DE477552C - Buendelmaschine fuer Bandeisenlangbunde - Google Patents

Buendelmaschine fuer Bandeisenlangbunde

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Publication number
DE477552C
DE477552C DEM97550D DEM0097550D DE477552C DE 477552 C DE477552 C DE 477552C DE M97550 D DEM97550 D DE M97550D DE M0097550 D DEM0097550 D DE M0097550D DE 477552 C DE477552 C DE 477552C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
band iron
bundling machine
binding
long
machine according
Prior art date
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Expired
Application number
DEM97550D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Brandt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitteldeutsche Stahlwerke AG
Original Assignee
Mitteldeutsche Stahlwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitteldeutsche Stahlwerke AG filed Critical Mitteldeutsche Stahlwerke AG
Priority to DEM97550D priority Critical patent/DE477552C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE477552C publication Critical patent/DE477552C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/10Bundling rods, sticks, or like elongated objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Bündelmaschine für Bandeisenlangbunde Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bündelmaschine für Bandeisenlangbunde, bei der das Bandeisenlangbund gleichzeitig an mehreren Stellen zusammengepreßt und mit Bindestreifen umschlossen wird, und bei der die gesteuerten Druckköpfe mit den eingelegten Bindestreifen das Bandeisenlangbund zusammenpressen.
  • Das Wesen der-Erfindung wird darin gesehen, daß das Bandeisenlangbund zunächst gegen ein unter Druck nachgiebiges Widerlager und nach= Überwindung desselben gegen einunnachgiebiges Drucklager gepreßt wird, wobei die Bindestreifen vor Überwindung des nachgiebigen Widerlagers in bekannter Weise U-förmig gebogen und die Bindestreifenschenkel in ebenfalls bekannter Weise durch Abgleiten an einer konkaven Fläche des unnachgiebigen Drucklagers umgebogen und fest angepreßt werden.
  • Das Bündeln der Bandeisenlangbunde erfolgt somit im Gegensatz zu der bekannten Vorrichtung durch einen Druckkopf ohne Unterbrechung der Arbeitsbewegung in ein und derselben Richtung. Ferner wird der gewichtige Vorteil erreicht, daß der Hub der Druckköpfe veränderlich ist, mit anderen Worten, der Hub paßt sich selbsttätig der jeweiligen Stärke des Bandeisenlangbundes an, ohne daß eine besondere Matrizeneinstellung erforderlich ist, wodurch ein im Produktionsprogramm erwünschtes schnelles Arbeiten der Bündelmaschine gesichert ist.
  • Man hat bereits Bündelmaschinen derart durchgebildet, daß die Matrizenbacken für verschiedene Bandeisenbreiten verstellbar sind. Erfindungsgemäß werden der Anschlag für die Bindestreifen und die Matrizenbacke an den Druckköpfen für verschiedene Bandeisenbreiten zwangläufig in entgegengesetzter Richtung derart verstellt, daß die Bindestreifen stets mittig zum Bandeisenlangbunde stehen.
  • Ferner ist die neue Bündelmaschine mit Vorteil derart ausgestaltet, daß- die seitlichen Widerlager mit durch Spindeln der Bandeisenbreite entsprechend einstellbaren Niederhaltern versehen sind, wodurch eine einwandfreie Führung des Bandeisenlangbundes während des Bündelns gewährleistet ist.
  • Endlich wird die Bündelmaschine zweckmäßig so ausgebildet, daß das fertige Bund durch die von einem bekannten Preßluftzylinder gesteuerten Hebel an der Kurve der Stäbe der Sammelmulde entlang in diese geworfen werden, und daß die Bündelmaschine zur Hüttenflur geneigt angeordnet ist. Eine derartige Bündelmaschine ist nach oben sowie nach den Seiten vollständig offen_ und zugängig, so daß die sperrigen, vom aspel aufgewickelten Bandeisenlangbunde mühelos in die Maschine und die fertigen Bunde ebenso bequem und schnell aus der Maschine transportiert werden können. Ferner wird auf der linken Seite der Vorrichtung Platz gewonnen für die Sammelmulde, in die in besonders günstiger Weise das gebündelte Gut über den Kopf hineingeworfen werden kann. Erheblich ist noch, daß die Bindestreifen durch ihre geneigte Lage in den Druckköpfen einen besonders stabilen Stand bekommen, und daß die Stäbe der Sammelmulde beim Zurückgehen der Druckköpfe mit dem in den Matrizenbacken eingepreßten fertigen Bandeisenlangbund als Abstreifer wirken.
