DE479795C - Kunstfaden, bestehend aus einem um eine Faserstoffseele gewickelten Streifen aus duenner, glasklarer Cellulosehaut - Google Patents

Kunstfaden, bestehend aus einem um eine Faserstoffseele gewickelten Streifen aus duenner, glasklarer Cellulosehaut

Info

Publication number
DE479795C
DE479795C DESCH82073D DESC082073D DE479795C DE 479795 C DE479795 C DE 479795C DE SCH82073 D DESCH82073 D DE SCH82073D DE SC082073 D DESC082073 D DE SC082073D DE 479795 C DE479795 C DE 479795C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strip
thin
fiber core
crystal
wrapped around
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH82073D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH SCHMUCK FA
Original Assignee
HEINRICH SCHMUCK FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH SCHMUCK FA filed Critical HEINRICH SCHMUCK FA
Priority to DESCH82073D priority Critical patent/DE479795C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE479795C publication Critical patent/DE479795C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/36Cored or coated yarns or threads
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D11/00Other features of manufacture
    • D01D11/06Coating with spinning solutions or melts
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/34Yarns or threads having slubs, knops, spirals, loops, tufts, or other irregular or decorative effects, i.e. effect yarns
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04DTRIMMINGS; RIBBONS, TAPES OR BANDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D04D9/00Ribbons, tapes, welts, bands, beadings, or other decorative or ornamental strips, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Kunstfaden, bestehend aus einem um eine Faserstoffseele gewickelten Streifen aus dünner,-glasklarer Cellulosehaut Die Erfindung betrifft einen zur Herstellung von sogenanntem Japangold besonders geeigneten Kunstfaden, der aus einer Faserstoffseele mit einem um diese gewickelten Streifen aus dünner, glasklarer Cellulosehaut besteht. Dieser Umwickelungsstreifen ist nach der Erfindung mit einer im Gespinstfaden nach innen zu liegenden Metallschicht versehen. Durch den Gespinstfaden gemäß der Erfindung wird das japangoldgespinst in bezug auf Aussehen, Haltbarkeit und Zugfestigkeit verbessert.
  • Das unter dem Namen »Japangold« bekannte Gespinst besteht aus' einer Garnseele, um die ein Papierstreifen gewickelt ist, dessen Außenseite mit einer Goldschicht versehen ist. Aus einem solchen Gespinstfaden hergestellte Gebilde, z. B. Geflechte, Quasten u. dgl., verlieren sehr bald ihr schönes und glänzendes Aussehen, da die Goldschicht sich abscheuert und durch Feuchtigkeit zerstört wird. Außerdem hat der Papierstreifen naturgemäß nur eine geringe Zugfestigkeit und reißt beim Umwickeln leicht ab. Um diese Mängel zu beheben, wird ari Stelle des Papierstreifens ein besonderer Cellulosestreifen verwendet und dieser in bezug auf die Garnseele und die Außenluft besonders angeordnet. Der Cellulosestreifen besteht aus einer sehr dünnen und glasklaren Cellulosehaut, die gleichzeitig den Träger für eine sehr dünne Metallschicht bildet.
  • Durchsichtige, aus Cellulose u. dgl. Stoffen bestehende Bänder und Streifen als Träger für Blattmetallschichten sind für verschiedene Zwecke bereits benutzt worden. Es sind z. B. Blattmetallfolien für Prägedruck bekannt, die als Doppelfolien ausgebildet sind, deren aus dünnem, spiegelblankem Stoff bestehende Deckfolie nach der Prägung leicht ablösbar ist. Ferner sind blechartige Folien bekannt, die aus Blattmetall bestehen, das durch eine dicke -Schicht von Gelatine oder einem anderen durchsichtigen Stoff derart verstärkt ist, daß es selbständig mechanisch verarbeitet, z. B. gepreßt und gestanzt werden kann. Je nach Art des Verwendungszwecks sind Schichtträger und Blattmetall lösbar oder nichtlösbar miteinander verbunden. Bei dem Gespinstfaden nach der Erfindung handelt es sich um eine nichtlösbare Verbindung des aus einem dünnen und durchsichtigen Cellulosestreifen bestehenden Schichtträgers mit dem Blattgold und um dessen Verwendung zur Herstellung eines Kunstfadens, die dadurch erfolgt, daß der Cellulosemetallstreifen schraubenförmig um die Faserstoffseele gewickelt wird. Das Umwickeln von Seelen mit durchsichtigen Cellulosestreifen ist zwar ebenfalls nicht mehr neu, doch ist bisher noch nicht vorgeschlagen worden, einen Cellulosemetallstreifen derart aufzuwickeln, daß die Metallschicht an der Garnseele liegt, also mit der Außenluft nicht in Berührung kommt. Da eine glasklare und sehr dünne Cellulosehaut verwendet wird, scheint die Metallschicht durch, und diese erhält - durch die darüberliegende glänzende Haut eine erhöhte Reflexwirkung. Die innenliegende Metallschicht kann durch die Atmosphäre nicht ungünstig beeinflußt werden. Bei außenliegender Metallschicht tritt, wie die Erfahrung lehrt, "sehr -bald eine Oxydation ein, wenn nicht echtes Gold verwendet wird. Die Besonderheit des Cellulosemetallstreifens in seiner Ausbildung und in seiner Lagenan-`' ordnung zur Außenluft ermöglicht also die Verwendung unedler Metalle, wodurch eine erhebliche Verbilligung in der Herstellung des Fadens eintritt. Er weist demnach eine Reihe von Vorzügen auf, die die bekannten Gespinstfäden nicht haben: er ist dauerhaft in bezug auf das glänzende Aussehen, besitzt eine große Zugfestigkeit und ist leichter im Gewicht.
  • Die Herstellung des Kunstfadens geschieht in folgender Weise: Zunächst werden breite Bänder von glasklarer, dünner Cellulosehaut mit einem Klebstoff überzogen und mit einer Blattgoldschicht oder einer Schicht aus irgendeiner Metallegierung verbunden. Das so erzeugte breite Goldband wird durch Schneidvorrichtungen in ganz schmale Streifen zerschnitten, die zu Spulen oder Knäuel aufgewickelt werden. Die so hergestellten Cellulosemetallstreifen werden dann derart auf die Faserstoffseele aufgewickelt, daß die Metallschicht nach innen zu liegen kommt. Natürlich kann der Cellulosemetallstreifen auch selbst als Faden zur Herstellung von Geflechten, Geweben und Gewirken dienen, und schließlich ist er auch für Näherei- oder Stickereizwecke geeignet. Ein z. B. mit diesen Metallcellulosestreifgn - oder einem daraus hergestellten Kunstfaden erzeugtes Gewebe oder eine mit diesen Streifen oder Fäden besetztes Nähstück läßt sich auch in kochendem Wasser waschen und ist in allen klimatischen Verhältnissen unveränderlich. Diese Vorteile weisen die mit vergoldetem Papier überzogenen Gespinste, das sogenannte Japangold, nicht auf, da sich die Metallschichten dieser Gespinste abwaschen lassen.
  • Der Cellulosestreifen kann auch auf beiden Seiten, gegebenenfalls mit verschiedenfarbigen Metallschichten versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kunstfaden, bestehend aus einem um eine Faserstoffseele gewickelten Streifen au's dünner, glasklarer Cellulosehaut, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen mit einer Metallschicht versehen ist, die im Faden nach innen zu liegt.
DESCH82073D 1927-03-17 1927-03-17 Kunstfaden, bestehend aus einem um eine Faserstoffseele gewickelten Streifen aus duenner, glasklarer Cellulosehaut Expired DE479795C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH82073D DE479795C (de) 1927-03-17 1927-03-17 Kunstfaden, bestehend aus einem um eine Faserstoffseele gewickelten Streifen aus duenner, glasklarer Cellulosehaut

