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Verfahren zur Fernübertragung von Bildern Die Erfindung bezieht sich
auf ein Verfahren der Fernübertragung von Bildern, bei dem das Urbild punktweise
abgetastet und die Tönung (Helligkeitswerte) der Bildpunkte der Empfangssteile übermittelt
werden.
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Bisher wird für jeden abgetasteten Bildpunkt en besonderes Zeichen
übermittelt, dessen besondere Art die Tönung des Bildpunktes angibt. Beispielsweise
werden die Tönungen auf den bei Schniellbelegraphen üblichen Lochstreifen in der
Weisse registriert,-daß die Anzahl .oder Stellung .der Löcher einer Querreiihe des
Streifens die Tönung eines Bildpunktes angibt. Es ist dann für jeden abgetasteten
Bildpunkt eine Querreihe des Streifens und daher bei Übermittlung des Bildes für
- jeden Bildpunkt eine Zeichengabe erforderlich, so daß die Zeit für die Übermittlung
des ganzen Bildes gleich dem Produkt aus der Zahl der Bildpunkte und der übermittlungszeit
für einen Bildpunktist.
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Der Zweck dex Erfindung ist nun, die Größe der :zur übexmittlung erforderlichen
Zeit zu vermindern. Dieser Zweck wird gemäß der Erfindung dadurch erzielt, daß die
Übermittlung nach zwei, Werten getrennt stattfindet, von deinen der eine die Tönung
der einzelnen Bildpunkte und der andere die Zahl der aufeinanderfolgenden Bildpunkte
gleicher Tönung angibt. Bei Registrierung auf Lochstreifen kann beispielsweise auf
einen Lochstreiften die Tönung registriert werden und. auf einen anderen Lochstreifen
die Anzahl der aufeinanderftolgieindien gleicher Tönung. An der Empfangsstelle können
die übermittelten Zeichen aufgezeichnet werden und auch .dazu benutzt werden, Einrichtungen
zu steuern, die .eine Darstellung des Urbildeis ermöglichen.
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Die Erfindung ist naturgemäß nicht auf die Aufzeichnung von Streifen
und auf eine sichtbare Schrift beschränkt, sondern umfaßt vielmehr jedes Verfahren,
bei dem die übermittluag der Bildpunkte eines Bildes getrennt nach dem Tonwert und
der Anzahl :der aufeinanderfolgend!en Bildpunkte desselben Tonwertes erfolgt, sowie
die Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens.
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Die Herstellung dieser Aufzeichnungen kann unmittelbar von den bildlichen
Darstellungen auus .oder von feiner Zwischenaufzeichnung aus, die keine genaue Wiedergabe
des. Urbildes darstellt, bewirkt werden, z. B. in der Form .eines gelochten Streifens,
in dem die Tonhöhe jedes -nachfolgenden Feldes markiert ist, in dem also das :aufeinanderfolgende
Vorkommen der verschiedenen Tonhöhen nicht aufgezählt ist. Es ist verständlich,
daß eine große Anzahl von verschiedenen mechanischen und elektrischen VorrIchtungein,oder
Verbindungen solcher Vorrichtungen anwendbar ist, um dien erstrebten Erfolg zu gewährleisten.
Ein
Gerät tentsprechend dem Erfindung wird hauptsächlich aus Einrichtungen bestehen,
die die Tonwechsel aufzeichnen, -und aus solchen, die :die Anzahl- der zwischen
jedem Tonwachs-el hintereinander auftretenden Felder zählen und aufzeichnen.
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Se kann das. Gerät eine Vorrichtung, die die Töne aufzeichnet, Beine.
weitere, ee die Anzahl der Felder zählt und aufzeichnet und schließlich -eine solche
aufweisen, eediese beiden miteinander verbindet, wodurch bei Tonwechsel der Zählvorgang
unterbrochen, die Aufzeichnung des Gamen. gemacht, die Mittel zum Zählen, in die
Anfangslage gebracht und der Zähkoxgang bei. jedem Tonwechsel wieder @eingeschaltet
wird.
