DE47847C - Wasserstandszeiger mit Messingschutzrohr - Google Patents

Wasserstandszeiger mit Messingschutzrohr

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DE47847C
DE47847C DENDAT47847D DE47847DA DE47847C DE 47847 C DE47847 C DE 47847C DE NDAT47847 D DENDAT47847 D DE NDAT47847D DE 47847D A DE47847D A DE 47847DA DE 47847 C DE47847 C DE 47847C
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DENDAT47847D
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B. SCHRÄDER und G. SCHMIDBAUER in Passau, Bayern
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/02Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by gauge glasses or other apparatus involving a window or transparent tube for directly observing the level to be measured or the level of a liquid column in free communication with the main body of the liquid

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  • Fluid Mechanics (AREA)
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Description

E S T-F'<*■
KAISERLICHES
PATENTAMT. V4
Die nachstehend beschriebene Erfindung bezweckt, ein Zerbrechen der Wasserstandsgläser nach Möglichkeit zu verhindern und gefahrlos für den Kesselwärter zu machen. Das Wasserstandsglas wird zu diesem Zweck von einem Messingrohr umgeben, welches als Schutzrohr für dasselbe dient. Dieses Messingrohr wird dampfdicht in die Köpfe des Wasserstandszeigers eingesetzt und das Glasrohr wird ebenfalls in dem Messingrohr abgedichtet.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt eine Ausführungsart im Durchschnitt;
Fig. 2, 2 a, 2 b und 2 c zeigen das Messingrohr mit eingesetzter Dichtungsschraube in zwei äufseren Ansichten, im Grundrifs und im Querschnitt ;
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch die Dichtungsschraube;
Fig. 4, 4 a und 4 b zeigen ein Messingrohr mit anderer Dichtung für das Glasrohr.
Fig. 5 und 5 a zeigen einen sogenannten Hülsenschoner in Ansicht und Querschnitt.
Das Messingrohr a, Fig. 1 bis 4, ist an seinem mittleren Theil, da, wo dasselbe aus den Wasserstandshahnköpfen hervorsteht, geschlitzt, um den Wasserstand in dem innen liegenden Glasrohr b zu zeigen. Dieses Messingrohr wird mittelst Druckringes c, Ueberwurfmutter d und Packung e in den Wasserstandshahnköpfen gedichtet. Das Glasrohr b mufs ebenfalls in dem Messingrohr α abgedichtet sein. Zu diesem Zwecke ist das Messingrohr α an seinen beiden Enden f mit Muttergewinde versehen, in welches die Dichtungsschrauben g eingeschraubt werden. Zwischen Dichtungsschrauben g und dem Glasrohr α werden noch Packungsringe h derart eingelegt, dafs die Glasrohre an ihren Stirnflächen abgedichtet wird.
Statt der Dichtung der Glasrohre b in dem Messingrohr α nach Fig. 1 bis 3 kann man auch die in Fig. 4, 4 a und 4 b dargestellte Dichtung in Anwendung bringen, nach welcher in die Enden des Messingrohres α Kapseln i i eingeprefst werden, welche die Dichtungsringe h für die Glasrohre tragen und durch einen an dem Ende mit Schraubengewinde versehenen Stahlstift Ot zusammengezogen werden. Die. Abdichtung der Glasrohre b gegen das Messingrohr α nach Fig. 4, 4 a und 4 b ist namentlich für engere Glasröhren empfehlenswerth.
Fig. 5 und 5 a zeigen einen Hülsenschoner, welcher um das Messingrohr α geschraubt wird, um dasselbe beim Zerspringen eines Wasserstandsglases vor dem Verbiegen zu schützen. Dieser Hülsenschoner besteht aus zwei Theilen K und K1, welche der Länge nach entsprechend den Schlitzen des Messingrohres α an den Seiten geschlitzt sind, um den Wasserstand erkenntlich zu machen und mittelst' sechs Heftschrauben / / zusammengehalten werden. .
Die Vortheile der neuen Schutzvorrichtung sollen im wesentlichen die folgenden sein: Da das Glasrohr vollständig in eine Messinghülse gefafst ist, so kann dasselbe nicht durch falsches Anziehen der Stopfbüchse geschädigt werden oder eine Spannung erhalten, die das sofortige Zerspringen beim Zulassen des Dampf-
druckes zum Glasrohr veranlafst. Weiter bildet die Messinghülse zugleich eine Schutzhülse für' den Kesselwärter, so dafs derselbe von den Glassplittern weniger getroffen wird. Auch kann die Messinghülse immer wieder zur Fassung eines neuen Wasserstandsglases verwendet werden; da die Dichtungsschrauben ganz genau regulirt werden können, vermag das Wasserstandsglas sich leicht auszudehnen und wieder zusammenzuziehen, wie dies durch die Temperaturdifferenz veranlafst wird. Die Glasrohre wird durch die Dichtungsschrauben oder durch die Dichtungskapsel nicht nur abgedichtet, sondern auch zugleich an dem Ende von der Dichtung überdeckt, was zur Schonung der Gläser wesentlich beiträgt, indem das Auspressen des Glases durch den Dampf verhindert und die Dauer des Glases erhöht wird. Durch die Anordnung des Hülsenschoners kann jegliches Verbiegen . des Messingrohres beim Springen des Glasrohres verhindert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Wasserstandszeiger, bei welchem ein geschlitztes Messingschutzrohr α in den Wasserstandshahnköpfen gedichtet wird, und das Glasrohr b innerhalb des Messingrohres mittelst Dichtungsschrauben g oder Kapseln i und Stahlstift m an seinen beiden Kopfenden abgedichtet wird, so dafs der Dampf letztere nicht berührt, wobei das Verbiegen des Messingrohres beim Springen des Wasserstandsglases durch einen angeschraubten Schoner, Fig. 5 und 5 a, verhindert werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT47847D Wasserstandszeiger mit Messingschutzrohr Expired - Lifetime DE47847C (de)

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