DE920478C - Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden der Enden von Foerderbaendern mittels V-foermiger Drahthaken - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden der Enden von Foerderbaendern mittels V-foermiger Drahthaken

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DE920478C
DE920478C DEM9410A DEM0009410A DE920478C DE 920478 C DE920478 C DE 920478C DE M9410 A DEM9410 A DE M9410A DE M0009410 A DEM0009410 A DE M0009410A DE 920478 C DE920478 C DE 920478C
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DEM9410A
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Herrmann Stolz
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CURT MATTHAEI
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CURT MATTHAEI
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G3/00Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
    • F16G3/003Apparatus or tools for joining belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Verbinden der En-den von Förderbändern mittels V-förmiger Drahthaken Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbinden der Enden von Förderbändern sowie Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens.
  • Zum Verbinden von Treibriemen und Förderbändern mittels V-förmigen Drahthaken sind Maschinen in verschiedenen Ausführungsformen bekannt, je nachdem ob die Maschinen vorwiegend unter Tage oder über Tag Verwendung finden sollen.
  • So ist es zum Beispiel für die Verwendung unter Tage erwünscht, daß das Gewicht der Maschinen nicht groß ist, um sie leicht an die verschiedenen Verwendungsstellen transportieren zu können. Über Tag spielt dagegen das Gewicht keine so ausschlaggebende Rolle.
  • In beiden Fällen wird aber von solchen Maschinen gefordert, daß die Herstellung einer Bandverbindung möglichst schnell durchgeführt werden kann. Man war bisher der Auffassung, daß diese Forderung am besten durch Maschinen erfüllt werden kann, deren Preßbacken breit sind, so daß bei einer Bandbreite von z. B. 8oo mm die Preßbacken nur dreimal angesetzt zu werden brauchen.
  • Bei leichten Maschinen hat man trotzdem mit Rücksicht auf -die Gewichtsersparnis die Preßbacken schmal gehalten. Hierbei war es dann jedoch erforderlich, die Preßbacken häufiger anzusetzen, wodurch die Zeit zur Herstellung der Verbindung länger wurde.
  • Ein weiterer Gesichtspunkt für die Bauweise der bekannten Maschinen lag in der Notwendigkeit, die Kante des Bandendes gegenüber den Preßbacken so anzuordnen, daß die Hakenspitzen der Drahthaken gleichmäßig und parallel zur Stirnkante des Bandes eingepreßt werden. Hierzu wurden auch die Hakenstreifen mit den Hakenscheiteln -in einen Haltekamm eingesetzt und in ihm festgeklemmt. Auf diesen Haltekamm waren alle ihre anderen Teile der Verbindemaschinen abgestimmt, insbesondere die Klemmvorrichtung für das Bandende und die Einpreßvorrichtung mit ihrer Führung.
  • Zum Verbinden der Bänder bzw. Riemen wurden also zuerst die Hakenstreifen in den Haltekamm eingesetzt und in ihm festgeklemmt. Dann wurde die Bandkante in das Maul der Drahthalsen bis zur Anlage am Haltekamm eingeführt und dann das Bandende festgeklemmt. Anschließend wurden dann,die Haken durch die Preßbacken in das Band eingepreß t.
  • Es sind auch bereits Maschinen verwendet worden, bei welchen das Bandende nicht eingeklemmt, sondern durch besondere Greifer festgehalten wurde, welche entweder an den Preßbacken selbst federnd .angebracht waren oder einen besonderen Teil der Klemmvorrichtung bildeten. Auch bei diesen Maschinen war jedoch die Verwendung eines Haltekamms als Anlage für die Bandkante unerläßlich.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung eines Verfahrens zum Verbinden der Enden von Förderbändern mittels V-förmiger Drahthaken, welches einfacher und wirksamer durchzuführen ist als das bekannte Verfahren und :auch gestattet, die Verbindemaschine vorteilhafter und leichter :herzustellen und sie so auszubilden, daß ihre Verwendung über Tag und unterTage wesentliche Vorteile gegenüber den bekannten Verbindemaschinen bietet.
