DE479683C - Einrichtung an mechanisch gekuppelten Tastenschaltern - Google Patents

Einrichtung an mechanisch gekuppelten Tastenschaltern

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Publication number
DE479683C
DE479683C DES80600D DES0080600D DE479683C DE 479683 C DE479683 C DE 479683C DE S80600 D DES80600 D DE S80600D DE S0080600 D DES0080600 D DE S0080600D DE 479683 C DE479683 C DE 479683C
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DE
Germany
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button
lever
nose
locking bar
setup
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Expired
Application number
DES80600D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Mies
Alwin Opitz
Otto Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/20Interlocking, locking, or latching mechanisms
    • H01H9/26Interlocking, locking, or latching mechanisms for interlocking two or more switches

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Einrichtung an mechanisch gekuppelten Tastenschaltern Bei mechanisch miteinander gekuppelten Schaltern, beispielsweise an der Tastatur von Fernsprech-Hebellinienwählern, treten bei der gegenseitigen Auslösung der Tasten infolge von Fabrikationsungenauigkeiten, Gestängeluft, oder durch Abnutzung u. dgl. leicht Störungen auf. Man hat sich bisher dadurch geholfen, daß durch einen am Ende der Schaltbewegung eintretenden Überhub der Schalttasten ein sicheres Auslösen der bereits geschalteten Taste erreicht wird.
  • Wesentlich schwieriger liegt dieAufgabein den Fällen, in denen die Auslösung einer bereits eingeschalteten Taste vollzogen sein muß, bevor die Bewegung der auslösenden Taste zu neuen Schaltvorgängen führt. In diesen Fällen hat man bisher die Sicherheit der durch die Bewegung der auslösenden Taste erfolgenden Aus-Lösung durch Anordnungen zu erreichenversucht, bei denen die Sperrschiene an Kegelflächen, Rundungen o. dgl. der Schalt- und Sperrteile, unterstützt durch eine kräftige Rückholfeder, abgleitet. Ein einwandfreies Ergebnis wurde jedoch gar nicht oder nur unter Aufwand erheblicher Konstruktionsmittel erzielt.
  • Nach der Erfindung wird eine genügend große Sicherheit der Auslösung unter Verwendung einfachster Mittel dadurch erreicht, daß ein bewegliches Glied an den Tasten oder an der Sperrschiene angeordnetwird, welches amAnfang der Einschaltbewegung einen Überhub der Sperrschiene hervorruft, dagegen beim Auslösen der Taste ausweicht. Diese Anordnung zeichnet sich nicht nur durch Billigkeit aus, sondern bietet auch den Vorteil der größten Unabhängigkeit bei Fabrikationsungenauigkeiten sowie zuverlässiger Wirkung im Betriebe.
  • In den Abbildungen ist die Erfindung an Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine seitliche Ansicht eines einzelnen Tastenhebels mit daran angebrachtem beweglichen Gliede nach der Erfindung und Abb. 2 einen Grundriß. Die Abb. 3 und q. zeigen den Tastenhebel in verschiedenen Stufen seiner Bewegung, um die Wirksamkeit des beweglichen Gliedes in bezug, auf die Sperrschiene zu erläutern. In der Abb. 5 ist eine zweite Ausbildungsmöglichkeit des beweglichen- Gliedes gezeigt, dessen Wirkung gleichfalls in den einzelnen Bewegungsstadien des Schalthebels an Hand der Abb. 6 bis 8 erläutert ist.
  • In den Abb. i- bis q. ist das bewegliche Glied = als ein um eine Achse 2 bewegliches Nasenstück ausgebildet. Es ist innerhalb einer gabelförmigen Ausfräsung (Abb. 2) des Tastenhebels 3, der um einen festen Stift q. drehbar gelagert ist, angebracht. Zur Begrenzung der Bewegung des Gliedes i dient in der Ausführungsform der Abb. i die Rückholfeder 5 des Hebels, die am Stift 6 angreift. In der gezeichneten Stellung des Gliedes i liegt eine an diesem befindliche Fläche 18 auf dem Hals der Feder 5, die das Ausweichglied aus der Ausfräsung - des Tastenhebels 3 herausdrückt, so daß es, wie ersichtlich, eine Verlängerung der Auslöse- und Sperrnase =o des Hebels darstellt. In den Abb. 3 und 4 ist eine besondere Einrichtung zur Begrenzung der Gliedbewegung dargestellt; die Seitenflächen nämlich eines Ausschnittes ig (Abb. 4) schlagen an einen Stift 16 an.