  • Schließlich weist die vorliegende Bündelmaschine noch u. a. den Vorteil auf, daß der Druckkopf sowohl mit dem Vorschubkolben als auch dem Rückzugkolben gekuppelt ist, wodurch die Bauart besonders vereinfacht wird.
  • Eine Ausführung dieser Bündelmaschine, beispielsweise für Druckwasser- bzw. Preßluftbetriebe, ist in der Zeichnung in den Abb. z bis 4 dargestellt. Der Antrieb könnte auch elektrisch unter Vermittlung von Spindeln, Schneckenrädern und einer Reibungskupplung erfolgen.
  • Die Bündelmaschine besteht, wie aus Abb. 4 zu ersehen ist, aus drei gleichen, miteinander verbundenen Teilen. Abb. r zeigt einen Längsschnitt durch einen solchen die eigentliche Arbeitsmaschine bildenden Teil. Die Maschine ist zur Hüttenflur schräg gestellt, um den Bindestreifen b einen Halt in den Druckköpfen h zu geben und um auf der linken Seite Platz für eine Sammelmulde zu gewinnen. Das von der Haspel abgenommene Flacheisenbund a wird, wie Abb. = und 4 zeigen, in die Maschine eingelegt und gelangt als Fertigbund (Abb. 2) in die aus den Stäben s gebildete Sammelmulde.
  • In jedem Druckkopf h sind eine Matrize mit den Backen c und x, deren Entfernung der Flacheisenbreite des Fertigbundes angepaßt ist, zur Aufnahme des Werkstückes sowie ein beweglicher Anschlag f für den Bindestreifen b angebracht. Die Matrizenöffnung kann durch die Spindel g, die mit den Backen e in Verbindung steht, der Breite des zu bündelnden Werkstückes entsprechend eingestellt werden. Auch der Anschlag f für den Bindestreifen b ist mit der Spindel g, die Rechts- und Linksgewinde trägt, so verbunden, daß beim Einstellen der Matrizenöffnung zwangläufig auch der Anschlag feingestellt wird und der Bindestreifen zu beiden Seiten des Werkstückes gleich lang wird. Die Backen sind derart angeordnet, daß sie bei Verschleiß leicht ausgewechselt werden können. Wie aus Abb. 3 zu ersehen ist, wird der Bindestreifen b schräg in den Druckkopf eingelegt. Mit dem Druckkopf h steht der Kolben des hydraulischen Zylinders i und die Zugstange y vom Rückzugzylinder k in Verbindung. Das dem Druckkopf h gegenüberliegende Widerlager z mit der Matrize nz ist fest im Ständer der Maschine eingebaut. Die Matrize m kann in ihrer Höhenlage durch Verwendung verschieden starker Beilagen u eingestellt werden. Die zu beiden Seiten der Matrize m angebrachten Widerlager c stehen durch den auf der Wellet befestigten zweiarmigen Hebeln mit dem Kolben des hydraulischen Zylinders o in Verbindung und sind somit bewegliche Widerlager. An jedem Widerlager c ist ein durch die Spindel l einstellbarer Niederhalter d angebracht. Der Preßluftzylinder y ist durch den Hebel q und die Welle v mit den Auswurfhebeln P verbunden.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Die Bindestreifen b werden von Hand oder selbsttätig in die Druckköpfe h schräg eingestellt und sodann das Bandeisenlangbund a so in die Maschine eingelegt, daß es an die Stäbe s des Auswurfrostes zu liegen kommt. Nun werden die hydraulischen Zylinder i eingeschaltet, welche die Druckköpfe h mit den Bindestreifen b gegen das Bandeisenlangbund a schieben, dieses mitnehmen und gegen die Widerlager c drücken. Das Bund a wird hierbei zusammengepreßt, und die Bindestreifen b legen sich in U-Form um das Bund, da der unter Druck stehende hydraulische Zylinder o ein Nachgeben der Widerlager c verhindert. Durch den stärker werdenden Druck in den hydraulischen Zylindern i wird der Widerstand des Zylinders o überwunden, und die Widerlager werden zum Ausweichen gezwungen. Die freistehenden Enden, der jetzt U-förmigen Bindestreifen b kommen hierbei in die Matrize m und gleiten in bekannter Weise an den konkav geformten Innenflächen der Matrizen m ab, wobei sie infolge der schrägen Stellung der Bindestreifen nebeneinanderzuliegen kommen. Die fest gelagerten Matrizen m leisten hiermit die Schlußarbeit im Bindevorgang.
