DE48023C - Backofenschruft - Google Patents
BackofenschruftInfo
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- DE48023C DE48023C DENDAT48023D DE48023DA DE48023C DE 48023 C DE48023 C DE 48023C DE NDAT48023 D DENDAT48023 D DE NDAT48023D DE 48023D A DE48023D A DE 48023DA DE 48023 C DE48023 C DE 48023C
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- DE
- Germany
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- oven
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- scream
- plate
- opening
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
- A21B—BAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
- A21B3/00—Parts or accessories of ovens
- A21B3/02—Doors; Flap gates
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Baking, Grill, Roasting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2: Bäckerei.
MAX KETTERER in REUDNITZ. Backofenschruft.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Februar 1889 ab.
Zur Herstellung einer schönen Backwaare, namentlich Weifs - Backwaare, ist es Bedingung
, dafs das Mundloch am Backofen derart angeordnet ist, dafs der beim Backen der Waare entstehende Wrasen oder
Dunst beim Oeffnen des Mundloches nicht durch dasselbe entweichen -kann. Da nun
aber in vielen Gegenden neben der Backwaare auch Töpfe mit Wasser, Fleisch, Braten u. dergl.
oder auch höhere Backwaare noch eingeführt werden, mufs das Mundloch auch eine dementsprechende
Oeffnung haben, dafs bei dem Einführen solcher Gegenstände nicht ein Verschütten,
Herausfallen etc. vorkomme. Es wird aber bei der Einführung natürlich der Wrasen
durch das Mundloch entweichen.
Um dies möglichst zu verhindern, hat man schon versucht, den Rost sehr schräg zu legen,
um den freien Raum zwischen der Kante a des Backraumes und der Oberkante b des
Mundloches auf ein möglichstes Minimum zu beschränken; jedoch ist damit erst recht ein
Verlieren flüssiger Sachen möglich, weil dieselben dann beim Einführen sehr schief gehalten
werden müssen; aufserdem ist damit der Nachtheil verbunden, dafs der hintere Theil
des Rostes durch Herunterrutschen des Brennstoffes frei wird, so dafs viel kalte, die Heizwirkung
beeinträchtigende Luft einströmen kann.
Vorliegende Mundlocharmatur ermöglicht, Töpfe mit Flüssigkeiten, grofse und kleine
Backwaaren in den Backraum einzuführen, ohne den freien Raum zwischen der Oberkante
b der Oeffnung und der Vorderkante a des Backraumes zu vergröfsern, dafs der Backwrasen
oder Dunst, welcher die Bedingung eines schönen Braunbackens ist, also nicht entweichen
kann. Aufserdem ist noch die Einrichtung getroffen, den Falz, in welchem die
Verschlufsthür läuft, wenn sie horizontal oder vertical verschiebbar angeordnet ist, beim Herausziehen
der Schlacken und der Asche, sowie beim Einführen vom Feuerungsmaterial zu verdecken,
um den Falz immer rein zu halten und damit ein stets gutes, freies Schliefsen der
Thüren zu ermöglichen.
Der Schruft setzt sich zusammen aus der Grundplatte A, der Brustplatte B, den Seitenbacken
C, der Deckplatte D, der Abschlufsplatte E, dem Rahmen F und der Verschlufsthür
G. Auf der Grundplatte ist die Brustplatte in einer der Lage des Rostes entsprechenden
schrägen Lage angebracht. Die Seitenbacken oder Wände C laden nach innen schräg aus.
Die Deckplatte D liegt auf den Seitenbacken C und ist an dem hinteren Ende mit einer
starken Rippe c versehen, um ein Verziehen derselben zu verhindern. In der Mitte ist die
Abdeckplatte D auf eine gewisse Breite erhöht, und diese Erhöhung bildet die freie Oeffnung
des Schruftes und steht oben etwas über die Deckplatte D hinaus, um die Fuge zwischen
Mauerwerk und Deckplatte D noch einmal abzudecken. Der Rahmen F endlich bildet den
Falz, in welchen die Verschlufsthür G geführt ist.
Um die Einführungsöffnung des Backofenschruftes nun zu vergröfsern, hat die Deckplatte
Ζ) Falze, in welchen der verschiebbare Balken H gleitet; dadurch wird es nun ermöglicht,
die Einführungsöffhung am inneren Ende des Schruftes so grofs zu halten, dafs
Flüssigkeiten ohne die Gefahr, verschüttet zu werden, eingeführt werden können, und ohne
dafs der Backwrasen entweichen kann bezw. ohne dafs die Höhe des Raumes zwischen dem
Backflächenende α und der lichten Oberkante b des Schruftes erhöht wird.
Sollen Töpfe mit Flüssigkeiten oder höherer Backwaare in den Ofen gebracht werden, so
wird der Balken H mittelst eines Gabelschlüssel J, wie punktirt in Fig. 3 dargestellt
ist, nach vorn gezogen, bis in die punktirte Stellung in Fig. 1. Wie die horizontale Linie
vom Ende der Backfläche zeigt, wird dadurch der Raum zwischen der Backfläche und der
lichten Oberkante des Schruftes nicht gröfser, ein vermehrtes Austreten des Backwrasens kann
also nicht erfolgen; jedoch tritt der Vortheil ein, dafs die Einführungsöffnung bis zur Innenkante
des Schruftes eine gleich grofse bleibt und somit ein Schief halten der einzuführenden
Waare also nicht nöthig ist, ein Verschütten derselben also auch nicht eintreten kann. Der
die Aussparung ausfüllende Balken H gleitet in einem Falz r und wird in seiner hintersten
Stellung durch den drehbaren Riegel s festgehalten und gegen den Anschlag r1 gedrückt.
Bevor die Backwaare eingeführt wird, mufs der Rost von den Schlacken und der Asche befreit
werden. Um nun zu verhindern, dafs sich solche in den Führungsfalz der Thür versetzen,
ist eine in den Scharnieren η η bewegliche Platte 0 angeordnet, welche während des
Ausziehens der Schlacke über den Falz geschlagen wird, wie Fig. 1 ,zeigt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Backofenschruft, charakterisirt durch die Aussparung d seiner Deckplatte D, Ausfüllung derselben durch eine ausziehbare Platte H und deren Versteifung behufs Abdichtung durch den Riegel s, sowie durch die Anbringung einer in zwei Scharnieren laufenden Falzabdeckungsplatte 0.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48023C true DE48023C (de) |
Family
ID=323029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48023D Expired - Lifetime DE48023C (de) | Backofenschruft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48023C (de) |
-
0
- DE DENDAT48023D patent/DE48023C/de not_active Expired - Lifetime
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