DE393229C - Verfahren zum Einfuellen feuergefaehrlicher Fluessigkeiten in Lagerbehaelter - Google Patents

Verfahren zum Einfuellen feuergefaehrlicher Fluessigkeiten in Lagerbehaelter

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DE393229C
DE393229C DEM81324D DEM0081324D DE393229C DE 393229 C DE393229 C DE 393229C DE M81324 D DEM81324 D DE M81324D DE M0081324 D DEM0081324 D DE M0081324D DE 393229 C DE393229 C DE 393229C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/32Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid
    • B67D7/3245Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method
    • B67D7/3263Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method using a pressurised gas acting directly or indirectly on the bulk of the liquid to be transferred

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Verfahren zum Einfüllen feuergefährlicher Flüssigkeiten in Lagerbehälter. Bei Anlagen zur Lagerung feuergefährlicher Flüssigkeiten ist die Zapfleitung zur Z erminderung der Anlagekosten stets nur so weit, daß die aus dem Lagerbehälter zu entnehmende Flüssigkeit in der erforderlichen -Menge hindurchtreten kann. Würde man diese mit einem Schutzgasmantel umgebene und dadurch bruchsicher gemachte Leitung, wie dies für das Einfüllen der Flüssigkeit in den Lagerbehälter zweckmäßig wäre, weiter halten, damit der Füllvorgang in möglichst kurzer Zeit beendigt «erden kann, so würden die Herstellungskosten besonders deshalb außerordentlich hoch werden, weil aus Sicherheitsgründen auch der Schutzgasmantel, dessen Ouerschiiitt den der innen liegenden Zopfleitung in der Regel übertrifft, entsprechend erweitert werden müßte. Will man nun den Füllvorgang bei derartigen Anlagen beschleunigen, so ist man gezwungen, eine besondere Fülleitung vorzusehen, wie dies auch bisher in der Regel geschieht.
  • Durch die Erfindung ist die 1\Iöglichkeit gegeben, diese besondere Fülleitung zu ersparen und trotzdem das Füllen der Anlage in kurzer Zeit zu ermöglichen. Dies ist dadurch erreicht, daß die Flüssigkeit dem Lagerbehälter durch das 'Mantelrohr der Zopfleitung zugeführt wird. Hierbei wird also der llantelrauin der bruchsicheren Zopfleitung, der mit Rücksicht auf die Sicherheitsbedürfnisse einen wesentlich größeren Querschnitt als die Zopfleitung selbst hat, für das Einfüllen der Flüssigkeit nutzbar gemacht. Zur Ableitung des durch die Flüssigkeit aus dem Lagerbehälter verdrängten Schutzgases kann dabei <in Stelle des sonst hierzu dienenden 1lantelratnnes die Leitung des in der Regel vorhandenen Inhaltsanzeigers oder eine andere vorhandene Leitung benutzt werden.
  • Auf der Zeichnung ist eine zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung geeignete Anlage im Längsschnitt und Teilansicht veranschaulicht.
  • Die aus dein Lagerbehälter i zum Zapfhahn 2 führende Zopfleitung 3 ist mit einem Mantelrohr :I umgeben, das finit dem Gasrahm 5 des Behälters i in Verbindung steht. Das Rohr d. ist mit einem Stutzen 6 versehen, an dein ein Ventil 7 mit einem Stutzen 8 angeschlossen ist.
  • Zum Einfüllen von Flüssigkeit aus dein Transportfaß 9 wird der Schlauch io des Faßliebers i i mit dein Stutzen 8 verbunden. Das obere Ende des Fasses 9 wird durch einen Schlauch 12 an die vorn Behälter i zum Inhaltsanzeiger 13 führende Leitung i- oder eine andere Gasleitung angeschlossen. Nach Offnen des Ventils 7 wird der Heber i i in Gang gesetzt, wodurch die Flüssigkeit aus (lern Faß 9 in den Rauin des -Mantelrohres .1 und aus diesem in den Lagerbehälter i übergeführt wird. Das aus dem Behälter i hierbei verdrängte Schutzgas wechselt durch die Leitung 14 und den Schlauch 12 in (las Faß 9 hinüber.
  • Bei der beschriebenen Anlage erfolgt die Füllung des Lagerbehälters i ohne 'Mehraufwand an Leitungen wesentlich schneller als durch die Zopfleitung 2. Außerdem wird die Einleitung der Heberwirkung nicht mehr gehemmt, wie dies durch die in der Zopfleitung 3 befindliche Gassäule bisher geschah, die der Heber durch die etwa noch im Lagerbehälter befindliche Flüssigkeit hindurchdrücken nitißte.
  • Das Verfahren nach der Erfindung eignet sich in erster Linie für Anlagen, bei denen das Mantelrohr d. mit dem Gasraum 5 dauernd in Verbindung steht. Das Verfahren ist jedoch auch bei solchen Anlagen verwendbar, bei denen das 'Mantelrohr d. geben den Gasraum 3 ini Petriehe abgeschlossen und entweder ebenfalls mit Schutzgas oder auch einem anderen die Dichtheitsüberwachung ausübenden Druckmittel gefüllt ist. Bei diesen Anlagen muß nur dafür gesorgt werden, daß während des Füllens des Lagerbehälters i die Verbindung zwischen dem Mantelrohr d. und dein Behälter hergestellt wird, der nach beendetem I# üllen gegen das Innere des Rohres .I wieder gasdicht abgeschlossen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Einfüllen feuergefährlicher Flüssigkeiten in Lagerbehälter finit einem die Zopfleitung umgebenden Mantelrohr, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit dein Lagerbehälter durch das Mantelrohr zugeführt wird. Anlage -zur Lagerung feuergefährlicher Flüssigkeiten mit einem die Zopfleitung umgebenden 'Mantelrohr, dadurch gekennzeichnet, daß das -Mantelrohr mit einem Anschluß (6, 7, 8) zur Verbindung finit dein Transportgefäß (9) o. dgl. versehen ist.
DEM81324D 1923-05-03 1923-05-03 Verfahren zum Einfuellen feuergefaehrlicher Fluessigkeiten in Lagerbehaelter Expired DE393229C (de)

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