DE478735C - Einrichtung zum Entlueften von elektrischen Lampen und anderen mit einer Entlueftungsroehre versehenen Gefaessen - Google Patents
Einrichtung zum Entlueften von elektrischen Lampen und anderen mit einer Entlueftungsroehre versehenen GefaessenInfo
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- DE478735C DE478735C DEN25791D DEN0025791D DE478735C DE 478735 C DE478735 C DE 478735C DE N25791 D DEN25791 D DE N25791D DE N0025791 D DEN0025791 D DE N0025791D DE 478735 C DE478735 C DE 478735C
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J9/00—Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
- H01J9/38—Exhausting, degassing, filling, or cleaning vessels
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
3. JULI 1929.
3. JULI 1929.
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVr 478735 KLASSE 21 f GRUPPE
N 25791 VIIIb j21 ρ
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 13. Juni
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken in Eindhoven, HoII.*)
Einrichtung zum Entlüften von elektrischen Lampen und anderen mit einer Entlüftungsröhre versehenen Gefäßen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. April 1926 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Entlüften von elektrischen Lampen
und anderen mit einer Entlüftungsröhre versehenen Gefäßen, bei der diese Gefäße mit ihrer
Entlüftungsröhre in je einem an die Vakuum- und Füllgasleitung angeschlossenen Haltekopfe
stecken und abwechselnd entlüftet und mit Gas gefüllt werden.
Bei den bekannten Einrichtungen der obenerwähnten Art zeigt sich der Nachteil, daß jedesmal beim Entlüften die Restgase durch dieselbe Leitung abgeführt werden, durch die nachher das Gas zugelassen wird. Dies hat zur Folge, daß Unreinigkeiten, welche sich auf der Wand der Entlüftungsröhre abgesetzt haben, mit dem Füllgas mitgeführt und auf diese Weise in den zu entlüftenden Gegenstand zurückgeleitet werden.
Bei den bekannten Einrichtungen der obenerwähnten Art zeigt sich der Nachteil, daß jedesmal beim Entlüften die Restgase durch dieselbe Leitung abgeführt werden, durch die nachher das Gas zugelassen wird. Dies hat zur Folge, daß Unreinigkeiten, welche sich auf der Wand der Entlüftungsröhre abgesetzt haben, mit dem Füllgas mitgeführt und auf diese Weise in den zu entlüftenden Gegenstand zurückgeleitet werden.
Die Erfindung hat zum Zweck, den genannten
ao Übelstand zu beseitigen. Zu diesem Zwecke ist die Einrichtung derart ausgebildet, daß die
getrennten Leitungen für das Vakuum und das Füllgas im Haltekopf für die Entlüftungsröhre oder in unmittelbarer Nähe dieses Halte-
kopfes ineinandermünden. Durch diese Anordnung wird es möglich, die Restgase durch
eine andere Leitung abzuführen als diejenige, durch welche das Gas zugelassen wird. Die
Unreinigkeiten der Restgase werden folglich nur in der kleinen gemeinsamen Leitung die
Gase schädlich beeinflussen können.
Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung derart gebaut, daß die lichte Weite der Verbindungsleitungen
von der Stelle, an welcher die beiden Leitungen ineinandermünden, bis zum Ende der Entlüftungsröhre geringer ist als die
sonstige lichte Weite sowohl der Vakuum- als auch der Füllgasleitung.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Abb. ι ist ein Schnitt durch eine Entlüftungseinrichtung
für elektrische Lampen.
Abb. 2 ist ein Schnitt durch einen die Entlüftungsröhre aufnehmenden Haltekopf mit den
darin mündenden]Kanälen.
In der Zeichnung ist 1 ein Tisch, auf dem die verschiedenen Teile der Entlüftungseinrichtung
aufgestellt sind und der auf Füßen 2 ruht. Auf dem Tisch 1 ist ein ortsfester Ventilkörper 3
vorgesehen, der in einem unverrückbar auf dem
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Henricus Gooskens in Eindhoven.