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Wenn an, der Sendestelle von. enner bildlichen Darstellung eines Gegenstandes
eine Zwischenaufzeichnung in Gestalt reines gelochten Bandes gemacht wird, so kann
das Gerät Mittel enthalten, durch die eine zweite Loch-oder spnstige Markierungsmas,ehirne
in Tätigkeit gesetzt wird, um eine Aufteichnwng von jedem Tonwechsel zu machen,
Mittel., die geeignet sind, die Anzahl. der auf der Zwischenaufzeichnung dargestellten
Flächen zu zählen rund aufzunehmen und Mittel, die in Tätigkeit ;gesetzt werden,
wenn die Anzahl der Markierungslöcher meiner Zone jener Aufzeichnung .die entsprechende
Anzahl in der vorhergehenden Zone übersteigt oder nicht erreicht, damit der Zählvorgang
unter- . brochen, das Ganze auf einem Teil desselben Streifens oder auf leinern
besondreren Streifen aufgezeichnet, die Zählvorrichtung in dp,e Anfangslage gebracht
und der Zählvorgang wieder angestellt wird.
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Um auf einer Zwischenaufzeichnung in Gestalt eines gelochten Streifens
der Fünfeinheitenschlüsselart reinzuwirken, kann der Streifen veranlaßt werden,
gegenüber Mitteln zu wandern, durch die durch die Markierungslöcher hindurch. ein
elektrischer Schluß herbeigeführt werden kann, wobei dieser Schluß bewirkt, daß
die Markierung einfies zweiten Streifens, z. B. durch Stanzen, erfolgt. Der Streifen
kann ferner dazu benutzt werden, die Markierungsvorrichtungen in .der Ruhelage
zu
sichern, bis eine Zone gleicher Helligkeit dargestellt ist.
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Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt, wobei
in dem angegebenen Ausführungsbeispiel Zwischenklischees in der Fonn von Lochstreifen
Verwendung fin.dien.
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In den Zeichnungen bedeutet Abb. i -einen Halbton. oder Rasterbild
reines Zylinders, Abb. z seinen Teil eines Streifens ,zum Anzeigen der Tonwechsel,
Abb.3 einen Teil einfies Streifens, welcher anzeigt, wie toft jeder Ton nacheinander
auftritt vom reinem Tonwechsel im Verlaufe des Abtastens der durch die Linie II-11
der Abb. i angezeigten Zone, Abb. q. seinen Teil eines Streifens in der bisher üblichen
Frorm und Abb. 5 eine S,chaltskizz.e reiner Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens
gemäß der Erfindung.
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Wie aus Abb. z ersichtlich, besteht die erste Markierung des Streifens
a im reinem .einzigen Loch. Dieses stellt die kleinsten Punkte .des Rastexbildes
dar, welche mit dem zusätzlichen Bezugszeichen i versehen sind (a=). In der durch
die Linie II-II der- Abb. i gekennzeichneten Zone ist die Anzahl des Vorkommens
der Punkte dieser Größte, wenn man von links nach rechts fortschreitet, 18. Die
Zahl 18 ist auf dem Lochstreifen (Abb. 3) durch vier Löcher, welche in der
mit dem Bezugszeichen ai versehenen Weiee angeordnet sind, dargestellt. Auf (die
18 Punkte der kleinsten Stärke folgen gemäß Abb. i eine Anzahl. von Punkten der
größten Stärke. Diese sind in dem Lochstreifen dumch fünf Löcher gekennzeichnet
und mit dien Bezugszeichen bin Abb. a versehen. Die Zahl des Vorkommens dem Punkte
dieser Größe in der in Frage kommenden Zeile ist zwei, und diese Zahl ist auf dem
in Abb.3 dargestellte4 Stück des Lochstreifens durch lein: Loch b1 an der angegebenen
Stelle gekennzeichnet. Auf diese zwei Punkte der größten Stärke folgen drei Punkte
der nächst großen Stärke, und zwar sind die Punkte dieser Größe bzw. dieses Helligkeitswertes
@durch. vier Löcher c gekennzeichnet. Die Zahl. des Vorkommens der Punkte dieser
Größe .ist drei: rund im. der mit dem Bezugszeichen c1 versehenen, in Abb. 3 gekennzeichneten
Weisse in dem Lachstreifen markiert. Auf Punkte dieser Stärke folgen in der in Frage
kommenden Zone Punkte :einer geringeren Stärke, welche durch drei Lö cher d auf
dem Lochstreifen gemäß Abb. z gekennzeichnet sind. Die Zahl des Vorkommens dieser
Punkte vor einem Tonwechsel ist in dem in Abb.3 dargestellten Lochstreifenstück
durch ein Loch mit dien Bezugszeichen d1 gekennzeichnet, wobei dieses Loch bedeutet,
daß der auftretende Ton fünfmal vorkommt. Wie, aus Abb. i und a exsichtlich, erscheinen
jetzt der hellste Toin oder funkte der geringsten Stärke wieder. Diese sind in Abb.
