DE477873C - Vorrichtung an Naehmaschinen zur Hoch- und Tiefstellung der Nadel durch einen mit einer Schaltklinke versehenen schwingenden Arm - Google Patents
Vorrichtung an Naehmaschinen zur Hoch- und Tiefstellung der Nadel durch einen mit einer Schaltklinke versehenen schwingenden ArmInfo
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- DE477873C DE477873C DEST42467D DEST042467D DE477873C DE 477873 C DE477873 C DE 477873C DE ST42467 D DEST42467 D DE ST42467D DE ST042467 D DEST042467 D DE ST042467D DE 477873 C DE477873 C DE 477873C
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B69/00—Driving-gear; Control devices
- D05B69/22—Devices for stopping drive when sewing tools have reached a predetermined position
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Description
- Vorrichtung an Nähmaschinen zur Hoch- und Tiefstellung der Nadel durch einen mit einer Schaltklinke versehenen schwingenden Arm Bei Nähmaschinen mit großem Durchgangsraum ist das Handrad nicht in Reichnähe des Arbeiters, welcher die Maschine bedient. Da aber für denselben immer die Möglichkeit gegeben sein muß, die Nadel nach Stillsetzung der Maschine hoch oder tief zu stellen, so bringt man an solchen Maschinen in der Nähe des Nähkopfes ein Handrad oder einen Sterngriff an, die mit Kegelrädern oder sonstwie mit der Oberwelle verbunden sind, und durch welche dann der Arbeiter die Maschine in die richtige Stellung bringen kann. Auch hat man zum gleichen Zwecke auf der Oberwelle neben der Antriebscheibe eine Zahnscheibe mit Schaltklinke angebracht, in bekannter Ausführung, die durch Zugseil oder sonstwie vom Arbeitsstand aus geschaltet werden konnte, ohne daß die gewünschte Stellung ohne weiteres erreicht wurde. Bei kleinen Maschinen, wo das Handrad auf der Oberwelle leicht durch die Näherin erreicht werden kann, muß diese jedesmal nach Stillsetzung der Maschine mit der rechten Hand das Handrad drehen, um die Nadel in die richtige Stellung zu bringen. Dieser Arbeitsvorgang wird da besonders als lästig und zeitraubend empfunden, wo die Maschine häufig stillgesetzt werden muß, wie z. B. bei Lochstickmaschinen u. dgl.
- Bei der vorliegenden Erfindung ist man von der Erwägung ausgegangen, daß bei der Einstellung der Nadel nur zwei Stellungen oder gar nur eine in Frage kommt. Es ist dies die Hochstellung der Nadel, wenn dieselbe gerade über den höchsten Punkt hinweg ist, oder die Tiefstellung derselben, wenn sie gerade über den tiefsten Punkt. hinweg ist. Die Hochstellung der Nadel ist erforderlich, um das Arbeitsstück aus der Maschine herauszunehmen oder eine andere Stelle desselben unter die Nadel zu bringen; die Tiefstellung, um das Arbeitsstück zu drehen. Je nachdem eine Maschine beide Stellungen oder mir die Hochstellung erfordert, ist das auf einer Hauptwelle sitzende Schaltrad mit einem Zahn oder zwei gegenüberliegenden Zähnen versehen.
- In der beiliegenden Zeichnung ist der hintere Teil einer Maschine mit großem Durchgang dargestellt, und zwar zeigt Abb. r eine Seitenansicht und Abb.2 eine Vorderansicht.