  • Der Erfindungszweck wund in erster Linie durch ein Verfahren erreicht, bei !welchem erfindungsgemäß zuerst das Bandende mittels einer Klemmvorrichtung ei-ngespan:nt wird und dann die Drahthalten, vorzugsweise ohne Verwendung des Haltekamms, in ihre Einpreßlage .an der Kante des Bandendes gebracht und mittels einer von der Klemmvorrichtung geführten und auf ihr automatisch weitergeschalteten Einp.reßvorrichtun:g ein!gepreßt werden.
  • Bei !diesem Verfahren hat somit die Hauptfunktion nicht wie bisher der Haltekamm, sondern die Klemmvorrichtung, welche gleichzeitig als Führung der Einpreßvorrichtung dient.
  • Ein weiteres erfindungsgemäßes Verfahrensmerkmal besteht darin, d.aß das festgeklemmte Bandende vor dem Aufbringen der Drahthaken mittels einer auf der Klemmvorrichtung geführten Schneidvorrichtung entsprechend der jeweiligen Hakengröße abgeschnitten wird. Hierbei hat die Klemmvorrichtung somit eine weitere Funktion, nämlich einer Führung der Schneidvorrichtung.
  • Ein weiteres Merkmal besteht darin, däß das Ausrichten :der Klemmvorrichtung vor d-em Festklemmen des Bandendes mittels einer an verschiedenen Stellen in sie einsteckbaren Schiene rechtwinklig zu den Längskanten: .des Bandes erfolgt. Bei der bisherigen Arbeitsweise war es notwendig, das Bandende in einem gesonderten Arbeitsgang und mit einer besonderen Schneidvorrichtung rechtwinklig abzuschneiden, ehe die Bandkante in die Maulöffnung der auf dem Haltehamm aufgereihten Haken eingeführt und dort festgeklemmt bzw. festgehalten werden konnte.
  • Das Aufbringen der Drahthaken in ihre Einpreßlage an der freien Stirnkante des Bandes kann erfindungsgemäß in verschiedener Weise erfolgen.
  • So können z. B. die Drahtenden unmittelbar nebeneinanderl.iegend mit ihrer Maulöffnung über die Bandkante gebracht werden, und vor dem Einpressen wird dann jeder einzelne Haken durch die Einpreßvorrichtung in seine von den bereits eingepreßten ;benachbarten Haken entfernte Einpreßlage gebracht.
  • Statt dessen ist es aber auch möglich, die Drahthaken in der üblichen Streifenaufreihung, bei welcher die einzelnen Haken bereits im Einpreßabstand liegen, mit ihrer Maulöffnung über @die Bandkante zu bringen.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindiungdargestellt. In diesen zeigt Fig. i und 2 die Seiten- und Stirnansicht eines Hakenstreifens, Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung der Hakenbefestigung, Fig. 4 eine Stirnansicht zu Fig. 3, teilweise im Schnitt, Fig. 5 eine Seitenansicht zu Fig. 4, Fig.6 eine Seitenansicht zu Fig.5 unter Fortlassung des noch nicht ganz eingepreßten Drahthakens nach Fig. 4 und 5, Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 8, Fig. 8 eine Draufsicht auf eine Verbindemaschine, Fig. g einenSchnittnach der LinieIX-IX inFig.7, Fig. io eine schaubildliche Darstellung der Schneidvorrichtung, Fig. ii und 12 je eine Stirnansicht der Schnei:dvorrichtung für verschiedene Messerstellungen, Fig. 13 einen Schnitt nach der Linie XIII-XIII in Fig. 14, Fig. 14 eine Teildraufsicht au.f die Klemmvorrichtung, Fig. 15 eine schaubildliche Darstellung entsprechend Fig. 3 für eine andere Ausführungsform und unter anderem Blickwinkel.
  • Gemäß Fig. i und 2 besteht der Hakenstreifen aus einzelnen V-förmigen Drahthaken mit langen Schenkeln i und kurzen Schenkeln 2, welche abwechselnd nebeneinanderliegen. Die Haken sind seitlich ausgerichtet miteinander verbunden, z. B. durch Lack verklebt oder verlätet.
  • Im Vergleich zu den üblichen, auf Papierstreifen aufgereihten oder durch einen oder mehrere Metallstäbe miteinander verbundenen Haken ist der neue Hakenstreifen kürzer.
  • Dadurch wird bei der Verpackung eine Raumersparnis sowie ein geringerer Bedarf an Packmaterial erzielt, während die Aufreih.streifen aus Papier bzw. Haltestäbe überhaupt fortfallen.