a mit dem Bezugszeichena !und in Abb.3 durch zwei Löcher mit dem Bezugszeichen tat
gekennzeichnet. Diese beiden Löcher zeigen durch ihre besondere Stellung an, daß
ein Punkt der zugehörigen Größe achtmal vorkommt. Beim weiteren Abtasten der in
Frage kommenden Zone sergibt sich, daß die welche durch zwei,
drei,
vier, fünf Löcher und dann wieder durch ein Loch auf dein in Abb.2 dargestellten,
Lochstreifen gekennzeichnet sind, nacheinander auftreten. Der durch zwei Löcher
gekennzeichnete Helligkeitswert erscheint neunmal, der durch drei Löcher gekennzeichnete
Hellibkeitswert erscheint zweimal, der Helligkeitswert, welcher durch vier Löcher
gekennzeichnet ist, erscheint zehnmäl, ,der durch fünf Löcher gekennzeichnete Helligkeitswert
.erscheint i 8mal. Diese verschiedenen Zahlen, welche das verschiedene Vorkommen
der einzelnen Helligkeitswerte angeben, sind durch die mit dem Bezugsz,eichen,e2,d2,
C, b2 rund a3 versehenen Löcher auf dem Lochstreifen gemäß Abb.3 gekennzeichnet.
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Wie aus den Abb. i und 2 ersichtlich, ist bei .der Übertragung der
Helligk!eitäwerte der in Frage kommenden Zeile .durch dife Anordnung gemäß der Erfindung
die Gesamtzahl der verwendeten Lochstreifenabschnutte bei dem die Tonwechsel anzeigenden
Streifen :elf und bei dem die Anzahl des Vorkommens jedes Heflrgkeitswerbes anzeigenden
Streifen .elf. Es werden also dm ganzen 22 zur Übertragung der in Frage kommenden
Zone verwendet, während bei der ursprünglich angewendeten Methode, d. h. derjenigen,
bei welcher jeder Punkt der Zone durch ein Loch auf .denn Streifen gekennzeichnet
werden maßte, augenscheinlich fol= g@ende Lochanzahl Verwendung finden maßte: 18
Löcher zum Anzeigen des hellsten Tonwertes, zwei, Reihen von je fünf Löchern
zur Kennzeichnung von zwei aufeinanderfol.-genden Punkten der größten Stärke oder
des niedrigsten drei Löcher zur Kennzeichnung der Punkte des nächst dunk-1ere;n
Helligkeitswertes oder der nächst kleineren Stärke uisw. Im ganzen maßten 81 Streifenabschnitte
zur Übertragung dieser einzigen Zeile des Bildes, wie aus Abb. q. ersichtlich, verwendet
werden.
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Durch die Erfindung isst es auf diese Weisse möglich, in b:ezug auf
die Gesamtlänge des zu verwendenden Streifens wirtschaftlich zu arbeiten, und zwar
liegt diese Wirtscha,ftliclikeit in der Linienzeit, das ist diejenige Zeit, während
welcher die zur Übertragung benutzte Telegraphenlinie in, Anspruch genommen wird.
Diese Wirtschaftlichkeit ist das bedeutendste und wertvollste. Ergebnis der Erfindung.
