punkt und durch die auf dem ganzen Scheibenumfang angebrachten Einschnitte i ein ringsum mögliches Einfallen der Klinke k erzielt, wenn durch Ausheben des Einlegers N die Scheiben r rl von Feder P in die nöthige Stellung versetzt sind.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Pappschachtelausstanzmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs an einem über die ganze Breite des Maschinentisches gehenden Balken M die plattenförmig über einander liegenden, gegenseitig verschieb- und verstellbaren Stempelhalter d angebracht sind, denen in dem durchbrochenen Theil S des Tisches T die ebenfalls plattenförmig über einander liegenden verschiebbaren und verstellbaren Matrizenträgery gegenüber stehen, welche in jeder Stellung die ausgestanzten Späne nach unten durchfallen lassen.
2. An der in 1. bezeichneten Maschine die Einrichtung derartig, dafs der Balken M mittelst Welle w, die mit einer durch Fufstritt F zu beeinflussenden eigenthümlichen Kupplung versehen ist, angetrieben wird.
3. An der unter 1. bezeichneten Maschine eine Kupplung, welche ermöglicht, dafs der Balken M stets in seiner höchsten Stellung stehen bleibt, wenn die Kupplung aufser Wirkung ist, und welche bei Einrücken der Maschine die Verbindung an zehn oder mehr Stellen sofort wieder herstellt, bethätigt durch das Zusammenwirken des von Feder G beeinflufsten, mit abgeschrägtem
■ Zahn L versehenen Einlegers N und der mit schrägflächigem Vorstofs k1 ausgestatteten Klinke k mit den Scheiben r r1, welche mit Einschnitten i für die Klinke k und Einlegstellen ο ο1 für den Zahn L versehen sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT48027D Pappschachtelausstanzmaschine Expired - Lifetime DE48027C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE48027C true DE48027C (de)

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ID=323033

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT48027D Expired - Lifetime DE48027C (de) Pappschachtelausstanzmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE48027C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3487597A (en) * 1969-04-02 1970-01-06 Cleveland Builders Supply Co T Integral precast concrete lintelbalcony combination

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3487597A (en) * 1969-04-02 1970-01-06 Cleveland Builders Supply Co T Integral precast concrete lintelbalcony combination

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