DE280504C - - Google Patents

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DE280504C
DE280504C DE1913280504D DE280504DA DE280504C DE 280504 C DE280504 C DE 280504C DE 1913280504 D DE1913280504 D DE 1913280504D DE 280504D A DE280504D A DE 280504DA DE 280504 C DE280504 C DE 280504C
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DE
Germany
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valve
electrodes
vacuum
lighting system
gas
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DE1913280504D
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Publication of DE280504C publication Critical patent/DE280504C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/24Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
    • H01J61/28Means for producing, introducing, or replenishing gas or vapour during operation of the lamp

Landscapes

  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 280504 KLASSE 21/. GRUPPE
FRITZ MEYER in ZÜRICH.
Vakuumröhren-Beleuchtungsanlage.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1913 ab.
Vakuumröhren-Beleuchtungsanlagen mit Gasgenerator, bei denen zur Aufrechterhaltung der in den Leuchtröhren eingeschlossenen Gasmengen zwei selbsttätig gesteuerte Gasventile pro Phase (bzw. Pol- oder Erdelektroden) angeordnet sind, sind bekannt. Bei diesen Beleuchtungsanlagen, besonders Moore-Lichtanlagen, zeigt sich nach längerem oder kürzerem Betrieb der Ubelstand, daß in der Kohlenspitze des Regulierventils und in dem auf dem Abdichtungsmaterial spielenden Taucher durch das Abdichtungsmaterial (Quecksilber) die Poren, durch die die Gaszufuhr vom Generator nach den Vakuumröhren erfolgt, nach und nach verstopft werden. Durch die verminderte oder vollständig gehemmte Gaszuführung in die Vakuumröhren erfolgt eine verminderte elektrische Stromleitung durch die Leuchtröhre, was ein Flackern in der Lichtsäule und ein blitzartiges Zucken an den Elektroden selbst zur Folge hat. Weiter bedingt die verminderte oder gehemmte Gaszufuhr eine abnormale Erhöhung des Vakuums in den Röhren und eine damit verbundene Überhitzung der Elektroden, was eine Zerstörung der letzteren sowie der Leuchtröhren zur Folge haben kann. Zur Behebung des Ubelstandes der verminderten Gaszufuhr in die Leuchtröhren ist eine Erneuerung des Ventils nötig,' was eine längere Außerbetriebsetzung der Lichtanlage zur Folge hat, indem bei der Entfernung des nur an einer Elektrode angeordneten Ventils der atmosphärische Lufteintritt in die Leuchtröhren nicht verhindert werden kann. Dies hat aber auch auf die Elektroden eine weitere schädliche Einwirkung, indem durch das Eindringen der j atmosphärischen Luft körperliche Unreinigkeiten mitgerissen werden, die sich an der Innenwandung der Elektroden und Leuchtröhren festsetzen, derart, daß sie bei nachheriger Evakuierung nicht mehr entfernt werden können. Bei nachherigem Einbrennen der Röhrenlampe zeigt sich, daß diese Unreinigkeiten, die mit dem elektrischen Stromleiter (Gassäule) in Berührung kommen, fremde Gase entwickeln, die auf die Farbe des Lichtes sowie auf das Vakuum selbst einen schädlichen Einfluß ausüben. Nach vorgenommenem Anschweißen eines neuen Ventils muß dann die betreffende Leuchtröhre wieder evakuiert und auf das frühere Vakuum gebracht werden, um die Gesamtanlage wieder in Betrieb setzen zu können.
Diese genannten Übelstände werden durch den Gegenstand der Erfindung dadurch behoben, daß zwecks konstanter Aufrechterhaltung der Beleuchtung, d. h. zwecks dauernder Betriebssicherheit und erhöhter Lebensdauer der Lichtanlage pro Elektrode bzw. ein-, zwei- oder dreipoligen Sandwiderstand, handle es sich um Ein-, Zwei- oder Mehrphasenanlagen, immer zwei Ventile in eine absperrbare Zweigleitung eingebaut werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vakuumröhren-Beleuchtungsanlage sehematisch dargestellt.
Das Schema zeigt eine bekannte Einphasenröhrenlampe mit zwei Elektroden. Zu beiden Seiten der Sandwiderstände s, s1 sind in möglichster Nähe derselben zwei automatisch wirkende Regulierventile v, v1 bekannter Art angeordnet, die jedes für sich durch Abschluß-
organe, ζ. B. Hochvakuumhähne h, h1, h2, hs, in bezug zu den Elektroden e, e1 bzw. zur Lampe I ein- und ausgeschaltet werden können.
Angenommen, es sei in der Anlage das Ventil ν eingeschaltet, und in der Beleuchtungsanlage zeigen sich Störungen, die auf mangelhafte Funktionsweise dieses Ventils zurückzuführen sind, so werden die Hähne h, hl geschlossen, d. h. die Verbindung dieses Ventils mit der
ίο Lampe I unterbrochen und durch Öffnung der Hähne A2, hs die Verbindung mit dem Ventil v1 hergestellt und die elektrischen Leitungsdrähte d an das Ventil v1 angeschlossen. Auf diese Weise ist es dann möglich, ohne Außerbetriebsetzung der Anlage das Ventil ν zu erneuern, ebenfalls bis auf die Einfüllung des Quecksilbers, damit die Kohlenspitze sauber bleibt. Diese Anordnung kann auch ohne weiteres bei Mehrphasenanlagen Verwenc^ng finden.

Claims (1)

  1. Patent-: An Spruch:
    Vakuumröhren-Beleuchtungsanlage mit Gasgenerator und in der Gasleitung angeordnetem Regelventil, dadurch gekennzeichnet, daß die beide Elektroden (e, e1) speisende ein-, zwei- oder dreipolige Gasleitung vor den Sandwiderständen (s, s1) in mindestens zwei voneinander absperrbare Zweigleitungen geteilt ist, in welchen je ein Regelventil (υ, υ1) derart angeordnet ist, daß entweder das eine oder das andere Ventil mit den Elektroden verbunden wird, um bei Ausschaltung des einen Ventils das Vakuum durch das andere aufrechterhalten zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1913280504D 1913-06-28 1913-06-28 Expired - Lifetime DE280504C (de)

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DE280504T 1913-06-28

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GB191415399A (en) 1914-11-05
FR474157A (fr) 1915-02-10

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