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Die in. den Zeichnungen dargestellten Lochstreifen sind Lochstreifen
des, sogenannten Fünfeinheitenschlüsseltyps. Die größtmögliche Anzahl der Markierungslöcher
auf jeder Zone quer zu dein. Streifen isst fünf, wobei, diesle in eine Gruppe von
dwti und eine Gruppe von zwei Löchern unterteilt ist, welche durch :eine Reihe von;
kleinen Schaltlöchern voneinander getrennt sind. Es ist jedoch möglich, bei Verwendung
eines ähnlichen Streifens, welcher allerdings eine größere Gesamitzahl von Markierungslöchern
in einer Querzone zuläßt, daß der Teil des Streifens, welcher auf der einen Stlte
der Schaltlöcher liegt, .die Größe der Punkte anzeigt, während die Löcher auf dem
auf der anderen Seite der-Schaltlöcher liegenden, Teil. des Strefens die Anzahl
des Voxkommens der avfeinanderfolgenden Tonwerte anzeigt.
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In Abb. 5 isst das Schaltschema :einer Einrichtung zur Ausführung
des Verfahrens dargestellt.: Die Einrichtung besteht aus dem Abtaster
A, den Registriereinrichtungen B und B1, dem Locher C für den Helligkeitswertstreifen,
dem Locher Cl für .den ZählstreIfen, der Steuereinrichtung D und dem Zähler E.
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Die Wirkungsweise und Bauart der Einrichtung wird 'm folgenden unter
der Annahme beschrieben, daß ein fünfzeiliger Loichstreifen Verwendung findet. Der
den Ausgangspunkt bildende, in üblicher Weisse z. B. die Helligkeitswerte seines
Bildes enthaltende fünfzeilige Lochstreifen dimchläu.ft den Abtaster A. Dieser besitzt
fünf Fühler, die mittels Federn gegen. den Lochstreifen angedrückt werden und von
denen jeder sdurch eine Lochung einer Zeile hindurchtreten kann. Jeder Fühler wirkt
auf je einen Hebel ein, von deinen nuir zwei, ia und 1b, dargestellt sind, und die
mit einer KointaktscUene 2 zusammenarbeiten. Die Fühler stehen unter der Einwirkung
-,eines Hebels, der mit Häfe seines Elektromagneten 3 verschwenkt werden. kann,
so daß alle Fühler von dem Lochstreifen hinwegbewegt (zurückgezogen) werden. Hierbei
,kommen die Hebel i in Berührung mit der Kontaktschiene 2, und gleichzeitig wird
eine Einrichtung zum Weiterschalten des Lochstreifens um eine Zeile in Tätigkeit
gesetzt. Die RegwsterB und BI bestehen je aus fünf Elektromagneten, von denen nur
je zwei, q. und 41 bzw. q.a und q. b, da@geistellt sind. Jeder der Elektromagnete
wirkt aal zwei: Schalher ein, von denen nur die zu den Elektromagneten gehörenden
Schalter 5, 5' und 6, 6' bzw. 5a, 5b und 6a, 6b gezeichnet sind. Die Wicklungsenden
aller Magnetspulen sind an eine gemeinsame, mit dem Pluspol seiner Stromquelle in
Verbindung stehende Leitung angeschlossen. Die anderen Endren der Wicklungen. der
Elektrornnagnete der Register B und BI sind je an einen von zehn Kontaktpiolen angeschlossen,
von denen nur die zu den dargestellten Elektromagneten gehörenden beiden Kontaktpolgruppen
7 und 7a gezeichnet sind. Mit jeder Kontaktpiolgruppe arbeitet .ein Schalter zusammen.
Es sind nur die Schalter 8 und 8a der dargestellten Kontaktgruppie
gezeichncet.
Die Schalter sind gemeinsam mit Hilfe :eines Elektromagneten 9 bewegbar, der intermittierend
mit Hilfe eines Umscbalters i oerregt wird. Der Umschalter i o trägt vier Isolierstücke,
so daß vier leitende Abschnitte entstehen, die von seinem Schleifer i i abgetastet
werden. Die Weiterschaltung des Schalters io um 9o° erfolgt mit Hofe einer Verzahnung
und -eines. in diese eingreifenden, von dem Elektromagneten i oa bewegbaren Schalthebels
12.