  • Gemäß Fig. 3 wird ein Hakenstreifen so in das Bandende eingepreßt, daß die eingepreßten Haken den üblichen seitlichen Abstand voneinander haben.
  • In Fig: 3 ist nur .die obere Preß.backe der Einpreßvorrichtung zu sehen. Die Preßbacke ist mittels zweier seitlicher Kreissektoren 3 in der Einpreßvorrichtung in Richtung der Pfeile sch@v:°nikbar gelagert. Die Preßbacken 4 werden in der üblichen Weise über Knienebel od. d@gl. mittels Handhebeln 5, 6 (Fig. 7 und 8) betätigt.
  • Die Stirnfläche der Preßibacke 4hat einemittlere Preßfläche 7, welche jeweils einen Haken vollständig einpreßt (Fig. 4 und 6). An der in bezug auf die Vorschuibrichtun.g hinteren Seite ist die Preßbackenstirnfläche bei 8 ,etwas ausgespart, damit die bereits eingepreßten Hakenschenkel das vollständige Einpressen eines Hakens durch die Preßflächen 7 nicht behindern.
  • An der in der Vorschubrichtung vorderen Seite hat die Preßbacke 4 eine seitliche ;Schrägnut 9, deren Stirnkante io sich zwischen zwei Haken legt und den vordersten Haken des Streifens abtrennt.
  • Beim Zusammendrücken der Preßbacken wird der von der Nut 9 erfaßte Haken bereits teilweise in das Band i i eingepreßt (Fig. 5).
  • Der Hakenstreifen sitzt in einem Magazin 12 der E.inpreßvorrichtung (F.ig. 8) und wird mittels eines Schiebers 13 unter der Wirkung einer Feder 14 gegen die Stirnseite der Preßbacken 4 gedrückt. Nach dem Zusammendrücken der Preßbacken 4 werden diese durch Spreizen der Hebel 5, 6 geöffnet. Gleichzeitig betätigt der Hebel 5 eine Sperrklinke 15 (Fig. 8 ,und 9), welche in eine Verzahnung 16 der oberen Klemmschiene 17 der Klemmvorrichtung einrastet. Dadurch wird die ganze Einpreßvorrichtung um einen Hakenabstand weitergeschaltet. Werden die Hebel 5, 6 gegeneinandergeführt, so schließen sich die Preßibecken 4 wieder, worauf der erste Haken vom Streifen abgetrennt und teilweise eingepreßt und der vorher teilweise eingepreßte Haken vollständig eingepreßt wird.
  • Das Band i i wird bei diesem Einpreßvamgang durch die Klemmvorrichtung festgehalten. Diese besteht aus zwei seitlichen Stützen 18, i9 (Fig. 7, 8, 13 und 14) sowie einer fest mit den Stützen verbundenen unteren, zweckmäßig U-förmigen Klemmschiene 2o. Eine obere Klemmschiene 17 ist in der üblichen. Weise mittels Bolzen 21 und Knebeln 22 mit der unteren Klemmschiene 20 lösbar verbunden. Die obere Klemmschiene 17 ist zweckmäßig beiderseits mit Verzahnungen 16 versehen, so daß die Einpreßvorrichtung auf beiden Seiten der Klemmschiene 17 arbeiten kann. Dies ist besonders vorteilhaft, weil hierdurch je nach der Lage des betreffenden Bandes i i dieses von der einen oder anderen Seite in die Klemmvorrichtung eingeführt werden kann.
  • Eine Führung 23, welche über die obere Klemmschiene 17 faßt, sichert die Einpreßvorrichtung gegen Verkanten.
  • Als Führung für die Hakenscheitel beim Einpressen ist in der Klemmvorrichtung ein herausnehmbarer Formstift 24 angeordnet.
