DE479563C - Leichtes druckfestes Gehaeuse, insbesondere fuer Panzertaucher - Google Patents

Leichtes druckfestes Gehaeuse, insbesondere fuer Panzertaucher

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DE479563C
DE479563C DEN26979D DEN0026979D DE479563C DE 479563 C DE479563 C DE 479563C DE N26979 D DEN26979 D DE N26979D DE N0026979 D DEN0026979 D DE N0026979D DE 479563 C DE479563 C DE 479563C
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Neufeldt & Kuhnke GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C11/00Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
    • B63C11/02Divers' equipment
    • B63C11/10Rigid suits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Leichtes druckfestes Gehäuse, insbesondere für Panzertaucher Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung von leichten, druckfesten Hohlkörpern, wie sie insbesondere für Unterwasserfahrzeuge, -behälter und -geräte der verschiedensten Art in Frage kommen.
  • Die bisher bekannten druckfesten Hohlkörper besitzen im wesentlichen eine zylindrische Form (z. B. Druckkörper der Unterseeboote), bei denen die Endböden kuppelförmig ausgebildet sind. Da die zylindrische Form des Hauptkörpers gegen Faltung und Einbeulung nur wenig widerstandsfähig ist, müssen Verstärkungsringe in großer Anzahl und von erheblichen Abmessungen angeordnet werden, wodurch das Gewicht erhöht wird. In manchen Fällen, z. B. bei Flammrohren, wird die Versteifung dadurch erzielt, daß die gesamte Wandung des zylindrischen Teils wellenförmig ausgeführt wird. Auch hiermit ist ein hohes Gewicht verbunden.
  • Ein weiterer Nachteil der bekannten Formen besteht darin, daß Anschlüsse von Zylinder- oder Kegelform die im wesentlichen zylindrischen Wände in räumlich gekrümmten Kurven schneiden. Infolgedessen werden die Verstärkungsringe, die an den Anschlußstellen angeordnet werden müssen, beim Zusammendrücken durch äußeren Druck ungünstig beansprucht; sie werden nicht nur in ihrer eigenen Ebene zusammengedrückt, sondern erfahren auch Biegungs- und Torsionsbeanspruchungen, die sie in den Richtungen senkrecht zum Anschlußquerschnitt zu deformieren suchen. Infolgedessen ist die Widerstandsfähigkeit dieser Ringe gering und ein großer Materialaufwand zur Erlangung der notwendigen Festigkeit erforderlich.
  • Alle diese Nachteile fallen um so mehr ins Gewicht, als es nur schwer möglich ist, die auftretenden Beanspruchungen und Deformationen genau zu berechnen. Es sind zwar in der Elastizitätstheorie die Hauptbeziehungen auch für die allgemeinen Spannungszustände zylindrischer Körper aufgestellt, ihre Benutzung erfordert jedoch eine große und zeitraubende Rechenarbeit, die der praktische Ingenieur im allgemeinen nicht durchführen kann. Bei der Bemessung solcher Hohlkörper dienen daher in vielen Fällen nur Schätzungen als Unterlage; zur Berücksichtigung der hiermit verbundenen Unsicherheit sind für die Ausführung dann Sicherheitszuschläge erforderlich.
  • Die aufgeführten Nachteile werden bei der Erfindung vermieden. Hiernach besteht das leichte und druckfeste Gehäuse durchweg aus Teilen von Hohlkugeln, die so zusammengesetzt werden, daß der gewünschte äußere Umriß des Hohlkörpers oder der erforderliche innere Raum entsteht, wobei sich die Teile der Hohlkugeln in ebenen Kreisen schneiden. Im folgenden sollen diese Teile der Hohlkugeln, einem Gebrauch der Festigkeitslehre entsprechend, durchweg als Kugelschalen bezeichnet werden.
  • In den Abb. r bis 3 sind Ausführungsbeispiele der Erfindung an verschiedenen Gehäuseformen dargestellt. In Abb. I ist ein Hohlkörper gezeigt, der sich für Panzertaucher in größeren Tiefen als vorteilhaft erwiesen hat. Für diesen Verwendungszweck ist die vorliegende Erfindung von besonderer Bedeutung.
  • Abb. 2 zeigt einen Hohlkörper, dessen allgemeine Form derjenigen eines Umdrehungsellipsoides nahekommt. Auch hier liegen die Mittelpunkte der drei benutzten Kugelschalen auf einer Achse. Die Durchdringungskurven sind wieder Kreise, deren Ebenen auf der genannten Achse senkrecht stehen. .
  • In Abb.3 ist ein Hohlkörper von unsymmetrischer Form dargestellt, wie er für manche Zwecke in Frage kommen kann.
  • An den Durchdringungsstellen der Kugelschalen werden mit Vorteil Verstärkungsringe angebracht, die die Form von ebenen Kreisringen besitzen. Diese Verstärkungsringe dienen dazu, die Randkräfte aufzunehmen, die an den Schnittstellen infolge des Wegfallens der die betreffende Kugelschale zur Vollkugel ergänzenden Kuppel auftreten. Ein solches aus Kugelschalen zusammengesetztes Gehäuse mit Verstärkungsringen kann auf einfachste Weise als Körper gleicher Festigkeit ausgebildet werden, indem die Wandstärken der einzelnen Kugelschalen ihren Radien proportional ausgeführt werden, so daß bei der Beanspruchung durch Außendruck in sämtlichen Schalen die gleiche Druckspannung auftritt. Damit diese Forderung restlos erfüllt wird, ist es auch notwendig, die Verstärkungsringe an den Stoßstellen sowie die Abschlußflanschen derart zu bemessen, daß sie bei Aufnahme der Randkräfte ebenfalls die gleiche Beanspruchung erfahren wie die entsprechenden Kugelschalen. Eine solche Bemessung ist auf Grund einer einfachen Rechnung ohne Schwierigkeiten möglich, auch in solchen Fällen, wenn die Verstärkungsringe aus einem anderen Material bestehen als die Kugelschale selbst. Auch die aneinanderstoßenden Kugelschalen können aus verschiedenen Materialien bestehen. Hierbei ist dann zur Erzielung eines Gesamtkörpers gleicher Festigkeit außer der Wandstärke auch noch der Elastizitätsmodul der betreffenden Materialien zu berücksichtigen.
  • Derartige Kugelgehäuse, die im ganzen als Körper gleicher Festigkeit und Dehnung ausgebildet sind, haben den besonderen Vorteil, daß sie auch nach der Belastung ihre ursprüngliche Kugelform in allen Teilen beibehalten, so daß die große Sicherheit der Kugelkörper gegenüber der Gefahr des Einknickens und Einbeulens bestehen bleibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Druckfester, durch Außendruck beanspruchter Hohlkörper für Panzertaucher, Unterwasserfahrzeuge, -behälter und -geräte, dadurch gekennzeichnet, daß er aus ' Kugelschalen zusammengesetzt ist.
DEN26979D 1927-02-17 1927-02-17 Leichtes druckfestes Gehaeuse, insbesondere fuer Panzertaucher Expired DE479563C (de)

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