- a ist die Oberwelle und b die Unterwelle der Maschine. Die Bewegung der Oberwelle wird auf die Unterwelle durch die Kegelräder und durch die senkrechte Welle c übertragen. Auf dem hinteren Ende der Welle b ist die Vorrichtung zur Einstellung der Nadel angebracht. Dieselbe besteht aus der Scheibe d, welche auf der Unterwelle befestigt ist, und aus dem mit Gegengewicht versehenen Arme mit der Schaltklinke f, der mit dem Zahnrad g starr verbunden ist; dieser steht in Eingriff mit dem Segment h, welches um den Bolzen! drehbar ist. Die Teile f, g sind auf der Welle b lose drehbar. An dem Arm k greift die Stange L an, welche zum Arbeitsstand führt und durch Trethebel oder Kniehebel bewegt wird. Die Feder m bringt das Segment immer in die Ruhelage, wobei der Arme sich gegen den Anschlag n legt, während die Drehbewegung desselben durch den Anschlag begrenzt wird.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun wie folgt, wobei vorausgesetzt wird, daß sowohl Hoch- wie Tiefstellung der Nadel durch die Eigenart der Maschine erforderlich ist. Die Scheibe d ist mit zwei gegenüberliegenden Einschnitten versehen. Das Zahnsegment lt ist zum Zahnrad g im Verhältnis 4: i übersetzt: Das Segment hat soviel Zähne wie das Zahnrad, so daß die ganze Drehung des Segments eine Umdrehung der Maschine bedingt. Wird nach Stillsetzung der Maschine durch die Stange l die Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt, so wird durch das Segment h und das Zahnrad g der Arm e in der Richtung des Pfeiles gedreht. Die Schaltklinke f, die durch die Feder p auf den Rand der Scheibe d gedrückt wird, läuft dadurch bis zum nächsten Einschnitt der Scheibe und dreht dieselbe, bis der Arm den Anschlag o erreicht hat, und geht alsdann unter der Einwirkung der Feder m nach dem Anschlag n zurück. Die Scheibe d ist derart auf der Welle befestigt, daß jeweilig bei dem Anschlag o die Hoch- bzw. Tiefstellung der Nadel gerade überwunden ist. Sinngemäß ist die Scheibe nur mit einem Einschnitt versehen, wenn die Eigenart der Arbeit nur I-Iochstellung der Nadel erfordert. Daraus ergibt sich, daß im ersteren Fall der Trethebel oder der Kniehebel zweimal bewegt werden muß, je nachdem Hoch- oder Tiefstellung der Nadel gewünscht wird. Die punktierte Stellung zeigt den Arm mit der Schaltklinke in der Ruhelage. Die Schaltklinke ist nach hinten mit einer Nase versehen, die durch den Anschlag heruntergedrückt wird, wodurch sich die Schaltklinke aushebt und die Scheibe d nicht mehr berührt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Nähmaschinen zur Hoch-und Tiefstellung der Nadel durch einen mit einer Schaltklinke versehenen schwingenden Arm, wobei die Klinke auf eine auf der Hauptwelle befestigte Schaltscheibe wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltscheibe einen oder zwei gegenüberliegende Einschnitte aufweist, in welche die Klinke (f) des Schaltarmes (e) bei dessen Schwingbewegung einfällt, wodurch die Schaltscheibe so weit gedreht wird, bis der Schaltarm (e) an einen Anschlag (o) trifft, in welcher Stellung die Nadel gerade den höchsten oder tiefsten Punkt überwunden hat, worauf der Schaltarm durch eine Feder (m) bis an einen zweiten Anschlag (n) in die Anfangslage zurückgezogen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST42467D DE477873C (de) | 1927-04-01 | 1927-04-01 | Vorrichtung an Naehmaschinen zur Hoch- und Tiefstellung der Nadel durch einen mit einer Schaltklinke versehenen schwingenden Arm |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST42467D DE477873C (de) | 1927-04-01 | 1927-04-01 | Vorrichtung an Naehmaschinen zur Hoch- und Tiefstellung der Nadel durch einen mit einer Schaltklinke versehenen schwingenden Arm |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE477873C true DE477873C (de) | 1929-06-15 |
Family
ID=7464206
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST42467D Expired DE477873C (de) | 1927-04-01 | 1927-04-01 | Vorrichtung an Naehmaschinen zur Hoch- und Tiefstellung der Nadel durch einen mit einer Schaltklinke versehenen schwingenden Arm |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE477873C (de) |
-
1927
- 1927-04-01 DE DEST42467D patent/DE477873C/de not_active Expired
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