  • In der oberen Klemmschiene sind in beiden Seiten verschieden lange Schlitze 25, 26 angeordnet, in welche das :Ende 27 einer Richtschiene 28 Oingesteckt werden kann, um die Längskanten des Bandes i i rechtwinklig zur Klemmvorrichtung auszurichten (Fig. 13 und 14). Gemäß F.ig. io bis 12 hat die Schneid vorrichtung ein Winkelmesser 51, welches,durch einen Hebel 52, z. B. einen Winkelhebel, betätigt wird und hierbei nach oben wirkt. Der Schneidhebel wird gegen einen Vorschubhe:bel 53 bewegt, mit welchem die Schneidvorrichtung längs der oberen Klemmschiene 17 verschoben werden kann. Zu diesem Zweck hat die Schneidvorrichtung eine Führung 54, welche von oben über die obere Klemmschiene 17 faßt. Durch die Schneidvorrichtung wird die Stirnkante 55 des Bandes i i genau parallel zur Klemmschiene 17 und damit rechtwinklig zu den Bandlängskanten abgeschnitten.
  • Fig. 15 zeigt schematisch die Wirkungsweise der Einpreß,vorrichtung, wenn die Drahthaken ün der üblichen Streifenaufreihung, z. B. auf Papierstreifen 61, bei welcher die einzelnen Haken bereits im Einpreß,abstand liegen, mit ihrer Maulöffnung über die Stirnkante des Bandes gebracht werden. Der seitliche Vorschub der Preßbacken 64 entspricht dem seitlichen Hakenabstand, so daß beim Schließen der Preßbacke.n jeweils ein Drahthaken vollständig in die Riemenkante eingepreßt wird. Die Preßbacken 64 sind ebenfalls mittels Kreissektoren 63 im Gestell der Einpreßvorrichtung schwenkbar gelagert. Der Vorschub erfolgt in der bereits beschriebenen Weise mittels der Verzahnung an der Kante der oberen Klemmschiene 17-Die bauliche Ausbildung der Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung kann den jeweiligen Bedürfnissen des Einzelfalles weitgehend angepaßt werden.
  • Es können z. B. die Drahthaken im Magazin der Einpreßvorrichtung .auch lose liegen, statt als zusammengeklebter Hakenstreifen. Ferner ist es möglich, statt eines auch zwei oder mehr Haken gleichzeitig mit einem Hub d er Preßbacken einzupressen. Werden @diie üblichen Hakenstreifen verwendet, so können diese ebenfalls in einem Magazin der Einpreßvorrichtung liegen. Sie können aber auch durch den Formstift 24 lose gehalten werden. Auch ist die Verwendung eines Haltekammes möglich. In diesem Fall hat der Haltekamm jedoch nicht die eingangs beschriebene Funktion, die er bei den früheren Verbindemaschinen hatte, sondern ist nur eine Hilfseinrichtung, um die Haken in die Einpreßlage über die Stirnkante des eingespannten Bandes zu bringen.
  • Es besteht ferner die Möglichkeit, das Band schon vor dem Einspannen in der bisher üblichen Weise zuzuschneiden. Dann ist es jedoch erforderlich, dafür zu sorgen, daß die Stirnkante des Bandes so weit über die Klemmschienen an der Einpreßseite hervorragt, wie dies nach der verwendeten Einpreßvorrichtung und der betreffenden Hakengröße erforderlich ist, z. B. durch einen Anschlag (nicht dargestellt).
  • 'Eine weitere Möglichkeit besteht darin; die Schneidvorrichtung mit der Einpreßvorrichtung zu kombinieren und das Zuschneiden des Bandes und das Einpressen der Haken in einem Arbeitsgang durchzuführen.
  • Statt den Vorschub der Preßvorrichtung durch eine Verzahnung auf der oberen Schiene der Klemmvorrichtung zu bewirken, besteht auch die Möglichkeit, die bereits eingepreßten Haken als Rasten für einen Vorschubmechanismus zu benutzen.
  • Als besonders vorteilhaft hat sich eine Einpreßvorrichtung erwiesen, bei welcher die Haken zu Streifen zusammengeklebt verwendet werden, das Band vor der Einspannstelle durch das Aufsatzschneidgerät zugeschnitten wird und die Einpreßhebel- bzw. Kniehebellaschen das Klinkenschaltwerk für den Vorschub der Einpreßvorrichtung betätigen. Es hat sich ferner gezeigt, daß die Zeit zur Herstellung einer vollständigen Verbindung, d. h. zum Einpressen einer ganzen Hakenreihe, sowohl gegenüber den bekannten Transportbandverbindemaschinen mit breiten Preßbacken als auch gegenüber denjenigen mit schmalen Preßbacken erheblich geringer ist, trotzdem bei denn erfindungsgemäßen Verfahren jeder Haken einzeln und in zwei unmittelbar aufeinanderfolgenden Stufen eingepreßt wird.