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Die Locher C und "Cl bestehen. aus fünf Stempeln, die mIt Hilfe reines
ständig bewegten Teilweine Stanzbewegung ausführen können. Die Kupplung zwischen
denn ständig bewegten Teil und den Stempeln erfolgt durch die Erregung der zugehörigen
Elektromagnete 13 bzw. 14. Es sind nur zwei Elektromagnete 13 und drei Elektromagnete
14 dargestellt. Jeder der Elektromagnete 13 ist an eine der fünf Verbindungsleitungen
zwischen den Schaltern 6 der Register B rund den entsprechenden. Schaltkern 6 der
Register B1 ealgeschlossen. Die anderen Wicldung-senden der Elektromagnete 13 sind
an eine gemeinsame Leitung angeschlossen, die i. einem Kontaktpol 15 endet. An diese
Leitung sind die Wicklungsenden der Elektromagnete 14 gleichfalls angeschlossen.
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Die SteuereinrichtungD besteht aus einer mit einer Reihe von Siegmeinten
Versehenen Kommutatorscheibe, auf denen eine Bürste schleift, die mittels -einer
Rexbungskupplang von einem ständig laufenden Motor in Bewegung gesetzt werden kann,
wenn der Sperrhebel 17 durch Erregung des Elektromagneten 18 zurückgeschoben
wird. Auf der Kommutatorscheibe befinden, sIch zwei, Gruppier von Segmenten, die
gleichzeitig vorn Bürste 16 bestrichen werden; :die Bürgte biesteht aus zwei voneinander
isioherten Teilten, die je eine Gruppe bestreichen. Die ferste Gruppe besteht
ans dem Segment i g, das an drei. Pluspol der Stromquelle angeschlossen ist, und
den beiden Siegm@enten 20 und -21. Die zweite Gruppe besteht aus dien. Segmenten
22 bis 25, die an dien M7mwspsol einer Stromquelle angeschlossen sind, und den zugehörenden
Segmenten 22a bis 25a.
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Der Zähler E besteht aus seiner von einer ständig bewegten Kraftquere
mittels Reibnagskupplnung drehbaren Scheibe mit fünf Segnentgruppen. jede Smegn-mntgruppre
besteht aus einer an das Wicklungsende jie eines,der Elektromagnete 14 angeschlossenen
durchlaufenden Schiene und 2, 4, 8, 16 bzw. 32 einzelnen Segmenten, von denen die
schwarz dargestellten an den Pluspol der Stromquelle angeschlossen. sind. Auf der
. Zählerscheibe schleift -eine Mehrzahl von m einer Reihe liegenden, gegeneinander
isolierten Bürsten 26, die die Elemente je seiner Segmentgruppe überbrücken.
Die Zählerssche#be ist mit .einer Verzahnung vexsehein, in clme abwechselnd Sperrzähne
27, 29 eingreifen. Diese können abwechselnd mit Hilfe von Elektromagneten 28, 3o
ausgehoben werden, wodurch die Zählerscheibe um jieeinen Zahn weitexges,chaltet
wird. Bei einer ganzten Umdrehung sind die Bürsten 26 über sämtliche Siegmente;
also. z. B. von links nach rechts, gewandert. Mit Hilfe der Zählersche:bie ist ies
möglich, jede der möglichen Kombinationen in der Zahl der erregten bzw. nicht @erregten
Elehtrroxnagnete 14 einzustellen.
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31 äst der Hanptschaltmagnet, der bei seiner Erregung die Schalter
32 und 32a bewegen. kann. 33 und 33a sind Elektromagnete, die die Schalter 34 und
34a öffnen können, wo@-durch Te;iIstromkreäse unterbrochen werden, in die die Wicklungen
der Elektromagnete 4 der Register B bzw. B1 mit Hilfe der Schalter 5 einschaltbar
sind.
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35- und 36 sind Elektromagnete, die Schalter 35a bzw. 36a öffnen können,
wodurch die Reg;isterB bzw. BI ausgeschaltet werden, so daß alle ihre Teile idie
normale Lage einnehmen können. Die Wicklungsenden der Elektromagnete 35 bzw. 36
sind einerseits an die gemeinsame Minusleitung, anderseits an je ;einen Kontektp-01'
35b bzw. 36b angeschlossen, mit denen ein vom Elektromagneten 9 biewegbane'r Schalter
37 abwechselnd in Kontakt gebracht werden kann.
