DE477237C - Vorrichtung zum Zaehlen von Keimen in Wasser und anderen waessrigen Fluessigkeiten - Google Patents
Vorrichtung zum Zaehlen von Keimen in Wasser und anderen waessrigen FluessigkeitenInfo
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Description
- Vorrichtung zum Zählen von Keimen in Wasser und anderen wäßrigen Flüssigkeiten Das Zählen der Keime bei Untersuchungen von Wasser und anderen wäßrigen Flüssigkeiten geschieht bisher in der Weise, daß die Brutschale (Petri-Schale), in der die Wasserprobe angesetzt ist, nach der erfolgten Brütung auf eine Glasscheibe miteiner unterlegten schwarzen Glasscheibe gestellt wird. Die obere Glasscheibe ist durch Ritzung in Quadrate von t cm Seitenlänge geteilt. Die schwarze Scheibe dient dazu, die einzelnen Keime in der Petri-Schale und die Ritzung der Glasscheite deutlich hervortreten zu lassen. Das Zählen erfolgt durch eine gewöhnliche Lupe, und zwar in der Weise, daß man die Lupe von Hand von Quadrat zu Quadrat führt und fortlaufend zählt. Die quadratische Einteilung der Glasscheibe bietet einen Anhalt zum Führen der Lupe.
- Diese Art der Zählung ist -umständlich und vor allen Dingen mit einer großen Unsicherheit verknüpft. Eine zwei- und dreimalige Zählung ist mit Rücksicht auf die leicht begangenen Fehler immer notwendig. - Besonders schleichen sich Fehler dadurch ein, daß die von Hand geführte Lupe von dem gerade auszuzählenden Quadrat abkommt, so daß eine Fehlzählung unvermeidlich ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß eine einmal begonnene Zählung bis zum Scbluß durchgeführt werden muß. Dies ist deshalb notwendig, weil es infolge des kleinen. Gesichtsfeldes der Lupe unmöglich ist, sich das Quadrat zu merken, an dem man die Zählung unterbrechen will. Ein weiterer Nachteil des bekannten Verfahrens ist, daß man die Lupe nicht immer so genau halten kann, daß die Einzelheiten auf der Brutschale scharf sichtbar sind.
- Die vorstehend angeführten Mängel werden durch die Erfindung vermieden. Die Lupe a, die in der Fassung b der Sehschärfe des Beobachters entsprechend verstellbar ist, wird zwangläufig durch den Bügel c nach dem Feststellen in der Fassung b auf gleicher Höhe gehalten. Sie bleibt daher bei seitlichen Verschiebungen scharf eingestellt. Der Bügel c stützt sich auf die Läuferdl und d2, die auf der Grundplatte g verschiebbar sind. Die Lupea wird zwangläufig über die Quadrate der Glasscheibe e geführt. Diese zwangläufige Führung wird durch die Platte/ erreicht, die mit -dem Schlitz g versehen 'ist. Dieser über die ganze Platte f fortlaufende Schlitz g liegt genau unter der Mitte der Quadrate der Glasscheiben. Die Länge des Schlitzes in jeder Reihe .der Zählquadrate ist so groß, daß sie bis zur Mitte des Quadrates reicht, soweit dieses die Größe der Petri-Schale. bedingt (Abb.-2). In diesem Schlitz führt sich der Stift h, der an der Verbindungsstange i2 befestigt ist und sich genau unter der Mitte der Lupe a befindet. Infolge dieses Stiftes h karm die Lupe a nur dem Schlitz g entsprechend geführt werden, so daß sich die Lupe stets genau über einem der Quadrate der Glasscheibe e befindet.
- Die sonst übliche schwarze Unterlegscheibe ist in Fortfall gekommen; statt dessen ist eine 9 kleine schwaxze runde Scheibe k vorgesehen. Diese Scheibe k ist gerade so groß, daß, sie nur ein Quadrat der Glasscheibe e (leckt. Hierdurch wird erreicht, daß nur in dem unterhalb der Lupe gelegenen Quadrat die Keime stark in Erscheinung treten. Ein Mitsehen der Keime in einem anderen Quadrat ist daher ausgeschlossen.
- Die Zählung der Keime beginnt man in dem Quadrat L und beendet sie in denn. Quadrat m. Ist man in dem Quadrat m angekommen, so löst man das Schräubchen g,2. Es läßt sich dann die Stange l2 in denn Läufer d2 drehen, der Stift h bewegt sich durch das Schlitzende g 2 in der Platte/ und durch den Schlitz o,. des Mittelstückes p nach oben. Damit ist die Lupen mit dem Verbindungsbügel c und den Verbindungsstangen il und 12 aus der zwangläufigen Führung befreit. Die Lupe a kann dann ohne weibefes wieder unter Benutzung des Schlitzendes gr,. Drehung der Verbindungsstange i2 und Feststellen der Schraubenz wieder in die zwangläufig-- Führung versetzt werden. Hieran anschließend kann eine Weiterzählung vorgenommen werden.
- Es ist auch möglich, die Lupe mit Bügel und Verbindungsstangen ganz aus dem Zählapparat zu entfernen. Soll dieses geschehen, so stellt man die Lupen in das Schlitzendegl oder g2, löst die Schrauben n1 und n2, dreht die Verbindungsstange i2 so, daß der .Stifthin Schlitz o1 oben anschlägt, zieht dann die Verbindungsstange 12 aus dem Mittelstück heraus: Hierbei bewegt sich der Stift h durch den Schlitz o2. - Zieht man die Verbindungs: Stange 1l so weit, daß das Mittelstück an den Läufer dl anschlägt, so läßt sich die Lupe nebst Bügel, Läufer und Verbindungsstange beiseite stellen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zählen von Keimen in Wasser und anderen wäßrigen Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch eine mit einem Schlitz (g) versehene Platte (t), in welchem die mit einem Dom (h) ausgerüstete Lupe (a) geführt wird.
- 2-. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (g) so ausgebildet ist, daß der Dorn. (h) nur am Anfang (g1) und Ende (g2) des Schlitzes aus diesem entfernt werden kann.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, däß unterhalb der Lupe (a) eine mit ihr verschiebbare schwarze Seheibe (k), angebracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM101264D DE477237C (de) | 1927-09-10 | 1927-09-10 | Vorrichtung zum Zaehlen von Keimen in Wasser und anderen waessrigen Fluessigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEM101264D DE477237C (de) | 1927-09-10 | 1927-09-10 | Vorrichtung zum Zaehlen von Keimen in Wasser und anderen waessrigen Fluessigkeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE477237C true DE477237C (de) | 1929-06-04 |
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ID=7324543
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM101264D Expired DE477237C (de) | 1927-09-10 | 1927-09-10 | Vorrichtung zum Zaehlen von Keimen in Wasser und anderen waessrigen Fluessigkeiten |
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|---|---|
| DE (1) | DE477237C (de) |
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1927
- 1927-09-10 DE DEM101264D patent/DE477237C/de not_active Expired
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