  • Der Kraftaufwand ist ebenfalls erheblich geringer. Trotzdem ist die Einpreßkraft, welche auf jeden einzelnen Haken wirkt, wesentlich größer, als sie bei allen bisher bekannten Maschinen gewählt werden konnte. Hierdurch ergibt sich ein vollständiges Einpressen der Haken, ohne daß diese, wie es früher zu beobachten war, wieder etwas zurif ckfedern und dadurch die Verbindung hinsichtlich ihrer Festigkeit beeinträchtigen.

Claims (14)

  1. PATENTANSPRÜCHE:. i. Verfahren zum Verbinden der Enden von Förderbändern mittels V-förmiger Drahthaken, bei welchen die einwärts gerichteten Hakenspitzen beider Hakenschenkel durch die einander gegenüberliegenden Preßbacken einer Einpreßvorrichtung gleichzeitig in das Förderband eingepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst das Bandende mittels einer Klemmvorrichtung (17,:22) eingespannt wird und dann die Drahthaken (1, 2), vorzugsweise ohne Verwendung eines Haltekamms, in ihre Einpreßlage an der Kante des Bandendes (i i) gebracht und mittels einer auf der Klemmvorrichtung geführten und auf ihr automatisch weitergeschalteten Einpreßvorrichtung (3 bis io) eingepreßt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das festgeklemmte Bandende vor dem Aufbringen der Drahthaken mittels einer auf der Klemmvorrichtung geführten Schneidvorrichtung (51 bis 54) entsprechend der jeweiligen Hakengröße abgeschnitten wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausrichten der Klemmvorrichtung vor dem Festklemmen des Bandendes mittels einer an verschiedenen Stellen in sie einsteckbaren Schiene (28) rechtwinklig zu den Längskanten des Bandes erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahthaken unmittelbar nebeneinanderliegend (Fig.2) mit ihrer Maulöffnung über die Bandkante gebracht werden und daß vor dem Einpressen jeder einzelne Haken in seine von dem bereits eingepreßten benachbarten Haken entfernte Einpreßlage gebracht wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahthaken in der üblichen Streifenaufreihung (61), bei welcher die einzelnen Haken bereits im Einpreßabstand liegen, mit ihrer Maulöffnung über die Bandkante gebracht werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken in unmittelbarer Folge in mehreren Stufen eingepreßt werden.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Haken einzeln eingepreßt wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken über einen Formstift (24) für die Hakenscheitel eingepreßt werden. g.
  9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einpreßvorrichtung mit einer Führung zum Aufsetzen auf die obere Schiene (17) der Klemmvorrichtung und mit einer von dem einen Einpreßhebel (5) betätigten Sperrklinke (15) zum Eingriff in eine Verzahnung (16) der Klemmschiene versehen ist. io.
  10. Vorrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßbacken (4.) mittels Kreissektoren (3, 63) in der Einpreßvorrichtung schwenkbar gelagert sind, wobei die als Schwenkachse wirkende Sektorenkante auf den Drahthaken in deren Scheitelzone aufliegt. i i.
  11. Vorrichtung nach Anspruch 9 und io, dadurch gekennzeichnet, daß jede Preßbacke neben der Preßfläche eine seitliche Schrägnut (9) zum Abtrennen eines Hakens vom Hakenstreifen hat,- durch welche der erfaßte Haken auch teilweise eingepreßt wird.
  12. 12. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidvorrichtung aus einem durch einen Schneidhebel (52) bestätigten, nach oben wirkenden Winkelmesser (51) besteht und daß an der Schneidvorrichtung ein Vorschubhebel (53) und eine Führung (54) für die obere Schiene (17) der Klemmvorrichtung angeordnet sind.
  13. 13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seiten der oberen Schiene (17) der Klemmvorrichtung verschieden lange Schlitze (25, 26) für das konische Ende (27) einer Richtschiene (28) angeordnet sind.
  14. 14. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken seitlich ausgerichtet unmittelbar miteinander verbunden sind (Fig. 2).
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