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Die Wirkungsweise der Vorrichtung isst folgende In der Ruhestellung
übierbrückt die Bürste 16 der Steuexeinxchtung D die Segmente i 9 und 2o, so, daß
bieim Einschalten der Stromquiel1e folgender Stromkreis geschlossen ist: Pluspol,
19, 20, E.M. 18, 32, Minuspol. Der erregte Elektromagnet 18 zieht die Sperrung 17
zurück, so@ daß idie Bürste 16 von links nach rechts wandern kann. Hierbei überbrückt
sie zunächst die Segmente 22 und 22a. Unter der Annahme, daß vor den Fühlern des
Abtasters A eine aus vier nebeneinanderliegenden Löchern bestehende Zeile sich befindet,
wird nur ein Schalthebel, nämlich der, welcher keine Öffnung zum Durichtreten gefunden
hat, mit der Kontaktschiene 2 in Berülliun,g stehen. Dies speis der zeit ia bezeichnete
Hebel. Nunmehr ist folgender Stromkreis geschlossen: Pluspol, Leitung 38, E.M. 4a,
7a, 8, 1a, 2, 22a, 22, Minuspol. Dier :erregte Magnet 4a schließt ,die zugehörigen
SicbaJter 5a und 6a. Durch Bewegung des Schaltiers 5a. wird ein örtlicher Stromkreis,
nämlich der Stromkreis Pluspol, 38, 4a, 5a, 39a, 34a, Minuspol, geschlossen, soi
,daß der Magnet 4a unabhängig von dem Schalthebel ia erregt bleibt, solange nicht
der Schalter 34a geöffnet wird. Bei Bier
Weiterbewegung der Bürsten
16 werden die erstgenannten Stromkreise wieder Zeöffnet, so daß die Sperrung 17
ihre Sperrstellung wieder einnimmt und die Bürsten 16 nach einer ganzen Umdrehung
wieder anhalten kann. Nunmehr werden die Sieggmente 19 und 21 überbrückt und hierdurch
folgefider Stromkreis geschlossen.: Pluspol, 19, 21, 3, 40, 32, Minuspol. Der erregte
Elektromagnet 3 zieht sämtliche Fühler zurück, was aber ohne Einfluß auf die Elektromagnete
:der Regzster B bleibt, da die Kontaktschiene 2 inzwischen stromlos geworden ist.
Der Lochstreifen wird gleichzeitig um eine Zeile weitergeschaltet. Ferner überbrückt
die Bürste 16 die Siegmente 23 und 23ä, so: daß der Stromkreis des Elektromagneten--8
geschlossen wird, der die Sperrung 27 aushebt -und damfit die Weiterschaltung dies
Zählers E um einten Zahn, n.ärnlich bis zum Anschlag an die Sperrklinke 29, gestattet.
Die Bürsten 26 stehen somit so, daß der oberste Elektromagnet 14 !erregt werden
kann, wenn diex Kontaktpol 15 mit :der Minusleitung in Berührung kommt. Deir Stromkreis
dies Elektromagneten 28 wird nunmehr unterbrochen, und damit kehrt die Sperrung
27 in ihre Sperrstellung zurück. Brei Überbrückung der Kontakte 24 und 24a tritt
nun folgerndes ein: Da biet der ob;enerwähnten Erregung dies Elektromagneten 4a
auch der Schalter 6- bewegt worden ist, kann der Strain folgenden Weg !niehmen:
Pluspol, 35a, 6, 6a, 41, E.M. 31, 24a, 24, Minuspol. Der -erregte Elektromagnet
31 bewegt die Schalter 32 und 32a. Der Schalter 32 öffnet dien Stromkreis des Elektromagnieten
3, so daß sämtliche Fühler losgelassen werden und durch die Lochungen der neuen
Zeile hindurchtreten können.
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Die Erregung des Elektromagueten 31 ist nur dann möglich, wenn die
Einstellung in dem Register B verschieden ist von der Einstellung in denn R-egisterBl.
Wenn. z. B. alle dargestellten Elektromagnete durch die Register B und BI erregt
gewesen wären, so, hätte, wie sich aus .dem Schaltschema ergibt, kein Strom durch
den Elektromagnieten 31 fließen können.