Tisch angebrachten Kugelring 9 ruht. Mit dem
Ventilkörper 3 arbeitet in der bei solchen Maschinen bekannten Weise eine drehbare Ventilscheibe
4 zusammen, die durch Bolzen in einem drehbaren Rahmen 5 befestigt ist. Der drehbare Rahmen 5 ist durch Mitnehmerbolzen 6
mit einem Zahnrad 7 verbunden, das durch Bolzen an einem Ringe 8 befestigt ist. Der
Ring 8 und das Zahnrad 7 sind mit Laufflächen für zwei Reihen Kugeln 10 und 11 versehen,
die ihrerseits am Kugelring 9 anliegen.
Zum Aufnehmen der zu entlüftenden Lampen
sind am Umfang des Rahmens 5 Halteköpfe 12 angebracht, die durch Vermittlung einer Platte
23 (Abb. 2) an dem Rande 22 des Rahmens 5 befestigt sind.
Diese Platte ist mit Bolzen 24 an dem Rande 22 befestigt und ist am oberen Ende mit Ansätzen
versehen, in die die Halteköpfe 12 eingesetzt sind.
Die Halteköpfe 12 können von jeder behebigen Bauart sein. Es werden zweckmäßig Halteköpfe
der in Abb. 2 dargestellten Bauart verwendet. Diese bestehen aus einem Halter 25,
in dem ein Gummiring 26 ruht. Um den Halter 25 greift ein Ring 27, der am oberen Ende
einen einwärts umgebogenen Flansch hat und der mit einem flachgängigen Schraubengewinde
versehen ist, das einem flachgängigen Schraubengewinde auf dem Halter 25 entspricht. Am
Ringe 27 ist ein Arm 28 befestigt. Wird dieser Arm gedreht, so wird der Gummiring 26 zusammengedrückt
oder freigegeben,' wobei die Entlüftungsröhre 30 eines zu entlüftenden Gegenstandes
29 in den Haltekopf eingeklemmt oder von ihm freigegeben wird.
In den Halter 25 münden Kanäle 31 und 38, von denen der erstgenannte in der dargestellten
Ausführungsform mit dem Halter 25 selbst ein Ganzes bildet, während der Kanal 38 mittels
eines Schraubengewindes mit diesem Halter verbunden ist. Um den Kanal 31 herum ist ein
Gummischlauch 32 angebracht, der am anderen Ende mit einem Rohr 33 verbunden ist, das
in einen Staubfänger 34 mündet. Von letzterem führt ein Kanal durch Vermittlung eines Gummischlauches
35 (Abb. 1) zu einem Ansatzrohr 36. Der Kanal 38 ist am freien Ende mit einem
Anschlußrohr 37 versehen, auf welches das Ende eines Schlauches 39 geschoben ist, der am
anderen Ende mit einem Ansatzrohr 40 verbunden ist.
Die Ansatzrohre 36 und 40 sind an der auf der unbeweglichen Scheibe 3 drehbar angeordneten
Ventilscheibe 4 befestigt. Diese Ventilscheiben weisen in bekannter Weise Öffnungen
auf, wodurch die nach den Halteköpfen führenden Leitungen entweder mit einer Gasleitung 46
oder mit einer Vakuumleitung 45 verbunden werden können.
Beide Ventilscheiben sind mit Nuten 47 und 48 versehen, die mittels eines Verbindungskanals mit der Vakuumleitung 45 in Verbindung
stehen. Durch diese Kanäle wird verhindert, daß etwa zwischen den beiden Ventilscheiben
eintretende Luft oder aus den verschlossenen Gaskanälen austretendes Gas in die Zuführungsleitungen zu den zu entlüftenden
Gegenständen eindringt.
Es empfiehlt sich bekanntlich, zu entlüftende Gegenstände während der Entlüftung zu erhitzen,
um in der Wand dieser Gegenstände okkludierte Gase freimachen und wegpumpen zu können. Zu diesem Zweck ist beim Erfindungsgegenstande
eine Kappe 50 angebracht, die von auf dem Tisch 1 befestigten Füßen 51
getragen wird. Die Kappe 50 erstreckt sich über einen großen Teil des. Umfanges, so daß
die entlüfteten Gegenstände, wenn sie aus der Kappe heraustreten, so weit von okkludierten
Gasen befreit sind, daß keine Gase mehr frei werden, wenn in diesen Gegenständen angebrachte
Glühfäden erhitzt werden. In der Kappe sind ringförmige Brenner 52 und 53 angebracht.
