DE478938C - Vorrichtung zur staubfreien Entleerung von mit Scharnierdeckel versehenen Muellgefaessen in Sammelbehaelter - Google Patents

Vorrichtung zur staubfreien Entleerung von mit Scharnierdeckel versehenen Muellgefaessen in Sammelbehaelter

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DE478938C
DE478938C DEN24976D DEN0024976D DE478938C DE 478938 C DE478938 C DE 478938C DE N24976 D DEN24976 D DE N24976D DE N0024976 D DEN0024976 D DE N0024976D DE 478938 C DE478938 C DE 478938C
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vessel
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NIEDERRHEINISCHE METALLWARENFA
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NIEDERRHEINISCHE METALLWARENFA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/02Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
    • B65F3/12Conjoint motion of lids, flaps, and shutters on vehicle and on receptacle; Operation of closures on vehicle conjointly with tipping of receptacle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Receptacles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur staubfreien Entleerung von mit Scharnierdeckel :versehenen Müllgefäßen#in'Sammelbehälter Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur staubfreien Entleerung von mit Klappdeckel versehenen Müllgefäßen in - SammelbehältAr oder Wagen, und zwar von jener an sich bekannten Art, bei der die Einschütthaube in Gestalt einer mehrgliedrigen, in Gelenken beweglichen Abdeckhaube angeordnet und zwischen festen Seitenwänden beweglich hergerichtet ist. An der Stirnwand dieses mehrgliedrigen, einwärts einklappbaren Gebildes ist die Öffnung vorgesehen, an die das zu entleerende Gefäß angesetzt wird, während hinter der Stirnwand selbst ein schwingbarer Hilfsdeckel angeordnet ist, der sich, mit dem Gefäßdeckel gekuppelt, um eine gemeinschaftliche Scharnierachse nach innen schwingen läßt. Die wesentliche Neuerung gemäß der Erfindung besteht darin, daß der Hilfsdeckel an seiner Rückseite Stützarme trägt, mit denen er durch Rollenführung o. dgl. an winkelförmigen, auf den festen Seitenwänden innen angebrachten Gleisnuten seine Führung derart erhält, daß er sich, mit dem Gefäßdeckel durchschwingend, bei der Einkippbewegung nach innen öffnet und beim Zurückkippen (nach der Entleerung) sich wieder schließt.
  • In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
  • Abb. i bis 3 stellen die Vorrichtung in modellmäßiger. Ausführungsart zur Veranschaulichung der Wirkungsweise dar, wobei Abb. i (Seitenansicht und Schnitt) für die Ausgangsstellung und Abb. 3 für die Endstellung gilt.
  • Abb. 4 zeigt in Schnittdarstellung den Eingriff eines Kupplungsknopfes, der an Stelle eines hornförmigen Zapfens die Kupplung zwischen Gefäßdeckel und Hilfsdeckel vermittelt.
  • In Abb. i bis 3 bezeichnet A einen Kasten, in welchen ein vorn angehängtes Müllgefäß p unter Wahrung des Staubabschlusses ausgekippt werden soll. Zu diesem Zwecke besitzt das wie gewöhnlich mit Krampen w anhängbare Gefäß p einen um ein Scharnier s aufklappbaren Deckel g, welcher vorn einen gekrümmten Kupplungsdorn z trägt. DerKasten A besitzt nach oben reichende feste Wangenplatten a, zwischen deren parallelen Innenflächen eine mittels Scharniergelenke gegliederte Abdeckung, aus den Teilen d, e, g nebst Stirnplatte i bestehend, randschlüssig eingebaut ist. Mit c ist das Gelenk zwischen dem festen Abdeckungsteil b und dem Plattenteil d, mit c1 dasjenige zwischen dem Plattenteil d und dem Plattenteil e bezeichnet. Die Achse des der beweglichen Stirnabschlußwand b zugehörigen oberen Scharniers trägt auch die Scharniere hl, hl einer nach innen aufklappbaren Hilfsdeckelstirnplatte i; sie besitzt in der Mitte eine Unterbrechung, in die sich das Scharniers des Gefäßdeckels gleichachsig einlegen kann.
  • Ein unterer Scharnierbolzen f bildet das Gelenk zwischen der festen Kastenvorderwand und der beweglichen Stirnwand g, die in der Mitte eine der Deckelgröße des Gefäßes angepaßte Öffnung besitzt, gegen welche von innen her die vorhergenannte Hilfsdeckelplatte i in der Schlußlage anliegt.
  • Mittels der Hakenkrampen w, für die der Hilfsdeckel i rückwärts gedeckte Nischen besitzt, läßt sich das Gefäß p über dem Scharnierbolzen f einhängen; diese Vorbereitungslage zeigt Abb. i. Beim Kippen des Müllgefäßes in die strichpunktiert gezeichnete Lage greift der bogenförmig gekrümmte Dorn oder . Zapfen z des Gefäßdeckels g in eine .entsprechende, rückwärts abgeschlossene Höhlung (Abb. i) des Hilfsdeckels i ein. Vermöge dieser nur in der Hängelage des Gefäßes lösbaren Verbindung wird eine Kupplung der beiden Deckel q und i geschaffen, die während des Auskippvorgangs und bis zur Erreichung der in Abb. i strichpunktiert gezeichneten oberen Lage aufrechterhalten bleibt, so daß sich die Deckel miteinander gemeinsam bewegen müssen.
  • Der Hilfsdeckel i hat auf der Innenseite nach der einen und anderen Kastenwange hin gerichtete Stützfortsätze k, an denen Führungsrollen o. dgl. angebracht sind, die in Führungsnuten L an den Kastenwangen a laufen. Die Führungsnuten sind winkelförmig gekrümmt (Abb. i und 3).