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Die Bewegung dies Schalters 32 hat auch die Öffnung des Stromkreises
des Elektromagneten ioa zur Folge, :so daß die Schaltklinke 12 losgelassen wird
und unter Wirkung einer Feder sich nach oben bewegen kann. Der Schalter 32a kommt
bei seiner Bewegung mit dem Schalteer 32U in Berührung und schließt dadurch dien
Stromkreis des Elektromagneten 36, der dien Schalter 36a öffnet. Schließlich wird
noch folgender Stromkreis geschlossen: Pluspol, 35a, 6 bzw. 61, 13, 13, 32, Minuspol.
Es werden also diejenigen Elektromagnete 13 des Lochers C erregt, deren zugehörige
Registerelektromagnete nicht @erregt sind. Ebiensio, wird in der angegebenen Stellung
der Bürsten 26 der oberste Elektroma,gnet 14 ierregt, so, daß beide. Locher C-u.d
Cl jetzt in Tätigkeit treten und je einen Lochstreifen lochen. In dem die
Hiellgkeitswerte anzeigenden Lochstreifen wird durch den Locher C demnach feine
,aus fünf nabeneinanderli:e;giendien Löchern bestehende Zeilegestanzt, wähmend der
Loch Cl in dem die Anzahl gleicher nufelnanderfolender Helligkeitswerte anzeigenden
Streifen :eine Lochung am Ende einer Zeilei erzeugt.
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Die Bürste 16 verläßt demnächst die Siegmente 19, 21 und 24 sowie
24a, so daß alle Teile, die in der Zeichnung dargestellte Lage wieder einnehmen
bis auf die durch den Elektromagneten 4a bewegten Schalter 5a und 6a. Da der Elektromagnet
i oa rerregt wird, sobald der Schalter 32 wieder die. dargestellte Lage einnimmt,
wird der Schalter ro nunmehr um 9o° gedreht, so, däß sowohl der an den Pluspol angeschlossene
Schleifier als. auch der Schleifer i i mit stromführenden Teilen in Berührung kommt
und der Stromkreis. des Elektromagiveten_9 geschlossen wird. Hierdurch werden sämtliche
Schalter 8, 8a usw. sowie der Schalter 37 umgelegt. Bei der überbrückung der Kontakte
25 und 25- findet die Erregung dies Elektromagneten 3o statt,, so daß durch
Ausheben der Klinke 29 - die Scheibe des Zählers E um Beinen Zahn weitergeschaltet
werden kann. Diese Bewegung würde nur dann von Interesse stein, wenn die Locher
C und Cl infolge gleicher Registrierangen in den Teilsenn B und BI nicht in Tätigkeit
getreten wären.
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Im übrigen tritt in nicht darge:steillter Weisse jiedesmad, wenn !einte
Lochung stattgefunden hat, ein Sehalter in Tätigkeit, der die Stromkreise der Elektromagnete
28 und 30 schließt, so daß beide erregt werden, die Klinken 27 und 29 zurückziehen
und die Rückkehr der Zählierscheibe in die Anfangsstellung @ermöglichen. Falls-
die gleiche Lochung in idem durch den Abtaster A laufenden Lochstreifen mehr als
32mal hintereinander vorkommt, Wird ebenfalls automatisch ein Intätigkeitsietzen
der Locher C und Cl bewirkt. Nach erfolgter Lochung findet ferner eine Erregung
@einies . der Elektromagneten .33 bzw. 33a statt, so daß eine der Leitungen.39 bzw.
39a stromlos wird, und zwar die zu demjenigen Register gehörigte, welche zur Aufnahme
einer neuen Lochung durch Umlegen der Schalter 8, 8a USW. vorbereitend feingestellt
ist. Die öffnung der Schalter 34 bzw. 34a bewirkt die Öffnung der ob@enerwäh;ntenörtlichen
Stromkreise. Nachdem auf diese Weisse die ursprüngliche Einstellung, z. B. des Registers
B1, gelöscht ist, ierfolgt die Neueinstellung in der oben beschriebenen Weise. Bei
Ü berbrückuing
der Kontakte 22 und 22a zu Beginn reiner neuen Bewegung
der Bürsten. 16 werden diejenigen Elektromagnete des Registers BI erregt,
deren zugehörige Schalter ia, ib uaw. mit der Kontaktschiene 2 in Berührung gebracht
sind infolge der Tatsache, daß ,die auf di:esie Schalthebel einwirkenden Fühlhebel
keine Lochung zum Durchtritt gefunden haben.