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH82073D DE479795C (de) 1927-03-17 1927-03-17 Kunstfaden, bestehend aus einem um eine Faserstoffseele gewickelten Streifen aus duenner, glasklarer Cellulosehaut

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE479795C true DE479795C (de) 1929-07-23

Family

ID=7442429

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH82073D Expired DE479795C (de) 1927-03-17 1927-03-17 Kunstfaden, bestehend aus einem um eine Faserstoffseele gewickelten Streifen aus duenner, glasklarer Cellulosehaut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE479795C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3213246A1 (de) Druckempfindliches klebeband
DE1294614B (de) Dekorationsstueck mit einem von glaenzendem Material dicht umwickelten Kern
DE2759300C2 (de) Textilware aus synthetischen Monofilen und deren Verwendung
DE202019105189U1 (de) Vorrichtung zur unauffälligen Haarergänzung
DE479795C (de) Kunstfaden, bestehend aus einem um eine Faserstoffseele gewickelten Streifen aus duenner, glasklarer Cellulosehaut
DE1760919A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Kugelkoepfen an den vorstehenden Fadenenden eines zwischen zwei Gewebeflaechen vorgesehenen Flaechenreissverschlusses
DE2163816A1 (de) Zierbandmaterial und Verfahren zum Anfertigen einer Dekorationsschleife
DE1610492A1 (de) Zierband und Verfahren zum Herstellen einer Zierschleife
DE505939C (de) Schlauchfoermiges Band fuer Web- und Bindezwecke
CH217206A (de) Band.
DE445382C (de) Bekleidungsgegenstand, insbesondere Korsett
AT99890B (de) Meßband und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE556872C (de) Streifenfoermiger Kunstfaden
AT124375B (de) Schweißblatt.
DE6913333U (de) Krawatte nach art eines langbinders
DE60215661T2 (de) Verfahren zur herstellung von trägerbanden für bekleidung, badeanzüge oder dergleichen
DE1814961C3 (de) Textiler Schichtstoff
AT151281B (de) Im Ganzen oder in Teilen wasserdichte Textilwaren.
EP3213651A1 (de) Kleidungsstück oder teil eines solchen
DE2049167A1 (en) Numbered armband - for swimming - bath use,with integral polyamide band and slider moulding
DE383011C (de) Spielzeugfigur
AT237432B (de) Bahnförmiges Kunststoffmaterial
DE29705432U1 (de) Ringkörper, insbesondere Schal- oder Tuchring als Knotenersatz
AT137461B (de) Kunstfäden und aus diesen hergestelltes Metallgewebe.
DE607478C (de) Verfahren zur Herstellung von schaft- oder jacquardgemusterten Geweben