  • Jetzt werden die Druckwasser- oder Druckluftzylinder i abgestellt und die Rückzugzylinder k eingeschaltet, die die Druckköpfe h wieder in die Ausgangsstellung zurückbringen. Beim Zurückgehen der Druckköpfe h wird das Fertigbund w, welches in der Matrizenöffnung gewissermaßen eingepreßt ist, bis an die Stäbe s des Abwurfrostes mitgenommen und durch diese beim weiteren Rückgang der Druckköpfe aus den Matrizenöffnungen herausgeschoben. Auch die Widerlager c werden beim Zurückgang der Druckköpfe h mittels des stets unter Druck bleibenden Druckwasser- oder Drückluftzylinders o wieder in ihre ursprüngliche Lage gebracht.
  • Nach dem Abschalten der Rückzugzylinder k wird der Preßluftzylinder y eingeschaltet, welcher durch den Hebel q und die Welle v mit den Auswurfhebeln 15 in Verbindung steht. Letztere befördern das Fertigbund in die Sammelmulde. Die Umschaltung des Preßluftzylinders y bewirkt das Zurückgehen der Auswurfhebel p in ihre Ausgangsstellung, und der Arbeitsgang kann von neuem beginnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSCRÜCI1E: _. Bündelmaschine für Bandeisenlangbunde, bei der das Bandeisenlangbund gleichzeitig an mehreren Stellen zusammengepreßt und mit Bindestreifen umschlossen wird und bei der die gesteuerten Druckköpfe mit den eingelegten Bindestreifen das Bandeisenlangbund zusammenpressen, dadurch gekennzeichnet, daß dieses zunächst gegen ein unter Druck nachgiebiges Widerlager (c) und nach Überwindung desselben gegen ein unnachgiebiges Drucklager (z) gepreßt wird, wobei die Bindestreifen vor Überwindung des nachgiebigen Widerlagers (c) in bekannter Weise U-förmig gebogen und die Bindestreifenschenkel in ebenfalls bekannter Weise durch Abgleiten an einer konkaven Fläche (m) des unnachgiebigen Drucklagers (z) umgebogen und fest angepreßt werden. a. Bündelmaschine nach Anspruch i mit für verschiedene Bandeisenbreiten verstellbaren Matrizenbacken, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (f) für die Bindestreifen (b) an den Druckköpfen und die Matrizenbacke (e) für verschiedene Bandeisenbreiten zwangläufig in entgegengesetzter Richtung derart verstellt werden, daß die Bindestreifen stets mittig zum Bandeisenlangbunde stehen. 3. Bündelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen' Widerlager (c) mit durch Spindeln (l) der Bandeisenbreite entsprechend einstellbaren Niederhaltern (d) versehen sind. q.. Bündelmaschine nach den Ansprüchen x bis 3 mit Auswerfer für die gebündelten Bandeisenlangbunde, dadurch gekennzeichnet, daß das fertige Bund durch die von einem bekannten Preßluftzylinder gesteuerten Hebel (p) an der Kurve der Stäbe (s) der Sammelmulde entlang in diese geworfen werden. 5. Bündelmaschine nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Bündelinaschine geneigt zur Hüttenflur angeordnet ist. 6. Bündelmaschine nach den Ansprüchen i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkopf (h) sowohl mit dem Vorschubkolben (i) als auch dem Rückzugkolben (h) gekuppelt ist.
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