  • In beiden Ausführungsformen ist die am Rahmen 7 (Abb. 3) eingehängte Feder 5 bestrebt, den Tastenhebel 3 in die in Abb. 3 dargestellte Ruhestellung zu ziehen. In dieser Stellung ruht das Sperrglied (Falle) 8 auf der Nase io des Tastenhebels und der Nase 17 des sich in seiner äußersten Lage befindenden Ausweichgliedes i. Beim Drücken des Griffes g des Tastenhebels hebt die Nase 17 des Ausweichgliedes i die Falle 8 so weit an, daß, noch bevor ein Schaltvorgang eingeleitet wird, eine Auslösung einer bereits gedrückten und gesperrten Taste erfolgt. Diese sichere und schnelle Auslösung einer anderen Taste kommt nämlich dadurch zustande, daß das bewegliche Glied i einer auslösenden Taste nur im Anfang der Tastbewegung eine Hebelverlängerung bewirkt, und beim Weiterschreiten der Tastbewegung durch die Sperrschiene in die. Ausfräsung des Hebels zurückgedrückt wird, indem die Sperrschiene sich auf die Nase io legt, und schließlich in die in Abb. 4 gezeigte Endstellung unterhalb der Nase io gelangt. In dieser Stellung mit kurzem Hebelarm befindet sich die auszulösende Taste. Es ist ersichtlich, daß beim Drücken einer Taste (Abb. 3) mit langem Hebelarm bei nur geringer Bewegung des Griffes g ein Hub der Falle 8 erzeugt werden kann, der wesentlich größer ist als. der Hub, der nötig wäre, um die Falle 8 über die Nase io des verkürzten Hebels einer auszulösenden Taste (Abb. 4) zu heben. Dieser Überhub sichert daher auch bei größeren Fabrikationsungenauigkeiten die Auslösewirkung der Tasten, und zwar bevor noch eine Schaltbewegung der Kontaktfedern erfolgen kann.
  • Im Ausführungsbeispiel der Abb. 5 bis 8 ist als bewegliches Glied eine Feder ii verwendet, die an der Sperrstelle 8 angebracht ist. Ein ösenartig gebogener Teil 12 der Feder ragt durch eine Öffnung 12' der Sperrfalle hindurch und liegt (Abb. 6) in der Tastenruhestellung oberhalb derTastenhebelnase i3. Beim Drücken derTaste hebt die Nase 13 die Falle an der in dieser Stellung als Verlängerung wirkenden Federöse i2 so weit hoch, daß die Falle einer anderen gesperrten Taste (Abb. 8) über die Nase 13 ihres Hebels hinweggehoben und sicher ausgelöst wird.
  • In Abb. 7 ist die Stellung gezeigt, in der die Federöse von der sich von der Stirnseite dagegen legenden Tastennase 13 zurückgedrückt wird, wodurch die Hebellänge verkürzt wird. Schließlich zeigt Abb. 8 die Sperrstellung, in der die Feder ii sich unterhalb der Nase 13 befindet und diese an der Kante der Falle 8 anliegt. Durch entsprechende Ausbildung des beweglichen Gliedes hat man es in der Hand, den Überhub, das ist der Weg, den die Sperrfalle beim Auslösen zurücklegt, beliebig groß zu machen, um ein sicheres Auslösen einer gesperrten Taste zu erhalten und vorzeitige Schaltvorgänge unmöglich zu machen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an mechanisch gekuppelten Tastenschaltern zur gegenseitigen Auslösung, gekennzeichnet durch ein an den Tasten oder der Sperrschiene angeordnetes bewegliches Glied (i), welches am Anfang der Einschaltbewegung einer Taste (3) durch Hebelverlängerung einen Überhub der Sperrschiene (8) hervorruft.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein nasenartiges Glied (i) drehbeweglich am Tastenhebel (3) angebracht ist, welches in einer den Hebelarm derTaste (3) verlängernden Stellung elastisch, beispielsweise durch die Tastenrückzugfeder (5), gehalten wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sperrschiene (8) eine Feder (ii) angebracht ist, von der ein ösenartiger Teil (i2) durch eine Öffnung der Sperrschiene hindurchnagend als elastisches, den Hebelarm der Falle verlängerndes Glied dient.
DES80600D 1927-07-07 1927-07-07 Einrichtung an mechanisch gekuppelten Tastenschaltern Expired DE479683C (de)

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