DE556872C - Streifenfoermiger Kunstfaden - Google Patents

Streifenfoermiger Kunstfaden

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DE556872C
DE556872C DER74209D DER0074209D DE556872C DE 556872 C DE556872 C DE 556872C DE R74209 D DER74209 D DE R74209D DE R0074209 D DER0074209 D DE R0074209D DE 556872 C DE556872 C DE 556872C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04DTRIMMINGS; RIBBONS, TAPES OR BANDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D04D9/00Ribbons, tapes, welts, bands, beadings, or other decorative or ornamental strips, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Streifenförmiger Kunstfaden Die Erfindung bezieht sich auf einen streifenförmigen Kunstfaden, der aus Metallfolie in Verbir tung mit Cellulosehaut hergestellt ist und sich zur Weiterverarbeitung zu Geweben, Spitzen, Brokaten o. dgl. eignet.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, einen als Ersatz für das sogenannte Japangold dienenden Kunstfaden dadurch herzustellen, daß eine Faserstoffseele mit schmalen Streifen aus faserfreier Cellulosehaut, die auf der Innenseite mit Blattmetall o. dgl. belegt sind, umwickelt wird. Diese Herstellungsweise hat den schwerwiegenden Nachteil, daß der aus Blattmetall und Cellulosehaut zusammengesetzte Streifen infolge des unterschiedlichen Verhaltens der beiden Lagen bei Wärme- und Feuchtigkeitseinflüssen sich ringelt und kräuselt oder daß sich die Cellulosehaut von dem Blattmetall ablöst, so daß die Weiterverarbeitung des Streifens sehr erschwert wird.
  • Die Erfindung beseitigt diese frbelstände dadurch, daß die streifenförmige Metallfolie beiderseitig mit Cellulosehautstreifen verbunden ist. Auf diese Weise wird die Möglichkeit des Ringelns oder Kräuselns des streifenförmigen Kunstfadens vollständig beseitigt, da die zu beiden Seiten der Metallfolie angebrachten Cellulosehautstreifen das gleiche Verhalten besitzen. Ferner wird die Metallfolie in die neutrale Zone des zusammengesetzten Fadens verlegt, so daß infolge der während der Weiterverarbeitung des Fadens vorwiegend auftretenden Biegungsbeanspruchengen in der Metallfolie keinerlei Spannungen auftreten können.
  • Durch die erfindungsgemäß erfolgende Zusammensetzung des Kunstfadens wird dessen Anwendungsgebiet beträchtlich erweitert. Das beiderseitige Belegen der streifenförmigen Metallfolie mit Cellulosehautstreifen hat außer den oben angegebenen Wirkungen noch den Vorteil, daß die Zerreißfestigkeit des Fadens bedeutend erhöht wird, so daß dieser auch ohne Faserstoffseele beispielsweise zu Spitzen, Brokaten, Geweben, Bucheinbänden, Damenhüten, Gürteln, Bändern, Körben, Tapeten, Möbelüberzügen o. dgl. weiterverarbeitet werden kann. Außerdem wird dadurch die Möglichkeit geschaffen, die Kunstfäden oder ein daraus hergestelltes Geflecht oder Gewebe mit Hilfe eines Klebstoffes" beispielsweise Kautschuklösung, auf einer Unterlage, wie z. B. Gewebe, Leder, Gummi, Papier, Holz o. dgl., zu befestigen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Streifenförmiger Kunstfaden für die Weiterverarbeitung zu Geweben, Spitzen, Brokaten o. dgl., bestehend aus Metallfolie und faserfreier Cellulosehaut, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung des Ringelns oder Kräuselns des Kunstfadens die streifenförmige Metallfolie beiderseitig mit Cellulosehautstreifen verbunden ist.
DER74209D 1928-04-08 1928-04-08 Streifenfoermiger Kunstfaden Expired DE556872C (de)

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