Die Wirkung der beschriebenen Einrichtung ist nun wie folgt.
Mittels eines in der Zeichnung nicht dargestellten Antriebes wird das Zahnrad und damit
der Rahmen 5 mit den Halteköpfen 12 absatzweise in Bewegung versetzt. Befindet sich ein
Haltekopf in einer Stellung außerhalb der Kappe 50 und hat der bedienende Arbeiter eine zu
entlüftende Lampe in einen Haltekopf eingesetzt und durch Drehen des Armes 28 den
Gummiring 26 um die Entlüftungsröhre geklemmt, so kommt der Haltekopf in eine Stellung,
in der der Kanal 31 in Verbindung mit Leitung 45 gebracht wird, so daß die Lampe
entlüftet wird. In der folgenden Stellung sind die Ventile sowohl als die Halteköpfe mit Leitung
46 verbunden, wodurch in die Lampe eine Gasfüllung eingebracht wird.
In der darauffolgenden Stellung wird der Haltekopf wiederum mit der Leitung 45 verbunden,
wodurch die Lampe aufs neue entlüftet wird. Dieser Vorgang wiederholt sich ungefähr fünfmal. Bei der dargestellten Entlüftungseinrichtung,
die für die Herstellung von gasgefüllten Lampen dient, ist die letzte Stellung dazu bestimmt, die Lampe mit Gas zu
füllen. Bei Verstellung in eine folgende Stellung sind beide Kanäle 31 und 38 abgeschlossen,
und es kann somit die Lampe von der Entlüftungseinrichtung abgeschmolzen werden.
Diese Abschmelzvorrichtung kann von bekannter Bauart sein und ist in der Zeichnung nicht
dargestellt.
Aus Abb. 2 geht hervor, daß bei jeder Entlüftung die Unreinigkeiten enthaltenden Restgase
nicht durch die Gaszuführungsleitung geführt werden, so daß diese Leitung von etwaigen
Restgasabsetzungen nicht verunreinigt werden
kann. Überdies wird bei jeder Entlüftung die Leitung 38 bis 39 mit entlüftet, wodurch eine
Gasströmung aus der Leitung 38 in die Leitung stattfindet, so daß ein Eindringen der Restgase
in die Leitung 38 unmöglich gemacht wird.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Einrichtung zum Entlüften von elekirischen Lampen und anderen .mit einer Entlüftungsröhre versehenen Gefäßen, bei der diese Gefäße mit ihrer Entlüftungröhre in je einem an die Vakuum- und Füllgasleitung angeschlossenen Haltekopf stecken und abwechselnd entlüftet und mit Gas gefüllt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die getrennten Leitungen für das Vakuum und das Füllgas im Haltekopf für die Entlüftungsröhre oder in unmittelbarer Nähe dieses Haltekopfes ineinandermünden.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Weite der Verbindungsleitungen von der Stelle, an welcher die beiden. Leitungen ineinandermünden, bis zum Ende der Entlüftungsröhre geringer ist als die sonstige lichte Weite sowohl der Vakuum- als auch der Füllgasleitung.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL252368X | 1925-05-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE478735C true DE478735C (de) | 1929-07-03 |
Family
ID=19781157
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEN25791D Expired DE478735C (de) | 1925-05-22 | 1926-04-17 | Einrichtung zum Entlueften von elektrischen Lampen und anderen mit einer Entlueftungsroehre versehenen Gefaessen |
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| Country | Link |
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| GB (1) | GB252368A (de) |
| NL (1) | NL17815C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942532C (de) * | 1951-11-29 | 1956-05-03 | Cons Vacuum Corp | Absaugeverschluss zur Evakuierung von Hohlkoerpern |
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- NL NL17815D patent/NL17815C/xx active
-
1926
- 1926-04-16 FR FR614638D patent/FR614638A/fr not_active Expired
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- 1926-05-17 GB GB12657/26A patent/GB252368A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942532C (de) * | 1951-11-29 | 1956-05-03 | Cons Vacuum Corp | Absaugeverschluss zur Evakuierung von Hohlkoerpern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL17815C (de) | |
| FR614638A (fr) | 1926-12-18 |
| GB252368A (en) | 1926-10-14 |
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