<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
der Draufsicht.
Auf dem Tisch 1, der auf Fü#en 2 ruht, sind die verschiedenen Teile der Entlüftungsvorrichtung, darunter ein ortsfester Ventilkörper 3 aufgestellt, der in einem umnerrfickbar auf dem Tisch angebrachten Kugelring 9 ruht. Mit dem Ventilkörper 3 arbeitet eine drchbare Ventilscheibe 4 zusammen, die durch Bolzen in einem drehbaren Rahmen a befestigt ist ; dieser ist durch Zugbolzen 6 mit einem Zahnrad 7 verbunden, das durch Bolzen an einem
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Rande getragen.
Zum Aufnehmen der zu lüftenden Lampen sind am Unifang des Rahmens 5 Ab- schliesser 12 angebracht, die durch Vermittlung. einer Platte 23 (Fig. 2) an dem Rande 22 des Rahmens 5 befestigt sind. Diese Platte ist mit Bolzen 24 an dem Rande 22 befestigt und am oberen Ende mit einer Öse versehen, in welcher der Abschliesse eingesetzt ist.
Die Abschlie#er 12 können beliebiger Art, zweckmä#ig der in Fig. 2 dargestellten, sein ; diese bestehen aus einem Halter 25, in dem ein Gummiring 26 ruht. Um den Halter 25 greift ein Ring 57. der am oberen Ende einen einwärts gebogenen Flansch hat und mit einem
EMI2.2
In den Halter 25 münden Kanäle 31 und 38, deren erster in der dargestellten Ausführungsform mit dem Halter 25 selbst ein Ganzes bildet, während der Kanal 88 mittels eines Schraubengewindes mit diesem Halter verbunden ist. Um den Kanal 31 herum ist ein Gummischlauch 32 angebracht, der am andern Ende mit einer Rohre 33 verbunden ist, die in einen Staubfänger 84 mündet ; von. diesem führt ein Kanal durch Vermittlung eines Gummischlauches 35 (Fig. 1) zu einem Kanal 36. Der Kanal 38 ist am freien Ende mit einem Anschlussrohr 3/ versehen, auf welches das Ende eines Schlauches 39 geschoben ist, der am andern Ende mit einem Ansatzrohr 40 verbunden ist.
Die Ansatzrohre 36 und 40 sind an der drehbaren Ventilscheibe 4 befestigt und durch in dieser angebrachte Kanäle in Verbindung mit Öffnungen 44 bzw. 43 in der Unterfläche der drehbaren Ventilscheibe (Fig. 3).
In der ortsfesten Ventilscheibe 3 sind Öffnungen 41 und 42 vorgesehen, die den Öffnungen 44, bzw. 43 der Ventilscheibe 4 gegenüberstehen, wenn der drehbare Rahmen 5 und somit auch die drehbare Ventilscheibe 4 in bestimmte Stellungen gebracht werden. Die Öffnungen 41 sind durch in der Ventilscheibe 3 angebrachte Kanäle mit einer Vakuumleitung 45, die Öffnungen 42 durch in der Ventilscheibe 3 vorgesehene Kanäle mit einer Gaszuführungleitung 46 verbunden. Beide Ventilscheiben sind mit Nuten 47 und 48 versehen, die mittels eines Verbindungskanales 49 (Fig. 4) mit der Vakuumleitung 45 in Verbindung stehen. Es wird durch diese Kanäle verhindert, dass etwa zwischen beiden Ventilscheiben einwärts oder auswärts leckende Luft oder Gas in die Entführungsleitungen zu den zu entlüftenden Gegenständen eindringt.
Es empfiehlt sich, während der Entlüftung die Gegenstände zu erhitzen um in deren Wand okldudierte Gase freizumachen und wegzupumpen. Zu diesem Zwecke wird von auf dem Tische 1 befestigten Füssen 61 eine Kappe 50 getragen, die über einen grossen Teil des Umfanges reicht, so dass die entlüfteten Gegenstände beim Austritt aus der Kappe dermassen von okkludierten Gasen befreit sind, dass auch beim Brennen dieser Gegenstände keine Gase mehr freiwerden. In der Kappe sind ringförmige Brenner 52 und 53 angebracht.
Die Wirkung der beschriebenen Vorrichtung ist folgende : Mittels eines in der Zeichnung nicht dargestellten Antriebes wird das Zahnrad 7 und damit der Rahmen 5 mit den Abschliessern 12 absatzweise in Bewegung versetzt. Befindet sich ein Abschliesser in einer Stellung ausser der Kappe 50 und hat der Arbeiter eine Lampe in einen Abschliesser eingesetzt und durch Drehen des Armes 28 den Gummiring 26 um die Entlüftungsröhre geklemmt, so kommt der Abschliesser in eine Stellung, in der die mit dem Kanal 31 in Verbindung stehende Öffnung 44 einer Öffnung 41 in der ortsfesten Ventilscheibe gegenüber steht, so dass die Lampe entlüftet wird.
In der folgenden Stellung wird die mit dem Kanal 38 in Verbindung stehende Öffnung 43 mit einer Öffnung 42 zur Deckung gebracht, wobei die mit dem Kanal 31 in Verbindung stehende Öffnung 44 durch die obere Fläche der ortsfesten Ventilscheibe 3 abgeschlossen wird. In dieser Stellung wird eine Gasfüllung in die Lampe eingebracht.
In der darauffolgenden Stellung wird die Öffnung 43 abgeschlossen und die Öffnung 44 mit einer folgenden Öffnung 41 in Verbindung gebracht, wodurch die Lampe von neuem entlüftet wird. Dieser Vorgang wiederholt sich in der dargestellten Ausführungsform fünfmal. Bei der dargestellten Entlüftungsvorrichtung, die für die Herstellung von gasgefüllten Lampen dient, dient die letzte Stellung dazu, die Lampe mit Gas zu füllen. Bei Verstellung in eine folgende Stellung sind beide Kanäle 31 und 38 abgeschlossen und es kann somit die Lampe mittels einer nicht dargestellten Absehmelzvorrichtung von der Entlüftungsvorrichtung abgeschmolzen werden.
Fig. 2 zeigt, dass bei jeder Entlüftung die Verunreinigungen enthaltenden Restgase nicht durch die Gaszuführungsleitung geführt werden, so dass diese Leitung von etwaigen Restgas.
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
mitentlüftet, wodurch eine Gasströmung aus der Leitung 48 in die Leitung 31 stattfindet. so dass ein Eindringen der Restgase in die Leitung. 38 unmöglich wird.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Entlüften elektrischer Lampen und anderer mit einer Enflüftungsröhre versehenen Gegenstände, bei der diese Gegenstände abwechselnd entlüftet und mit Gas gefüllt werden, dadurch gekeimzeichnet, dass bei jeder Entlüftung die restgas ausser Berührung mit der Gaszuführungsleitung bleiben.