  • Wenn das Gefäß p aus der strichpunktiert gezeichneten oberen Stellung (Abb. i) vorn über gekippt wird, so ist die nächste Folge die, daß die Abschlußwand g, gegen die sich ein rings um den Deckel g vorstehender Rand r des Gefäßes p legt, mit umgelegt wird. Das gegliederte, aus den Platten g, e, d bestehende Dekkengebilde erfährt dadurch eine Bewegung, derart, daß die Teile g und e zunächst gelenkartig durchgedrückt werden und daß dann das Ganze unter Mitnahme des Teils d einwärts geklappt wird, so daß sich zum Schluß die Stellung nach Abb.3 ergibt. Die Seitenkanten der Platteng, e, d behalten währenddessen ihre Abdichtungslage an: den Gleitflächen der Wangen a inne. Ebenso bleibt die Achse des Scharniers s des Gefäßdeckels in der Verlängerung der Achse der Gelenke h, hl liegen.
  • Während des Fortschreitens der Kippbewegung aus der in Abb. i strichpunktiert gezeichneten oberen Lage wird zufolge der Führung der Stützfortsätze k an den Nuten L der Hilfsdeckel i nach innen geöffnet oder abg.eklappt. An dieser öffnungsbe3vegung nimmt der Gefäßdeckel g zwangläufig teil, weil er mit dem Hilfsdeckel i gekuppelt ist. Die Deckel schwingen somit in eine in Abb. 3 dargestellte Offenlage und machen die abwärts gerichtete Gefäßmündung zur Entleerung völlig frei.
  • Beim Zurückkippen des Gefäßes vollzieht sich der umgekehrte Vorgang. Die Deckel g' und i kehren in die Schlußlage zurück, und die Teile g, e, d der Decke werden in die Lage nach Abb. i zurückgeschwungen. Erst wenn das Gefäß wieder in seine Hängelage übergeführt wird, wird der Kupplungseingriff des Dorns oder Zapfens g aufgehoben, und erst danach kann das Gefäß abgehakt werden.
  • Die Einrichtung zum Heben und Kippen des Eimers, der mit Haken w an der Scharni:erstange feingehängt wird, kann durch Hinzufügung einer mechanischen Hebevorrichtung ergänzt werden,- die mit Hebel- oder Seilzug wirkt. Der Deckel des Gefäßes muß mit dem Kupplungsdorn z o. dgl. versehen und in seiner Größe so bemessen sein, daß er durch die Offnung des Stirnwandteils g hindurchschwingen kann. Durch eine zweckmäßige Anordnung der Führungsgleise L kann verhindert werden, daß die Deckel beim Ausschwingen wesentlich in das Wageninnere dringen.
  • In Abb. q. ist eine Abänderung dargestellt, insofern hier der Dorn z durch einen Knopf z1 ersetzt ist, der in eine entsprechend geformte Nische il des Hilfsdeckels i eingreift. Dadurch, daß die wirksamen Flächen des Knopfes z1 und der Nische 11- nach einem um die Achse f geschlagenen Kreisbogen geformt sind, läßt sich beim Kippen des Gefäßes ein Einklinkeingriff erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur staubfreien Entleerung von mit Scharnierdeckel versehenen Müllgefäßen in Sammelbehälter, deren Aufnahmeöffnung an der Stirnwand einer mehrgliedrigen, in Gelenken drehbaren Deckwandhaube, die sich zwischen festen Seitenwänden führt, gebildet wird, wobei hinter der Stirnwandöffnung ein nach innen schwingbarer, mit dem Gefäßdeckel kuppelbarer Hilfsdeckel angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsdeckel (i) an seiner Rückseite Stützarme (k) trägt, die beim Kippen des Müllgefäßes mittels Rollen o. dgl. an winkelförmigen, auf den festen Seitenwänden innen angebrachten Gleisnuten (L) geführt werden. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Kupplung des Hilfsdeckels (i) mit dem Gefäßdeckel (g) an letzterem vorgesehene Ansatz (z) von zapfenförmiger oder knopfförmiger Gestalt und die diesen aufnehmende Tasche am Hilfsdeckel nach einem Kreisbogen geformt sind, dessen Mittelpunkt in der Drehachse (f) an den Einhängelagern für das Gefäß liegt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnierachse für den Hilfsdeckel (i) und die Stirnwand (g) in der Mitte unterbrochen ist, um die gleichachsige Einlagerung des Gefäßdeckelscharniers zu ermöglichen.
DEN24976D 1925-09-01 1925-09-01 Vorrichtung zur staubfreien Entleerung von mit Scharnierdeckel versehenen Muellgefaessen in Sammelbehaelter Expired DE478938C (de)

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DE (1) DE478938C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101273B (de) * 1958-02-13 1961-03-02 Schmidt & Melmer Muelleimer mit kurzem Tragbuegel, der fest an dem Deckel des Muelleimers angeordnet und mit ueber den Deckelrand radial vorstehenden Teilen versehen ist
EP0051243A1 (de) * 1980-10-31 1982-05-12 Gebrüder OTTO KG. Schüttvorrichtung für Müllbehälter mit einer Vorrichtung zum Öffnen des Deckels

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101273B (de) * 1958-02-13 1961-03-02 Schmidt & Melmer Muelleimer mit kurzem Tragbuegel, der fest an dem Deckel des Muelleimers angeordnet und mit ueber den Deckelrand radial vorstehenden Teilen versehen ist
EP0051243A1 (de) * 1980-10-31 1982-05-12 Gebrüder OTTO KG. Schüttvorrichtung für Müllbehälter mit einer Vorrichtung zum Öffnen des Deckels

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